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Corona: Kann ich noch zum Zahnarzt gehen?

Die COVID-19-Pandemie führt bei Patientinnen und Patienten, die akute Zahnschmerzen oder eine Behandlung geplant haben, zu vielen Fragen.
Artikel

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Viele Patientinnen und Patienten fragen sich in der aktuellen Situation: Kann ich meinen geplanten Zahnarzttermin trotz der COVID-19-Pandemie wahrnehmen? Und kann ich mich in der jetzigen Situation in den Zahnarztpraxen sicher fühlen?

Das aktuelle Ausbruchsgeschehen setzt das gesamte Gesundheitswesen unter Stress. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt ist jedoch trotzdem gewährleistet.

Bevor Sie Ihren Termin wahrnehmen, nehmen Sie bitte telefonischen Kontakt zu Ihrer Zahnarztpraxis auf. Bitte beantworten Sie die drei folgenden Fragen:

  1. Hatten Sie Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Fall?
  2. Waren Sie in den letzten zwei Wochen in einem Gebiet, in dem sich das neue Coronavirus ausgebreitet hat?
  3. Haben Sie Anzeichen einer Coronavirus-Infektion? (Atemnot, Husten, Fieber, Halsschmerzen)?

Wenn Sie eine der oben genannten Fragen mit „Ja““ beantworten, würden wir Sie bitten, Ihren Termin zunächst zu verschieben. Wenn Sie keine Krankheitssymptome entwickeln, wäre eine Verschiebung um 14 Tage ausreichend.

Wenn Sie Erkältungssymptome haben und entweder in den letzten 14 Tage in einem betroffenen Risikogebiet waren oder Sie Kontakt mit einer infizierten Person hatten, sollte zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Kontaktpersonen abgeklärt werden, ob eine COVID-19-Erkrankung bei Ihnen vorliegt.

Dazu können Sie entweder Ihren Hausarzt oder die 116 117 von zu Hause aus anrufen und sich informieren.

Mit Ihrer Kooperation können Sie dabei helfen, die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern.

Wenn Sie in den letzten 14 Tagen weder Kontakt zu einem Coronavirus-Fall hatten noch in den letzten 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet waren und auch keine Atemwegsprobleme haben, steht einer zahnärztlichen Behandlung nichts im Wege.

In der ambulanten medizinischen Versorgung sind Zahnarztpraxen dafür bekannt, hohe hygienische Standards und hervorragende materielle, personelle und technische Voraussetzungen zu haben:

Behandlung mit Mund-Nasenschutz gehört in der Zahnarztpraxis zur Basishygiene. In jeder Zahnarztpraxis ist es eine Selbstverständlichkeit, dass nach jedem Patienten stets alle Kontaktflächen gereinigt und desinfiziert werden.

Schützen Sie sich und andere

Darüber hinaus können Sie selbst viel tun, um sich und andere zu schützen – und zwar vor dem Coronavirus ebenso wie vor anderen Atemwegserkrankungen wie der Grippe. Denn: Auch Coronaviren werden in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren. Deshalb ist eine gute Händehygiene ein wichtiger Teil der Vorbeugung.

Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife. Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mit Deckel. Oder niesen und husten Sie in die Armbeuge. Halten Sie Abstand zu kranken Personen oder meiden Sie den Kontakt nach Möglichkeit.

Dr. rer. nat. Thomas Hennig
Beitrag erstellt im März 2020 für die Zahnärztekammer Nordrhein

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Behandlungen und Kosten
Service

Die neue App "Alles sauber?" soll das Zähneputzen bei Kindern fördern. Die Kinder füttern je nach Vorliebe ein Pferd, einen Hund oder einen Hasen. Doch wie werden deren Zähne wieder sauber? Da hilft die rote Zahnbürste weiter. Die Kinder wischen mit der Bürste über den Bildschirm und nach und nach strahlen die Zähne wieder. Dann werden die Kinder aufgefordert, ihre eigenen Zähne zu putzen. Zu guter Letzt darf ein Foto der sauberen Zähne geschossen werden. Wer noch etwas Hilfe bei der Technik benötigt, bekommt wichtige Tipps der Initiative proDente, die die App auch sponsort. Die App steht kostenlos im iTunes App Store zur Verfügung: https://itunes.apple.com/de/app/alles-sauber-zahne-putzen/id642318964?mt=8

Frühkindliche Karies, oder auch Nuckelflaschenkaries, ist ein zunehmendes Problem. Zu viele Kleinkinder haben bereits stark zerstörte Zähne. Die Bundeszahnärztekammer hat daher gemeinsam mit dem Deutschen Hebammenverband einen textfreien Comic zur Zahnpflege und Mundgesundheit bei Kleinkindern herausgegeben. Der Comic richtet sich an alle jungen Eltern. Durch den sparsamen Gebrauch von Worten wird er auch von denen verstanden, die nicht gut oder gerne lesen.

Gesetzlich Versicherte erhalten einen Heil- und Kostenplan von ihrem Zahnarzt, wenn sie Zahnersatz benötigen. Das Formular und die Eintragungen sind für Laien jedoch schwer zu verstehen. Die Initiative proDente stellt daher jetzt eine interaktive Online-Erklärung zur Verfügung, die den Heil- und Kostenplan (HKP) für Patienten aufschlüsselt. Ein ergänzenden Informationsblatt zum HKP kann von Patienten kostenfrei unter 01805/55 22 55 bestellt werden.

Seit dem 1. Juli 2018 gilt die EU-Quecksilberverordnung. Danach darf Dentalamalgam nicht mehr für zahnärztliche Behandlungen von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von schwangeren oder stillenden Patientinnen verwendet werden. Für die Behandlung der genannten Patientinnen und Patienten muss regelmäßig ein alternatives plastisches Füllungsmaterial gewählt werden, das dauerhaft haltbar und erprobt ist und dem Stand der Wissenschaft entspricht.

Die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hat zu dem Thema einen Katalog mit wichtigen Fragen und Antworten erarbeitet, um Patientinnen und Patienten über die neuen Vorgaben, Ausnahmen von diesen Vorgaben und Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfüllungen zu informieren. Die Auflistung gibt unter anderem Auskunft darüber, welche Alternativen zu Dentalamalgam in der Füllungstherapie verfügbar sind und welche Leistungen gesetzliche Krankenkassen übernehmen.

Der Frage- und Antwortkatalog kann auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de/eu-quecksilberverordnung abgerufen werden. Auch die aktualisierte KZBV-Patienteninformation „Zahnfüllungen – Was Sie als Patient wissen sollten“ ist dort zum kostenlosen Download verfügbar oder kann als gedruckte Broschüre bestellt werden.

Das Thema Hygiene geht jeden etwas an! Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine neue Informationsseite ins Leben gerufen: www.infektionsschutz.de. Diese Homepage bietet umfassende Inhalte zum Thema und ist ansprechend und interessant gestaltet. Eine hilfreiche Infoseite gerade auch für den Patienten.

Patientinnen und Patienten können sich auf einer neuen Webseite umfassend über Zahnersatz informieren. Unter www.informationen-zum-zahnersatz.de erläutert die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) verschiedene Formen des Zahnersatzes und informiert unter anderem zum Heil- und Kostenplan, Festzuschuss und Eigenanteil.

Patientinnen und Patienten in NRW stehen im Patientenwegweiser des Patientenbeauftragten für Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Informations-, Beratungs- und Selbsthilfeangebote zur Verfügung.

Das umfangreiche Adressverzeichnis soll dazu beitragen, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen.

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e. V. (DG PARO) hat zusammen mit der Universität Greifswald einen Selbsttest entwickelt und validiert, mit dem Sie Ihr eigenes Risiko für das Vorliegen einer Parodontitis einfach einschätzen können.

Zum Test

Für Patienten wurde eigens eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie montags von 12.00 bis 15.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 0211 / 44 704 280. Dort beantworten wir Ihre Fragen rund um die zahnärztliche Behandlung.

Das Bilderbuch „Zahnbande“ begeistert schon seit Herbst 2016 Kinder und Erwachsene. Jetzt kommen Abenteuer, Spiele und spannende Infos über gesunde Zähne mit allen Mitgliedern der Zahnbande auch ins Internet. Auf „zahnbande.de“ präsentiert die Initiative proDente für 5- bis 12-Jährige kleine Geschichten, Filme, Spiele, Animationen und Ausmalbilder.

Natürlich geht es um Zähne und was die Beißerchen so alles leisten. Also Essen, Trinken und beim Sprechen helfen. Auch Zähneputzen und der Besuch beim Zahnarzt dürfen nicht fehlen. Doch wichtiger als Belehrungen sind Geschichten und Figuren, die Kinder und deren Phantasie ansprechen. Auch ein Menüpunkt mit Spielen, Geschichten und Ausmalbildern darf nicht fehlen. Und wie herrlich schrill ein Bohrer klingt hören die Kids auch.

www.zahnbande.de

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Patientenberatung und -beschwerden

Der Patient steht für die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Nordrhein im Mittelpunkt! Wenn Sie Fragen zu einer zahnärztlichen Behandlung haben, geben wir fachliche und objektive Antworten. Wir informieren zu verschiedenen Behandlungsmethoden und vermitteln auch bei Konflikten zwischen dem Patienten und dem Zahnarzt.
Artikel

Patienten informieren sich heute viel stärker als früher über ihre Gesundheit. Auch wir helfen dabei. Pro Jahr können wir so bei mehr als 10.000 Anfragen von Patientinnen und Patienten eine Lösung finden.

Resultieren aus einem zahnärztlichen Behandlungsverhältnis Streitigkeiten, können sich Patienten mit ihren Anfragen und Beschwerden an die Zahnärztekammer Nordrhein wenden. Das Gutachterwesen, das Schlichtungswesen und auch die Beurteilung zahnärztlicher Behandlungsfehler gehören zu den gesetzlichen Aufgaben der Zahnärztekammer Nordrhein nach § 6 Heilberufsgesetz NRW. Bei Streitigkeiten, die zwischen Zahnärzten und Patienten entstanden sind, wird die Zahnärztekammer Nordrhein vermittelnd und somit schlichtend tätig.

Eine dringende Empfehlung: Vor Einlegung einer Beschwerde kann es helfen, ein offenes Gespräch mit dem/r behandelnden Zahnarzt/Zahnärztin zu suchen, da so oftmals viele Unklarheiten unmittelbar geklärt werden können.

Treffen Sie bitte für weitere Informationen nachfolgend eine Auswahl:

Bei sonstigen Streitigkeiten aus dem Behandlungsverhältnis insbesondere über das Verhalten eines/r Zahnarztes/Zahnärztin oder Kommunikationsproblemen können Sie sich schriftlich, per E-Mail oder telefonisch an die Zahnärztekammer Nordrhein wenden.

 

Zahnärztekammer Nordrhein

Rechtsabteilung

Emanuel-Leutze-Straße 8

40547 Düsseldorf

0211 / 44704-206

0211 / 44704-402

E-Mail schreiben

Wenn Sie einen zahnärztlichen Sachverständigen benötigen, kann Ihnen die Zahnärztekammer Nordrhein einen solchen benennen. Hierzu wird ein Verzeichnis von zahnärztlichen Gutachtern für dem Kammerbereich Nordrhein geführt. Die Auswahl der Gutachter erfolgt durch den Vorstand auf der Grundlage der von den jeweiligen Zahnärzten nachgewiesenen Qualifikation. Die Beantwortung entsprechender Anfragen erfolgt durch das Referat Gutachterwesen.

 

Zahnärztekammer Nordrhein

Gutachterwesen

Emanuel-Leutze-Straße 8

40547 Düsseldorf

0211 / 44704-207

0211 / 44704-406

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Wenn Sie einen zahnärztlichen Behandlungsfehler vermuten, kann eine objektive Beurteilung der streitgegenständlichen zahnärztlichen Behandlung durch die Zahnärztekammer Nordrhein erfolgen, um den Beteiligten eine gütliche Einigung zu ermöglichen. Das Verfahren wird somit als besonderes Verfahren der Streitschlichtung durchgeführt.

 

Bitte beachten Sie jedoch, dass sich die Prüfung nur auf zahnärztliche Behandlungsfehler erstreckt und eine Bewertung von etwaigen Aufklärungsfehlern und weiteren Haftungsvoraussetzungen durch die Zahnärztekammer Nordrhein nicht durchgeführt werden kann. Ebenso wenig erfolgt eine Entscheidung über etwaige Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche; dies ist dem gerichtlichen Verfahren vorbehalten.

 

Weiter ist keine Überprüfung möglich, wenn bereits ein Gerichtsverfahren oder ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren anhängig ist oder auch, wenn bereits eine gerichtliche Entscheidung vorliegt. Sollte zudem bereits ein Gutachten vorliegen, regen wir zur Herbeiführung einer gütlichen Einigung an, sich unmittelbar mit dem/der behandelnden Zahnarzt/Zahnärztin in Verbindung setzen und etwaige Lösungsmöglichkeiten erörtern.  

 

Bitte prüfen Sie zudem vorab, ob in Ihrem Fall ggfs. die in der gesetzlichen Krankenversicherung bestehenden, eigenständigen Gutachterverfahren zur Überprüfung vermuteter Mängel bei prothetischen Leistungen zuständig sind. Sie können dies mit Ihrer Krankenkasse klären.

 

Bitte richten Sie Ihre Eingabe wegen eines vermuteten zahnärztlichen Behandlungsfehlers per Post oder E-Mail an:

 

Zahnärztekammer Nordrhein

Rechtsabteilung

Emanuel-Leutze-Straße 8

40547 Düsseldorf

0211 / 44704-206

0211 / 44704-402

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Beschwerden und Anfragen von Patienten zum Notfalldienst werden von dem Referat Zahnärztlicher Notfalldienst in der Zahnärztekammer Nordrhein bearbeitet. Sie können sich schriftlich, per E-Mail oder telefonisch wenden an:

 

Zahnärztekammer Nordrhein

Zahnärztlicher Notdienst

Emanuel-Leutze-Straße 8

40547 Düsseldorf

0211 / 44704-215

0211 / 44704-406

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Bei allen Fragen rund um Ihre Zähne, Ihre Behandlung oder deren Abrechnung können Sie sich telefonisch oder auch per E-Mail oder Brief an die Patientenberatungsstelle der Zahnärztekammer Nordrhein wenden.

Zahnärztekammer Nordrhein
- Patientenberatungsstelle -
Postfach 10 55 15
40046 Düsseldorf
E-Mail: informationen-fuer-patienten(at)zaek-nr.de 

Für Patienten wurde eigens eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie montags von 12.00 bis 15.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 0211 / 44 704 280. Dort beantworten wir Ihre Fragen rund um die zahnärztliche Behandlung.

Patienten informieren sich heute viel stärker als früher über ihre Gesundheit. Auch wir helfen dabei. Pro Jahr können wir so bei mehr als 10.000 Anfragen von Patientinnen und Patienten eine Lösung finden.

Resultieren aus einem zahnärztlichen Behandlungsverhältnis Streitigkeiten, können sich Patienten mit ihren Anfragen und Beschwerden an die Zahnärztekammer Nordrhein wenden. Das Gutachterwesen, das Schlichtungswesen und auch die Beurteilung zahnärztlicher Behandlungsfehler gehören zu den gesetzlichen Aufgaben der Zahnärztekammer Nordrhein nach § 6 Heilberufsgesetz NRW. Bei Streitigkeiten, die zwischen Zahnärzten und Patienten entstanden sind, wird die Zahnärztekammer Nordrhein vermittelnd und somit schlichtend tätig.

Eine dringende Empfehlung: Vor Einlegung einer Beschwerde kann es helfen, ein offenes Gespräch mit dem/r behandelnden Zahnarzt/Zahnärztin zu suchen, da so oftmals viele Unklarheiten unmittelbar geklärt werden können.

Treffen Sie bitte für weitere Informationen nachfolgend eine Auswahl:

Bei Fragen zu Ihren gesetzlichen Patientenrechten - insbesondere zum Patientenrechtegesetz - können Sie sich schriftlich, per E-Mail oder telefonisch an die Rechtsabteilung der Zahnärztekammer Nordrhein wenden.

 

Zahnärztekammer Nordrhein

Rechtsabteilung

Emanuel-Leutze-Straße 8

40547 Düsseldorf

0211 / 44704-206

0211 / 44704-402

E-Mail schreiben

 

Bitte beachten Sie, dass die Zahnärztekammer Nordrhein bei der Durchsetzung oder bei der Abwehr von Forderungen nicht behilflich sein kann. Hierzu wäre anwaltlicher Rat in Anspruch zu nehmen.

Beschwerden und Anfragen von Patienten zu zahnärztlichen Honorarforderungen sowie zum zahnärztlichen Gebührenrecht werden von dem Referat Gebührenrecht in der Zahnärztekammer Nordrhein bearbeitet. Ihr Anliegen können Sie dort schriftlich, per E-Mail oder telefonisch vorbringen. Eine pauschale Überprüfung von Honorarforderungen ist durch die Zahnärztekammer Nordrhein jedoch nicht möglich.

 

Zahnärztekammer Nordrhein

Gebührenrecht

Emanuel-Leutze-Straße 8

40547 Düsseldorf

0211 / 44704-207

0211 / 44704-406

E-Mail schreiben

FAQ's
Dokumente
Infoblatt zum Datenschutz für Externe (z.B. Patienten)

Information gemäß den Artikeln 13 und 14 DSGVO (Verarbeitung Ihrer Daten bei der Zahnärztekammer Nordrhein)
 

Infoblatt zum Datenschutz für Patienten (Begutachtungsstelle)

Information gemäß den Artikeln 13 und 14 DSGVO (Verarbeitung Ihrer Daten bei der Zahnärztekammer Nordrhein)

Behandlungen und Kosten
Service

Patientinnen und Patienten in NRW stehen im Patientenwegweiser des Patientenbeauftragten für Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Informations-, Beratungs- und Selbsthilfeangebote zur Verfügung.

Das umfangreiche Adressverzeichnis soll dazu beitragen, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen.

Für Patienten wurde eigens eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie montags von 12.00 bis 15.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 0211 / 44 704 280. Dort beantworten wir Ihre Fragen rund um die zahnärztliche Behandlung.

Kontakt
Berufsausübung

Ressort Berufsausübung der Zahnärztekammer Nordrhein

Emanuel-Leutze-Str. 8
40547 Düsseldorf
0211 / 44704-208
0211 / 44704-406
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Gebührenrecht

Referat Gebührenrecht der Zahnärztekammer Nordrhein

Emanuel-Leutze-Str. 8
40547 Düsseldorf
0211 / 44704-207
0211 / 44704-406
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Gutachterwesen

Referat Gutachterwesen der Zahnärztekammer Nordrhein

Emanuel-Leutze-Str. 8
40547 Düsseldorf
0211 / 44704-217
0211 / 44704-406
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Patientenberatungsstelle

Patientenberatungsstelle der Zahnärztekammer Nordrhein

Telefon-Hotline für Patienten montags von 12.00 bis 15.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr.

Postfach 10 55 15
40046 Düsseldorf
0211 / 44 704 280 (Mo 12-15 Uhr, Do 10-13 Uhr)
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Rechtsabteilung

Rechtsabteilung der Zahnärztekammer Nordrhein

Emanuel-Leutze-Str. 8
40547 Düsseldorf
0211 / 44704-206
0211 / 44704-402
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Zahnärztlicher Notdienst

Referat Zahnärztlicher Notdienst der Zahnärztekammer Nordrhein

Emanuel-Leutze-Str. 8
40547 Düsseldorf
0211 / 44704-215
0211 / 44704-406
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Service der ZÄK Nordrhein

Patienteninformationen

Als Service für die Patientinnen und Patienten in Nordrhein erstellen Zahnärztinnen und Zahnärzte im Auftrag der Zahnärztekammer Nordrhein Patienteninformationen zu verschiedenen zahnmedizinischen Themen. Diese werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Aktualität überprüft.
Artikel

Die Patienteninformationen sind thematisch gebündelt und neben anderen Informationen für die Patientinnen und Patienten in Nordrhein auf der Webseite der Zahnärztekammer Nordrhein zu finden. Einige Texte wurden auch in leichter Sprache geschrieben und können so auch von Menschen mit eingeschränkter Sprachkompetenz gelesen und verstanden werden.

Übersicht der Patienteninformationen

Gesund im Mund – bei Handicap und Pflegebedarf

Karies & Parodontitis

Mundhygiene & Zahnpflege

Prophylaxe & Vorsorge

Rund um die Zahnbehandlung

Wissenswertes & Tipps

Zahnersatz

Zahngesunde Ernährung

FAQ's
Dokumente
Patientenbroschüre Diabetes
Informationen für Diabetiker und Tipps für den Zahnarztbesuch
Online lesen
Zahnputzanleitung in leichter Sprache

Deutsch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Arab.)

Arabisch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Engl.)

Englisch, (c) Special Olympics Deutschland

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Behandlungen und Kosten
Service

Die neue App "Alles sauber?" soll das Zähneputzen bei Kindern fördern. Die Kinder füttern je nach Vorliebe ein Pferd, einen Hund oder einen Hasen. Doch wie werden deren Zähne wieder sauber? Da hilft die rote Zahnbürste weiter. Die Kinder wischen mit der Bürste über den Bildschirm und nach und nach strahlen die Zähne wieder. Dann werden die Kinder aufgefordert, ihre eigenen Zähne zu putzen. Zu guter Letzt darf ein Foto der sauberen Zähne geschossen werden. Wer noch etwas Hilfe bei der Technik benötigt, bekommt wichtige Tipps der Initiative proDente, die die App auch sponsort. Die App steht kostenlos im iTunes App Store zur Verfügung: https://itunes.apple.com/de/app/alles-sauber-zahne-putzen/id642318964?mt=8

Frühkindliche Karies, oder auch Nuckelflaschenkaries, ist ein zunehmendes Problem. Zu viele Kleinkinder haben bereits stark zerstörte Zähne. Die Bundeszahnärztekammer hat daher gemeinsam mit dem Deutschen Hebammenverband einen textfreien Comic zur Zahnpflege und Mundgesundheit bei Kleinkindern herausgegeben. Der Comic richtet sich an alle jungen Eltern. Durch den sparsamen Gebrauch von Worten wird er auch von denen verstanden, die nicht gut oder gerne lesen.

Gesetzlich Versicherte erhalten einen Heil- und Kostenplan von ihrem Zahnarzt, wenn sie Zahnersatz benötigen. Das Formular und die Eintragungen sind für Laien jedoch schwer zu verstehen. Die Initiative proDente stellt daher jetzt eine interaktive Online-Erklärung zur Verfügung, die den Heil- und Kostenplan (HKP) für Patienten aufschlüsselt. Ein ergänzenden Informationsblatt zum HKP kann von Patienten kostenfrei unter 01805/55 22 55 bestellt werden.

Seit dem 1. Juli 2018 gilt die EU-Quecksilberverordnung. Danach darf Dentalamalgam nicht mehr für zahnärztliche Behandlungen von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von schwangeren oder stillenden Patientinnen verwendet werden. Für die Behandlung der genannten Patientinnen und Patienten muss regelmäßig ein alternatives plastisches Füllungsmaterial gewählt werden, das dauerhaft haltbar und erprobt ist und dem Stand der Wissenschaft entspricht.

Die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hat zu dem Thema einen Katalog mit wichtigen Fragen und Antworten erarbeitet, um Patientinnen und Patienten über die neuen Vorgaben, Ausnahmen von diesen Vorgaben und Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfüllungen zu informieren. Die Auflistung gibt unter anderem Auskunft darüber, welche Alternativen zu Dentalamalgam in der Füllungstherapie verfügbar sind und welche Leistungen gesetzliche Krankenkassen übernehmen.

Der Frage- und Antwortkatalog kann auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de/eu-quecksilberverordnung abgerufen werden. Auch die aktualisierte KZBV-Patienteninformation „Zahnfüllungen – Was Sie als Patient wissen sollten“ ist dort zum kostenlosen Download verfügbar oder kann als gedruckte Broschüre bestellt werden.

Das Thema Hygiene geht jeden etwas an! Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine neue Informationsseite ins Leben gerufen: www.infektionsschutz.de. Diese Homepage bietet umfassende Inhalte zum Thema und ist ansprechend und interessant gestaltet. Eine hilfreiche Infoseite gerade auch für den Patienten.

Patientinnen und Patienten können sich auf einer neuen Webseite umfassend über Zahnersatz informieren. Unter www.informationen-zum-zahnersatz.de erläutert die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) verschiedene Formen des Zahnersatzes und informiert unter anderem zum Heil- und Kostenplan, Festzuschuss und Eigenanteil.

Patientinnen und Patienten in NRW stehen im Patientenwegweiser des Patientenbeauftragten für Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Informations-, Beratungs- und Selbsthilfeangebote zur Verfügung.

Das umfangreiche Adressverzeichnis soll dazu beitragen, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen.

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e. V. (DG PARO) hat zusammen mit der Universität Greifswald einen Selbsttest entwickelt und validiert, mit dem Sie Ihr eigenes Risiko für das Vorliegen einer Parodontitis einfach einschätzen können.

Zum Test

Für Patienten wurde eigens eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie montags von 12.00 bis 15.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 0211 / 44 704 280. Dort beantworten wir Ihre Fragen rund um die zahnärztliche Behandlung.

Das Bilderbuch „Zahnbande“ begeistert schon seit Herbst 2016 Kinder und Erwachsene. Jetzt kommen Abenteuer, Spiele und spannende Infos über gesunde Zähne mit allen Mitgliedern der Zahnbande auch ins Internet. Auf „zahnbande.de“ präsentiert die Initiative proDente für 5- bis 12-Jährige kleine Geschichten, Filme, Spiele, Animationen und Ausmalbilder.

Natürlich geht es um Zähne und was die Beißerchen so alles leisten. Also Essen, Trinken und beim Sprechen helfen. Auch Zähneputzen und der Besuch beim Zahnarzt dürfen nicht fehlen. Doch wichtiger als Belehrungen sind Geschichten und Figuren, die Kinder und deren Phantasie ansprechen. Auch ein Menüpunkt mit Spielen, Geschichten und Ausmalbildern darf nicht fehlen. Und wie herrlich schrill ein Bohrer klingt hören die Kids auch.

www.zahnbande.de

Kontakt
Hilfe im Notfall

Zahnärztlicher Notdienst

Wenn außerhalb der Praxisöffnungszeiten dringende zahnmedizinische Hilfe vonnöten ist, dann hilft der zahnärztliche Notdienst. Über eine Telefonansage oder im Internet können Patienten die nächstgelegene notdiensthabende Zahnarztpraxis finden.
Artikel

Die zentrale Rufnummer für den Notdienst der nordrheinischen Zahnärzte lautet:

                                                        01805 / 98 67 00

Bitte beachten Sie, dass die notdiensthabenden Praxen, vor allem während der Abend- und Nachtstunden, nicht durchgängig personell besetzt sind. Nehmen Sie daher immer zunächst telefonisch mit dem jeweiligen zahnärztlichen Notdiensthabenden unter der angesagten Rufnummer Kontakt auf (14 Cent/Min aus dem deutschen Festnetz).

Um eine notdiensthabende Praxis in Ihrer Nähe zu finden, können Sie auch die Online-Notdienstsuche der Zahnärztekammer Nordrhein nutzen.

 

Neu: Der zahnärztliche Notdienst kann in Nordrhein auch per App gefunden werden!

DEMedic ist eine App für Patienten, die über den aktuellen zahnärztlichen Notdienst sowie den Apothekennotdienst informiert. Patienten erhalten mit einem Klick Echtzeitinformationen über den jeweiligen Notdienst als Liste oder in einer Kartenansicht.

Darüber hinaus berechnet die App die kürzeste Route zum Notdienst leistenden Zahnarzt oder zur Notdienst-Apotheke und weist dem Patienten durch eine integrierte Navigation den Weg per PKW oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

DEMedic wurde von Accentive Heidelberg aus Bruchsal (Baden) in Zusammenarbeit mit der Zahnärztekammer Nordrhein und der Apothekerkammer Nordrhein entwickelt.

 

 

FAQ's
Dokumente
Behandlungen und Kosten
Service

Die Zahnärztekammer Nordrhein und die KZV Nordrhein sind bemüht, Ihnen bei der Notdienstsuche den bestmöglichen Service zu bieten. 

Haben Sie ein technisches Problem bei der Notdienstsuche? Dann können Sie uns dies unter notdienst(at)zaek-nr.de mitteilen. Bitte geben Sie dabei an, um welche Fehlfunktion es sich handelt (Internetsuche oder telefonische Auskunft). Damit wir das Problem so schnell wie möglich lösen können, benötigen wir außerdem möglichst viele der folgenden Informationen:

  • Datum und Zeitpunkt der Suchanfrage
  • Ort oder Postleitzahl, nach der Sie gesucht haben
  • Betriebssystem des Computers und verwendeter Browser (Name(n) und Versionsangabe(n))
  • bei Telefon: von welchem Apparat aus wurde telefoniert (Festnetz/Vorwahl bzw. Handy/Netz oder Telefonzelle/Ort)?

Die App DEMedic informiert über den aktuellen zahnärztlichen Notdienst sowie den Apothekennotdienst. Patienten erhalten mit einem Klick Echtzeitinformationen über den jeweiligen Notdienst als Liste oder in einer Kartenansicht.

Darüber hinaus berechnet die App die kürzeste Route zum Notdienst leistenden Zahnarzt oder zur Notdienst-Apotheke und weist dem Patienten durch eine integrierte Navigation den Weg per PKW oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

DEMedic wurde von Accentive Heidelberg aus Bruchsal (Baden) in Zusammenarbeit mit der Zahnärztekammer Nordrhein und der Apothekerkammer Nordrhein entwickelt.

DEMedic für iOS

DEMedic für Android

Die Online-Notdienstsuche der ZÄK Nordrhein finden Sie unter:

https://www.zahnaerztekammernordrhein.de/#notdienst

Bitte beachten Sie, dass die notdiensthabenden Praxen, vor allem während der Abend- und Nachtstunden, nicht durchgängig personell besetzt sind. Nehmen Sie daher immer zunächst telefonisch mit dem jeweiligen zahnärztlichen Notdiensthabenden unter der angesagten Rufnummer Kontakt auf (14 Cent/Min aus dem deutschen Festnetz).

Der Aufkleber mit dem QR-Code zum zahnärztlichen Notdienst in Nordrhein ist für Patienten mit Smartphone gedacht, die bei akuten Notfällen vor einer verschlossenen Praxis stehen, weil ihnen Informationen zu den Öffnungszeiten oder den notdiensthabenden Praxen fehlen.

Die Patienten können den am Praxisschild, Fenster oder der Eingangstür angebrachten QR-Code mit dem Smartphone abscannen. Sie werden bei einer bestehenden Verbindung mit dem mobilen Internet dann sofort zur Notdienstsuche auf der Webseite der Zahnärztekammer Nordrhein weitergeleitet. Diese Notdienstsuche ist für mobile Browser optimiert.

Mitglieder der ZÄK Nordrhein können den transparenten Aufkleber mit dem QR-Code zum zahnärztlichen Notdienst kostenfrei bestellen. Schicken Sie dazu einfach eine E-Mail inklusive Praxisadresse an homepage@zaek-nr.de.

 

Die zentrale Rufnummer für den Notdienst der nordrheinischen Zahnärzte lautet:

                                                        01805 / 98 67 00

Bitte beachten Sie, dass die notdiensthabenden Praxen, vor allem während der Abend- und Nachtstunden, nicht durchgängig personell besetzt sind. Nehmen Sie daher immer zunächst telefonisch mit dem jeweiligen zahnärztlichen Notdiensthabenden unter der angesagten Rufnummer Kontakt auf (14 Cent/Min aus dem deutschen Festnetz).

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Zahnärztlicher Notdienst

Zentrale Rufnummer für den Notdienst der nordrheinischen Zahnärzte (14 Cent/Min aus dem deutschen Festnetz)

01805 / 98 67 00
E-Mail schreiben
Patienteninformationen

Gesund im Mund – bei Handicap und Pflegebedarf

Es gibt Bevölkerungsgruppen, die am Fortschritt der Zahnmedizin und an der umfassenden Präventionsarbeit zu wenig partizipieren.
Artikel

⇒ zur Liste aller Patienteninformationen

 

Der Gesundheitszustand von Mund und Zähnen bei Menschen mit Unterstützungsbedarf ist deutlich schlechter als in der Allgemeinbevölkerung. Vor allem Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung sind davon betroffen. Noch viel zu häufig sind ein Pflegegrad oder ein körperliches „Handicap“ in Deutschland gleichbedeutend mit einer schlechten Mundgesundheit.

„Werden Patienten, die vormals einen recht guten Mundgesundheitsstatus hatten, pflegebedürftig, gibt es einen regelrechten Einbruch der Mundgesundheit“, so Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). „Auch sind etliche Regelungen der ambulanten Betreuung nicht auf die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ausgerichtet.“

Seit Juli 2018 hat sich die zahnmedizinische Versorgung verbessert, denn die gesetzlichen Krankenkassen bieten für Anspruchsberechtigte endlich lange geforderte Präventions- und Therapieleistungen an. Dies ist ein großer Fortschritt, reicht aber noch nicht aus. Vor allem bei Menschen mit Behinderung sind spezifische Leistungen und Sonderregelungen zum Erreichen einer gleichwertigen Zahn- und Mundgesundheit notwendig, um dem Präventionsmanagement nach §22a zu folgen.

Die neue Broschüre „Zusätzliche zahnärztliche Versorgungsangebote für Menschen mit Pflegebedarf oder einer Beeinträchtigung“ informiert über spezielle zahnärztliche Leistungen, die von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen werden – in der Zahnarztpraxis, aber bei Bedarf auch in der Wohnung der Patienten, einer Wohngemeinschaft oder in einer Pflegeeinrichtung. Mehr Informationen und Bezugsquellen finden Sie im Reiter "Unser Service".

Quelle: Bundeszahnärztekammer

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Der Gesundheitszustand von Mund und Zähnen bei Menschen mit Unterstützungsbedarf ist deutlich schlechter als in der Allgemeinbevölkerung. Vor allem Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung sind davon betroffen. Noch viel zu häufig sind ein Pflegegrad oder ein körperliches „Handicap“ in Deutschland gleichbedeutend mit einer schlechten Mundgesundheit.

„Werden Patienten, die vormals einen recht guten Mundgesundheitsstatus hatten, pflegebedürftig, gibt es einen regelrechten Einbruch der Mundgesundheit“, so Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). „Auch sind etliche Regelungen der ambulanten Betreuung nicht auf die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ausgerichtet.“

Seit Juli 2018 hat sich die zahnmedizinische Versorgung verbessert, denn die gesetzlichen Krankenkassen bieten für Anspruchsberechtigte endlich lange geforderte Präventions- und Therapieleistungen an. Dies ist ein großer Fortschritt, reicht aber noch nicht aus. Vor allem bei Menschen mit Behinderung sind spezifische Leistungen und Sonderregelungen zum Erreichen einer gleichwertigen Zahn- und Mundgesundheit notwendig, um dem Präventionsmanagement nach §22a zu folgen.

Die neue Broschüre „Zusätzliche zahnärztliche Versorgungsangebote für Menschen mit Pflegebedarf oder einer Beeinträchtigung“ informiert über spezielle zahnärztliche Leistungen, die von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen werden – in der Zahnarztpraxis, aber bei Bedarf auch in der Wohnung der Patienten, einer Wohngemeinschaft oder in einer Pflegeeinrichtung. Mehr Informationen und Bezugsquellen finden Sie im Reiter "Unser Service".

Quelle: Bundeszahnärztekammer

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Der Ratgeber „Handbuch der Mundhygiene“ bietet zahlreiche Informationen und Tipps zur Zahn-, Mund und Zahnersatzpflege bei Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Der Ratgeber in Kalenderform mit vielen Abbildungen wendet sich an Pflegepersonal und unterstützende Personen. Das Handbuch erklärt Pflegeablauf, Pflegeprozess und Mundhygieneritual.

Für Pflegekräfte und pflegende Angehörige

Pflegebedürftige alte Menschen haben heute deutlich mehr eigene Zähne als frühere Jahrgänge. Hier steht die Zahnmedizin vor neuen Herausforderungen. Das Handbuch für Mundhygiene ist mit seiner Praxisnähe ein wichtiges und einfaches Instrument, um den Mundgesundheitszustand dieser Patientengruppe sowohl zu Hause wie auch in Pflegeeinrichtungen zu verbessern. Mit vielen Bildern werden die wichtigsten Aspekte der zahnmedizinischen „vor Ort-Pflege“ erklärt.

Pflegefachkräfte können ebenso wie pflegende Angehörige mithilfe dieses Ratgebers ihr Wissen auf den neuesten Stand bringen. Pflegefachkräfte können das praktische Handbuch für Mundhygiene dank seiner unkomplizierten Darstellung auch zur Beratung von Angehörigen nutzen.

Das im Jahr 2001 erstellte, sehr erfolgreiche, aber fachlich inzwischen veraltete „Handbuch der Mundhygiene“, der sogenannte Pflegekalender, wurde inhaltlich überarbeitet und neu aufgelegt. Sowohl die behinderten- als auch die alterszahnheilkundlichen Aspekte sind berücksichtigt und spiegeln den aktuellen Wissensstand wider.

Neuauflage digital oder als Kalender

Der Pflegekalender wird erstmals gemeinsam von Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Deutscher Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderung oder speziellem medizinischen Behandlungsbedarf (AG ZMB) der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK) herausgegeben. Das „Handbuch der Mundhygiene. Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf - Ein Ratgeber für Pflegepersonal und unterstützende Personen“ liegt nun in der aktualisierten Fassung vor.

Für alte Menschen, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung ist die zahnmedizinische Versorgung besonders anspruchsvoll. Die präventive Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ist sehr wichtig. Aufgrund des demografischen Wandels in unserer Gesellschaft ist der Bedarf an zahnmedizinischer Versorgung in diesem Bereich sehr groß.

Die zuständigen Ausschüsse Zahnärztliche Betreuung von Menschen mit Behinderung sowie Alterszahnheilkunde der Bundeszahnärztekammer haben den Pflegekalender inhaltlich überarbeitet, um den kontinuierlichen zahnärztlichen Informations- und Schulungsbedarf für pflegende Angehörige und Pflegekräfte sicher zu stellen. Durch das Pflegeneuausrichtungsgesetz (PNG) ergaben sich 2013 Neuregelungen zur zahnärztlichen Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung. 

Mit dem neu überarbeiteten Handbuch der Mundhygiene reagiert die Zahnärzteschaft auf die gesetzliche Neuregelung, aber vor allem auf den stetig steigenden Pflegebedarf zu Hause und im Alten- und Pflegeheim.

Die Publikation unterstützt gemeinsam mit den AuB-Pflegefilmen oder dem ZQP-Ratgeber für pflegende Angehörige den zahnärztlichen Informations- und Schulungsbedarf für Pflegefachkräfte und pflegende Angehörige.

Das Handbuch der Mundhygiene kann über die Zahnärztekammer Nordrhein bestellt werden.


Ansprechpartnerin:

Frau Dr. Hoffschulte
0211-44704-216
hoffschulte[at]zaek-nr.de

Eine PDF-Version ist im Reiter "Dokumente" eingestellt.

Die Patienteninformationen der Zahnärztekammer Nordrhein im Internet sind auch in leichter Sprache verfügbar. Sie sind jederzeit über das blaue "Easy-to-read"-Symbol auf der rechten Bildschirmseite zu erreichen und bieten umfassende Informationen rund um die Mundgesundheit für Menschen mit Lernschwierigkeiten an.

„Patienten mit einer Leseschwäche, einer geistigen Behinderung oder mit geringen Deutschkenntnissen haben häufig Schwierigkeiten, Texte mit medizinischen Informationen gut zu verstehen“, erläutert Ralf Hausweiler, Vizepräsident und Pressereferent der Zahnärztekammer Nordrhein. „Dies führt wiederum zu mangelndem Wissen über die richtige Mundhygiene oder die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen.“ Als Folge gehören Menschen mit Lernschwierigkeiten fast doppelt so häufig zu einer der Risikogruppen für Karies oder Zahnbetterkrankungen.

Leichte Sprache zeichnet sich durch eine besonders klare Ausdrucksweise aus: Kurze Sätze, wenige Fremdwörter und optische Trennung von langen Wörtern sorgen für eine gute Verständlichkeit. Die Informationen der Zahnärztekammer wurden professionell übersetzt und von Testlesern vor der Veröffentlichung geprüft. Dadurch tragen sie das Prüfsiegel des europäischen Verbandes „Inclusion Europe“.

Neben Informationen über die Patientenberatungsstelle der Zahnärztekammer und die Notdienst- und Zahnarztsuche gibt es verschiedene Patienteninformationen, darunter Hinweise zum richtigen Verhalten bei einem Zahnunfall, zum schädlichen Einfluss von Zigaretten auf die Mundgesundheit oder Tipps gegen die Angst vor dem Zahnarzt.

Zahnputzanleitungen in leichter Sprache

Die Zahnärztekammer Nordrhein bietet Patienten und Einrichtungen auch den Download von Zahnputzanleitungen in leichter Sprache an. Die Anleitungen wurden von Special Olympics Deutschland im Rahmen des Gesundheitsprogramms "Healthy Athletes" entwickelt und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Die Anleitungen in  Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch und Spanisch sind im Reiter "Dokumente" eingestellt.

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In den kommenden Jahrzehnten wird sich die Altersstruktur der deutschen Gesamtbevölkerung wesentlich verändern. Bis 2020 werden 35% der Bürger über 60 Jahre alt sein. 2008 waren es noch 25%.

In einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden, wird auch die Mund-, Zahn- und Prothesenpflege im Alter immer wichtiger.

Eine gute Zahn- und Mundgesundheit bedeutet ein großes Plus für die Lebensqualität - in jedem Lebensalter. Gesunde eigene Zähne, gesundes Zahnfleisch und gut funktionierender Zahnersatz sorgen für genussvolles Essen und Trinken, vitales Wohlbefinden und eine aktive Teilnahme am Leben. Dank der modernen Zahnmedizin alles längst keine Frage des Alters mehr!

Was aber ist, wenn der es dem älter gewordenem Mensch nicht mehr selbst gelingt, eine "normale" Mundpflege zu betreiben? Falls der Pflegebedürftige in einer Einrichtung lebt, kümmern sich professionelle Kräfte um den Bewohner. Aber wenn er zuhause lebt, ist der geistig und/oder körperlich eingeschränkte Senior auf die Hilfe seiner - dafür meist nicht ausgebildeten - Familie angewiesen.

Praktische Helfer erleichtern die Mundhygiene

  • Häufig helfen schon die Lesebrille und mehr Licht im Badezimmer, um die Mundhygiene deutlich zu verbessern. Spezielle Seniorenzahnbürsten mit dickerem Handgriff ermöglichen eine sichere Handhabung.
  • Auch eine elektrische Zahnbürste kann sehr hilfreich sein. Sie muss nur noch von Zahn zu Zahn geführt werden und sorgt für eine gleichmäßige, gründliche und schonende Reinigung.
  • Bei der Reinigung von engen Zahnzwischenräumen helfen Zahnpflegehilfsmittel für Zahnseide, die die Zahnseide für eine leichtere Handhabung auffädeln.
  • Bei größeren Zahnzwischenräumen können Zwischenraumbürstchen eingesetzt werden. Die Zunge kann mit einem speziellen Zungenreiniger oder einer weichen Zahnbürste von Belag befreit werden.

Festsitzender Zahnersatz

Kronen bauen einen noch fest verwurzelten, aber stark geschädigten Zahn wieder auf. Brücken schließen eine Zahnlücke. Festsitzender Zahnersatz wird wie die eigenen Zähne gepflegt.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Wenn so viele Zähne ersetzt werden müssen, dass eine festsitzende Brücke für eine Versorgung nicht mehr ausreicht, kommen Teilprothesen zum Einsatz (Klammer-, Geschiebe-, Teleskopprothesen). Wenn ein Patient keine eigenen Zähne mehr zur Verankerung von Kronen, Brücken oder Teilprothesen hat, benötigt er eine Vollprothese.

Auch herausnehmbarer Zahnersatz ist leicht zu pflegen:

  • Die Zahnprothese nach jeder Mahlzeit herausnehmen und reinigen.
  • Am besten erfolgt die Reinigung im Waschbecken über einer weichen Unterlage, damit sie nicht beschädigt wird, wenn sie aus Versehen herunterfällt. Alternativ dazu kann das Waschbecken mit Wasser gefüllt werden.
  • Für die Reinigung der Prothese eine weiche Zahnbürste oder eine spezielle Prothesenbürste verwenden.
  • Normale Zahnpasta eignet sich nicht für die Prothesenpflege, da sie auf Dauer die Oberfläche anrauen kann. Daher besser ein spezielles mildes Reinigungsmittel verwenden, das man in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann.
  • Nach der Reinigung die Prothese gründlich mit Wasser abspülen.

Bei Druckstellen oder anderen größeren Problemen sollte aber auf jeden Fall ein Zahnmediziner kontaktiert werden. Heutzutage gibt es viele Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in Pflegeeinrichtungen behandeln oder Hausbesuche machen.

Dr. med. dent. Erling Burk

 

Videotipps und weitere Informationen

Videos mit Tipps und Hinweisen zur Zahnpflege von Älteren, Pflegebedürftigen oder Menschen mit Behinderung haben die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in ihrem You Tube-Kanal eingestellt: https://www.youtube.com/channel/UCwmGBPNN7xOxFbtrnzN86aw

Weiterführende Informationen:

  • Die Zahnärztekammer Nordrhein gibt unter der Telefonnummer 0211-44704-216 Auskunft, welche Zahnärztinnen und Zahnärzte ihrem Zuständigkeitsbereich Hausbesuche durchführen und welche Praxen barrierefrei sind.
  • Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat auf ihrer Webseite das Faltblatt "Vorsorge ist unser Anliegen - Zahnärztliche Betreuung zu Hause für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung" eingestellt: Download
  • Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) Nordrhein bietet den Zahntipp "Zahngesundheit von Pflegebedürftigen" auf ihrer Webseite an: Download

 

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Kinder lieben Süßes, für Berufstätige muss es im Alltag schnell gehen, und Ältere haben häufig Probleme mit der Mundgesundheit. Wie sich diese drei Personengruppen dennoch zahnfreundlich ernähren können, erfahren Sie hier:

Tipps für Kinder:

  • Süßes zu den Hauptmahlzeit ist erlaubt, wenn dafür süße Zwischenmahlzeiten wegfallen.
  • Auch gibt es zahnfreundliche Süßigkeiten (Zahnmännchen mit dem Schirm) als Alternative.
  • Auf Softdrinks, verdünnte Säfte, gesüßte Tees zwischen den Hauptmahlzeiten und zwischendurch verzichten. Das beste Getränk für die Zähne ist immer noch Wasser.
  • Keine süßen oder säurehaltige Getränke in Nuckelflaschen zum Durstlöschen oder Dauergebrauch geben: Nuckelflaschen­karies droht!
  • Vorsicht bei Produkten, die speziell für Kinder beworben wer­den! Sie enthalten häufig deutlich mehr Zucker als herkömmliche Produkte.
  • Für gesunde Zähne und stabile Knochen ist eine kalziumreiche Ernährung mit Milch und Milchprodukten sowie kauaktive Nahrung mit rohem Obst und Gemüse wichtig.

Tipps für Berufstätige:

  • Auch in stressigen Zeiten am Arbeitsplatz gilt: Zwischenmahl­zeiten mit Obst und Gemüse vermeiden Leistungstiefs und Hunger auf zuckerhaltige Lebens­mittel.
  • Essen Sie nicht nebenbei. Wer sich bewusst Zeit zum Essen nimmt, behält den Überblick und greift nicht so schnell zu Fast Food oder Süßem.
  • Mitgebrachtes kann eine gute Alternative zur Imbissbude um die Ecke sein. Einfach beim Kochen zu Hause eine Portion für die Arbeit abfüllen oder für später einfrieren.
  • Belegte Brote (z.B. Käse) schmecken mit Salatblatt, Gurkenscheibe oder Gemüse nicht nur besser, sondern liefern auch zahngesundes Kalzium und Vitamine.
  • Zuckerfreie Kaugummis nach den Mahlzeiten regen den Speichelfluss an und stärken damit Reinigung und Abwehr in der Mundhöhle

Tipps für Senioren:

  • Da das Durstempfinden im Alter abnimmt, sollten ältere Men­schen bewusst eine Tages-Trinkmenge von mindestens 2 l festlegen. So kann Mundtrockenheit vorgebeugt und genügend Speichel produziert werden. Dieser unterstützt die Reinigung der Zähne, neutralisiert zahnschädi­gende Säuren und hilft, Mineralverluste im Zahnschmelz auszugleichen.
  • Getränke (vorzugsweise Wasser) sicht­bar, trinkbereit und ungekühlt hinstellen.
  • Zuckerfreies Kaugummi kauen. Die Kautätigkeit verstärkt den Speichelfluss.
  • Regelmäßig Obst, Gemüse und andere Lebensmittel mit ei­nem hohen Wasseranteil essen.
  • Da sich im Alter das Zahnfleisch zurückbildet, sind die Zahn­hälse verstärkt dem Angriff von Kariesbakterien ausgesetzt. Sie haben keinen schützenden Zahnschmelz. Daher sollte Zucker insbesondere als Zwischenmahlzeit möglichst gemieden werden.
  • Auch wenn das Kauen manchmal Probleme bereitet, sollten äl­tere Menschen nicht ausschließlich zu weichen Speisen greifen. Besonders empfehlenswert gerade auch für Ältere ist der re­gelmäßige Verzehr von Milch- und Vollkornprodukten, fri­schem Obst und Gemüse.

proDente e.V.

FAQ's
Dokumente
Handbuch der Mundhygiene

Pflegekalender für Pflegepersonal und unterstützende Personen (BZÄK, DGAZ, AG ZMB, DGZMK); Stand: 2017

Online lesen
Zahnputzanleitung in leichter Sprache

Deutsch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Arab.)

Arabisch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Engl.)

Englisch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Frz.)

Französisch, (c) Special Olympics Deutschland

Zahnputzanleitung in leichter Sprache (Span.)

Spanisch, (c) Special Olympics Deutschland

Behandlungen und Kosten
Service

Die neue Broschüre „Zusätzliche zahnärztliche Versorgungsangebote für Menschen mit Pflegebedarf oder einer Beeinträchtigung“ informiert über spezielle zahnärztliche Leistungen, die von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen werden – in der Zahnarztpraxis, aber bei Bedarf auch in der Wohnung der Patienten, einer Wohngemeinschaft oder in einer Pflegeeinrichtung.

Herausgeben wird die Broschüre gemeinsam von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV), Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa).

Der Ratgeber „Handbuch der Mundhygiene“ bietet zahlreiche Informationen und Tipps zur Zahn-, Mund und Zahnersatzpflege bei Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Der Ratgeber in Kalenderform mit vielen Abbildungen wendet sich an Pflegepersonal und unterstützende Personen. Das Handbuch erklärt Pflegeablauf, Pflegeprozess und Mundhygieneritual.

Das Handbuch der Mundhygiene kann über die Zahnärztekammer Nordrhein bestellt werden.


Ansprechpartnerin:

Frau Dr. Hoffschulte
0211-44704-323
hoffschulte[at]zaek-nr.de

Eine PDF-Version ist im Reiter "Dokumente" eingestellt.

Die Zahnärztekammer Nordrhein gibt unter der Telefonnummer 0211-44704-216 Auskunft, welche Zahnärztinnen und Zahnärzte ihrem Zuständigkeitsbereich Hausbesuche durchführen und welche Praxen barrierefrei sind.

Patienten mit einer Leseschwäche, einer geistigen Behinderung oder mit geringen Deutschkenntnissen haben häufig Schwierigkeiten, Texte mit medizinischen Informationen gut zu verstehen. Die Zahnärztekammer Nordrhein bietet daher auch Patienteninformationen in leichter Sprache an. Sie sind jederzeit über das blaue "Easy-to-read"-Symbol auf der rechten Bildschirmseite zu erreichen.

Die Zahnärztekammer Nordrhein bietet Patienten und Einrichtungen auch den Download von Zahnputzanleitungen in leichter Sprache an. Die Anleitungen wurden von Special Olympics Deutschland im Rahmen des Gesundheitsprogramms "Healthy Athletes" entwickelt und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Die Anleitungen in Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch und Spanisch sind im Reiter "Dokumente" eingestellt.

Patientinnen und Patienten in NRW stehen im Patientenwegweiser des Patientenbeauftragten für Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Informations-, Beratungs- und Selbsthilfeangebote zur Verfügung.

Das umfangreiche Adressverzeichnis soll dazu beitragen, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen.

Für Patienten wurde eigens eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie montags von 12.00 bis 15.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 0211 / 44 704 280. Dort beantworten wir Ihre Fragen rund um die zahnärztliche Behandlung.

Videos mit Tipps und Hinweisen zur Zahnpflege von Älteren, Pflegebedürftigen oder Menschen mit Behinderung haben die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in ihrem You Tube-Kanal eingestellt: https://www.youtube.com/channel/UCwmGBPNN7xOxFbtrnzN86aw

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat auf ihrer Webseite das Faltblatt "Vorsorge ist unser Anliegen - Zahnärztliche Betreuung zu Hause für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung" eingestellt: Download

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) Nordrhein bietet den Zahntipp "Zahngesundheit von Pflegebedürftigen" auf ihrer Webseite an: Download

Kontakt
Patientenberatungsstelle

Patientenberatungsstelle der Zahnärztekammer Nordrhein

Telefon-Hotline für Patienten montags von 12.00 bis 15.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr.

Postfach 10 55 15
40046 Düsseldorf
0211 / 44 704 280 (Mo 12-15 Uhr, Do 10-13 Uhr)
E-Mail schreiben

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