Für Patienten: Leichte Sprache
Für die Praxis:  Beruf & Wissen
Informationen zur Berufsausübung und Weiterbildung für Zahnmediziner und Praxismitarbeiter
Aktuelles Thema:

Berufsnachwuchs & Niederlassung

Für Absolventen des Zahnmedizinstudiums hat die Zahnärztekammer Nordrhein einige hilfreiche Informationen zum Start in das Berufsleben zusammengestellt. Zahnärztinnen und Zahnärzte, die den Schritt in die Selbstständigkeit erwägen, finden bei der Zahnärztekammer vielfältige Informations- und Unterstützungsangebote.
Artikel

Studierende & Absolventen

In den Berufskundevorlesungen im Rahmen des Studiums für Zahnmedizin an den nordrheinischen Fakultäten vermitteln Referenten der Zahnärztekammer Nordrhein Grundlegendes zur Aufgabe und Funktion der Selbstverwaltung, zur Assistentenzeit, zur Niederlassung und zum Zahnarzt-Patienten-Verhältnis.

Daneben nehmen Vertreter der Kammer regelmäßig an Einführungsveranstaltungen der Universitäten und der ZahniCampus Roadshow vom Bundesverband der Zahnmedizinstudierenden in Deutschland (BdZM)  und dem Bundesverband der Zahnmedizinischen Alumni in Deutschland (BdZA) teil.

Für die ersten Schritte nach dem Examen hat die Zahnärztekammer Nordrhein den interaktiven Wegweiser „Examen - was nun?“ erstellt, der vor allem den Absolventinnen und Absolventen, aber auch schon den Studierenden in den letzten Semestern eine Hilfestellung beim Start ins Berufsleben sein soll.

Niederlassung & Praxisgründung

Nach wie vor streben Zahnärztinnen und Zahnärzte in die Selbstständigkeit, sei es als Neugründer, Übernehmer oder Partner in einer Berufsausübungsgemeinschaft. Meist liegt der Gründungszeitpunkt in der zweiten Hälfte des dritten Lebensjahrzehnts.

Die Zahnärztekammer Nordrhein unterstützt gerne auf dem Weg in die Existenzgründung. Für die ersten Schritte in die Selbstständigkeit wurde der interaktive Wegweiser "Niederlassung - was tun?" erstellt. Hier erfahren Niederlassungswillige, was sie beachten müssen, welche Voraussetzungen sie mitbringen müssen und wer bei Fragen weiterhelfen kann.


Wer sich als selbstständiger Zahnarzt eine eigene Existenz aufbauen will, muss neben einer Reihe fachlicher und persönlicher Voraussetzungen auch eine gute Portion Mut und Durchhaltevermögen aufbringen. Ein durchdachtes Konzept und ein stimmiger Wirtschaftsplan bilden dabei die Basis für einen erfolgreichen Weg in die Selbstständigkeit. Will ein Zahnarzt eine eigene Praxis gründen, muss er sich mit Fragen, Sachverhalten und Entscheidungen auseinandersetzen, über die er noch nie nachdenken musste.

  • Informationen zur Praxisgründung gibt es im geschlossenen Bereich in der Rubrik "Praxisgründung/Praxisabgabe"

Formen zahnärztlicher Berufsausübung gibt es viele. Jede für sich betrachtet bringt für den Einzelnen Vor- und Nachteile mit sich, die sowohl privater als auch finanzieller Natur sind. Bevor die Vor- und Nachteile aber zwecks Entscheidungsfindung abgewogenen werden können, müssen zunächst die rechtlichen Besonderheiten der unterschiedlichen Berufsausübungsformen betrachtet werden. Die Broschüre "Schritte in das zahnärztliche Berufsleben – ein Ratgeber für junge Zahnärzte" der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) unterstützt beim Start in das zahnärztliche Berufsleben. Sie gibt Antworten auf wesentliche Fragen rund um Praxisgründung und Berufsausübung.


Die beiden Körperschaften Zahnärztekammer Nordrhein (ZÄK Nordrhein) und Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein (KZV Nordrhein) begleiten und coachen den Weg in die eigene Praxis mit umfangreichen Hilfestellungen. Beide Körperschaften vermitteln das Rüstzeug neutral und ohne Gewinnabsichten. Das von Zahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Vereinigung jährlich im Rahmen des Karl-Häupl-Kongresses angebotene Praxisgründungsseminar vermittelt nötiges Wissen zu den „nichtfachlichen“ Bereichen rund um Niederlassung und Praxisgründung.

  • nächster Termin Praxisgründungsseminar: 6. und 7. März 2020 (Anmeldung voraussichtlich ab Dezember 2019 möglich)

Die ständige Fortbildung ist nicht nur im zahmedizinischen Bereich unerlässlich. Das Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer Nordrhein bietet neben einem hochkarätigen Angebot an fachlichen Fortbildungen auch Kurse und Seminare zur Betriebswirtschaft, Abrechnung, Personalführung und zum Praxismanagement an.


Der Blog www.dentists4dentists.de bietet Informationen rund um den Berufsstart als Zahnärztin oder Zahnarzt und gibt praktische Hilfestellung bei Themen wie Niederlassung, Standesvertretung, Praxisorganisation, Berufsausübung, Abrechnung und Alltagsfragen. Er ist ein gemeinsames Angebot der Zahnärztekammer Nordrhein mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein, dem Deutschen Zahnärzte Verband e.V., dem Landesverband Nordrhein des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte und der Zahnärztlichen Abrechnungsgenossenschaft eG.

Auf ihrer Facebook-Seite informiert die Zahnärztekammer Nordrhein die Zahnärztinnen/Zahnärzte und Praxismitarbeiter im Kammerbereich über Neuigkeiten, Veranstaltungen und Angebote der Zahnärztekammer und ist erreichbar für Anfragen.


Bei der Suche nach geeigneten Praxismitarbeitern und -räumen hilft Dentoffert, das Stellenportal für Arbeitsstellen in Nordrheins Zahnarztpraxen und bietet gleichzeitig einen Marktplatz für Praxisräume und -inventar.

Die Nutzung von Dentoffert funktioniert problemlos mit Smartphone und Tablet, die Suche und Kontaktaufnahme ist ohne Anmeldung möglich. Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein können eigene Inserate einstellen, Nicht-Mitglieder mit einem Gastzugang Stellen- und Praxisgesuche.

 

 

FAQ's
Dokumente
Examen - was nun?

Ein interaktiver Wegweiser der ZÄK Nordrhein (2019)

Niederlassung - was tun?

Ein interaktiver Wegweiser der ZÄK Nordrhein (2019)

Behandlungen und Kosten
Service

Dentoffert ist das Stellenportal für Arbeits- und Ausbildungsstellen in Nordrheins Zahnarztpraxen und bietet gleichzeitig einen digitalen Marktplatz für Praxisräume und -inventar.

Die Nutzung von Dentoffert funktioniert problemlos mit Smartphone und Tablet, die Suche und Kontaktaufnahme ist ohne Anmeldung möglich. Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein können eigene Inserate einstellen, Nicht-Mitglieder mit einem Gastzugang Stellen- und Praxisgesuche.

www.dentoffert.de

Das Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer Nordrhein bietet neben einem hochkarätigen Angebot an zahnmedizinischen Fortbildungen auch Kurse und Seminare zur Betriebswirtschaft, Abrechnung, Personalführung und zum Praxismanagement für das gesamte Praxisteam an.

www.khi-direkt.de

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Informationen für das Praxisteam

Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)

Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ), die seit dem 1. Januar 2012 gültig ist, regelt die Rechtsgrundlage für die Honorargestaltung der Behandlung
Artikel

Hier finden Sie die GOZ 2012, erstellt auf Grundlage der "Ersten Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) (Kabinettsbeschluss vom 16.11.2011 nach Befassung des Bundesrates)".

Die hier eingestellten Patienteninformationen dürfen ausgedruckt und in den Praxen an die Patienten ausgegeben werden.

Das GOZ-Referat informiert

Die seit dem 1. Januar 2012 geltende GOZ 2012 hat, wie zu erwarten war, zu unterschiedlichen Auslegungen der einzelnen Gebührenpositionen in verschiedenen Kommentaren geführt. Das GOZ-Referat hat daher bis 2015 in regelmäßigen Abständen im RZB Artikel zu verschiedenen GOZ-Positionen veröffentlicht, um die Auffassung der Zahnärztekammer Nordrhein darzulegen.

Der Nordrheinische Kommentar zur GOZ 2012

Der NoKo oder auch Nordrheinische Kommentar zur GOZ 2012 ist auf der Grundlage der vielen im Referat eingegangenen Fragen entstanden. Es gibt zahlreiche Kommentare, wie zum Beispiel den der  Bundeszahnärztekammer (BZÄK), den Kommentar von Liebold, Raff, Wissing und viele weitere, nämlich die der einzelnen Zahnärztekammern.

Die Auslegung der GOZ 2012 ist in vielen Punkten der verschiedenen Kommentare gleichlautend. Einige aber  unterscheiden sich, sodass die Kammerversammlung der Zahnärztekammer (ZÄK) Nordrhein in einem Antrag  beschlossen hat, diese unterschiedlichen Auslegungen für die Kollegenschaft in einem eigenen Kommentar  festzuhalten. Seit 2017 ist der Nordrheinische Kommentar auf der Homepage der Zahnärztekammer  Nordrhein (www.zaek-nr.de) abrufbar. Er wurde bereits einige Male aktualisiert und verbessert.

Der NoKo greift lediglich die Punkte auf, bei denen die Zahnärztekammer Nordrhein eine andere Auslegung als die BZÄK vertritt, sowie die Punkte, zu denen häufig im Referat der GOZ-Abteilung Fragen eintreffen. Trotz dieser  Beschränkungen ist der NoKo recht umfangreich geworden - zu umfangreich, um ihn im RZB abdrucken zu können.  Deshalb gibt es nun die Sammlung an Fragen zu den einzelnen Abschnitten der GOZ 2012.

 

Die zurückliegenden Erfahrungen zeigen leider, dass sowohl bei der Kostenerstattung durch Private Krankenversicherungen als auch durch Beihilfestellen sehr häufig Schwierigkeiten eingetreten sind.

Die Gründe hierfür lagen - und werden auch zukünftig liegen - in der meist unbekannten Verschiedenheit der beiden im Rahmen der Privatbehandlung zu berücksichtigenden und streng voneinander zu trennenden Rechtsbeziehungen.

Erstattung der Professionellen Zahnreinigung

In letzter Zeit wird die Erstattung der Professionellen Zahnreinigung durch private Krankenversicherungen zunehmend mit der Begründung abgelehnt, dass es sich bei der PZR lediglich um Prophylaxemaßnahmen handeln würde. Diese wären von der Erstattung ausgeschlossen.

Die Zahnärztekammer Nordrhein stellt ihren Mitgliedern aus diesem Grund ein Merkblatt zur Information der privat versicherten Patienten zur Verfügung. Die ZÄK Nordrhein dankt der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg für die freundliche Überlassung des Textmaterials.

FAQ's
Dokumente
GOZ 2012
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
gültig ab ab 01.01.2012, Ausgabe 1.5, in Euro
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) in englischer Sprache
gültig ab 01.01.2012, in Euro (Stand: 5. Dezember 2011)
GOZ-Kommentar der BZÄK

Kommentar der Bundeszahnärztekammer, Stand: Oktober 2018

GOZ-Kommentar der ZÄK Nordrhein

"Nordrheinischer Kommentar GOZ 2012", Stand: Dezember 2018

Information der BZÄK zu §5 GOZ
Mitteilung der Bundeszahnärztekammer, Mai 2012
"Das GOZ-Referat informiert"
Analogberechnung

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2014)

Berechnungsfähige Materialien gemäß § 4 Absatz 3 ohne KFO-Materialien

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2013)

Erste rechtskräftige Urteile zur GOZ 2012

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 02/2015)

Erste rechtskräftige Urteile zur GOZ 2012 Kieferorthopädie

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 03/2015)

Funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen

"Das GOZ-Referat" informiert (RZB 10/2013)

GOÄ 34

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 10/2014)

GOZ 2012 – ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich?

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 04/2015)

GOZ 2012: Fünf wichtige Beschlüsse

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2014)

GOZ-Nr. 2197 und kieferorthopädische Leistungen

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 11/2014)

Neues Urteil zur 2197 neben Füllungsleistungen

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2015)

Position 2197

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2013)

Position 4110 GOZ vs. Position 2442 GOÄ

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 12/2013)

Provisorien im Notdienst

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 07-08/2014)

Provisorische Versorgungsarten und deren Berechnung

"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 11/2013)

PZR: Warum nur steht die PZR im Abschnitt „B. Prophylaktische Leistungen?“

"Das GOZ-Referat infomiert" (RZB 07/2013)

GOZ 2012 - Patienteninformationen
Berechnung der GOZ-Nummer 2197

Patienteninformation der ZÄK Nordrhein zur GOZ (Stand: Juli 2019)

Die neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
Informationsflyer für Patienten
Erstattung der Professionellen Zahnreinigung (PZR)
Patienteninformation der ZÄK Nordrhein zur GOZ (Stand: 2012)
Erstattung von funktionsanalytischen Maßnahmen
Patienteninformation der ZÄK Nordrhein zur GOZ (Stand: Mai 2014)
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
gültig ab ab 01.01.2012, Ausgabe 1.5, in Euro
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) in englischer Sprache
gültig ab 01.01.2012, in Euro (Stand: 5. Dezember 2011)
Information für Zahnarztpraxen und beihilfeberechtigte Patienten
Vereinbarung mit dem Finanzministerium NRW (17.04.2013)
Merkblatt der BZÄK zu Paragraph 5
Information der Bundeszahnärztekammer (12. Mai 2012)
Merkblatt zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)

Patienteninformation der ZÄK Nordrhein (Stand: Januar 2012)

Nordrheinischer Kommentar zur GOZ 2012
Abrechnung delegierbarer Leistungen

Nordrheinischer Kommentar - Teil 8, RZB 12/2019

Abrechnung endodontischer Leistungen

Nordrheinischer Kommentar - Teil 5, RZB 07_08/2019

Abrechnung prophylaktischer Leistungen

Nordrheinischer Kommentar - Teil 3, RZB 05/2019

Abrechnung von Füllungen

Nordrheinischer Kommentar - Teil 4, RZB 06/2019

Abrechnung von Modellen und Anästhesien

Nordrheinischer Kommentar - Teil 2, RZB 04/2019

Abweichende Leistungen nach § 2 GOZ

Nordrheinischer Kommentar - Teil 7, RZB 11/2019

Die endodontische Schnittstelle zwischen GOZ und BEMA

Nordrheinischer Kommentar - Teil 6, RZB 09/2019

GOZ-Kommentar der ZÄK Nordrhein

"Nordrheinischer Kommentar GOZ 2012", Stand: Dezember 2018

Nordrheinischer Kommentar

Nordrheinischer Kommentar - Teil 1, RZB 03/2019

Behandlungen und Kosten
Service
Kontakt
Röntgen

Strahlenschutz

Der Strahlenschutz (Röntgen) spielt in der diagnostischen Zahnmedizin eine wichtige Rolle und bedarf daher im Sinne des Patientenwohls einer erhöhten Aufmerksamkeit.
Artikel

Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung

Die regelmäßige Aktualisierung der Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz werden vom Gesetzgeber auch nach dem Inkrafttreten des neuen Strahlenschutzrechts (31.12.2018) weiterhin aufrechterhalten. Das Röntgen stellt einen Teilbereich des Qualitätsmanagements der Praxis dar und muss insofern auch in den Punkten der Qualitätssicherung (Röntgenstelle) und des Gerätemanagements regelmäßige Beachtung finden.

Das neue Strahlenschutzgesetz(StrlSchG) ist, zeitgleich mit konkretisierenden Regelungen der neuen Strahlenschutzverordnung (StrlSchV), am 31. Dezember 2018 in Kraft getreten. Die bisherige Strahlenschutzverordnung und die für die Zahnarztpraxis ehemals einschlägige Röntgenverordnung sind am 31. Dezember 2018 außer Kraft getreten. Der Gesetzgeber hat damit die bisherige Unterscheidung zwischen therapeutischem Strahlenschutz und diagnostischem Strahlenschutz aufgegeben und beides in eine Rechtsverordnung zusammengebracht.

  • Röntgendokumentation leicht gemacht Diese Broschüre ist eine Dokumentationshilfe. Heften Sie an den hierfür vorgesehenen Stellen die erforderlichen Unterlagen ein. So erfüllen Sie die gesetzlichen Vorgaben ohne Stress in einer kompletten Dokumentation.

Übernahme der Texte mit freundlicher Genehmigung der ZÄK Westfalen-Lippe

Hinweis: Alle nachfolgenden Richtlinien befinden sich aufgrund des neuen Strahlenschutzrechts in der Bearbeitung (daher findet sich nachfolgend teilweise noch der Bezug auf die alte Röntgenverordnung).

 

Ärztliche und zahnärztliche Stellen - Richtlinie zur Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) und zur Röntgenverordnung

Diese Richtlinie gibt Hinweise zur Bildung, Arbeitsweise und Bestimmung der ärztlichen und zahnärztlichen Stellen. Die Stellen haben eine Mittlerfunktion zwischen dem Strahlenschutzverantwortlichen und dem anwendenden Zahnarzt einerseits und der strahlenschutzrechtlichen Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung) andererseits.

 

Richtlinie zur Durchführung der Qualitätssicherung bei Röntgeneinrichtungen zur Untersuchung oder Behandlung von Menschen nach den §§ 16 und 17 der Röntgenverordnung

Ziel dieser Richtlinie ist es, eine bundeseinheitliche Durchführung und Bewertung der Abnahmeprüfungen und Konstanzprüfungen von Röntgeneinrichtungen zur Anwendung von Röntgenstrahlung zur Untersuchung von Menschen und zur Behandlung von Menschen sicherzustellen.
Abnahme- und Konstanzprüfungen zur Qualitätssicherung tragen dazu bei, die einwandfreie technische Funktion der Röntgeneinrichtungen zu gewährleisten.

 

Richtlinie zu Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungspflichten

Diese Richtlinie gibt Hinweise für die nach §§ 18, 27, 28 und 36 der Röntgenverordnung geforderten Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungen.

 

Richtlinie für die technische Prüfung von Röntgeneinrichtungen und Genehmigungsbedürftigen Störstrahlern
- Richtlinie für Sachverständigenprüfungen nach der Röntgenverordnung –


Ziel dieser Richtlinie ist es, eine bundeseinheitliche Durchführung der technischen Prüfungen/Sachverständigenprüfung von Röntgeneinrichtungen und von genehmigungsbedürftigen Störstrahlern sicherzustellen.

Zur Verdeutlichung des Anwendungsbereichs der Richtlinie werden die für Sachverständigenprüfungen nach der Röntgenverordnung zentralen Rechtsvorschriften aufgeführt und teilweise erläutert.

Die wichtigsten Übergangregelungen (Ü2, Ü4, Ü5, Ü7, Ü8) finden Sie auf der Seite 152 der Sachverständigenrichtlinie.

 

Richtlinie Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin

Diese Richtlinie hat den Schutz Einzelner und der Allgemeinheit vor Röntgenstrahlung zum Ziel. Gefordert wird dadurch die Rechtfertigung der Anwendung, die Vermeidung unnötiger Strahlenexposition und die Dosisreduzierung, die Berücksichtigung der diagnostischen Referenzwerte, die Einhaltung der Vorschriften über die Dosisgrenzwerte.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, dass insbesondere die Personen, die Röntgenstrahlung am Menschen zur Untersuchung oder Behandlung anwenden oder die Anwendung technisch durchführen, über die erforderliche Fachkunde oder Kenntnisse im Strahlenschutz verfügen. § 18a RöV legt die Voraussetzungen für Erwerb und Erhalt der erforderlichen Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz fest.

Übernahme der Texte mit freundlicher Genehmigung der ZÄK Westfalen-Lippe

Die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln sind die zuständigen Strahlenschutzaufsichtsbehörden im Kammerbereich Nordrhein. Dort muss der Strahlenschutzverantwortliche (§ 69 StrlSchG) den Betrieb der Röntgengeräte gemäß § 19 Abs.1 StrlSchG spätestens 4 Wochen vor der Inbetriebnahme anzeigen/ genehmigen lassen und Strahlenschutzbeauftragte (§ 70 StrlSchG) benennen.

Alle diesbzgl. Fragen richten Sie bitte zuständigkeitshalber an:

Bezirksregierung Düsseldorf/ Dezernat 55

https://www.brd.nrw.de/organisation/abteilung5/55/index.html

https://www.brd.nrw.de/arbeitsschutz/55_strahlenschutz/Ansprechpersonen_Strahlenschutz/Roentgeneinrichtungen-Stoerstrahler.html

Telefonzentrale 0211 475-0
Fax: 0211 475-9025
E-Mail: poststelle(at)brd.nrw.de
Postanschrift: Bezirksregierung Düsseldorf - Dez. 55, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf

Bezirksregierung Köln/ Dezernat 55

https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/55/index.html

https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/55/roentgenangelegenheiten/index.html

Postanschrift
Bezirksregierung Köln, 50606 Köln

Sammelrufnummer Röntgenangelegenheiten
0221-147 4975

  • Die Regelung zur Aktualisierung der Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz ist entgegen einiger Vermutungen gleichgeblieben. Die Aktualisierung hat gemäß §§ 48, 49 StrlSchV auch weiterhin mindestens alle fünf Jahre zu erfolgen. Die Aktualisierungsnachweise sind jeweils aufzubewahren, um eine chronologische Aktualisierungskette nachweisen zu können. Die Nachweise sind nur auf ausdrückliche Anforderung seitens der Bezirksregierungen oder der Zahnärztekammer vorzulegen. Hinweis: Ein „Reminder“ zur jeweils individuellen Aktualisierung erfolgt nicht durch die Zahnärztekammer!
  • Das Röntgenkontrollbuch ist gemäß § 85 Abs.1 StrlSchG weiterhin zu führen.
  • Die Frist für die Aufbewahrung von Röntgenbildern beträgt gemäß § 85 Abs. 2 Nr. 2 a) StrlSchG weiterhin 10 Jahre bzw. im Falle von minderjährigen Patienten gemäß § 85 Abs. 2 Nr. 2 b) StrlSchG ist eine Aufbewahrung bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres erforderlich.
  • Der Vorbehandler ist gemäß § 85 Abs.3 Nr.3 StrlSchG dazu verpflichtet, dem Nachbehandler die (analogen) Röntgenbilder (im Original) vorübergehend zu überlassen. Hierbei sind die Vorgaben des Datenschutzes zu beachten. Eine Entbindung des Vorbehandlers von dessen Schweigepflicht muss ebenfalls vorliegen. Die Kommunikation zur vorübergehenden Überlassung des Röntgenbildes sollte aus Beweiszwecken schriftlich (zumindest per E-Mail) erfolgen. Hinweis: Sofern eine Übermittlung des Röntgenbildes in digitaler Form erfolgen soll, muss die Schweigepflichtentbindungserklärung des Patienten ebenfalls vorliegen. Die Übersendung per E-Mail erfordert eine Verschlüsselung der Datei. Das Code-Wort sollte telefonisch an den Nachbehandler übermittelt werden.
  • Der Patient hat gemäß § 85 Abs.3 Nr.3 StrlSchG einen Anspruch auf Anfertigung einer Kopie des Röntgenbildes. Die Kosten der Anfertigung hat der Patient zu tragen. Zudem besteht nach dem Patientenrechtegesetz ebenfalls ein Anspruch auf Einsichtnahme und Anfertigung einer Kopie des Röntgenbildes.

Die Nummerierung der Paragraphen sind komplett neugestaltet worden, sodass sich die bisher bekannten Paragraphen der Röntgenverordnung in der Strahlenschutzverordnung so nicht länger widerspiegeln.

Einige Regelungen ergeben sich nun direkt aus dem Strahlenschutzgesetz, welches die parlamentarische Basis für die Strahlenschutzverordnung darstellt. So wurde in § 70 Strahlenschutzgesetz ein besonderer Kündigungsschutz für den Strahlenschutzbeauftragten eingeführt.

Der Artikel der Bundeszahnärztekammer "Neue gesetzliche Regelungen im Strahlenschutz"  und der Artikel im Rheinischen Zahnärzteblatt 02/2019  "Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung" geben eine erste Orientierung.


Hinweis: § 149 Strahlenschutzverordnung i.V.m. Anlage 16 und § 180 Strahlenschutzgesetz: „Aufsichtsprogramm (§ 149 StrlSchV). Die zuständige Behörde wird in Zukunft Vor-Ort-Prüfungen auch an zahnärztlichen Röntgeneinrichtungen vornehmen und dabei die Einhaltung der Rechtsvorschriften prüfen. Bei DVT-Geräten werden diese Vor-Ort-Prüfungen voraussichtlich in Abständen von sechs Jahren erfolgen. Für die anderen zahnärztlichen Röntgengeräte sind keine Vor-Ort-Prüfungen vorgeschrieben. Sie liegen im Ermessen der Behörde.“ (Zitat: BZÄK)

Die Erkundigungen der Zahnärztekammer Nordrhein beim zuständigen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat folgendes ergeben, dass in Nordrhein- Westfalen derartige Überprüfungen aktuell nicht anstehen (Stand Mai 2019).

Die Zahnärztekammern sind gemäß § 9 Heilberufsgesetz NRW zur Einrichtung einer zahnärztlichen Stelle für den Strahlenschutz verpflichtet. Diese Einrichtung dient der Qualitätssicherung (Konstanzprüfung) bei der Untersuchung und Behandlung von Menschen mittels Röntgenstrahlen. Die zahnärztliche Stelle Röntgen ist für das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen in Münster bei der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe ansässig. Dies gilt auch für Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein!

Eine der wesentlichen Aufgaben der zahnärztlichen Stelle Röntgen ist es, dem Strahlenschutzverantwortlichen Vorschläge zur Verringerung der Strahlenexposition zu machen. Ebenso nimmt sie in dem durch die Richtlinie "Ärztliche und Zahnärztliche Stellen" vorgegebenen Zeitrahmen (maximaler Abstand drei Jahre) die Qualitätssicherungsprüfungen vor. Die Qualitätssicherung steht jedoch in keinem Zusammenhang mit der wiederkehrenden Sachverständigenprüfung und der Abnahmeprüfung! Diese sind gemäß der Strahlenschutzverordnung durch Sachverständige durchzuführen und bei der Strahlenschutzaufsichtsbehörde (= Bezirksregierung) einzureichen, damit eine Röntgeneinrichtung per Genehmigungsbescheid durch die Bezirksregierung überhaupt in Betrieb werden darf.

Inhaber von Zahnarztpraxen sind gemäß § 85 Abs.3 Nr.2 StrlSchG zur Vorlage von Röntgenbildern auf Verlangen der Röntgenstelle verpflichtet.

Alle Fragen zum Thema Qualitätssicherung (Röntgen) richten Sie bitte zuständigkeitshalber an die Röntgenstelle: https://www.zahnaerzte-wl.de/praxisteam/praxisfuehrung/qm-und-qs/roentgen-nrw.html

Die Fachkunde im Strahlenschutz (Röntgen) muss in Ergänzung zum Approbationsverfahren separat erworben werden. Zu den Voraussetzungen hierfür verweisen wir auf das hier eingestellte Informationsblatt zum Erwerb der Fach- und Sachkunde für Zahnärzte/-innen mit ausländischem Examen und das Zeugnis über den Erwerb der Sachkunde im Strahlenschutz im Reiter "Dokumente".

FAQ's
Dokumente
Betreibervertrag § 44 StrlSchV

Hinweis: Dieser Vertrag kann auch bei den Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln eingereicht werden; (c) LZKH

Fach-/Sachkunde im Strahlenschutz

Informationen der ZÄK Nordrhein zum Erwerb der Fach- und Sachkunde für Zahnärzte/-innen mit ausländischem Examen

Sachkundebescheinigung

Zeugnis über den Erwerb der Sachkunde im Strahlenschutz

Strahlenschutz in der Zahnarztpraxis

"Umsetzungen bis zum 1. Januar 2020" (RZB 10/2019)
 

Strahlenschutzgesetz

StrSchG

Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung

"Neue gesetzliche Regelungen ab 31.12.2018" (RZB 02/2019)

Strahlenschutzverordnung

StrSchV

Behandlungen und Kosten
Service

Die Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz finden Sie auf www.khi-direkt.de ("Kurse" -> Kategorie "Strahlenschutz").

Kontakt
Berufsausübung

Ressort Berufsausübung der Zahnärztekammer Nordrhein

Emanuel-Leutze-Str. 8
40547 Düsseldorf
0211 / 44704-208
0211 / 44704-406
E-Mail schreiben
Aufstiegsfortbildung für ZFA

Die Offene Baustein Fortbildung (OBF)

Das bewährte System der „Offenen Baustein Fortbildung“ (OBF) führt zu Teilqualifikation bzw. zu den Berufsbezeichnungen „Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in“ (ZMP), „Zahnmedizinische/r Fachassistent/in“ (ZMF) und "Dentalhygieniker/in (DH)".
Artikel

Diese Berufs­bezeichnungen werden über die Absolvierung verschiedener Bausteine im Rahmen der „OBF“ erlangt:

  • Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in (ZMP)

  • Zahnmedizinische/r Fachassistent/in (ZMF)

  • Dentalhygieniker/in (DH)

Zudem ist das Erreichen von Teilqualifikationen möglich.

Um den ständig wachsenden Anforderungen in einer Zahnarztpraxis gerecht zu werden, sind Inhalte und Struktur der Bausteine im Laufe der Jahre immer wieder aktualisiert und den jeweiligen Erfordernissen angepasst worden. Um Ihnen nun auch bei der Zahnärztekammer Nordrhein die „Erstürmung des Gipfels“ zu ermöglichen, nämlich die momentan höchste Qualifikation in Ihrem Beruf - hinsichtlich der Übernahme delegierbarer zahnärztlicher Leistungen und in Bezug auf die wissenschaftliche Ausbildung – wird die Zahnärztekammer Nordrhein nun auch die Fortbildung zur Dentalhygienikerin/zum Dentalhygieniker als weitere Bausteine in die Struktur der „OBF“ integrieren.

Ein Großteil der zu vermittelnden Inhalte wird wieder im Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer Nordrhein stattfinden. Ein weiterer Teil – vor allem hinsichtlich der zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Patientenbehandlung – wird an verschiedenen nordrheinischen Universitäten durchgeführt. Voraussetzung für die Teilnahme an der DH-Fortbildung ist die Qualifikation „ZMP“ oder „ZMF“. Interessentinnen, die eine dieser Qualifikationen bei der Zahnärztekammer Nordrhein erlangt haben, werden ohne Eingangsprüfung zur DH-Fortbildung zugelassen. Bei Absolventinnen von entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen anderer Anbieter erfolgt zunächst die Prüfung, ob die erforderlichen Voraussetzungen gleichwertig sind.

Wie eingangs erwähnt, ist die „OBF“ immer wieder auf den Prüfstand gestellt und den Erfordernissen angepasst und aktualisiert worden. Im Zuge der Planung der DH-Fortbildung ist unter anderem eine weitere Änderung vorgenommen worden. Baustein 5 „Mitarbeit bei parodontalen Maßnahmen“ wird zukünftig zweigeteilt. Dies vor dem Hintergrund, dass sich viele Praxen eine Qualifizierung für die Mitarbeiter/innen wünschen, die die Delegierbarkeit der PZR durch die Vermittlung fundierter Kenntnisse und Fertigkeiten unterstützt und in einen rechtssicheren Rahmen bringt. Es sind nun – wie gehabt – Baustein 4 „Mitarbeit bei der Mundhygiene und Prophylaxe“ und – neu – Baustein 5 a) „Mitarbeit bei der professionellen Zahnreinigung“ für diese Qualifizierung zu absolvieren. Ein entsprechendes Zertifikat bescheinigt nach erfolgreicher Prüfung die erworbenen Kenntnisse.

Die neu erstellte OBF-Grafik verdeutlicht Umfang, Kurs-Struktur, Prüfungsprocedere und Kosten der Offenen Baustein Fortbildung: OBF-Grafik

Mit der sogenannten „Interessensbekundung“, die unter dem Punkt "Anmeldung/Information" zur Verfügung steht, können Sie sich für die von Ihnen gewünschten Bausteine vormerken lassen. Sie erhalten daraufhin detaillierte Informationen und entsprechende Terminmitteilungen.

Bildungsscheck NRW

Individueller Bildungsscheck

Konditionen für den Bildungsscheck des Landes Nordrhein-Westfalen

Bürgerinnen und Bürger, die in NRW arbeiten, können einen Bildungsscheck für eine berufliche Weiterbildung beantragen.

Folgende Konditionen gelten seit dem 01.01.2016:

Zielgruppen des Bildungsschecks im individuellen Zugang sind 

  • Zugewanderte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert)
  • Berufsrückkehrende
  • Beschäftigte ohne Berufsabschluss
  • Un- oder Angelernte oder länger als vier Jahre nicht im Ausbildungsberuf tätig
  • Ältere ab 50 Jahren
  • atypisch Beschäftigte (befristet Beschäftigte, Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer, geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte bis 20 Stunden/Woche)

Weitere Konditionen:

Berechtigte: Beschäftigte (auch in Elternzeit) und Berufsrückkehrende

Einkommensgrenze: Das zu versteuernde Einkommen darf maximal 30.000,- EUR bei Einzelveranlagung, bei gemeinsam Veranlagten maximal 60.000,- EUR betragen.

Betriebsgröße: Der Arbeitgeber darf max. 249 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) haben

Branche: Das Unternehmen darf nicht dem öffentlichen Dienst angehören

Anzahl: Im Zeitraum von zwei Kalenderjahren kann ein Bildungsscheck ausgegeben werden

Förderhöhe: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- EUR pro Bildungsscheck

Betrieblicher Bildungsscheck

Konditionen für den Bildungsscheck des Landes Nordrhein-Westfalen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die eine Arbeitsstätte in NRW haben, können für die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiterschaft einen Zuschuss über Bildungsschecks erhalten.

Folgende Konditionen gelten seit dem 01.01.2016:

Betriebsgröße: Das Unternehmen darf max. 249 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) haben

Branche: Das Unternehmen darf nicht dem öffentlichen Dienst angehören

Anzahl: Im Zeitraum von zwei Kalenderjahren kann das Unternehmen bis zu zehn Bildungsschecks erhalten, der/die einzelne Beschäftigte einen Bildungsscheck in diesem Zeitraum

Berechtigte: Den Bildungsscheck können nur Mitarbeiter/-innen erhalten, deren Arbeitnehmerbrutto 39.000,- Euro im Jahr nicht übersteigt

Förderhöhe: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- EUR pro Bildungsscheck

Bildungsprämie Bund

Die Bildungsprämie des Bundes fördert die individuelle berufliche Weiterbildung durch einen Zuschuss zu den Kursgebühren und Prüfungskosten. Voraussetzung für den Erhalt ist eine Beratung bei einer Prämiengutschein-Beratungsstelle. Gefördert werden:

  • Beschäftigte
  • Beschäftigte in Mutterschutz oder Elternzeit
  • Selbständige / Existenzgründer/-innen
  • Beschäftigte oder Selbständige, die aufstockende Leistungen nach dem SGB II erhalten

Weitere Fördervoraussetzungen

  • Antragstellende müssen das 25. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 15 Arbeitsstunden pro Woche nachweisen
  • Die Kosten der Weiterbildung (einschließlich Prüfungsgebühren) dürfen maximal 1.000,- Euro betragen
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf bei Alleinstehenden 20.000,- €, bei gemeinsamer Veranlagung 40.000,- € nicht überschreiten.

Alle zwei Kalenderjahre kann ein Gutschein pro Berechtigten ausgegeben werden. Gefördert werden können 50 % der Veranstaltungskosten für Weiterbildungen, die maximal 1.000 Euro (inkl. MwSt.) kosten. Maßgeblich ist der Betrag auf der Rechnung des Weiterbildungsanbieters. Der Zuschuss beträgt maximal 500,- Euro.

ACHTUNG: Wer die Voraussetzungen erfüllt und einen Prämiengutschein erhalten hat, kann im gleichen Kalenderjahr für eine weitere berufliche Fortbildung den Bildungsscheck NRW erhalten, da die Förderung über Bundesmittel zwar Vorrang hat, aber für eine nachfolgende Ausgabe des Bildungsschecks nicht schädlich ist. Voraussetzung ist, dass man die Konditionen des Bildungsschecks NRW erfüllt.

Aufstiegs-BAföG

Für die Qualifikation „Dentalhygieniker/in" greift das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sog. "Aufstiegs-BAföG" -. Es begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das "Meister-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.

 

 

Weitere Auskünfte erhalten Sie über folgende Kontaktmöglichkeiten:

 

"Aufstiegs-BAföG" - AFBG

Tel: 0221-147-4980

E-Mail: afbg@bezreg-koeln.nrw.de

telefonische Sprechzeiten: 8:30 - 11:30 Uhr (Mo - Di) und 8:30 - 15:30 Uhr (Do)

Webseite Aufstiegs-BAföG

FAQ's
Je nach Verfügbarkeit der Kursreferenten bzw. entsprechender Räumlichkeiten, finden die Kurse an Wochentagen oder an Wochenenden statt. Die Kurstermine werden rechtzeitig mitgeteilt.
Nein, Sie erhalten nach Absolvierung aller für die ZMP-, ZMF- bzw. DH-Qualifikation erforderlichen Bausteine automatisch die entsprechende Urkunde.
Ja, es besteht die Möglichkeit, einen Bildungsscheck bzw. einen Prämiengutschein zu beantragen. Hierbei handelt es sich um eine Fördermaßnahme, bei der ein Zuschuss von z.Z. bis zu 500,00 Euro auf die Kurs- und Prüfgebühren gewährt wird. Ein entsprechender Antrag sollte möglichst zeitnah vor Beginn der Fortbildung gestellt werden Für die DH-Bausteine besteht die Möglichkeit der Förderung über das Meister-Bafög. Hier erfahren Sie alles Wichtige beim "Amt für Aufstiegsfortbildungsförderung".
Grundsätzlich ist das möglich. Ausnahmen sind die Bausteine 5 a) und 5 b), die nur in Verbindung mit Baustein 4 absolviert werden können sowie die Bausteine 13 bis 16, die nur mit der Qualifikation ZMP bzw. ZMF zu buchen sind und zur Qualifikation DH führen. Jeder Baustein führt nach erfolgreicher Absolvierung zu einer Teilqualifikation.
Nein, die "OBF" kann direkt nach abgeschlossener Berufsausbildung zur ZFA begonnen werden.
Ein Einstieg in die "OBF" ist bedingt durch das modulare System jederzeit möglich.
Die schriftlichen Prüfungen im Rahmen der "OBF" finden z.Z. zwei Mal im Jahr statt (Mai und November). Es ist zukünftig ein weiterer Prüfungstermin angedacht. Zu diesen Terminen werden alle Bausteine geprüft, die bis zu dem jeweiligen Prüfungszeitpunkt abgeschlossen sind.
Sie erhalten rechtzeitig einen schriftlichen Bescheid über die Einreichtermine der jeweiligen Arbeitsproben. Die Arbeitsproben können nur zu diesen von der Zahnärztekammer Nordrhein festgelegten Terminen eingereicht werden.
Voraussetzung für die Teilnahme an der "OBF" ist
  • die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), vormals Zahnarzthelferin,
  • der Nachweis über die Kenntnisse im Strahlenschutz nach § 18 a RöV vom 30.04.2003
  • sowie der Nachweis der Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtsstunden
Sobald uns Ihre Interessensbekundung vorliegt, merken wir Sie für die gewünschten Bausteine vor und Sie erhalten zeitnah von uns entsprechende Terminmitteilungen. Diese Mitteilungen enthalten die Termine des entsprechenden Bausteins, ein Anmelde- sowie ein Absageformular. Letzteres für den Fall, dass Sie den Kurstermin nicht wahrnehmen können und sich für den Folgetermin vormerken lassen möchten.
Der erste Schritt ist das Ausfüllen der Interessensbekundung, die Sie als PDF-Formular auf unserer Homepage herunterladen können oder auf Wunsch zugeschickt bekommen. In diesem Formular kreuzen Sie an, welche Bausteine Sie absolvieren möchten.
ZMP/ZMF ca. anderthalb bis zwei Jahre, darauf aufbauend die DH ebenfalls anderthalb bis 2 Jahre
Diese Praktika können Sie in der Praxis absolvieren, in der Sie tätig sind. Sie erhalten von uns Testathefte, in denen verschiedene Tätigkeiten aufgeführt sind, die Sie in der Praxis zu erbringen haben und die von Ihrem Arbeitgeber durch entsprechende Unterschriften zu testieren bzw. zu bestätigen sind.
Dokumente
Bausteinkurse der OBF

Übersicht über die Kurse, Kursstunden und -gebühren

Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfungen im Rahmen der Offenen Baustein Fortbildung (OBF)
Stand: November 2015
Fortbildungsordnung der Offenen Baustein Fortbildung (OBF)
Stand: November 2015
Grafik OBF
Übersicht über die Qualifikationen im Rahmen der OBF
Interessensbekundung OBF
Prüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen
Stand: März 2009
Behandlungen und Kosten
Service
Kontakt
Aufstiegsfortbildung für ZFA

Assistentin für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP)

Der AZP-Lehrgang dauert circa ein Jahr. In 486 Unterrichtsstunden werden berufsbegleitend qualifizierte Kenntnisse in verschiedenen Gebieten vermittelt. Der Unterricht wird erstmalig Freitagnachmittag und Samstag stattfinden.
Artikel

 - Melden Sie sich jetzt für den 12. AZP-Lehrgang an! Die Aufnahmeprüfung findet am 12.10.2020 statt. Infos und Anmeldung finden Sie im Reiter "Dokumente". -

Zum Lehrgang gehören die folgenden Bereiche:

  • Zahnärztliches Abrechnungswesen
  • Praxis- und Qualitätsmanagement
  • Rechts- und Wirtschaftskunde
  • Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Personal- und Kommunikationsmanagement
  • Berufs- und Arbeitspädagogik

Die Zugangsvoraussetzungen zum AZP-Lehrgang sind:

  • a) die erfolgreich abgeschlossene Prüfung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (früher Zahnarzthelferin)
  • b) die erfolgreiche Teilnahme an der Aufnahmeprüfung (zum Lehrgang werden max. 36 Kursteilnehmerinnen zugelassen)
  • c) eine mindestens einjährige Tätigkeit als Zahnmedizinische Fachangestellte (früher Zahnarzthelferin) zum Zeitpunkt des Lehrgangsbeginns.

Die Gebühr der Aufnahmeprüfung beträgt € 50,00. Die Lehrgangskosten betragen € 3.500,00 zuzüglich einer Gebühr für die Abschlussprüfung in Höhe von € 400,00.

Es besteht die Möglichkeit einer Finanzierungshilfe nach dem Aufstiegsfortbil­dungsförderungsgesetz (AFBG).

Aufstiegs-BAföG

Für die Qualifikation „AZP - Assistentin für Zahnärztliches Praxismanagement" greift das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sog. "Aufstiegs-BAföG" -. Es begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das "Aufstiegs-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.

 

 

Weitere Auskünfte erhalten Sie über folgende Kontaktmöglichkeiten:

 

"Meister-BAföG" - AFBG

Tel: 0221-147-4980

E-Mail: afbg@bezreg-koeln.nrw.de

telefonische Sprechzeiten: 8:30 - 11:30 Uhr (Mo - Di) und 8:30 - 15:30 Uhr (Do)

Webseite Aufstiegs-BAföG

FAQ's
Dokumente
Anmeldung zur Aufnahmeprüfung des 12. AZP-Lehrgangs 2020

Aufnahmeprüfung: 10. Oktober 2020

Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung AZP
Stand: März 2009
Fortbildungsordnung AZP
Stand: März 2009
Lerninhalte und Stundenverteilung des AZP-Lehrgangs

Stand: August 2018

Prüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen
Stand: März 2009
Behandlungen und Kosten
Service
Kontakt

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