Für Patienten: Leichte Sprache
Für die Praxis:  Beruf & Wissen
Informationen zur Berufsausübung und Weiterbildung für Zahnmediziner und Praxismitarbeiter
Aktuelles Thema:

Datenschutz

Das Recht des Patienten auf Datenschutz ergibt sich bereits aus dem Grundgesetz – auch wenn es dort keine explizite Erwähnung findet. Der Datenschutz ist Bestandteil des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung und damit verfassungsrechtlich verankert.
Artikel

Das Bundesdatenschutzgesetz (BSDG) regelt den Datenschutz für Bundesbehörden und den kompletten privaten Bereich (d.h. Privatpersonen gegenüber Privatpersonen: Zahnarzt gegenüber Patient!).

Die sechzehn Landesdatenschutzgesetze regeln daneben die Datenschutzvorgaben für das Handeln der Landes- und Kommunalbehörden. Der Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht - als ein Bestandteil des Datenschutzgrundgedankens - wird strafrechtlich gemäß § 203 StGB geahndet. Die berufsrechtlichen Regelungen zum Datenschutz in der Zahnarztpraxis sind in § 3 der Berufsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein verankert.

Abschließend dazu findet sich der Datenschutz zudem sogar auf der Ebene des für Vertragszahnarztpraxen seit dem 01.01.2011 verbindlichen Qualitätsmanagementsektors wieder. Der Gemeinsame Bundesausschuss erwähnt die gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz ausdrücklich in § 4 der „Qualitätsmanagement-Richtlinie vertragszahnärztliche Versorgung“ im Kontext der für das einrichtungsinterne Qualitätsmanagement notwendigen Instrumente.

Neues Datenschutzrecht ab Mai 2018

Am 25. Mai 2018 wird die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Deutschland in Kraft treten. Die Besonderheit der EU-Verordnung ist, dass sie unmittelbar in Deutschland gilt und nicht in ein nationales Gesetz umgewandelt werden muss. Daneben hat der Bund die Möglichkeit ergriffen, das bestehende Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ebenfalls zum 25. Mai 2018 zu ändern. Das BDSG und die DSGVO sind künftig nebeneinander anzuwenden und enthalten zahlreiche Änderungen des bisherigen Datenschutzrechts, die auch für die Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein relevant sein werden. Dies wird eine große Herausforderung für die Zahnärzteschaft darstellen.

Die Zahnärztekammer Nordrhein wird ihre Mitglieder vor Inkrafttreten des neuen Datenschutzrechts im Rheinischen Zahnärzteblatt entsprechend informieren und die rechtlichen Neuerungen für die Zahnarztpraxis erläutern. Hierzu zählen u.a Fragen zu den Themen Datenschutzbeauftragter in der zahnärztlichen Einrichtung, Informations- und Auskunftspflichten gegenüber dem Patienten sowie auch zu den neuen Themen Datenschutz-Folgenabschätzung als auch die Erstellung und Führung eines Verarbeitungsverzeichnisses. In Zusammenarbeit mit den anderen Heilberufskammern des Landes Nordrhein-Westfalen werden zurzeit die Vorgänge analysiert und bewertet.

Merkblatt der BZÄK

Zum neuen Datenschutzrecht hat die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) ein Merkblatt veröffentlicht, das die wichtigsten Neuerungen zusammenfasst: https://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/b/datenschutz_zahnarzt.pdf

Zur Ergänzung ihres Merkblatts arbeitet die BZÄK zusammen mit der KZBV derzeit an der Neuauflage des gemeinsam herausgegebenen Datenschutzleitfadens, der weitergehende Informationen und Vertiefungen bieten wird. 

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW (LDI)

Für weitere umfassende Erläuterungen verweist die Zahnärztekammer Nordrhein auf die vollständige Sammlung der Kurzpapiere der Datenschutzkonferenz, die über (www.ldi.nrw.de/mainmenu_Aktuelles/submenu_EU-Datenschutzreform/Inhalt/EU-Datenschutzreform/Kurzpapiere-der-Datenschutzkonferenz-zur-DS-GVO.html) abrufbar ist.

Die LDI hat ein Muster-Verfahrensverzeichnis gemäß Artikel 30 DSGVO sowie hilfreiche Ausfüllhinweise über www.ldi.nrw.de/mainmenu_Datenschutz/submenu_Verfahrensregister/Inhalt/Verarbeitungstaetigkeiten/Verarbeitungstaetigkeiten.html bereitgestellt.

Die LDI hat zudem eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten und Fragen zur Vorbereitung auf das neue Datenschutzrecht veröffentlicht (www.ldi.nrw.de/mainmenu_Aktuelles/submenu_EU-Datenschutzreform/Inhalt/EU-Datenschutzreform/Checkliste-fuer-KMU-zur-DS-GVO_LDI-NRW.pdf).

FAQ's
Dokumente
Behandlungen und Kosten
Service
Kontakt
Unsere Services für Sie auf einen Blick:
Themensuche
Finden Sie in unseren Themensammlungen Interessantes und Informatives rund um die Zahngesundheit, Ausbildung, Fortbildung und Berufsausübung:
Infocenter
Profitieren Sie von unserem Know how:
KHI

 

Weitere Themen
Informationen der ZÄK Nordrhein

Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)

Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ), die seit dem 1. Januar 2012 gültig ist, regelt die Rechtsgrundlage für die Honorargestaltung der Behandlung
Artikel

Hier finden Sie die GOZ 2012, erstellt auf Grundlage der "Ersten Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) (Kabinettsbeschluss vom 16.11.2011 nach Befassung des Bundesrates)".

Die wichtigsten Fragen zur GOZ 2012 (FAQ GOZ 2012) werden zur Zeit von der ZÄK Nordrhein überarbeitet.

Die hier eingestellten Patienteninformationen dürfen ausgedruckt und in den Praxen an die Patienten ausgegeben werden.

Das GOZ-Referat informiert

Die seit dem 1. Januar 2012 geltende GOZ 2012 hat, wie zu erwarten war, zu unterschiedlichen Auslegungen der einzelnen Gebührenpositionen in verschiedenen Kommentaren geführt. Das GOZ-Referat veröffentlicht daher in regelmäßigen Abständen im RZB Artikel zu verschiedenen GOZ-Positionen, um die Auffassung der Zahnärztekammer Nordrhein darzulegen.

Die zurückliegenden Erfahrungen zeigen leider, dass sowohl bei der Kostenerstattung durch Private Krankenversicherungen als auch durch Beihilfestellen sehr häufig Schwierigkeiten eingetreten sind.

Die Gründe hierfür lagen - und werden auch zukünftig liegen - in der meist unbekannten Verschiedenheit der beiden im Rahmen der Privatbehandlung zu berücksichtigenden und streng voneinander zu trennenden Rechtsbeziehungen.

Erstattung der Professionellen Zahnreinigung

In letzter Zeit wird die Erstattung der Professionellen Zahnreinigung durch private Krankenversicherungen zunehmend mit der Begründung abgelehnt, dass es sich bei der PZR lediglich um Prophylaxemaßnahmen handeln würde. Diese wären von der Erstattung ausgeschlossen.

Die Zahnärztekammer Nordrhein stellt ihren Mitgliedern aus diesem Grund ein Merkblatt zur Information der privat versicherten Patienten zur Verfügung. Die ZÄK Nordrhein dankt der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg für die freundliche Überlassung des Textmaterials.

FAQ's
Dokumente
GOZ 2012
Analogberechnung
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2014)
Berechnungsfähige Materialien gemäß § 4 Absatz 3 ohne KFO-Materialien
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2013)
Beschlüsse der GOZ-Kommission Teil 1
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 01/2014)
Beschlüsse der GOZ-Kommission Teil 2
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 02/2014)
Beschlüsse der GOZ-Kommission Teil 3
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 03/2014)
Beschlüsse der GOZ-Kommission Teil 4
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 04/2014)
Erste rechtskräftige Urteile zur GOZ 2012
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 02/2015)
Erste rechtskräftige Urteile zur GOZ 2012 Kieferorthopädie
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 03/2015)
Erste Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte
Verordnung der Bundesregierung (2011)
Funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen
"Das GOZ-Referat" informiert (RZB 10/2013)
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
gültig ab ab 01.01.2012, Ausgabe 1.5, in Euro
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) in englischer Sprache
gültig ab 01.01.2012, in Euro (Stand: 5. Dezember 2011)
GOÄ 34
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 10/2014)
GOZ 2012 - Viel zu (be)denken
Broschüre der Zahnärztekammer Nordrhein mit Kopiervorlagen (2012)
GOZ 2012 für Ihre Praxis
"Hilfestellung im Umgang mit der neuen Gebührenordnung" (RZB 04/2012)
GOZ 2012 – ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich?
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 04/2015)
GOZ 2012: Fünf wichtige Beschlüsse
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2014)
GOZ-Faktoren-Rechner
Excel Tabelle
GOZ-Kommentar der BZÄK

Kommentar der Bundeszahnärztekammer, Stand: Dezember 2017

GOZ-Kommentar der ZÄK Nordrhein

"Nordrheinischer Kommentar GOZ 2012", Stand: November 2017

GOZ-Nr. 2197 und Kieferorthopädische Leistungen
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 11/2014)
Information der BZÄK zu §5 GOZ
Mitteilung der Bundeszahnärztekammer, Mai 2012
Knochenmanagement
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 05/2014)
Mehrkostenvereinbarung von KFO-Materialien
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2013)
Neues Urteil zur 2197 neben Füllungsleistungen
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2015)
Position 2197
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2013)
Position 2197 - Patienteninfo
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 10/2013)
Position 4110 GOZ vs. Position 2442 GOÄ
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 12/2013)
Provisorien im Notdienst
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 07-08/2014)
Provisorische Versorgungsarten und deren Berechnung
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 11/2013)
PZR: Warum nur steht die PZR im Abschnitt „B. Prophylaktische Leistungen?“
"Das GOZ-Referat infomiert" (RZB 07/2013)
Synopse GOZ 1988 / GOZ 2012
© Dr. Wilfried Beckmann – PZVD
Weichgewebsmanagement
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 07-08/2015)
"Das GOZ-Referat informiert"
Analogberechnung
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2014)
Berechnungsfähige Materialien gemäß § 4 Absatz 3 ohne KFO-Materialien
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2013)
Beschlüsse der GOZ-Kommission Teil 1
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 01/2014)
Beschlüsse der GOZ-Kommission Teil 2
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 02/2014)
Beschlüsse der GOZ-Kommission Teil 3
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 03/2014)
Beschlüsse der GOZ-Kommission Teil 4
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 04/2014)
Erste rechtskräftige Urteile zur GOZ 2012
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 02/2015)
Erste rechtskräftige Urteile zur GOZ 2012 Kieferorthopädie
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 03/2015)
Funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen
"Das GOZ-Referat" informiert (RZB 10/2013)
GOÄ 34
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 10/2014)
GOZ 2012 – ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich?
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 04/2015)
GOZ 2012: Fünf wichtige Beschlüsse
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2014)
GOZ-Nr. 2197 und Kieferorthopädische Leistungen
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 11/2014)
Knochenmanagement
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 05/2014)
Mehrkostenvereinbarung von KFO-Materialien
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2013)
Neues Urteil zur 2197 neben Füllungsleistungen
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2015)
Position 2197
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2013)
Position 2197 - Patienteninfo
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 10/2013)
Position 4110 GOZ vs. Position 2442 GOÄ
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 12/2013)
Provisorien im Notdienst
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 07-08/2014)
Provisorische Versorgungsarten und deren Berechnung
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 11/2013)
PZR: Warum nur steht die PZR im Abschnitt „B. Prophylaktische Leistungen?“
"Das GOZ-Referat infomiert" (RZB 07/2013)
Weichgewebsmanagement
"Das GOZ-Referat informiert" (RZB 07-08/2015)
GOZ 2012 - Patienteninformationen
Berechnung der GOZ-Nummer 2197
Patienteninformation der ZÄK Nordrhein zur GOZ (Stand: November 2016)
Die neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
Informationsflyer für Patienten
Erstattung der Professionellen Zahnreinigung (PZR)
Patienteninformation der ZÄK Nordrhein zur GOZ (Stand: 2012)
Erstattung von funktionsanalytischen Maßnahmen
Patienteninformation der ZÄK Nordrhein zur GOZ (Stand: Mai 2014)
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
gültig ab ab 01.01.2012, Ausgabe 1.5, in Euro
Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) in englischer Sprache
gültig ab 01.01.2012, in Euro (Stand: 5. Dezember 2011)
Information für Zahnarztpraxen und beihilfeberechtigte Patienten
Vereinbarung mit dem Finanzministerium NRW (17.04.2013)
Merkblatt der BZÄK zu Paragraph 5
Information der Bundeszahnärztekammer (12. Mai 2012)
Merkblatt vor Abschluss einer Gebührenvereinbarung
Hinweis für Patienten
Merkblatt zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
Patienteninformation der ZÄK Nordrhein (Stand: Januar 2012)
Behandlungen und Kosten
Service
Kontakt
Berufspflichten der Zahnärztinnen und Zahnärzte

Berufsrecht

Das zahnärztliche Berufsrecht umfasst im weiteren Sinne alle Rechtsfragen rund um die zahnärztliche Berufstätigkeit.
Artikel

Dazu gehören Fragen u.a. zum Behandlungsvertrag, zu den Vorgaben des Werberechts, zu Anfragen privater Krankenversicherer oder aber auch zu den Formen zahnärztlicher Berufsausübung. Die spezifischen Berufspflichten von Zahnärzten werden in der Berufsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein festgelegt und der Kammer selbst obliegt die Aufsicht über die Einhaltung dieser Pflichten.

Zur Beratung und Information ihrer Mitglieder stellt die Zahnärztekammer Nordrhein regelmäßig Beiträge zu aktuellen Themen des Berufsrechts zur Verfügung.

Formen zahnärztlicher Berufsausübung gibt es viele. Jede für sich betrachtet bringt für den Einzelnen Vor- und Nachteile mit sich, die sowohl privater als auch finanzieller Natur sind. Bevor die Vor- und Nachteile aber zwecks Entscheidungsfindung abgewogenen werden können, müssen zunächst die rechtlichen Besonderheiten der unterschiedlichen Berufsausübungsformen betrachtet werden.

Schritte in das zahnärztliche Berufsleben – ein Ratgeber für junge Zahnärzte

Diese Publikation unterstützt beim Start in das zahnärztliche Berufsleben. Sie gibt Antworten auf wesentliche Fragen rund um Praxisgründung und Berufsausübung.

Formen zahnärztlicher Berufsausübung

Eine Orientierung hinsichtlich unterschiedlicher Praxisformen ermöglicht diese Broschüre. Sie erörtert juristische, berufsrechtliche, vertragszahnärztliche, steuer- und betriebswirtschaftliche, sozialversicherungsrechtliche sowie zukunftsorientierte Aspekte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Darstellung unterschiedlicher Möglichkeiten der Anstellung von Zahnärzten.

In der Informationsreihe "Rechtsgrundlagen und Hinweise für die Zahnarztpraxis" von BZÄK und KZBV zum Berufsrecht der Zahnärzte und der sozialrechtlichen Pflichten als Vertragszahnarzt werden ausgewählte Einzelfragen des zahnärztlichen Alltags rechtlich näher beleuchtet.

Zahnmedizin und Zahntechnik

Die Online-Broschüre "Zahnmedizin und Zahntechnik" hilft bei der Anwendung des Berufsrechts. Sie zeigt die Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit des Zahnarztes mit dem Zahntechniker auf und wurde gemeinsam mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung erstellt.

Einkauf von Materialien

Kauft der Zahnarzt Materialien ein, berührt dieser Einkauf eine Fülle von Fragen. Diese Online-Broschüre untersucht die Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln - vom Berufsrecht, über das Sozial- bis hin zum Strafrecht und leistet so einen Beitrag zur Rechtstreue aller Beteiligten.

Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen

Seit Juni 2016 ist Korruption im Gesundheitswesen strafbar. Die Online-Broschüre erläutert die neuen Straftatbestände der Bestechlichkeit und Bestechung, indem Fallkonstellationen erörtert werden. Dies sensibilisiert für das Thema und unterstreicht die vom Berufsstand vertretene Null-Toleranz-Politik gegenüber Korruption.

FAQ's
Dokumente
Aktuelle Themen (RZB)
Adressbuchschwindel
„Vorsicht vor Adressbuch-Schwindel“ (RZB 06/2012)
Ambulante Vollnarkose
"Ambulante Vollnarkose in der Zahnarztpraxis" (RZB 09/2014)
Anfragen privater Krankenversicherer
"Anfragen privater Krankenversicherer" (RZB 11/2011)
Antikorruptionsgesetz
"Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen" (RZB 05/2016)
Betriebs- und Berufshaftpflicht des Zahnarztes
"Betriebs- und Berufshaftpflicht des Zahnarztes" (RZB 07-08/2013)
Die schwangere Praxismitarbeiterin

"Relevante Regelungen und gesetzliche Neuregelungen ab 01.01.2018" (RZB 11/2017)

GEMA-Gebühren
"GEMA-Gebühren für die Musik in der Zahnarztpraxis?" (RZB 10/2012)
GEZ
"GEZ - Der neue Rundfunkbeitrag (RZB 10/2012) "
Impressum Praxiswebseite
Praxis-Webseite: Notwendige Änderung des Impressums (RZB 06/2012)
Impressumspflicht in Sozialen Netzwerken
"Facebook, Xing, Google+ & Co." (RZB 05/2013)
Meldepflichten Krebsregistergesetz NRW
"Meldepflichten nach dem Krebsregistergesetz NRW" (RZB 06/2014)
Mindestlohngesetz
"Mindestlohngesetz gilt auch für die Zahnarztpraxis" (RZB 01/2015)
Mindestlohngesetz - Fremdlabore
"Haftung des Zahnarztes für Fremdlabore" (RZB 12/2015)
Mitgliedschaft und Meldepflichten

"Mitgliedschaft und Meldepflichten gegenüber der ZÄK Nordrhein und dem VZN" (RZB 02/2018, inkl. Checkliste)

Online-Bewertungsportale
"Online-Bewertungsportale" (RZB 06/2013)
Online-Bewertungsportale - Update 2015
"Update Bewertungsportale" (RZB 02/2015)
Online-Bewertungsportale - Update 2016
"Neues von Jameda, Sanego & Co." (RZB 04/2016)
Patientenrechtegesetz
"Das Patientenrechtegesetz" (RZB 03/2013 und 04/2013)
Praxisbegehungen
"Praxisbegehungen" (RZB 10/2011)
Umsatzsteuerpflicht
"Umsatzsteuerpflicht von zahnärztlichen Leistungen" (RZB 10/2012)
Zahnaufhellung
„Zahnaufhellung nur in der Zahnarztpraxis zulässig” (RZB 01/2013)
Mitgliederinformationen
BGH stärkt Rechte von Zahnärzten gegenüber Bewertungsportalen
Mitgliederinformation der Zahnärztekammer Nordrhein (01.03.2016)
Erfolgreiche Klage gegen Zahnarzt-Preisvergleich.com
Mitgliederinformation der Zahnärztekammer Nordrhein (05.04.2017)
Groupon und andere Rabattgutscheinportale
Mitgliederinformationen der Zahnärztekammer Nordrhein (2011-2015)
Überprüfung der Wahl zur Kammerversammlung der ZÄK NR vom 08.12.2014
Mitgliederinformation der Zahnärztekammer Nordrhein (31.08.2017)
Update: Überprüfung der Wahl zur Kammerversammlung der ZÄK NR vom 08.12.2014

Mitgliederinformation der Zahnärztekammer Nordrhein (17.10.2017)

Zuweisung gegen Entgelt
Mitgliederinformation der Zahnärztekammer Nordrhein (17.03.2017)
Behandlungen und Kosten
Service
Kontakt
Aufstiegsfortbildung für ZFA

Die Offene Baustein Fortbildung (OBF)

Das bewährte System der „Offenen Baustein Fortbildung“ (OBF) führt zu Teilqualifikation bzw. zu den Berufsbezeichnungen „Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in“ (ZMP), „Zahnmedizinische/r Fachassistent/in“ (ZMF) und "Dentalhygieniker/in (DH)".
Artikel

Diese Berufs­bezeichnungen werden über die Absolvierung verschiedener Bausteine im Rahmen der „OBF“ erlang:

  • Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in (ZMP)
  • Zahnmedizinische/r Fachassistent/in (ZMF)
  • Dentalhygieniker/in (DH)

Zudem ist das Erreichen von Teilqualifikationen möglich.

Um den ständig wachsenden Anforderungen in einer Zahnarztpraxis gerecht zu werden, sind Inhalte und Struktur der Bausteine im Laufe der Jahre immer wieder aktualisiert und den jeweiligen Erfordernissen angepasst worden. Um Ihnen nun auch bei der Zahnärztekammer Nordrhein die „Erstürmung des Gipfels“ zu ermöglichen, nämlich die momentan höchste Qualifikation in Ihrem Beruf - hinsichtlich der Übernahme delegierbarer zahnärztlicher Leistungen und in Bezug auf die wissenschaftliche Ausbildung – wird die Zahnärztekammer Nordrhein nun auch die Fortbildung zur Dental-Hygienikerin als weitere Bausteine in die Struktur der „OBF“ integrieren.

Ein Großteil der zu vermittelnden Inhalte wird wieder im Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer Nordrhein stattfinden. Ein weiterer Teil – vor allem hinsichtlich der zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Patientenbehandlung – wird an verschiedenen nordrheinischen Universitäten durchgeführt. Voraussetzung für die Teilnahme an der DH-Fortbildung ist die Qualifikation „ZMP“ oder „ZMF“. Interessentinnen, die eine dieser Qualifikationen bei der Zahnärztekammer Nordrhein erlangt haben, werden ohne Eingangsprüfung zur DH-Fortbildung zugelassen. Bei Absolventinnen von entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen anderer Anbieter erfolgt zunächst die Prüfung, ob die erforderlichen Voraussetzungen gleichwertig sind.

Wie eingangs erwähnt, ist die „OBF“ immer wieder auf den Prüfstand gestellt und den Erfordernissen angepasst und aktualisiert worden. Im Zuge der Planung der DH-Fortbildung ist unter anderem eine weitere Änderung vorgenommen worden. Baustein 5 „Mitarbeit bei parodontalen Maßnahmen“ wird zukünftig zweigeteilt. Dies vor dem Hintergrund, dass sich viele Praxen eine Qualifizierung für die Mitarbeiter/innen wünschen, die die Delegierbarkeit der PZR durch die Vermittlung fundierter Kenntnisse und Fertigkeiten unterstützt und in einen rechtssicheren Rahmen bringt. Es sind nun – wie gehabt – Baustein 4 „Mitarbeit bei der Mundhygiene und Prophylaxe“ und – neu – Baustein 5 a) „Mitarbeit bei der professionellen Zahnreinigung“ für diese Qualifizierung zu absolvieren. Ein entsprechendes Zertifikat bescheinigt nach erfolgreicher Prüfung die erworbenen Kenntnisse.

Die neu erstellte OBF-Grafik verdeutlicht Umfang, Kurs-Struktur, Prüfungsprocedere und Kosten der Offenen Baustein Fortbildung: OBF-Grafik

Mit der sogenannten „Interessensbekundung“, die unter dem Punkt "Anmeldung/Information" zur Verfügung steht, können Sie sich für die von Ihnen gewünschten Bausteine vormerken lassen. Sie erhalten daraufhin detaillierte Informationen und entsprechende Terminmitteilungen.

Bildungsscheck NRW

Individueller Bildungsscheck

Konditionen für den Bildungsscheck des Landes Nordrhein-Westfalen

Bürgerinnen und Bürger, die in NRW arbeiten, können einen Bildungsscheck für eine berufliche Weiterbildung beantragen.

Folgende Konditionen gelten seit dem 01.01.2016:

Zielgruppen des Bildungsschecks im individuellen Zugang sind 

  • Zugewanderte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert)
  • Berufsrückkehrende
  • Beschäftigte ohne Berufsabschluss
  • Un- oder Angelernte oder länger als vier Jahre nicht im Ausbildungsberuf tätig
  • Ältere ab 50 Jahren
  • atypisch Beschäftigte (befristet Beschäftigte, Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer, geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte bis 20 Stunden/Woche)

Weitere Konditionen:

Berechtigte: Beschäftigte (auch in Elternzeit) und Berufsrückkehrende

Einkommensgrenze: Das zu versteuernde Einkommen darf maximal 30.000,- EUR bei Einzelveranlagung, bei gemeinsam Veranlagten maximal 60.000,- EUR betragen.

Betriebsgröße: Der Arbeitgeber darf max. 249 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) haben

Branche: Das Unternehmen darf nicht dem öffentlichen Dienst angehören

Anzahl: Im Zeitraum von zwei Kalenderjahren kann ein Bildungsscheck ausgegeben werden

Förderhöhe: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- EUR pro Bildungsscheck

Betrieblicher Bildungsscheck

Konditionen für den Bildungsscheck des Landes Nordrhein-Westfalen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die eine Arbeitsstätte in NRW haben, können für die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiterschaft einen Zuschuss über Bildungsschecks erhalten.

Folgende Konditionen gelten seit dem 01.01.2016:

Betriebsgröße: Das Unternehmen darf max. 249 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) haben

Branche: Das Unternehmen darf nicht dem öffentlichen Dienst angehören

Anzahl: Im Zeitraum von zwei Kalenderjahren kann das Unternehmen bis zu zehn Bildungsschecks erhalten, der/die einzelne Beschäftigte einen Bildungsscheck in diesem Zeitraum

Berechtigte: Den Bildungsscheck können nur Mitarbeiter/-innen erhalten, deren Arbeitnehmerbrutto 39.000,- Euro im Jahr nicht übersteigt

Förderhöhe: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- EUR pro Bildungsscheck

Bildungsprämie Bund

Die Bildungsprämie des Bundes fördert die individuelle berufliche Weiterbildung durch einen Zuschuss zu den Kursgebühren und Prüfungskosten. Voraussetzung für den Erhalt ist eine Beratung bei einer Prämiengutschein-Beratungsstelle. Gefördert werden:

  • Beschäftigte
  • Beschäftigte in Mutterschutz oder Elternzeit
  • Selbständige / Existenzgründer/-innen
  • Beschäftigte oder Selbständige, die aufstockende Leistungen nach dem SGB II erhalten

Weitere Fördervoraussetzungen

  • Antragstellende müssen das 25. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 15 Arbeitsstunden pro Woche nachweisen
  • Die Kosten der Weiterbildung (einschließlich Prüfungsgebühren) dürfen maximal 1.000,- Euro betragen
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf bei Alleinstehenden 20.000,- €, bei gemeinsamer Veranlagung 40.000,- € nicht überschreiten.

Alle zwei Kalenderjahre kann ein Gutschein pro Berechtigten ausgegeben werden. Gefördert werden können 50 % der Veranstaltungskosten für Weiterbildungen, die maximal 1.000 Euro (inkl. MwSt.) kosten. Maßgeblich ist der Betrag auf der Rechnung des Weiterbildungsanbieters. Der Zuschuss beträgt maximal 500,- Euro.

ACHTUNG: Wer die Voraussetzungen erfüllt und einen Prämiengutschein erhalten hat, kann im gleichen Kalenderjahr für eine weitere berufliche Fortbildung den Bildungsscheck NRW erhalten, da die Förderung über Bundesmittel zwar Vorrang hat, aber für eine nachfolgende Ausgabe des Bildungsschecks nicht schädlich ist. Voraussetzung ist, dass man die Konditionen des Bildungsschecks NRW erfüllt.

Aufstiegs-BAföG

Für die Qualifikation „Dentalhygieniker/in" greift das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sog. "Aufstiegs-BAföG" -. Es begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das "Meister-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.

 

 

Weitere Auskünfte erhalten Sie über folgende Kontaktmöglichkeiten:

 

"Aufstiegs-BAföG" - AFBG

Tel: 0221-147-4980

E-Mail: afbg@bezreg-koeln.nrw.de

telefonische Sprechzeiten: 8:30 - 11:30 Uhr (Mo - Di) und 8:30 - 15:30 Uhr (Do)

Webseite Aufstiegs-BAföG

FAQ's
Je nach Verfügbarkeit der Kursreferenten bzw. entsprechender Räumlichkeiten, finden die Kurse an Wochentagen oder an Wochenenden statt. Die Kurstermine werden rechtzeitig mitgeteilt.
Nein, Sie erhalten nach Absolvierung aller für die ZMP-, ZMF- bzw. DH-Qualifikation erforderlichen Bausteine automatisch die entsprechende Urkunde.
Ja, es besteht die Möglichkeit, einen Bildungsscheck bzw. einen Prämiengutschein zu beantragen. Hierbei handelt es sich um eine Fördermaßnahme, bei der ein Zuschuss von z.Z. bis zu 500,00 Euro auf die Kurs- und Prüfgebühren gewährt wird. Ein entsprechender Antrag sollte möglichst zeitnah vor Beginn der Fortbildung gestellt werden Für die DH-Bausteine besteht die Möglichkeit der Förderung über das Meister-Bafög. Hier erfahren Sie alles Wichtige beim "Amt für Aufstiegsfortbildungsförderung".
Grundsätzlich ist das möglich. Ausnahmen sind die Bausteine 5 a) und 5 b), die nur in Verbindung mit Baustein 4 absolviert werden können sowie die Bausteine 13 bis 16, die nur mit der Qualifikation ZMP bzw. ZMF zu buchen sind und zur Qualifikation DH führen. Jeder Baustein führt nach erfolgreicher Absolvierung zu einer Teilqualifikation.
Nein, die "OBF" kann direkt nach abgeschlossener Berufsausbildung zur ZFA begonnen werden.
Ein Einstieg in die "OBF" ist bedingt durch das modulare System jederzeit möglich.
Die schriftlichen Prüfungen im Rahmen der "OBF" finden z.Z. zwei Mal im Jahr statt (Mai und November). Es ist zukünftig ein weiterer Prüfungstermin angedacht. Zu diesen Terminen werden alle Bausteine geprüft, die bis zu dem jeweiligen Prüfungszeitpunkt abgeschlossen sind.
Sie erhalten rechtzeitig einen schriftlichen Bescheid über die Einreichtermine der jeweiligen Arbeitsproben. Die Arbeitsproben können nur zu diesen von der Zahnärztekammer Nordrhein festgelegten Terminen eingereicht werden.
Voraussetzung für die Teilnahme an der "OBF" ist
  • die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), vormals Zahnarzthelferin,
  • der Nachweis über die Kenntnisse im Strahlenschutz nach § 18 a RöV vom 30.04.2003
  • sowie der Nachweis der Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtsstunden
Sobald uns Ihre Interessensbekundung vorliegt, merken wir Sie für die gewünschten Bausteine vor und Sie erhalten zeitnah von uns entsprechende Terminmitteilungen. Diese Mitteilungen enthalten die Termine des entsprechenden Bausteins, ein Anmelde- sowie ein Absageformular. Letzteres für den Fall, dass Sie den Kurstermin nicht wahrnehmen können und sich für den Folgetermin vormerken lassen möchten.
Der erste Schritt ist das Ausfüllen der Interessensbekundung, die Sie als PDF-Formular auf unserer Homepage herunterladen können oder auf Wunsch zugeschickt bekommen. In diesem Formular kreuzen Sie an, welche Bausteine Sie absolvieren möchten.
ZMP/ZMF ca. anderthalb bis zwei Jahre, darauf aufbauend die DH ebenfalls anderthalb bis 2 Jahre
Diese Praktika können Sie in der Praxis absolvieren, in der Sie tätig sind. Sie erhalten von uns Testathefte, in denen verschiedene Tätigkeiten aufgeführt sind, die Sie in der Praxis zu erbringen haben und die von Ihrem Arbeitgeber durch entsprechende Unterschriften zu testieren bzw. zu bestätigen sind.
Dokumente
Bausteinkurse der OBF
Übersicht über die Kurse, Kursstunden und -gebühren
Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfungen im Rahmen der Offenen Baustein Fortbildung (OBF)
Stand: November 2015
Fortbildungsordnung der Offenen Baustein Fortbildung (OBF)
Stand: November 2015
Grafik OBF
Übersicht über die Qualifikationen im Rahmen der OBF
Interessensbekundung OBF
Prüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen
Stand: März 2009
Behandlungen und Kosten
Service
Kontakt
Aufstiegsfortbildung für ZFA

Assistentin für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP)

Der AZP-Lehrgang dauert circa ein Jahr. In 490 Unterrichtsstunden, berufsbeglei­tend und (vorzugsweise!) mittwochs, freitags und samstags durchgeführt, werden qualifi­zierte Kenntnisse in verschiedenen Gebieten vermittelt.
Artikel

Dazu gehören die folgenden Bereiche:

  • Zahnärztliches Abrechnungswesen
  • Praxis- und Qualitätsmanagement
  • Rechts- und Wirtschaftskunde
  • Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Personal- und Kommunikationsmanagement
  • Berufs- und Arbeitspädagogik

Die Zugangsvoraussetzungen zum AZP-Lehrgang sind:

  • a) die erfolgreich abgeschlossene Prüfung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (früher Zahnarzthelferin)
  • b) die erfolgreiche Teilnahme an der Aufnahmeprüfung (zum Lehrgang werden max. 36 Kursteilnehmerinnen zugelassen)
  • c) eine mindestens einjährige Tätigkeit als Zahnmedizinische Fachangestellte (früher Zahnarzthelferin) zum Zeitpunkt des Lehrgangsbeginns.

Die Gebühr der Aufnahmeprüfung beträgt € 50,00. Die Lehrgangskosten betragen € 3.000,00 zuzüglich einer Gebühr für die Abschlussprüfung in Höhe von € 300,00.

Es besteht die Möglichkeit einer Finanzierungshilfe nach dem „Aufstiegsfortbil­dungsförderungsgesetz“ (AFBG).

Aufstiegs-BAföG

Für die Qualifikation „AZP - Assistentin für Zahnärztliches Praxismanagement" greift das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sog. "Aufstiegs-BAföG" -. Es begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das "Aufstiegs-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.

 

 

Weitere Auskünfte erhalten Sie über folgende Kontaktmöglichkeiten:

 

"Meister-BAföG" - AFBG

Tel: 0221-147-4980

E-Mail: afbg@bezreg-koeln.nrw.de

telefonische Sprechzeiten: 8:30 - 11:30 Uhr (Mo - Di) und 8:30 - 15:30 Uhr (Do)

Webseite Aufstiegs-BAföG

FAQ's
Dokumente
Anmeldung zur Aufnahmeprüfung des 10. AZP-Lehrgangs 2019

Aufnahmeprüfung: 13. Oktober 2018

Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung AZP
Stand: März 2009
Fortbildungsordnung AZP
Stand: März 2009
Lerninhalte und Stundenverteilung des AZP-Lehrgangs
Stand: Juni 2016
Prüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen
Stand: März 2009
Behandlungen und Kosten
Service
Kontakt