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Wissenswertes rund um Ihre Mundgesundheit
Aktuelles Thema:

Gesund im Mund – bei Handicap und Pflegebedarf

Es gibt Bevölkerungsgruppen, die am Fortschritt der Zahnmedizin und an der umfassenden Präventionsarbeit zu wenig partizipieren.
Artikel

Der Gesundheitszustand von Mund und Zähnen bei Menschen mit Unterstützungsbedarf ist deutlich schlechter als in der Allgemeinbevölkerung. Vor allem Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung sind davon betroffen. Noch viel zu häufig sind ein Pflegegrad oder ein körperliches „Handicap“ in Deutschland gleichbedeutend mit einer schlechten Mundgesundheit.

„Werden Patienten, die vormals einen recht guten Mundgesundheitsstatus hatten, pflegebedürftig, gibt es einen regelrechten Einbruch der Mundgesundheit“, so Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). „Auch sind etliche Regelungen der ambulanten Betreuung nicht auf die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ausgerichtet.“

Seit Juli 2018 hat sich die zahnmedizinische Versorgung verbessert, denn die gesetzlichen Krankenkassen bieten für Anspruchsberechtigte endlich lange geforderte Präventions- und Therapieleistungen an. Dies ist ein großer Fortschritt, reicht aber noch nicht aus. Vor allem bei Menschen mit Behinderung sind spezifische Leistungen und Sonderregelungen zum Erreichen einer gleichwertigen Zahn- und Mundgesundheit notwendig, um dem Präventionsmanagement nach §22a zu folgen.

Quelle: Bundeszahnärztekammer

Der Ratgeber „Handbuch der Mundhygiene“ bietet zahlreiche Informationen und Tipps zur Zahn-, Mund und Zahnersatzpflege bei Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Der Ratgeber in Kalenderform mit vielen Abbildungen wendet sich an Pflegepersonal und unterstützende Personen. Das Handbuch erklärt Pflegeablauf, Pflegeprozess und Mundhygieneritual.

Für Pflegekräfte und pflegende Angehörige

Pflegebedürftige alte Menschen haben heute deutlich mehr eigene Zähne als frühere Jahrgänge. Hier steht die Zahnmedizin vor neuen Herausforderungen. Das Handbuch für Mundhygiene ist mit seiner Praxisnähe ein wichtiges und einfaches Instrument, um den Mundgesundheitszustand dieser Patientengruppe sowohl zu Hause wie auch in Pflegeeinrichtungen zu verbessern. Mit vielen Bildern werden die wichtigsten Aspekte der zahnmedizinischen „vor Ort-Pflege“ erklärt.

Pflegefachkräfte können ebenso wie pflegende Angehörige mithilfe dieses Ratgebers ihr Wissen auf den neuesten Stand bringen. Pflegefachkräfte können das praktische Handbuch für Mundhygiene dank seiner unkomplizierten Darstellung auch zur Beratung von Angehörigen nutzen.

Das im Jahr 2001 erstellte, sehr erfolgreiche, aber fachlich inzwischen veraltete „Handbuch der Mundhygiene“, der sogenannte Pflegekalender, wurde inhaltlich überarbeitet und neu aufgelegt. Sowohl die behinderten- als auch die alterszahnheilkundlichen Aspekte sind berücksichtigt und spiegeln den aktuellen Wissensstand wider.

Neuauflage digital oder als Kalender

Der Pflegekalender wird erstmals gemeinsam von Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Deutscher Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderung oder speziellem medizinischen Behandlungsbedarf (AG ZMB) der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK) herausgegeben. Das „Handbuch der Mundhygiene. Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf - Ein Ratgeber für Pflegepersonal und unterstützende Personen“ liegt nun in der aktualisierten Fassung vor.

Für alte Menschen, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung ist die zahnmedizinische Versorgung besonders anspruchsvoll. Die präventive Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ist sehr wichtig. Aufgrund des demografischen Wandels in unserer Gesellschaft ist der Bedarf an zahnmedizinischer Versorgung in diesem Bereich sehr groß.

Die zuständigen Ausschüsse Zahnärztliche Betreuung von Menschen mit Behinderung sowie Alterszahnheilkunde der Bundeszahnärztekammer haben den Pflegekalender inhaltlich überarbeitet, um den kontinuierlichen zahnärztlichen Informations- und Schulungsbedarf für pflegende Angehörige und Pflegekräfte sicher zu stellen. Durch das Pflegeneuausrichtungsgesetz (PNG) ergaben sich 2013 Neuregelungen zur zahnärztlichen Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung. 

Mit dem neu überarbeiteten Handbuch der Mundhygiene reagiert die Zahnärzteschaft auf die gesetzliche Neuregelung, aber vor allem auf den stetig steigenden Pflegebedarf zu Hause und im Alten- und Pflegeheim.

Die Publikation unterstützt gemeinsam mit den AuB-Pflegefilmen oder dem ZQP-Ratgeber für pflegende Angehörige den zahnärztlichen Informations- und Schulungsbedarf für Pflegefachkräfte und pflegende Angehörige.

Das Handbuch der Mundhygiene kann über die Zahnärztekammer Nordrhein bestellt werden.


Ansprechpartnerin:

Frau Dr. Hoffschulte
0211-44704-323
hoffschulte[at]zaek-nr.de

Eine PDF-Version ist im Reiter "Dokumente" eingestellt.

Die Patienteninformationen der Zahnärztekammer Nordrhein im Internet sind auch in leichter Sprache verfügbar. Sie sind jederzeit über das blaue "Easy-to-read"-Symbol auf der rechten Bildschirmseite zu erreichen und bieten umfassende Informationen rund um die Mundgesundheit für Menschen mit Lernschwierigkeiten an.

„Patienten mit einer Leseschwäche, einer geistigen Behinderung oder mit geringen Deutschkenntnissen haben häufig Schwierigkeiten, Texte mit medizinischen Informationen gut zu verstehen“, erläutert Ralf Hausweiler, Vizepräsident und Pressereferent der Zahnärztekammer Nordrhein. „Dies führt wiederum zu mangelndem Wissen über die richtige Mundhygiene oder die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen.“ Als Folge gehören Menschen mit Lernschwierigkeiten fast doppelt so häufig zu einer der Risikogruppen für Karies oder Zahnbetterkrankungen.

Leichte Sprache zeichnet sich durch eine besonders klare Ausdrucksweise aus: Kurze Sätze, wenige Fremdwörter und optische Trennung von langen Wörtern sorgen für eine gute Verständlichkeit. Die Informationen der Zahnärztekammer wurden professionell übersetzt und von Testlesern vor der Veröffentlichung geprüft. Dadurch tragen sie das Prüfsiegel des europäischen Verbandes „Inclusion Europe“.

Neben Informationen über die Patientenberatungsstelle der Zahnärztekammer und die Notdienst- und Zahnarztsuche gibt es verschiedene Patienteninformationen, darunter Hinweise zum richtigen Verhalten bei einem Zahnunfall, zum schädlichen Einfluss von Zigaretten auf die Mundgesundheit oder Tipps gegen die Angst vor dem Zahnarzt.

Zahnputzanleitungen in leichter Sprache

Die Zahnärztekammer Nordrhein bietet Patienten und Einrichtungen auch den Download von Zahnputzanleitungen in leichter Sprache an. Die Anleitungen wurden von Special Olympics Deutschland im Rahmen des Gesundheitsprogramms "Healthy Athletes" entwickelt und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Die Anleitungen in  Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch und Spanisch sind im Reiter "Dokumente" eingestellt.

In den kommenden Jahrzehnten wird sich die Altersstruktur der deutschen Gesamtbevölkerung wesentlich verändern. Bis 2020 werden 35% der Bürger über 60 Jahre alt sein. 2008 waren es noch 25%.

In einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden, wird auch die Mund-, Zahn- und Prothesenpflege im Alter immer wichtiger.

Eine gute Zahn- und Mundgesundheit bedeutet ein großes Plus für die Lebensqualität - in jedem Lebensalter. Gesunde eigene Zähne, gesundes Zahnfleisch und gut funktionierender Zahnersatz sorgen für genussvolles Essen und Trinken, vitales Wohlbefinden und eine aktive Teilnahme am Leben. Dank der modernen Zahnmedizin alles längst keine Frage des Alters mehr!

Was aber ist, wenn der es dem älter gewordenem Mensch nicht mehr selbst gelingt, eine "normale" Mundpflege zu betreiben? Falls der Pflegebedürftige in einer Einrichtung lebt, kümmern sich professionelle Kräfte um den Bewohner. Aber wenn er zuhause lebt, ist der geistig und/oder körperlich eingeschränkte Senior auf die Hilfe seiner - dafür meist nicht ausgebildeten - Familie angewiesen.

Praktische Helfer erleichtern die Mundhygiene

  • Häufig helfen schon die Lesebrille und mehr Licht im Badezimmer, um die Mundhygiene deutlich zu verbessern. Spezielle Seniorenzahnbürsten mit dickerem Handgriff ermöglichen eine sichere Handhabung.
  • Auch eine elektrische Zahnbürste kann sehr hilfreich sein. Sie muss nur noch von Zahn zu Zahn geführt werden und sorgt für eine gleichmäßige, gründliche und schonende Reinigung.
  • Bei der Reinigung von engen Zahnzwischenräumen helfen Zahnpflegehilfsmittel für Zahnseide, die die Zahnseide für eine leichtere Handhabung auffädeln.
  • Bei größeren Zahnzwischenräumen können Zwischenraumbürstchen eingesetzt werden. Die Zunge kann mit einem speziellen Zungenreiniger oder einer weichen Zahnbürste von Belag befreit werden.

Festsitzender Zahnersatz

Kronen bauen einen noch fest verwurzelten, aber stark geschädigten Zahn wieder auf. Brücken schließen eine Zahnlücke. Festsitzender Zahnersatz wird wie die eigenen Zähne gepflegt.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Wenn so viele Zähne ersetzt werden müssen, dass eine festsitzende Brücke für eine Versorgung nicht mehr ausreicht, kommen Teilprothesen zum Einsatz (Klammer-, Geschiebe-, Teleskopprothesen). Wenn ein Patient keine eigenen Zähne mehr zur Verankerung von Kronen, Brücken oder Teilprothesen hat, benötigt er eine Vollprothese.

Auch herausnehmbarer Zahnersatz ist leicht zu pflegen:

  • Die Zahnprothese nach jeder Mahlzeit herausnehmen und reinigen.
  • Am besten erfolgt die Reinigung im Waschbecken über einer weichen Unterlage, damit sie nicht beschädigt wird, wenn sie aus Versehen herunterfällt. Alternativ dazu kann das Waschbecken mit Wasser gefüllt werden.
  • Für die Reinigung der Prothese eine weiche Zahnbürste oder eine spezielle Prothesenbürste verwenden.
  • Normale Zahnpasta eignet sich nicht für die Prothesenpflege, da sie auf Dauer die Oberfläche anrauen kann. Daher besser ein spezielles mildes Reinigungsmittel verwenden, das man in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann.
  • Nach der Reinigung die Prothese gründlich mit Wasser abspülen.

Bei Druckstellen oder anderen größeren Problemen sollte aber auf jeden Fall ein Zahnmediziner kontaktiert werden. Heutzutage gibt es viele Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in Pflegeeinrichtungen behandeln oder Hausbesuche machen.

Dr. med. dent. Erling Burk

 

Videotipps und weitere Informationen

Videos mit Tipps und Hinweisen zur Zahnpflege von Älteren, Pflegebedürftigen oder Menschen mit Behinderung haben die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in ihrem You Tube-Kanal eingestellt: https://www.youtube.com/channel/UCwmGBPNN7xOxFbtrnzN86aw

Weiterführende Informationen:

  • Die Zahnärztekammer Nordrhein gibt unter der Telefonnummer 0211-44704-216 Auskunft, welche Zahnärztinnen und Zahnärzte ihrem Zuständigkeitsbereich Hausbesuche durchführen und welche Praxen barrierefrei sind.
  • Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat auf ihrer Webseite das Faltblatt "Vorsorge ist unser Anliegen - Zahnärztliche Betreuung zu Hause für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung" eingestellt: Download
  • Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) Nordrhein bietet den Zahntipp "Zahngesundheit von Pflegebedürftigen" auf ihrer Webseite an: Download

 

Kinder lieben Süßes, für Berufstätige muss es im Alltag schnell gehen, und Ältere haben häufig Probleme mit der Mundgesundheit. Wie sich diese drei Personengruppen dennoch zahnfreundlich ernähren können, erfahren Sie hier:

Tipps für Kinder:

  • Süßes zu den Hauptmahlzeit ist erlaubt, wenn dafür süße Zwischenmahlzeiten wegfallen.
  • Auch gibt es zahnfreundliche Süßigkeiten (Zahnmännchen mit dem Schirm) als Alternative.
  • Auf Softdrinks, verdünnte Säfte, gesüßte Tees zwischen den Hauptmahlzeiten und zwischendurch verzichten. Das beste Getränk für die Zähne ist immer noch Wasser.
  • Keine süßen oder säurehaltige Getränke in Nuckelflaschen zum Durstlöschen oder Dauergebrauch geben: Nuckelflaschen­karies droht!
  • Vorsicht bei Produkten, die speziell für Kinder beworben wer­den! Sie enthalten häufig deutlich mehr Zucker als herkömmliche Produkte.
  • Für gesunde Zähne und stabile Knochen ist eine kalziumreiche Ernährung mit Milch und Milchprodukten sowie kauaktive Nahrung mit rohem Obst und Gemüse wichtig.

Tipps für Berufstätige:

  • Auch in stressigen Zeiten am Arbeitsplatz gilt: Zwischenmahl­zeiten mit Obst und Gemüse vermeiden Leistungstiefs und Hunger auf zuckerhaltige Lebens­mittel.
  • Essen Sie nicht nebenbei. Wer sich bewusst Zeit zum Essen nimmt, behält den Überblick und greift nicht so schnell zu Fast Food oder Süßem.
  • Mitgebrachtes kann eine gute Alternative zur Imbissbude um die Ecke sein. Einfach beim Kochen zu Hause eine Portion für die Arbeit abfüllen oder für später einfrieren.
  • Belegte Brote (z.B. Käse) schmecken mit Salatblatt, Gurkenscheibe oder Gemüse nicht nur besser, sondern liefern auch zahngesundes Kalzium und Vitamine.
  • Zuckerfreie Kaugummis nach den Mahlzeiten regen den Speichelfluss an und stärken damit Reinigung und Abwehr in der Mundhöhle

Tipps für Senioren:

  • Da das Durstempfinden im Alter abnimmt, sollten ältere Men­schen bewusst eine Tages-Trinkmenge von mindestens 2 l festlegen. So kann Mundtrockenheit vorgebeugt und genügend Speichel produziert werden. Dieser unterstützt die Reinigung der Zähne, neutralisiert zahnschädi­gende Säuren und hilft, Mineralverluste im Zahnschmelz auszugleichen.
  • Getränke (vorzugsweise Wasser) sicht­bar, trinkbereit und ungekühlt hinstellen.
  • Zuckerfreies Kaugummi kauen. Die Kautätigkeit verstärkt den Speichelfluss.
  • Regelmäßig Obst, Gemüse und andere Lebensmittel mit ei­nem hohen Wasseranteil essen.
  • Da sich im Alter das Zahnfleisch zurückbildet, sind die Zahn­hälse verstärkt dem Angriff von Kariesbakterien ausgesetzt. Sie haben keinen schützenden Zahnschmelz. Daher sollte Zucker insbesondere als Zwischenmahlzeit möglichst gemieden werden.
  • Auch wenn das Kauen manchmal Probleme bereitet, sollten äl­tere Menschen nicht ausschließlich zu weichen Speisen greifen. Besonders empfehlenswert gerade auch für Ältere ist der re­gelmäßige Verzehr von Milch- und Vollkornprodukten, fri­schem Obst und Gemüse.
FAQ's
Dokumente
Handbuch der Mundhygiene

Pflegekalender für Pflegepersonal und unterstützende Personen (BZÄK, DGAZ, AG ZMB, DGZMK); Stand: 2017

Zahnputzanleitung in leichter Sprache

Deutsch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Arab.)

Arabisch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Engl.)

Englisch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Frz.)

Französisch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Span.)

Spanisch, (c) Special Olympics Deutschland

Behandlungen und Kosten
Service

Der Ratgeber „Handbuch der Mundhygiene“ bietet zahlreiche Informationen und Tipps zur Zahn-, Mund und Zahnersatzpflege bei Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Der Ratgeber in Kalenderform mit vielen Abbildungen wendet sich an Pflegepersonal und unterstützende Personen. Das Handbuch erklärt Pflegeablauf, Pflegeprozess und Mundhygieneritual.

Das Handbuch der Mundhygiene kann über die Zahnärztekammer Nordrhein bestellt werden.


Ansprechpartnerin:

Frau Dr. Hoffschulte
0211-44704-323
hoffschulte[at]zaek-nr.de

Eine PDF-Version ist im Reiter "Dokumente" eingestellt.

Die Zahnärztekammer Nordrhein gibt unter der Telefonnummer 0211-44704-216 Auskunft, welche Zahnärztinnen und Zahnärzte ihrem Zuständigkeitsbereich Hausbesuche durchführen und welche Praxen barrierefrei sind.

Patienten mit einer Leseschwäche, einer geistigen Behinderung oder mit geringen Deutschkenntnissen haben häufig Schwierigkeiten, Texte mit medizinischen Informationen gut zu verstehen. Die Zahnärztekammer Nordrhein bietet daher auch Patienteninformationen in leichter Sprache an. Sie sind jederzeit über das blaue "Easy-to-read"-Symbol auf der rechten Bildschirmseite zu erreichen.

Die Zahnärztekammer Nordrhein bietet Patienten und Einrichtungen auch den Download von Zahnputzanleitungen in leichter Sprache an. Die Anleitungen wurden von Special Olympics Deutschland im Rahmen des Gesundheitsprogramms "Healthy Athletes" entwickelt und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Die Anleitungen in Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch und Spanisch sind im Reiter "Dokumente" eingestellt.

Patientinnen und Patienten in NRW stehen im Patientenwegweiser des Patientenbeauftragten für Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Informations-, Beratungs- und Selbsthilfeangebote zur Verfügung.

Das umfangreiche Adressverzeichnis soll dazu beitragen, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen.

Für Patienten wurde eigens eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie mittwochs in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 52 60 500. Dort beantworten Zahnärzte Ihre Fragen rund um die zahnärztliche Behandlung.

Videos mit Tipps und Hinweisen zur Zahnpflege von Älteren, Pflegebedürftigen oder Menschen mit Behinderung haben die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in ihrem You Tube-Kanal eingestellt: https://www.youtube.com/channel/UCwmGBPNN7xOxFbtrnzN86aw

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat auf ihrer Webseite das Faltblatt "Vorsorge ist unser Anliegen - Zahnärztliche Betreuung zu Hause für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung" eingestellt: Download

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) Nordrhein bietet den Zahntipp "Zahngesundheit von Pflegebedürftigen" auf ihrer Webseite an: Download

Kontakt
Patientenberatungsstelle

Patientenberatungsstelle der Zahnärztekammer Nordrhein

Telefon-Hotline für Patienten mittwochs von 14.00 bis 17.00 Uhr

Postfach 10 55 15
40046 Düsseldorf
0800 / 52 60 500 (Mi 14-17 Uhr)
E-Mail schreiben
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