Auf der Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) am 31.Oktober/01. November 2025 in Berlin wurde ein neuer Geschäftsführender Vorstand gewählt. Die Delegierten bestimmten Dr. Romy Ermler zur neuen Präsidentin sowie Dr. Ralf Hausweiler zum neuen Vizepräsidenten und Dr. Doris Seiz zur neuen Vizepräsidentin.
„Wir bedanken uns bei den Delegierten der Bundesversammlung für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir werden mit großem Eifer und Elan die Arbeit als Geschäftsführender Vorstand aufnehmen. Unser Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen bestmöglich zu unterstützen und zu stärken – sei es durch die Weiterentwicklung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ), einen Abbau von Bürokratie, die Sicherung von Fachkräften oder die Fortsetzung der zahnmedizinischen Präventionserfolge. Wir möchten uns außerdem bei dem bisherigen Präsidenten Prof. Dr. Christoph Benz und dem bisherigen Vizepräsidenten Konstantin von Laffert bedanken für ihren jahrelangen Einsatz für die BZÄK und ihre wichtigen Weichenstellungen“, so der neue Geschäftsführende Vorstand der BZÄK nach der Wahl.
Die Bundesversammlung ist das oberste Beschlussorgan der BZÄK. Sie besteht aus 139 Delegierten, die von den 17 (Landes-)Zahnärztekammern entsandt werden. Die Bundesversammlung wählt für vier Jahre den Präsidenten bzw. die Präsidentin sowie die zwei Vizepräsidenten bzw. Vizepräsidentinnen, beschließt den Haushalt und legt die Leitlinien der Berufs- und Standespolitik der BZÄK fest.
Foto: Tobias Koch
Da es beim Austausch der elektronischen Heilberufsausweise (eHBA) Probleme gab, drängten die Spitzenorganisationen auf eine Fristverlängerung. Die gematik räumt nun eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2026 ein.
Die elektronischen Heilberufsausweise (eHBA) der Generation 2.0 müssen bis Ende dieses Jahres durch Karten der Generation 2.1 ersetzt werden, da die alten Karten ab Januar 2026 nicht mehr funktionieren. Betroffene Zahnärztinnen und Zahnärzte werden direkt vom Anbieter per E-Mail kontaktiert.
Ab Oktober 2026 dürfen PFAS-haltige Feuerlöscher in der EU nicht mehr verkauft oder verwendet werden. Für Zahnarztpraxen bedeutet das: Schaumlöscher rechtzeitig prüfen und bei Bedarf auf PFAS-freie Alternativen umstellen.
Immer noch versenden Kriminelle E-Mails mit gefälschtem Absender der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) zu einem angeblichen DGUV-Präventionsmodul. Diese E-Mails erreichten nun auch erste Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).
Am 28. Juni tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft, das einen barrierefreien Zugang zu (digitalen) Produkten und Dienstleistungen garantieren soll. Dies hat potenziell auch Auswirkungen auf Zahnarztpraxen.
Im Bereich Strahlenschutz ergeben sich wichtige Änderungen für Zahnarztpraxen sowie erste Schritte zum Abbau von Bürokratie.
Gewalt gegen Angehörige des Gesundheitswesens ist ein zunehmendes Problem, wie zahlreiche Erhebungen zeigen. Deshalb will die Bundesregierung die Regelungen im Strafgesetzbuch verschärfen.
Zwei Zahnärzte blieben auf ihren Rechnungen sitzen, nachdem ein Patient nach der Behandlung nicht mehr erreichbar war. Worauf Sie achten sollten und wie Sie im Verdachtsfall am besten reagieren können.
Hier finden Sie ältere, aber noch relevante Informationen aus dem Jahr 2023 zum Nachlesen.
Die Flutkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 hat in vielen Praxen, in vielen Familien zu ungeheuerlichen Belastungen geführt.
Hier finden Sie ältere, aber noch relevante Informationen aus dem Jahr 2022 zum Nachlesen.