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Aktuelles Thema:

Arbeitsschutz

Der Arbeitsschutz dient dem Schutze der Gesundheit der Praxismitarbeiter und bildet damit betriebsintern das Pendant zum Patientenschutz.
Artikel

Ergänzende Gefährdungsbeurteilung Corona

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Vorgaben im Arbeitsschutz aus. Um Sie bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen des Arbeitsschutzes zu unterstützen, hat der BuS-Dienst der Zahnärztekammer Nordrhein für Sie eine „Ergänzende Gefährdungsbeurteilung im Umgang mit Covid-19 in Zahnarztpraxen“ vorbereitet. Die „Ergänzende Gefährdungsbeurteilung im Umgang mit Covid-19 in Zahnarztpraxen“ wurde auf Basis der Vorgaben der BGW erstellt und unterstützt Sie Schritt für Schritt bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes in Ihrer Praxis. Sollte es zu Änderungen bei der Gefährdungsbeurteilung kommen, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Als Mitglieder des BuS-Dienstes der Zahnärztekammer Nordrhein sind Sie frei in der Gestaltung des Arbeitsschutzes, Sie können somit die Maßnahmen somit direkt umsetzen. Bei Fragen und Unsicherheiten lassen können Sie sich zudem kostenlos über die BuS-Hotline beraten lassen. Allgemeine Informationen zum BuS-Dienst finden Sie in diesem Artikel.

Sollten Sie ein anderes Betreuungsverhältnis gewählt haben, lassen Sie sich bitte zunächst durch Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit oder Betriebsmediziner beraten. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über die entstehenden Kosten.

Allgemeines zum Arbeitsschutz

Der Arbeitgeber ist nach dem Arbeitsschutzgesetz, der Biostoffverordnung und der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge – unabhängig von der Mitarbeiteranzahl – rechtlich dazu verpflichtet, Arbeitsschutzmaßnahmen innerhalb seines Betriebes durchzuführen. Hierzu zählen insbesondere regelmäßige Impfschutzüberprüfungen.

Das Arbeitssicherheitsgesetz verpflichtet den Zahnarzt zu einer betriebsärztlichen Betreuung seiner Mitarbeiter. Im Rahmen dessen ist zwischen Angebots- und Pflichtuntersuchungen zu unterscheiden.

 

"Durchgangsarzt"

Bei einem Arbeits- oder Wegeunfall der Mitarbeiter muss als erstes der sogenannte "Durchgangsarzt", oder auch D-Arzt, aufgesucht werden. Der D-Arzt ist zumeist Chirurg. Der Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung bietet auf seiner Webseite eine Online-Suche nach Durchgangsärzten an.

Schwangerschaft und Mutterschutz

Alle Informationen zum Thema Beschäftigungsverbot finden Sie im Reiter "Dokumente".

Hinweis: Das Thema „Elternzeit und Elterngeld“ fällt nicht in die gesetzliche Zuständigkeit der Kammern. Die ZÄK Nordrhein gibt lediglich Auskünfte zum Mutterschutz/ Beschäftigungsverbot. Ansprechpartner zum Thema „Elternzeit und Elterngeld“ sind die Elterngeldstellen des Landes NRW. Eine Liste der zuständigen Stellen finden Sie im Reiter "Dokumente".

BuS-Dienst der ZÄK Nordrhein

Zur Unterstützung der Praxisinhaber/-innen bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes hat die Zahnärztekammer Nordrhein die fachkundige Stelle BuS-Dienst geschaffen. Als offizieller Kooperationspartner der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) bietet die Zahnärztekammer Nordrhein ihren Mitgliedern die alternative betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung (BuS-Betreuung) an.

Ergänzende Gefährdungsbeurteilung Corona

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Vorgaben im Arbeitsschutz aus. Um Sie bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen des Arbeitsschutzes zu unterstützen, hat der BuS-Dienst der Zahnärztekammer Nordrhein für Sie eine „Ergänzende Gefährdungsbeurteilung im Umgang mit Covid-19 in Zahnarztpraxen“ vorbereitet. Die „Ergänzende Gefährdungsbeurteilung im Umgang mit Covid-19 in Zahnarztpraxen“ wurde auf Basis der Vorgaben der BGW erstellt und unterstützt Sie Schritt für Schritt bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes in Ihrer Praxis. Sollte es zu Änderungen bei der Gefährdungsbeurteilung kommen, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Als Mitglieder des BuS-Dienstes der Zahnärztekammer Nordrhein sind Sie frei in der Gestaltung des Arbeitsschutzes, Sie können somit die Maßnahmen somit direkt umsetzen. Bei Fragen und Unsicherheiten lassen können Sie sich zudem kostenlos über die BuS-Hotline beraten lassen. Allgemeine Informationen zum BuS-Dienst finden Sie in diesem Artikel.

Sollten Sie ein anderes Betreuungsverhältnis gewählt haben, lassen Sie sich bitte zunächst durch Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit oder Betriebsmediziner beraten. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über die entstehenden Kosten.

Allgemeines zum Arbeitsschutz

Der Arbeitgeber ist nach dem Arbeitsschutzgesetz, der Biostoffverordnung und der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge – unabhängig von der Mitarbeiteranzahl – rechtlich dazu verpflichtet, Arbeitsschutzmaßnahmen innerhalb seines Betriebes durchzuführen. Hierzu zählen insbesondere regelmäßige Impfschutzüberprüfungen.

Das Arbeitssicherheitsgesetz verpflichtet den Zahnarzt zu einer betriebsärztlichen Betreuung seiner Mitarbeiter. Im Rahmen dessen ist zwischen Angebots- und Pflichtuntersuchungen zu unterscheiden.

 

"Durchgangsarzt"

Bei einem Arbeits- oder Wegeunfall der Mitarbeiter muss als erstes der sogenannte "Durchgangsarzt", oder auch D-Arzt, aufgesucht werden. Der D-Arzt ist zumeist Chirurg. Der Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung bietet auf seiner Webseite eine Online-Suche nach Durchgangsärzten an.

Schwangerschaft und Mutterschutz

Alle Informationen zum Thema Beschäftigungsverbot finden Sie im Reiter "Dokumente".

Hinweis: Das Thema „Elternzeit und Elterngeld“ fällt nicht in die gesetzliche Zuständigkeit der Kammern. Die ZÄK Nordrhein gibt lediglich Auskünfte zum Mutterschutz/ Beschäftigungsverbot. Ansprechpartner zum Thema „Elternzeit und Elterngeld“ sind die Elterngeldstellen des Landes NRW. Eine Liste der zuständigen Stellen finden Sie im Reiter "Dokumente".

BuS-Dienst der ZÄK Nordrhein

Zur Unterstützung der Praxisinhaber/-innen bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes hat die Zahnärztekammer Nordrhein die fachkundige Stelle BuS-Dienst geschaffen. Als offizieller Kooperationspartner der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) bietet die Zahnärztekammer Nordrhein ihren Mitgliedern die alternative betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung (BuS-Betreuung) an.

FAQ's
Nein! Dies darf nach dem Arbeitssicherheitsgesetz nur ein Arzt mit der Gebietsbezeichnung
„Arbeitsmedizin“ oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ machen.
Ja! Nach den einschlägigen Arbeitsschutzgesetzen kann sowohl die Bezirksregierung
als Aufsichtsbehörde des Arbeitsschutzes als auch die Berufsgenossenschaft als Träger
der gesetzlichen Unfallversicherung entsprechende Praxisbegehungen durchführen.
Sofern die Maßgaben nicht ordnungsgemäß umgesetzt wurden, können Bußgelder
festgesetzt werden.
Der Betriebsarzt legt im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung fest, welche Impfungen
jeweils anzuraten sind. Einen Impfzwang gibt es nicht. Impfschutz ist auch
Selbstschutz, der bei der Ausübung eines medizinischen Berufes eine Selbstverständlichkeit
darstellen sollte. Im Fall der Verweigerung einer betriebsärztliche angeratenen
Impfung sollte die Impfverweigerung schriftlich dokumentiert werden, da sich
arbeitsrechtliche Konsequenzen für die Mitarbeiterin ergeben können.
Ja! Für jeden Unternehmer (damit ist auch der Freiberufler gemeint) besteht nach
den Vorschriften zur gesetzlichen Unfallversicherung die Pflicht, sein Unternehmen
anzumelden.
Nein! Die Mitarbeiten sind durch die Anmeldung der Praxis bei der Berufsgenossenschaft
versichert. Der Zahnarzt ist nur dann selbst über die Berufsgenossenschaft
unfallversichert, sofern er sich dort freiwillig versichern möchte.
·  Schutzkleidung
·  Schutzhandschuhe
·  Mund-Nasen-Schutz
·  Schutzbrille
Die arbeitsmedizinische Vorsorge ist als Präventivmaßnahme zu verstehen. Die Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis können biologischen Arbeitsstoffen (Viren) – insbesondere bei der Stuhlassistenz,  Instrumentenaufbereitung – ausgesetzt sein. Sofern präventive Impfungen möglich sind (insbes. Hepatitis B) sollte ein entsprechender Schutz bestehen. Die arbeitsmedizinische Vorsorge in der Zahnarztpraxis konzentriert sich zudem auf den Aspekt des Hautschutzes.
·  Bereitstellung einer arbeitsmedizinischen Vorsorge/Betreuung für die Mitarbeiter
·  Ergreifen von Arbeitsschutzmaßnahmen
·  Erstellen eines praxisbezogenen Hygieneplans
·  Stellen von persönlicher Schutzausrüstungen für jeden Mitarbeitern
·  Sicherheitstechnische Geräteüberprüfungen durch Fachkräfte müssen erfolgen
Die Berufsgenossenschaft ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Das bedeutet,
dass im Falle eines nachgewiesenen Arbeitsunfalls (z.B. Nadelstichverletzung
oder Wegeunfall) die Berufsgenossenschaft für den Personenschaden kostentechnisch
einsteht. Der Arbeitgeber ist insoweit von einer Haftung (i.d.R.) freigestellt.
Hierfür kann ein sogenannter BuS-Dienst (betriebsärztliche und sicherheitstechnische
Betreuung) beauftragt werden. Der BuS-Dienst ist ein privater Dienstleister, der
technische Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner zur Beratung des Zahnarztes
bei der Erfüllung der sich aus dem Arbeitsschutzrecht ergebenden Arbeitgeberpflichten
kostenpflichtig zur Verfügung stellt.
Nähere Ausführungen dazu sind u.a. zu finden in der Empfehlung des Robert Koch –
Instituts zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde und im DAHZ Hygieneleitfaden
(Deutscher Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin) –auf der jeweiligen
Homepage zu finden-.
Sie soll die Mitarbeiter vor Kontamination mit Krankheitserregern schützen!
Dokumente
Arbeitsmedizinische Vorsorge in der Zahnarztpraxis
Information der Zahnärztekammer Nordrhein
Arbeitsmedizinische Vorsorge in der Zahnarztpraxis

"Ein gesetzliches Muss!" (RZB 06/2012)

Arbeitsschutz in der Zahnarztpraxis
Information der Zahnärztekammer Nordrhein
Arbeitsschutz in der Zahnarztpraxis - Rechtsquellen

Rechtsquellen (Gesetze/Verordnungen) und Richtlinien (März 2020)

Die schwangere Praxismitarbeiterin

"Relevante Regelungen und gesetzliche Neuregelungen ab 01.01.2018" (RZB 11/2017)

Ergänzende Gefährdungsbeurteilung im Umgang mit Covid-19 in Zahnarztpraxen

Checkliste zur Gefährdungsberteilung in Ihrer Praxis

Hinweis zu Elternzeit und Elterngeld

Liste der Elterngeldstellen des Landes NRW (Stand: November 2019)

HIV-Postexpositionsprophylaxe (Ambulanzen)

Liste der Kliniken in Nordrhein, die 24 Stunden am Tag eine HIV-Postexpositionsprophylaxe (PEP) vorhalten (Stand März: 2019)

Mitteilung an die Bezirksregierung über die Beschäftigung von werdenden Müttern
nach § 5 Abs. 1 und Auskünfte gem. § 19 Abs. 1 Mutterschutzgesetz
Musterablaufplan bei Nadelstichverletzungen
Ergänzende Information zum Artikel "Nadelstichverletzungen in der Zahnarztpraxis" (RZB 02/2011)
Mutterglück und Arbeitgeberpflichten
"Was ist zu tun bei Schwangerschaft der Praxismitarbeiterin?" (RZB 11/2013)
Mutterschutzgesetz

Rechtsprechung zum Beschäftigungsverbot während der Stillzeit (RZB 12/2020)

Online lesen
Nadelstichverletzungen in der Zahnarztpraxis

"Schutz durch Prävention!" (RZB 02/2011)

Wegeunfälle
Information der Zahnärztekammer Nordrhein
Online lesen
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