Die Zahnärztekammer Nordrhein dankt Nina Warken für die konstruktive Zusammenarbeit und wünscht ihrem Nachfolger Dr. Carsten Linnemann einen erfolgreichen Start ins neue Amt: Denn auf ihn warten viele Aufgaben.
Neuss, 28.07.2026 – Nach dem Wechsel von Nina Warken ins Kanzleramt übernimmt Dr. Carsten Linnemann das Amt des Bundesgesundheitsministers. „Wir danken Nina Warken für den offenen Umgang“, sagt Kammerpräsident Dr. Ralf Hausweiler. In ihrer neuen Rolle als Chefin des Bundeskanzleramts werde sie auch in Zukunft eine wichtige Akteurin bei der Umsetzung der geplanten Reformvorhaben bleiben. „Gleichzeitig hoffen wir, dass Dr. Carsten Linnemann diesen etablierten Dialog fortführt und die Profession bei den anstehenden Reformen involviert“, so Dr. Hausweiler.
Denn mit der langfristigen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung wartet eine große Aufgabe auf ihn. „Das Ziel muss sein, eine tragfähige Finanzierung zu garantieren, ohne willkürlich mit dem Rotstift Leistungen zu kürzen“, so Dr. Hausweiler, „das beste Konzept dafür hat sich in der Zahnmedizin längst bewährt: Prävention.“ Die Ergebnisse der Deutschen Mundgesundheitsstudie beweisen seit Jahren, dass infolge einer guten Präventionsarbeit Erkrankungen und damit auch Kosten zurückgehen.
Auch im Bereich Bürokratieabbau gibt es viel zu tun. 25 Prozent der Behandlungszeit verlieren Praxen in Bürokratie. Zeit, die in der Behandlung von Patienten fehlt. Dabei hat das Beispiel aus Nordrhein-Westfalen gezeigt, dass sich dort mit einer konstruktiven Zusammenarbeit Erfolge erzielen lassen, unter anderem in Form der Abweichenden Dokumentation oder auch in der Vereinbarung zur Integrierten Begehung. Dies sind nur zwei Beispiele für die langjährige gute Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. „An diesen Erfolgen möchte ich gerne auch auf Bundesebene anknüpfen“, erklärt Dr. Ralf Hausweiler.
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