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Aktuelles Thema:

Corona

Inzwischen sind in allen Bundesländern in Deutschland Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Die Zahnärztekammer Nordrhein hat für ihre Mitglieder hier relevante Informationen und Links zusammengestellt.
Artikel

AKTUELL:

Patienten sind in der Zahnarztpraxis auch in Coronazeiten sicher. Dies bekräftigten die Vertreter der Zahnärztekammern und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in Nordrhein und Westfalen-Lippe bei einem gemeinsamen Pressebriefing mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zur aktuellen Lage in der ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung am Montag, 11. Mai 2020, in der Staatskanzlei NRW.

 


Seite zuletzt aktualisiert am 18.05.2020:

  • Texterweiterung → Desinfektionsmittel
  • BZÄK und VmF danken Praxisteams → Informationen der berufsständischen Vertretungen
  • Textaktualisierung → Schul- und Kindergartenschließungen
  • Pressebriefing mit Gesundheitsminister Laumann (s.o.)
  • Aktuelle Infos zum Kurzarbeitergeld → Kurzarbeitergeld

Das Geschehen entwickelt sich überaus dynamisch, die Lage kann sich täglich ändern. Die Zahnärztekammer Nordrhein ist in engem Kontakt mit den Bundesorganisationen. Alle aktuellen Informationen sind umgehend auf dieser Seite verfügbar.

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Bitte informieren Sie sich vor einer persönlichen Kontaktaufnahme zunächst hier.


Behandlung

Die Zahnärztekammer Nordrhein hat zusammen mit Dr. Frank Müller, Vorstandsmitglied des Deutschen Arbeitskreises Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ), Handlungsempfehlungen für die Zahnarztpraxis erstellt.

Zur Patienteninformation können Poster im Wartezimmer dienen:

Empfehlungen zur Vermeidung von Aerosolen in Zahnarztpraxen

Zur Übertragung des SARS-CoV-2 durch Aerosole liegen unterschiedliche Aussagen vor. Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ist zu empfehlen, für die Sicherheit von Patienten, Personal sowie Zahnärztinnen und Zahnärzten die Entstehung von Aerosolen in Zahnarztpraxen in der derzeitigen Pandemielage zu vermeiden.

Aufgrund der Ausführungen im Steckbrief des Robert Koch-Instituts (RKI) zu COVID-19 (23.3.2020) zu den Übertragungswegen empfehlen wir, die Entstehung von Aerosolen wirksam zu verhindern. Dabei steht eine wirksame Absaugtechnik im Vordergrund. Ferner sollte Folgendes berücksichtigt werden:

a) Die Verwendung von Ultraschall-Zahnsteinentfernungsgeräten und Ultraschall-Chirurgiegeräten vermeiden.

b) Die Verwendung von Pulverstrahlgeräten vermeiden.

c) Die Verwendung von Turbinen vermeiden.

d) Antiseptische Mundspülungen können dazu beitragen, eine Infektionsübertragung zu minimieren. Geeignete Mundspülungen (vgl. DAHZ-Leitfaden):

  • Chlorhexidin (0,2 %)
  • Octenidin (0,1 %)
  • Natriumhypochlorit (0,08 %)
  • Povidon-Iod (7-11 %)

e) In Abhängigkeit von Art und Umfang der Exposition und des Infektionsrisikos entsprechende persönliche Schutzausrüstung konsequent und ordnungsgemäß tragen. Die zusätzliche Verwendung von Visieren/Schutzschilden bei der zahnärztlichen Behandlung kann die Sicherheit weiter erhöhen.

Weiterhin sollte jede Form der Behandlung von Risikogruppen (Senioren, multimorbide Patienten, immunsupprimierte oder immunreduzierte Patienten oder anders einschlägig gesundheitlich vorgeschädigte Patienten) auf ein absolut notwendiges Maß reduziert werden, besonders um Kontakte im Wartezimmer oder in der Praxis zu vermeiden.

Behandlungspflicht

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) informiert auf ihrer Webseite zur Behandlungspflicht von Erkrankten:

Risikomanagement

Sobald Patienten mit akuter respiratorischer Symptomatik (z.B. Husten) in Ihre Praxis kommen, sollten Sie zunächst eine Kontaktanamnese durchführen.

Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus. COVID-19 ist inzwischen weltweit verbreitet. In einer erheblichen Anzahl von Staaten gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen; von anderen Staaten sind die genauen Fallzahlen nicht bekannt. Ein Übertragungsrisiko besteht daher sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. In vielen Landkreisen in Deutschland gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen. Daten zu COVID-19-Fällen in den Landkreisen finden sich auf dem Dashboard des RKI.

Falls der Patient Kontakt zu einem bestätigten COVID-19 -Fall hatte, sollte unmittelbar Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt aufgenommen werden. Die stationäre Einweisung ist lediglich bei schwerer Erkrankung angezeigt. 

Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie:

Bei Patienten, die über Fieber klagen, oder bei Verdachtsfällen auf COVID-19 müssen in jedem Fall besondere Verhaltensmaßnahmen zur Infektionsprävention, die über die Basishygiene hinausgehen, veranlasst werden:

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF):

Robert Koch Institut (RKI):

Bundeszahnärztekammer (BZÄK):

Desinfektionsmittel

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist ein behülltes Virus, das bereits durch Desinfektionsmittel der Klassifikation „begrenzt viruzid“ sicher inaktiviert wird. Die im Rahmen der Basishygiene standardmäßig eingesetzten, VAH-gelisteten Desinfektionsmittel sind auch im Einsatz gegen diese Virus vollumfänglich geeignet. 

Die Bundesregierung hat am 04.03.2020 die Herstellung von Desinfektionsmittel ohne Zulassung nach Biozidverordnung per Allgemeinverfügung erlaubt. Die Allgemeinverfügung basiert auf veröffentlichten Rezepturen, z. B. der World Health Organisation: Rezept WHO I auf Basis von Ethanol, Rezept WHO II auf Basis von Isopropanol. Ziel der WHO war eine Richtschnur für die lokale Herstellung von Händedesinfektionsmitteln in Entwicklungsländern, die keinen Zugang zu kommerziellen Produkten haben bzw. für die diese zu teuer sind, zu geben.

Nach Untersuchungen von Kratzel et al. (2020) wirken beide Rezepturen bereits nach 30 s höchst effektiv gegen SARS-CoV-2. Zu beachten ist jedoch, dass mit beiden Formulierungen der WHO die erforderliche Wirksamkeit für die hygienische Händedesinfektion (DIN EN 1500) mit 3 ml in 30 s nicht erreicht wird. Eine ausreichende Wirksamkeit wird erst durch eine zweifache Anwendung für insgesamt 60 s, d. h. 2 × 3 ml für 2 ×30 s erreicht. Außerdem kann mit beiden Formulierungen auch nach verlängerter Einwirkzeit von 5 min keine ausreichende Wirksamkeit für die chirurgische Händedesinfektion (EN 12791) erreicht werden.

Bitte beachten Sie hierzu die entsprechende Information des Robert Koch Instituts (RKI):

GOZ-Extravergütung für Schutzausrüstung in Zahnarztpraxen

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 stellt die Zahnarztpraxen vor immense Anforderungen, auch bei der Beschaffung von Schutzmaterial. Die Bundeszahnärztekammer hat erfolgreich Gespräche mit dem PKV-Verband geführt, um die damit einhergehenden Mehrkosten für die Praxen aufzufangen. In ihrem gemeinsamen Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen haben PKV und BZÄK mit Vertretern der Beihilfe eine schnelle und unbürokratische Hilfe vereinbart.

Einige private Krankenversicherer vertraten allerdings zunächst die Auffassung, dass die Pauschale nur bei ausschließlich privat versicherten Patientinnen und Patienten zur Anwendung kommen sollte. Für GKV-Patienten mit privater Zusatzversicherung, die den weit größeren Anteil ausmachen, wollten sie die Pauschale nicht bezahlen. BZÄK und PKV-Verband konnten dies nun ausräumen und haben sich auf eine gemeinsame Formulierung von FAQ verständigt, die den Beschluss des Beratungsforums präzisieren. Die GOZ-Extravergütung wird demnach für alle privat Versicherten gezahlt. Die häufigsten Fragen und Antworten zur Hygienepauschale finden Sie im Reiter FAQ.

Die Vereinbarung gilt zunächst befristet bis zum 31. Juli 2020. Die Frage, ob der Beschluss auch für Selbstzahler ohne Inanspruchnahme einer privaten Krankenversicherung anwendbar ist, lassen die FAQ ausdrücklich offen. Die Beteiligten halten die Anwendbarkeit ausdrücklich für gerechtfertigt, sie sollte aber im Zweifel gesondert vereinbart werden. Alternativ steht für diesen Personenkreis eine Berücksichtigung der erhöhten Kosten nach § 5 Abs. 2 GOZ offen.

Aufsuchende Betreuung

Für Pflegebedürftige und Senioren mit schwerwiegenden chronischen Erkrankungen besteht ein besonders hohes Risiko an COVID-19 zu erkranken. Die DAGZ empfiehlt deshalb, derzeit auf zahnmedizinische Routineuntersuchungen und -behandlungen in der aufsuchenden Betreuung insbesondere in Alten- und Senioreneinrichtungen zu verzichten und sich in Absprache mit den Einrichtungen, Pflegenden und Angehörigen auf Notfallbehandlungen zu beschränken. Viele Einrichtungen sind derzeit bestrebt, die externen Kontaktmöglichkeiten zu den Pflegebedürftigen auf ein Minimum zu beschränken. Die DGAZ empfiehlt die Einrichtungsleitungen hierin zu unterstützen und die Infektionsgefahr für Pflegebedürftige so klein wie möglich zu halten.

Im Einklang mit der Stellungnahme des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Zahnmedizin vom 20. April 2020 hat die DGAZ für das aktuelle Corona-Geschehen – in Abwandlung auch für andere relevante Infektionskrankheiten – eine Empfehlung für die ahnmedizinische Betreuung Pflegebedürftiger formuliert.


Praxisbetrieb

Quarantäne

Muss die ganze Praxis nach dem Besuch eines Infizierten schließen? Das RKI empfiehlt eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II.

Hinweis: Sollte eine örtliche Behörde Sie oder Ihre Mitarbeiter unter Quarantäne stellen, bitten wir dringend um Mitteilung an die ZÄK Nordrhein – info@zaek-nr.de ( z.Hd. Herrn Dr. Pilgrim, Tel. 0211/44704-0) – und die KZV Nordrhein (Frau Kustos, Tel. 0211/9684-263, E-Mail: mkustos@kzvnr.de )

Arbeitsrecht

Bei SARS-CoV-2-Infektionen in der Praxis sind arbeitsrechtliche Aspekte zur berücksichtigen. Ein Informationsblatt der BZÄK klärt auf.

Entschädigung

Folgende Gründe können eine vorübergehende Praxisschließung verursachen:

  1. Die Praxis wird aufgrund einer amtlichen Anordnung geschlossen.
  2. Die Zahnärztin/der Zahnarzt wird (vorsorglich) selbst unter Quarantäne gestellt.
  3. Die Zahnärztin/der Zahnarzt hat sich mit dem Virus infiziert, ist krank und fällt aus.

Nach dem Infektionsschutzgesetz (§ 56) können bei 1. und 2. der Zahnärztin/dem Zahnarzt als staatliche Ersatzleistung bei Quarantäne Kosten und entgangener Gewinn ersetzt werden. Wenn man aber tatächlich erkrankt, tritt diese Leistung nicht ein.

Ärzte und Zahnärzte haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Betrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Information inkl. einer Liste der zuständigen Behörden veröffentlicht.

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV):

Wir danken der KBV für die freundliche Überlassung der Broschüre.

Landschaftsverband Rheinland (LVR):

Wer unter Quarantäne gestellt wird oder wegen einer eigenen Infektion nicht arbeiten darf und deshalb einen Verdienstausfall erleidet, erhält aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Entschädigung für seinen Verdienstausfall. Seit dem 30. März 2020 gilt dies auch für Menschen, die wegen Kita- oder Schulschließungen ihre Kinder betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Neu ist, dass diese Entschädigung nun auch online beantragt werden kann. Mit dem Onlineantrag können Arbeitgeber und Selbstständige alle erforderlichen Angaben machen und Nachweise hochladen. Die Anträge werden digital an die zuständige Behörde im jeweiligen Land übermittelt.

Kurzarbeitergeld

Ablehnende Bescheide bei Anträgen auf Kurzarbeitergeld durch die Agentur für Arbeit

Wir wurden darüber informiert, dass der Bundeszahnärztekammer erste ablehnende Bescheide der zuständigen Agenturen für Arbeit im Hinblick auf erfolgte Anzeigen nach § 99 SGB III (Anzeige auf erheblichen Arbeitsausfall/Kurzarbeitergeld) durch Zahnärzte zur Kenntnis gelangt sind. Der Anzeige auf erheblichen Arbeitsausfall durch einen Inhaber einer Zahnarztpraxis ist bspw. von einer Agentur für Arbeit mit der Begründung nicht entsprochen worden, dass Vertragsärzte bei einem z.B. auf einer Pandemie beruhenden Honorarausfall von mehr als 10 % Anspruch auf Ausgleichzahlungen nach § 87a Abs. 3b SGB V hätten und dadurch der Arbeitsausfall ähnlich einer Betriebsausfallversicherung ausgeglichen würde, so dass kein Raum für die Zahlung von Kurzarbeitergeld bestünde.

Diese Begründung ist offensichtlich rechtsfehlerhaft. Ein Ausgleichsanspruch für Vertragszahnärzte nach § 87a Abs. 3b) SGB V existiert nicht. Ausweislich des § 87a Absatz 1, 2. Halbsatz SGB V gilt die in § 87a Absatz 3b SGB V getroffenen Regelung ausdrücklich nicht für vertragszahnärztliche Leistungen.

Die BZÄK hat gegenüber dem Bundesarbeitsminister mit Schreiben vom 21.04.2020 und der Bundesagentur für Arbeit um entsprechende Abhilfe und Mitteilung an die untergeordneten Behörden gebeten, um so weitere fehlerhafte Bescheide zu vermeiden. Erste Ablehnungen sind auch in unserem Kammerbereich bekannt geworden.

Aktueller Hinweis (11.05.2020): Die Bundesagentur für Arbeit ist der Argumentation der BZÄK gefolgt und hat am 07.05.2020 eine neue Weisung herausgegeben. Demnach haben auch Vertragszahnärzte Anspruch auf Kurzarbeitergeld bei entsprechenden Voraussetzungen.

Sofern Sie von einer Verweigerung des Kurzarbeitergeldes mit der Begründung auf § 87a Abs. 3b SGB V betroffen sind, legen Sie bitte unmittelbar Widerspruch bei Ihrer Arbeitsagentur ein.

Informationen zum Kurzarbeitergeld

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) informiert zum Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis unter Berücksichtigung der Änderungen durch die Bundesregierung.

Die Bundesagentur für Agentur warnt vor gefälschten Serien-E-Mails. Die Nachrichten würden unter der Adresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de vor allem an Firmen versandt und enthielten die Aufforderung, persönliche Angaben preiszugeben. Die Bundesagentur empfahl, die E-Mails sofort zu löschen und keinesfalls darauf zu antworten.

Auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie alle Informationen über Kurzarbeitergeld sowie Anzeige und Beantragung von Kurzarbeit. 

im Zuge der Nachfragen zum Thema Kurzarbeit mehren sich die Anfragen, wie Kurzarbeit individualvertraglich zu vereinbaren sei und ob nicht ein Vordruck existiere. Da die Bundesagentur für Arbeit lediglich eine Einverständniserklärung verlangt besteht aber hier seitens der BZÄK die Auffassung, dass eine Mustervorlage in der derzeitigen Lage durchaus eine sinnvolle Ergänzung sein kann. Die Einverständniserklärung der Bundesagentur mag sozialrechtlich ausreichend sein, arbeitsvertraglich führt sie zu Problemen, wenn sie die einzige Vereinbarung darstellt. Fehlt eine wirksame individualvertragliche Vereinbarung über die Kurzarbeit , verliert der Arbeitnehmer bekanntlich seinen Lohnanspruch in vollem Umfang nicht. 

Aus diesem Grund stellt Ihnen die BZÄK eine Mustervorlage zur Vereinbarung von Kurzarbeit zur Verfügung, die die wesentlichen Inhalte aufweist und als Ergänzung zu den jeweiligen Arbeitsverträgen genutzt werden kann. Selbstverständlich kann das Muster auch modifiziert werden. Die von der Bundesagentur verlangte Einverständniserklärung ist unabhängig davon gegenüber der Agentur zu nutzen.

Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung beantwortet auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Zu Fragen zum Kurzarbeitergeld im Zusammenhang mit der Ausbildung zur/zum ZFA lesen Sie bitte auch unsere Informationen im Reiter FAQ.

Schul- und Kindergartenschließungen

Seit dem 20. April 2020 hat in Nordrhein-Westfalen die behutsame und schrittweise Rückkehr in den Schulalltag begonnen.

In den Grundschulen sowie den weiterführenden Schulen wird das Notbetreuungsangebot für die Jahrgangsstufen eins bis sechs aufrechterhalten und ggf. um weitere Bedarfsgruppen, die nach der geltenden Leitlinie zu den kritischen Infrastrukturen gehören, erweitert.

Wo flächendeckende Schul- und Kindergartenschließungen vorgesehen sind, wird für anspruchsberechtigte (systemrelevante) Berufsgruppen eine Notfallbetreuung eingerichtet. Nur wer KEINE Alternativbetreuung hat, sollte sich in der jeweiligen Einrichtung melden.

Die Entscheidung, ein Kind zur Betreuung in der Schule oder Kindertageseinrichtung aufzunehmen, dessen Eltern in einer der kritischen Infrastrukturen tätig sind, treffen die Leitungen der jeweiligen Schule bzw. Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegepersonen.

Einen Anspruch auf Notbetreuung in NRW haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können. Der jeweilige Arbeitgeber muss dies bescheinigen.

Schulministerium NRW: 

MAGS NRW:

Familienministerium NRW:

Finanzielle Hilfen

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 04.05.2020 eine Verordnung erlassen, die kurzfristige Liquiditätshilfen für Zahnärztinnen und Zahnärzte vorsieht und am 05.05.2020 in Kraft tritt:

Um den Schaden für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

Bitte beachten Sie, dass Sie vor der Antragstellung eine Rücksprache mit Ihrem Steuerberater halten sollten.

Informationen zur Soforthilfe (Wer wird gefördert? Was wird gefördert? etc.) inklusive FAQ zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite des Wirtschaftsministeriums NRW:

Aktueller Hinweis (04.05.2020): Die Staatskanzlei NRW warnt vor einer gefälschten E-Mail zur NRW-Soforthilfe, die aktuell in Umlauf ist. Darin wird um Datenübermittlung an das Finanzamt gebeten. Weder die Mail noch die darin enthaltenen Formulare stammten von der Landesregierung. Erkennbar seien die gefälschten Mails am Absender: Dieser ende auf @nrw.de.com. Mails der Landesregierung hingegen endeten immer auf @nrw.de.

Die Landesregierung NRW unterstützt Mittelstand und Wirtschaft mit zusätzlichen Mitteln und Zusagen. So wurden im Wirtschaftsgipfel NRW am 19.03.20 unter anderem steuerliche Maßnahmen beschlossen: Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest Möglich aus. Entsprechende Antragsformulare und Hilfen stellt die Finanzverwaltung NRW bereit.

Finanzverwaltung NRW:

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW:

Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Bundesverband der Freien Berufe (BFB) haben in Kooperation hilfreiche Übersichten über die Soforthilfen für Freiberufler der einzelnen Bundesländer und des Bundes erstellt. 

  • Übersicht der bundesweiten Hilfen für Freiberufler: Link / PDF
  • Übersicht der länderspezifischen Hilfen für Freiberufler: Link NRW / PDF

Informationen der Berufsgenossenschaft BGW

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt Mitgliedsbetrieben und Versicherten über die Telefon-Hotline (040) 202 07 - 18 80 Auskünfte zu Fragen rund um das neuartige Virus aus Sicht der gesetzlichen Unfallversicherung.

Die BGW hat auf ihrer Webseite auch Angaben zum Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung, Schutzmaßnahmen für ärztliche Praxen, Kliniken und andere versicherte Betriebe, Infos zu persönlicher Schutzausrüstung und Mutterschutz, Antworten auf häufige Fragen (FAQ), Quellen für Hygienetipps und Aktuelles eingestellt.

Hinweis: Bei Fragen zum Beschäftigungsverbot (Mutterschutzgesetz) von schwangeren Mitarbeiterinnen im Zusammenhang mit COVID-19 können Sie sich im Vorfeld auch an die für Ihren Praxissitz zuständige Bezirksregierung Düsseldorf oder Köln (jeweils Dezernat 56) wenden.

  • Telefon (Zentrale) Bezirksregierung Düsseldorf: 0211 4750
  • Telefon (Zentrale) Bezirksregierung Köln: 0221 1470

Schutzausrüstung

Die Bestellung von FFP2-Masken und Flächendesinfektion ist für Mitglieder der ZÄK Nordrhein für kurze Zeit über die Webseite der ZÄK NR Service GmbH möglich: http://zaek-nr-service-gmbh.de/

Informationen zu weiteren Verbrauchsmaterialien erhalten Sie über die KZV Nordrheinhttps://www.kzvnr.de/coronavirus/news/#c3044

Mund-Nasen-Schutz versus FFP2

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz durch den behandelnden Arzt schützt in erster Linie den Patienten vor über Mund oder Nase abgegebene, potentiell infektiöse Speichel- bzw. Schleimtröpfchen des Arztes.

Als Referenz für Mund-Nasen-Schutz (Medizinische Gesichtsmasken) ist die DIN EN 14683 zu beachten. Diese Norm unterscheidet zwischen Typ I und Typ II Masken. Die bakterielle Filterleistung ist bei Typ I Masken (> 95 %) etwas geringer als bei Typ II Masken (> 98 %). Die Zusatzbezeichnung R bedeutet höhere Beständigkeit gegen Flüssigkeiten und Aerosole.

Medizinische Gesichtsmasken des Typs I sollten ausschließlich bei Patienten und anderen Personen zur Verminderung des Risikos einer Infektionsverbreitung insbesondere in epidemischen oder pandemischen Situationen verwendet werden. Masken des Typs I sind nicht für medizinisches Fachpersonal in Operationsräumen oder in anderen medizinischen Einrichtungen mit ähnlichen Anforderungen gedacht.

Aerosol-generierende Behandlungsmethoden, insbesondere beim Einsatz von Spraynebeln, bergen die Gefahr der Durchfeuchtung der Maske. Mit zunehmender Durchfeuchtung steigt der Filterwiderstand und somit die Randleckage, d.h. die Keimpassage zwischen Maskenrand und Gesichtshaut nimmt zu.

Um eine Herabsetzung der Effizienz der Masken durch Feuchtigkeit zu vermeiden, sollte im Rahmen der Standardhygiene zum Patientenschutz in Zahnarztpraxen Mund-Nasen-Schutz gemäß DIN EN 14683: Typ II R für das Behandlungsteam zur Verfügung stehen.

FFP-Masken: Schutz vor lungengängigen Aerosolen

Zum Schutz der behandelnden Personen vor Aerosol-übertragenen Krankheiten ist dieser einfache Mund-Nasen-Schutz nicht ausreichend, sondern der Arbeitsschutz verlangt, dass Atemschutzmasken getragen werden (PSA-Benutzungsverordnung).

Die einfachste Form der Atemschutzmasken sind filtrierende Halbmasken (Filtering Face Piece = FFP) nach europäischer Norm DIN EN 149. Diese Masken bieten neben einer definierten Gesamtleckage auch Schutz vor kleinen Tröpfchenkernen („airborne particles“) < 5 µm. Diese feinen Aerosole, die länger in der Luft verbleiben und sich über Luftbewegungen im Raum verteilen, entstehen, wenn die Wasserhülle kleinerer Tröpfchen verdunstet.

Masken der FFP-Klasse 1 dürfen eine Gesamtleckage von höchstens 25 % aufweisen, Masken der FFP-Klasse 2 von höchstens 11 % und Masken der FFP-Klasse 3 von höchstens 5 %, bei einem mittleren Partikeldurchmesser von 0,6 µm. Je höher die Klasse, desto schwerer fällt das Atmen. Daher muss bei einer längeren beruflichen Nutzung – über 30 Minuten täglich –eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem DGUV Grundsatz G 26 angeboten werden (vgl. ArbMedVV Anhang Arbeitsmedizinische Pflicht und Angebotsvorsorge).

Entscheidend für die Wirksamkeit der Maske ist neben den Filtereigenschaften vor allem der Dichtsitz der Maske, der folgendermaßen überprüft werden kann:

Prüfung mit Überdruck: Durch leichtes Ausatmen der Luft entsteht in der Maske ein spürbarer Überdruck. Bei Ausströmen von Luft über den Dichtrand muss die Maske neu angepasst werden.

Prüfung mit Unterdruck: Die partikelfiltrierende Halbmaske ist mit beiden Händen zu umschließen. Durch tiefes Einatmen und Anhalten der Luft entsteht in der Maske ein Unterdruck. Bei Einströmen von Luft über den Dichtrand muss die Maske neu angepasst werden.

Schutzausrüstung ohne Zertifizierung

Waschbarer Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung kann während der COVID-19-Pandemie im öffentlichen Bereich, sowie in Verwaltung und Industriebetrieben hilfreich gegen die Übertragung von Viren eingesetzt werden. Insbesondere die Verbreitung infektiöser Tröpfchen während des Sprechens und Hustens sowie die Keimübertragung durch direkte Berührung des Gesichts mit den Händen kann so reduziert werden. 

Das zahnärztliche Team sollte waschbaren Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung für die Behandlung von Patienten nicht verwenden.

Zur Beseitigung von Engpässen bei notwendiger PSA angesichts des COVID-19-Ausbruchs wurde die Empfehlung (EU) 2020/403 vom 13.03.2020 erlassen. Bei gegebenem zumindest grundlegendem Schutz- und Sicherheitsniveau nach EU-Recht brauchen CE-Normen während der derzeitigen Gesundheitsbedrohung (hier wurde keine konkrete zeitliche Befristung angegeben) nicht voll erfüllt sein. Die Marktüberwachungsbehörden sind angehalten Maßnahmen zu ergreifen, damit die Produkte für medizinisches Fachpersonal verfügbar werden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat der Zahnärztekammer Nordrhein Listen entsprechender Hersteller zur Verfügung gestellt. Die Zahnärztekammer eruiert derzeit die Verfügbarkeiten von geeigneter PSA.

Wir machen darauf aufmerksam, dass zurzeit viele unseriöse Anbieter auf dem Markt sind, die laut Aussagen der Marktüberwachungsbehörden, hier die Bezirksregierungen, Produkte anbieten, die nicht den Anforderungen entsprechen würden. Die Zahnärztekammer ist im intensiven Austausch, um den Engpass an PSA zu beheben.

Mögliche Maßnahmen zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken

Nachdem bisher nur eine patientenbezogene Weiterverwendung von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken als vorläufige (bis zum 31. August 2020 begrenzte) Maßnahme zugelassen war, wurde nun am 14.04.20 das entsprechende Dokument des RKI aktualisiert:

Nun darf auch in der Zahnarztpraxis eine Weiterverwendung patientenübergreifend durch das selbe Personal während einer Schicht erfolgen.

Am 31.03.20 haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine weitere Empfehlung bei Lieferengpässen von MNS und FFP-Masken erstellt:

Die Maßnahmen werden befristet (auf maximal 6 Monate, um eigene Produktionskapazitäten in Deutschland aufzubauen). Bei MNS kann für diesen Zeitraum auf Anforderungen nach DIN EN 14683 verzichtet werden. Es können alle Formen von MNS genutzt werden, die einen Schutz vor Tröpfchenübertragung gewährleisten. Für die Wiederverwendung existiert eine zwischen dem RKI und dem Ausschuss für Biologische Stoffe (ABAS) abgestimmte Verfahrensweise: Dekontamination von MNS und FFP-Masken durch Hitze-Inaktivierung von SARS-CoV-2 mittels trockener  Hitze bei 65°C-70 °C für 30 Minuten.

Die Masken sollten maximal zweimal dekontaminiert und danach nicht mehr verwendet werden. Dazu sollte die Praxis ein System einrichten, das anzeigt, dass eine Maske dekontaminiert wurde, und das die Anzahl der Dekontaminationsschritte pro Maske verfolgt (z. B. durch geeignete Kennzeichnung auf der Maske bzw. dem Band der Maske). 

Achtung! Die Dekontamination beseitigt u. a. Corona-Viren – dies gilt aber nicht für alle Viren und Bakterien. Daher ist nur eine personalisierte Wiederverwendung zulässig. Nach Einsatz bei Patienten mit Tuberkulose oder anderen Infektionen mit erhöhter Persistenz der Erreger sind die Masken zu entsorgen.  

Leider ist diese Vorgehensweise nicht unumstritten. Bitte beachten Sie daher auch die entsprechende Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV):

Die Deutsche Lungenstiftung e.V. hat einen wichtigen Artikel zu N95-Masken basierend auf internationalen randomisierten Studien erstellt. 

Deutsche Lungenstiftung e.V.:

Betriebsrisiko

PraxisinhaberInnen tragen grundsätzlich das unternehmerische Betriebsrisiko. Im Falle von Lieferengpässen, wie von notwendiger Schutzkleidung, ist ein Antrag auf Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit zu prüfen. Vor einem Antrag auf Kurzarbeit wegen Lieferengpässen notwendiger Schutzkleidung haben PraxisinhaberInnen allerdings alles Zumutbare zu unternehmen, um sich die notwendige Schutzausrüstung zu beschaffen.

Aktueller Hinweis: Engpässe im Bereich PSA sind schon länger bekannt, nun kommt es auch zu Engpässen im Bereich Anästhetika wie zum Beispiel Ultracain. Wir können keine Materialien bereitstellen, aber bitte geben Sie uns Rückmeldung an info(at)zaek-nr.de, damit wir die entsprechende Info auf unserer Webseite veröffentlichen können.


Maskenpflicht in NRW

Seit Montag, 27.04.2020, gilt in Nordrhein-Westfalen die Verpflichtung für Bürgerinnen und Bürger, Mund und Nase bei der Fahrt im ÖPNV, dem Einkauf im Einzelhandel und in Arztpraxen zu bedecken. Ziel ist, die Ansteckungsgefahr in zentralen Bereichen des öffentlichen Lebens, in denen das Abstandsgebot von 1,5 Metern nur schwer oder gar nicht umsetzbar ist, weiter zu reduzieren. Rechtliche Grundlage hierfür ist die geänderte Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Sie gilt bis zunächst zum 10.05.2020.

Die Verpflichtung zur Abdeckung von Mund und Nase gilt für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Ausnahmen gelten für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Für Beschäftigte kann die Verpflichtung durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen wie eine Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches ersetzt werden.


    Fortbildung / Karl-Häupl-Institut

    Aufgrund des aktuellen Erlasses des MAGS NRW vom 15.03.2020 wird der Kursbetrieb des Karl-Häupl-Instituts vorübergehend eingestellt. Über die weitere Entwicklung informieren wir hier

    Informationen zu einer möglichen Übergangsregelung bezüglich der Aktualisierungsfristen im Strahlenschutz finden Sie im Reiter "FAQ".

    Ebenso werden die OBF-Prüfungen vom 23. bis 25. April 2020 verschoben. Die Prüfungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Ein genauer Termin kann jedoch noch nicht mitgeteilt werden. Über die weitere Entwicklung informieren wir hier.


    Ausbildung ZFA / Informationen für Ausbilder

    Aufgrund der besonderen Situation fand die Abschlussprüfung für die Ausbildung zum/zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) in diesem Jahr an zwei Prüfungstagen am 6. und 9. Mai 2020 statt. Die praktischen Prüfungen werden in der Zeit vom 22. bis zum 26. Juni 2020 stattfinden.

    Im Reiter FAQ finden Sie Informationen zu den Themen:

    • Kurzarbeitergeld im Zusammenhang mit der Ausbildung zur/zum ZFA 
    • Informationen zur Beschäftigung der Auszubildenden in der Praxis während des Ruhen des Unterrichtsbetriebes in den vergangenen Wochen an den Berufskollegs in NRW

    Informationen zum Virus und zum Infektionsschutz

    Inzwischen sind in allen Bundesländern in Deutschland Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Das Akronym SARS steht dabei für Schweres Akutes Atemwegssyndrom. Die Lungenkrankheit, die durch SARS-CoV-2 ausgelöst werden kann, wird COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) genannt.

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat ein Bürgertelefon für allgemeine Fragen zum Coronavirus eingerichtetdas montags bis freitags zwischen 7.00 und 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 10.00 und 18.00 Uhr unter 0211 / 9119 1001 zu erreichen ist.

    Robert Koch Institut (RKI):

    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

    Wissenschaftliche Veröffentlichungen:


    Informationen der berufsständischen Vertretungen

    BZÄK und KZBV

    "Die Menschen in unserer Gesellschaft werden uns Zahnärzte ganz genau beobachten und sich ein Bild davon machen, wie wir uns in der Krise verhalten. Lassen Sie uns alle, jeder an seinem Platz, zusammenhalten und vorbildlich und verantwortungsvoll handeln, dann werden wir nicht nur die Coronakrise überstehen, sondern auch als Berufsstand und Heilberufler gestärkt aus ihr hervorgehen." (Aufruf an die Zahnärzteschaft, 22.03.2020)

    ZÄK Nordrhein und KZV Nordrhein

    Hinweis des Präsidiums der ZÄK Nordrhein:
    "Die Corona-Pandemie hat nicht nur  Auswirkungen auf das berufliche und private Leben eines jeden von uns, sondern nimmt auch massiven Einfluss auf die Verwaltung der Zahnärztekammer Nordrhein und hier im Besonderen auf das Karl-Häupl-Institut. Durch die Untersagung  des Fortbildungsbetriebes, Grund sind die behördlichen Anordnungen, fehlen wichtige Einnahmen in diesem Bereich. Diese Einnahmen durch Fortbildung stellen auf der einen Seite einen wichtigen Haushaltsposten dar, auf der anderen Seite kommt es durch diese unausweichliche Situation in den entsprechenden Abteilungen der Zahnärztekammer Nordrhein zu einer massiven Reduzierung des Arbeitsaufwandes. Mit einer regulären Wiederaufnahme des Fortbildungsbetriebes wird wahrscheinlich nicht vor September 2020 zu rechnen sein.

    Die Geschäftsführung war deshalb gezwungen am 08. April 2020 Kurzarbeit in einzelnen Abteilungen anzukündigen. Gleichzeitig haben Präsidium und Vorstand der Zahnärztekammer Nordrhein ab dem 1. Juni 2020 bis zum 31. Dezember 2020 einstimmig einen Teilverzicht auf die ihnen zustehenden Aufwandsentschädigungen erklärt, um sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung solidarisch zu zeigen und die Folgen der Pandemie für unser Haus abzumildern."

    Zahnärztekammer und KZV Nordrhein haben sich gemeinsam zur aktuellen Situation geäußert:

    Das gemeinsame Sonderrundschreiben vom 19.03.2020 umfasst auch die folgenden Anlagen: Praxisplakat "Stop! Corona?", "Standardvorgehensweise für Zahnarztpraxen zur Behandlung von SARS-CoV-2-Patientinnen und -Patienten" des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ), Information der BZÄK zur Behandlungspflicht von Erkrankten, Mustervorlage für Arbeitgeber bei Ausgangssperren, Information der BZÄK zum Kurzarbeitergeld, Vorlage der Agentur für Arbeit zur Beantragung von Kurzarbeitergeld

    Das gemeinsame Sonderrundschreiben vom 05.03.2020 umfasst neben einer Sammlung von Informationen und Links auch die Anlage "Coronavirus: Anspruch auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit oder Quarantäne - Hinweise und zuständige Behörden" der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)

    Die KZV Nordrhein informiert zudem auf einer eigenen Sonderseite:


    Weitere Informationen


    Stimmen zur aktuellen Situation

    Zahnärztliche Mitteilungen (zm)

    Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK):

    Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI):

    Quintessenz News:

    FAQ's

    Die vereinbarte Hygiene-Pauschale für Zahnärzte gilt nur für ambulante Behandlungen bei niedergelassenen Zahnärzten und zugelassenen MVZ. Krankenhäuser erhalten andere Formen von Hygiene-Abgeltungen.

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Die vereinbarte Hygiene-Pauschale gilt für Zahnärzte, MKG-Chirurgen und Kieferorthopäden jeweils in ambulanten Praxen und zugelassenen MVZ.

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Zur Abgeltung der hygiene- und pandemiebedingten Mehraufwände bei Zahnärzten erscheint eine Anwendbarkeit des Beschlusses auch auf Selbstzahler gerechtfertigt.

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Auch für den Basis- und Standardtarif kann ausnahmsweise der 2,3fache Bemessungsfaktor (anstatt dem 2,0fachen Faktor) der GOZ-Nr. 3010 analog für die Hygieneabgeltung berechnet werden.

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Die Regelung gilt grundsätzlich nicht für gesetzlich Versicherte. Für gesetzlich Versicherte sollen entsprechende Regelungen für die Abgeltung der Covid19-bedingten Hygieneaufwände getroffen werden.

    Für GKV-Patienten, die Privatleistungen in Anspruch nehmen, gilt der Beschluss ausnahmsweise unter den folgenden Voraussetzungen:

    a) Anspruch auf Kostenerstattung durch eine private Zusatzversicherung (hier können tarifliche Leistungsbegrenzungen wie Erstattungsobergrenzen oder Zahnstaffelregelungen einer Erstattung entgegenstehen) und

    b) der erhöhte Hygieneaufwand wird nicht durch eine gesonderte Vergütung bzw. kostenlose Bereitstellung von Hygienematerialien der GKV abgedeckt (keine Doppelberechnung).

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Die Berechnung hat wie folgt zu erfolgen:

    Geb.-Nr.

    Leistung

    Faktor

    3010a

    erhöhter Hygieneaufwand entsprechend Geb.-Nr. 3010 GOZ, Entfernung eines mehrwurzeligen Zahnes

    2,3

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Ein Zahnarzt hat grundsätzlich nur in Notfällen eine Pflicht zur Behandlung. Sie können – möglichst in Abstimmung mit dem Patienten – unter Berücksichtigung der medizinischen Dringlichkeit eigenverantwortlich entscheiden, ob Sie eine Behandlung jetzt durchführen müssen, d. h. ob es sich um einen zahnmedizinischen Notfall handelt oder die Behandlung verschoben werden kann.

    Ausführliche Informationen unter: https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/behandlungspflicht-von-erkrankten.html

    Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ist zu empfehlen, für die Sicherheit von Patienten, Personal sowie Zahnärztinnen und Zahnärzten die Entstehung von Aerosolen in Zahnarztpraxen in der derzeitigen Pandemielage zu vermeiden.

    Darf ich Kindern die Behandlung verweigern, da bei diesen potenziell ein größeres Übertragungsrisiko vermutet wird?

    Hier gilt die gleiche Regelung wie oben. Auch aus der Berufsordnung geht hervor: Der Zahnarzt kann die zahnärztliche Behandlung ablehnen, wenn die Behandlung ihm nach pflichtgemäßer Interessenabwägung (vgl. Berufsordnung §1 Abs. 6 b) nicht zugemutet werden kann.

    Stand: 23.03.2020

    Noch liegen keine ausreichenden Daten über die Dauer der Erregerausscheidung bei nicht mehr symptomatischen Personen vor, um eine generelle abschließende Empfehlung zur Beendigung der Maßnahmen nach Abklingen der Symptomatik zu geben. In diesen Fällen sollte daher derzeit eine individuelle Entscheidung getroffen werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Infektionsschutz der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) mögliche Kriterien zur Aufhebung der Isolierung bzw. Entlassung erarbeitet. Hiernach könnte frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung (nach Rücksprache mit ärztlicher Betreuung) von einer Gesundung gesprochen werden.

    Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat uns aus gegebenem Anlass darauf hingewiesen, dass es für ehemals auf Covid-19 positiv getestete Patienten vor einer zahnärztlichen Behandlung keiner "Freitestung" bedarf.

    Hierzu gilt die Regelung:

    Wann ist eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit nötig?

    Eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit ist nur bei medizinischem Personal von Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Pflegepersonal von Alten- und Pflegeeinrichtungen nötig. Dieses hat - sofern zumindest einmal positiv auf SARS-CoV-2 getestet - vor der Wiederaufnahme der Tätigkeit zwei aufeinander folgende, negative SARS-CoV-2 Tests nachzuweisen, welche im Abstand von mindestens 24 Stunden abgestrichen wurden. Zudem wird medizinisches Personal aus Krankenhäusern und Arztpraxen in bestimmten Fällen auch im Verlauf ihrer Quarantäne abgestrichen, selbst wenn keine Symptome auftreten.

    Für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auch der kritischen Infrastruktur - gibt es keine Freitestung am Ende der Quarantäne oder zur Wiederaufnahme der Tätigkeit.

    Stand: 28.04.2020

    Aus der Patientenbehandlung stammende mit Blut und Sekreten behaftete Abfälle wie Einwegwäsche und Einwegartikel (Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken, Wischtücher, Watterollen, …) sollen nach jeder Behandlung noch im Behandlungszimmer in reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Müllbeutel verpackt und zugeknotet werden. Wenn in der Zahnarztpraxis COVID-19 Patienten nicht schwerpunktmäßig (sondern nur in sporadischen Einzelfällen) behandelt werden, können diese in geringen Mengen anfallende Abfälle im Rahmen der Entsorgung gemischter Siedlungsabfälle dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden. Eine gesonderte Deklaration ist nicht notwendig (vgl. Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes: https://www.laga-online.de/documents/m_2_3_1517834373.pdf).

    Stand: 08.04.2020

    Nein. Aufgrund des aktuellen Erlasses des MAGS NRW vom 15.03.2020 wird der Kursbetrieb des Karl-Häupl-Instituts vorübergehend eingestellt. Wegen der derzeitigen Gefährdung durch die COVID-19-Pandemie und der Einschränkungen in NRW ist aktuell eine verlässliche Aussage, wann unsere geplanten Kurse am Karl-Häupl-Institut wieder in gewohnter Form stattfinden können, nicht möglich.

    Wir werden nunmehr alle Kurse, die bis zum Beginn der Sommerferien geplant waren, auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

    Sollte sich vorher eine erkennbare Entspannung der Lage abzeichnen und der Gesetzgeber wieder die Möglichkeit zur Durchführung der ursprünglich geplanten Fortbildung geben, werden wir zeitnah darüber informieren.

    Momentan kümmern wir uns verstärkt über die bereits in Planung befindliche Alternative von Online-Schulungen. Kursbuchungen und -tickets behalten, unabhängig vom Termin der von Ihnen gebuchten Fortbildung, bis auf Weiteres ihre Gültigkeit.

    Über die weitere Entwicklung informieren wir an dieser Stelle. Bitte informieren Sie sich auch auf www.khi-direkt.de und über den Facebook-Auftritt der Zahnärztekammer Nordrhein: https://www.facebook.com/zaeknr/.

    Stand: 17.04.2020

    Sofern eine mitarbeitende Person der Praxis positiv auf COVID-19 getestet wird, sollte sich diese unmittelbar in Quarantäne begeben.

    Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall ausschließlich an das zuständige Gesundheitsamt. Wir wissen, dass es derzeit wegen Überlastung zu längeren Wartezeiten kommen kann.

    Stand: 26.03.2020

    Wie im regulären Praxisbetrieb benötigen Sie eine vertretende Praxis. Sie können jedoch im Rahmen der Regelungen zur kassenzahnärztlichen Versorgung die Praxiszeiten reduzieren. Bitte stimmen Sie dies unbedingt mit der KZV Nordrhein ab (Tel. 0211 / 9684-0). Eine Erreichbarkeit für Notfälle muss in den regulären Praxiszeiten weiterhin gewährleistet sein.

    Stand: 23.03.2020

    Ärzte und Zahnärzte haben Anspruch auf eine angemessene Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (§ 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.

    Anträge und Zahlungen werden im Kammerbereich Nordrhein über den Landschaftsverband Rheinland abgewickelt. Ausführliche Informationen unter: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

    Stand: 23.03.2020

    Der Erlass des Ministeriums ist hier nicht eindeutig. Ob Praxismitarbeiter/innen derzeit einen Betreuungsanspruch haben, gilt es, vor Ort mit den zuständigen Städten und Kreisen zu klären.

    Den notwendigen Antrag samt Arbeitgeberbescheinigung finden Sie im Reiter "Artikel" unter dem Punkt "Schul- und Kindergartenschließungen".

    Stand: 23.03.2020

    Bitte nutzen Sie das Plakat „Betreten Sie bitte nicht sofort die Praxis“ auf unserer Webseite, um Ihre Patientinnen und Patienten zu sensibilisieren: Download Plakat

    Stand: 23.03.2020

    Bei ordnungsgemäßem Tragen der Schutzkleidung besteht kein Anlass zur Sorge. Sofern Sie die Praxis (urlaubsbedingt) schließen, verweisen wir auf die Regelungen des SGB V.

    Stand: 23.03.2020

    Das RKI empfiehlt hier eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I („Höheres“ Infektionsrisiko“, s. u.) und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II („Geringeres Infektionsrisiko“, s. u.). Konkrete Fälle sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu besprechen.

    Kategorie I „Höheres Infektionsrisiko“:

    Hatten Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden engen Kontakt, also weniger als 2 Meter Distanz, zu einem bestätigten COVID-19-Fall, und das ohne adäquate Schutzausrüstung, so gilt ein „höheres Infektionsrisiko“.

    Beispiele hierfür, die ein „höheres Infektionsrisiko“ mit sich bringen, sind etwa Handberührungen ohne Handschuhe oder ein mindestens 15-minütiger Gesichts-„face to face“-Kontakt, z. B. im Rahmen eines Gesprächs in einem geschlossenen Raum, ohne dass beide einen Mund-Nasen-Schutzgetragen haben.

    In diesen Fällen begeben Sie sich bitte unmittelbar in Quarantäne und warten auf weitere Anweisungen des Gesundheitsamtes.

    Kategorie II „Geringeres Infektionsrisiko“:
    Sie und/oder Ihr zahnmedizinisches Personal haben sich ohne angemessene Schutzbekleidung in demselben Raum (Behandlungszimmer) wie ein bestätigter Covid-19 Patient aufgehalten, aber eine Distanz von 2 Metern immer eingehalten.

    • Hier hängt das Vorgehen von der Einschätzung des Expositionsrisikos durch das Gesundheitsamt ab: Wird es als hoch angesehen (Aerosolexposition), ist häusliche Quarantäne angezeigt. Bei geringerem Expositionsrisiko dagegen entspricht das Vorgehen der Kategorie III.

    Kategorie III:
    Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden haben während der gesamten Zeit der Behandlung eines infizierten Patienten eine adäquate Schutzausrüstung getragen. Bei Einhaltung der empfohlenen Schutzmaßnahmen besteht kein Anlass für eine Absonderung oder regelmäßige Untersuchung asymptomatischer Mitarbeiter.

    Achten Sie und Ihre Mitarbeiter jedoch auf sich selbst und darauf, ob Sie Symptome haben (Husten, Fieber, Atemnot).

    Nähere Informationen:https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

    Stand: 30.03.2020

    Nein. Für medizinisches Personal schon bei begrenztem Expositionsrisiko, z.B. medizinisches Personal mit Kontakt unter 2 m zu bestätigten Covid-19-Fällen ohne Schutzausrüstung, ≥15 Min face-to-face Kontakt, gilt immer noch häusliche Absonderung in Absprache mit dem Gesundheitsamt.

    Erst wenn die adäquate Versorgung der Patienten durch Personalengpässe nicht mehr möglich, kann es notwendig sein, die bestehenden Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen) für medizinisches Personal anzupassen.

    Stand: 25.03.2020

    Laut Aussage der KZV Nordrhein wird die Assistenzzeit verlängert, wenn die Praxis bei der KZV Nordrhein einen entsprechenden Antrag stellt.

    Stand: 26.03.2020

    Benutzte FFP-Masken und Mund-Nase-Schutz dürfen nicht mit Desinfektionsmittel behandelt werden, da dies die Funktionalität der Maske negativ beeinflussen kann.

    Bei Covid-19 Patienten und begründeten Verdachtsfällen auf Covid-19 darf die Maske auf keinen Fall wiederverwendet werden!

    Stand: 23.03.2020

    Als Praxisinhaber/in haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um eine persönliche Schutzausrüstung zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist keine Behandlung mehr möglich.

    Für die Behandlung von nicht Risikopatienten ist normale Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz) ausreichend. Nur für die Behandlung von Covid-19 Patienten ist die FFP2/3 Maske unbedingt erforderlich.

    Stand: 23.03.2020

    Das zahnärztliche Team sollte waschbaren Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung für die Behandlung von Patienten nicht verwenden.

    Waschbarer Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung kann während der COVID-19- Pandemie z. B. im öffentlichen Bereich oder in Büros hilfreich gegen die Übertragung von Viren eingesetzt werden, aber nicht für die zahnmedizinische Behandlung.

    Wir machen darauf aufmerksam, dass zurzeit viele unseriöse Anbieter auf dem Markt sind, die laut Aussagen der Bezirksregierung Produkte anbieten, die nicht den Anforderungen entsprechen würden. Die Zahnärztekammer ist im intensiven Austausch, um den Engpass an PSA zu beheben.

    Stand: 26.03.2020

    Aufgrund der aktuellen Lage muss bei jedem Patienten zunächst eine Kontakt- und Reiseanamnese durchgeführt werden. Im Verdachtsfall sollten aufschiebbare Behandlungen zunächst für mindestens 14 Tage verschoben werden.

    Sofern die zuvor im Rahmen der Anamnese gestellten Fragen (Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall oder Aufenthalt in einem Risikogebiet) und auch klinische Symptome keinen Verdacht begründen, kann die Behandlung mit den üblichen Schutzmaßnahmen (konsequente Basishygiene mit Mund-Nasen-Schutz) durchgeführt werden.

    Stand: 23.03.2020

    Als Praxisinhaber haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um Desinfektionsmittel/
    Händedesinfektionsmittel zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist die Praxis zu schließen. In diesem Fall kann man sich auch an die Arbeitsagentur wenden und Kurzarbeit beantragen.

    Die Bundesregierung hat am 4. März 2020 die Herstellung von Desinfektionsmittel ohne Zulassung nach Biozid-Verordnung per Allgemeinverfügung erlaubt. Da die Grundstoffe in ausreichendem Umfang auf dem Markt verfügbar sind, soll die genehmigungsfreie Herstellung in Apotheken den gestiegenen Bedarf decken: https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2020/2020-03-04-Desinfektionsmittel.htm

    Stand: 23.03.2020

    Die Zahnärztekammer Nordrhein hält keine Schutzausrüstung vor.

    Über das Problem der zunehmenden Verknappung von Teilen der persönlichen Schutzausrüstung stehen BZÄK und KZBV mit dem Bundesgesundheitsministerium, KZV und ZÄK Nordrhein mit dem Ministerium für Arbeit,Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) in engem Kontakt.

    Stand: 26.03.2020

    Aktueller Hinweis vom 24.03.2020:

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13.3.2020 per Erlass verfügt, dass die Bezirksregierungen gebeten werden, bis auf Weiteres eine verspätete Aktualisierung – die durch verzögerte Strahlenschutzkurse aufgrund von SARS-CoV-2 begründet ist – anzuerkennen.

    Die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall obliegt letztendlich der zuständigen Bezirksregierung (Strahlenschutzaufsichtsbehörden NRW).

    Stand: 17.03.2020

    Gemäß Erlass des MAGS ist „der Unterrichtsbetrieb an allen Schulen bis zum 19.04.2020 einzustellen, der Einsatz der Auszubildenden in den Praxiseinrichtungen aber möglich. Der Einsatz darf nur dem jeweiligen Kenntnisstand entsprechend und unterstützend erfolgen.“

    Die Weisung der Schulschließung gilt für alle Schulformen, so dass auch die Schülerinnen und Schüler der Fachklassen zur/zum ZFA keinen Unterricht an den Berufskollegs bis zum Ende der Osterferien erhalten.

    Der Unterrichtsausfall ist jedoch weder als Freizeit für die Auszubildenden zu verstehen, noch bedeutet dies für die Ausbildungsbetriebe den uneingeschränkten Einsatz der Auszubildenden:

    • Sofern von den Klassenlehrern oder Fachlehrern ein Online-Unterricht eingerichtet wurde, ist dieser im Sinne der dualen Ausbildung zu absolvieren. Der/die Auszubildende ist für diese Zeit entsprechend dem Unterricht am Berufskolleg freizustellen.
    • Sind nach Aussage der/des Auszubildenden umfangreiche Aufgaben von den Fach-/Klassenlehrern aufgegeben worden, die zu bestimmten Zeiten via Chat o.ä. abgegeben werden müssen, ist auch dies mit dem Unterricht am Berufskolleg vergleichbar. Zur Kontrolle und Bestätigung sollten die Azubis den Fach- oder Klassenlehrer bitten, dies dem Ausbilder via Mail zu erläutern und idealerweise auch mitzuteilen, wie zeitaufwändig diese Aufgaben sein werden.  Der/dem Auszubildenden ist für die Bewältigung dieser Aufgaben ein entsprechendes Zeitkontingent einzuräumen, sei es in den Praxisräumen, sei es zu Hause.
    • Sofern mangels ausreichender digitaler Möglichkeiten an den jeweiligen Berufskollegs dies nicht umsetzbar ist, können die Auszubildenden (wie auch in der unterrichtsfreien Zeit) in der Praxis beschäftigt werden. Gleiches gilt auch für nur „vage“ Angaben zum Erarbeiten von Unterrichtsstoff (z.B. lernt die nächsten Seiten im Buch), dies ist wie Hausaufgaben zu werten, kann und muss somit nach dem regulären Praxisdienst (Feierabend oder Wochenende) erfolgen.

    Bei ergänzenden Fragen können Sie selbstverständlich auch telefonisch Kontakt mit dem Ressort Ausbildung aufnehmen: 0211-44704226.

    Stand: 18.03.2020

    Grundsätzlich sind Auszubildende von Kurzarbeit ausgenommen, da nach Auffassung des Gesetzgebers es dem ausbildenden Betrieb zuzumuten ist, die Ausbildungszeit sinnvoll zu nutzen und Auszubildende entsprechend einzusetzen. Nur wenn alle Ausbildungsmöglichkeiten erschöpft wurden, kann Kurzarbeit in Betracht kommen (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

    Sofern Kurzarbeit als Ultima Ratio auch im Bereich der Ausbildung erfolgen muss, sind zwei Formen zu unterscheiden:

    • Die Kürzung der wöchentlichen oder täglichen Ausbildungszeit ist nicht als Ausfall der Berufsausbildung einzustufen, und die Ausbildungsvergütung ist in voller Höhe weiter zu zahlen.
    • Sofern die Kurzarbeit durch eine zusammenhängende Schließung realisiert werden muss, ist die Ausbildungsvergütung dennoch 6 Wochen lang weiter in voller Höhe zu zahlen. Fällt die Ausbildung tatsächlich aus, hat die/der Auszubildende gemäß den Regelungen des Berufsausbildungsvertrages dennoch den Anspruch auf Zahlung der Vergütung. Erst nach 6 Wochen kommt dann die Zahlung von Kurzarbeitergeld in Betracht (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

    Stand: 19.03.2020

    Grundsätzlich rechtfertigt die Zahlung von Kurzarbeitergeld keine Kündigung, vielmehr sollen gerade mit der Beantragung von Kurzarbeit Kündigungen vermieden werden.

    Dies gilt auch für Auszubildende. Nur wenn der Ausbildungsbetrieb über eine längere Zeit nicht aktiv betrieben werden kann (hier wird von einem Zeitraum von mehr als drei Monaten auszugehen sein), käme eine Kündigung des Berufsausbildungsvertrages in Betracht. Dann wäre jedoch der Ausbildende verpflichtet, sich rechtzeitig mit Hilfe der Zahnärztekammer Nordrhein und der zuständigen Agentur für Arbeit um die Möglichkeit eines Anschlussausbildungsvertrages in einer anderen Zahnarztpraxis zu bemühen.

    Stand: 19.03.2020

    Dokumente
    COVID-19 konkret

    Teil 1+2 (RZB 04/2020)

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    Weitere Themen
    Informationen für das Praxisteam

    Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)

    Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ), die seit dem 1. Januar 2012 gültig ist, regelt die Rechtsgrundlage für die Honorargestaltung der Behandlung
    Artikel

    Hier finden Sie die GOZ 2012, erstellt auf Grundlage der "Ersten Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) (Kabinettsbeschluss vom 16.11.2011 nach Befassung des Bundesrates)".

    Die hier eingestellten Patienteninformationen dürfen ausgedruckt und in den Praxen an die Patienten ausgegeben werden.

    Das GOZ-Referat informiert

    Die seit dem 1. Januar 2012 geltende GOZ 2012 hat, wie zu erwarten war, zu unterschiedlichen Auslegungen der einzelnen Gebührenpositionen in verschiedenen Kommentaren geführt. Das GOZ-Referat hat daher bis 2015 in regelmäßigen Abständen im RZB Artikel zu verschiedenen GOZ-Positionen veröffentlicht, um die Auffassung der Zahnärztekammer Nordrhein darzulegen.

    Der Nordrheinische Kommentar zur GOZ 2012

    Der NoKo oder auch Nordrheinische Kommentar zur GOZ 2012 ist auf der Grundlage der vielen im Referat eingegangenen Fragen entstanden. Es gibt zahlreiche Kommentare, wie zum Beispiel den der  Bundeszahnärztekammer (BZÄK), den Kommentar von Liebold, Raff, Wissing und viele weitere, nämlich die der einzelnen Zahnärztekammern.

    Die Auslegung der GOZ 2012 ist in vielen Punkten der verschiedenen Kommentare gleichlautend. Einige aber  unterscheiden sich, sodass die Kammerversammlung der Zahnärztekammer (ZÄK) Nordrhein in einem Antrag  beschlossen hat, diese unterschiedlichen Auslegungen für die Kollegenschaft in einem eigenen Kommentar  festzuhalten. Seit 2017 ist der Nordrheinische Kommentar auf der Homepage der Zahnärztekammer  Nordrhein (www.zaek-nr.de) abrufbar. Er wurde bereits einige Male aktualisiert und verbessert.

    Der NoKo greift lediglich die Punkte auf, bei denen die Zahnärztekammer Nordrhein eine andere Auslegung als die BZÄK vertritt, sowie die Punkte, zu denen häufig im Referat der GOZ-Abteilung Fragen eintreffen. Trotz dieser  Beschränkungen ist der NoKo recht umfangreich geworden - zu umfangreich, um ihn im RZB abdrucken zu können.  Deshalb gibt es nun die Sammlung an Fragen zu den einzelnen Abschnitten der GOZ 2012.

     

    Die zurückliegenden Erfahrungen zeigen leider, dass sowohl bei der Kostenerstattung durch Private Krankenversicherungen als auch durch Beihilfestellen sehr häufig Schwierigkeiten eingetreten sind.

    Die Gründe hierfür lagen - und werden auch zukünftig liegen - in der meist unbekannten Verschiedenheit der beiden im Rahmen der Privatbehandlung zu berücksichtigenden und streng voneinander zu trennenden Rechtsbeziehungen.

    Erstattung der Professionellen Zahnreinigung

    In letzter Zeit wird die Erstattung der Professionellen Zahnreinigung durch private Krankenversicherungen zunehmend mit der Begründung abgelehnt, dass es sich bei der PZR lediglich um Prophylaxemaßnahmen handeln würde. Diese wären von der Erstattung ausgeschlossen.

    Die Zahnärztekammer Nordrhein stellt ihren Mitgliedern aus diesem Grund ein Merkblatt zur Information der privat versicherten Patienten zur Verfügung. Die ZÄK Nordrhein dankt der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg für die freundliche Überlassung des Textmaterials.

    FAQ's
    Dokumente
    GOZ 2012
    Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
    gültig ab ab 01.01.2012, Ausgabe 1.5, in Euro
    Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) in englischer Sprache
    gültig ab 01.01.2012, in Euro (Stand: 5. Dezember 2011)
    GOZ-Kommentar der BZÄK

    Kommentar der Bundeszahnärztekammer, Stand: Oktober 2018

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    GOZ-Kommentar der ZÄK Nordrhein

    "Nordrheinischer Kommentar GOZ 2012", Stand: Dezember 2018

    Information der BZÄK zu §5 GOZ
    Mitteilung der Bundeszahnärztekammer, Mai 2012
    Nordrheinischer Kommentar zur GOZ 2012
    Abrechnung delegierbarer Leistungen

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 8, RZB 12/2019

    Abrechnung der Periimplantitis und der Nachsorge am Implantat

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 9, RZB 01/2020

    Abrechnung endodontischer Leistungen

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 5, RZB 07_08/2019

    Abrechnung prophylaktischer Leistungen

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 3, RZB 05/2019

    Abrechnung von Füllungen

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 4, RZB 06/2019

    Online lesen
    Abrechnung von Modellen und Anästhesien

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 2, RZB 04/2019

    Abweichende Leistungen nach § 2 GOZ

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 7, RZB 11/2019

    Die endodontische Schnittstelle zwischen GOZ und BEMA

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 6, RZB 09/2019

    GOZ-Kommentar der ZÄK Nordrhein

    "Nordrheinischer Kommentar GOZ 2012", Stand: Dezember 2018

    Nordrheinischer Kommentar

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 1, RZB 03/2019

    Online lesen
    Zusammenfassung NoKo

    Nordrheinischer Kommentar - Teil 1 bis 9 (RZB 2019-2020)

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    "Das GOZ-Referat informiert"
    Analogberechnung

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2014)

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    Berechnungsfähige Materialien gemäß § 4 Absatz 3 ohne KFO-Materialien

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 09/2013)

    Erste rechtskräftige Urteile zur GOZ 2012

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 02/2015)

    Erste rechtskräftige Urteile zur GOZ 2012 Kieferorthopädie

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 03/2015)

    Funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen

    "Das GOZ-Referat" informiert (RZB 10/2013)

    GOÄ 34

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 10/2014)

    Online lesen
    Download GOÄ 34
    GOZ 2012 – ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich?

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 04/2015)

    GOZ 2012: Fünf wichtige Beschlüsse

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2014)

    GOZ-Nr. 2197 und kieferorthopädische Leistungen

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 11/2014)

    Neues Urteil zur 2197 neben Füllungsleistungen

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2015)

    Position 2197

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 06/2013)

    Online lesen
    Position 4110 GOZ vs. Position 2442 GOÄ

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 12/2013)

    Provisorien im Notdienst

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 07-08/2014)

    Online lesen
    Provisorische Versorgungsarten und deren Berechnung

    "Das GOZ-Referat informiert" (RZB 11/2013)

    PZR: Warum nur steht die PZR im Abschnitt „B. Prophylaktische Leistungen?“

    "Das GOZ-Referat infomiert" (RZB 07/2013)

    Zusammenfassung

    "Das GOZ Referat informiert" - Teil 1 bis 15 (RZB 2013-2015)

    Online lesen
    GOZ 2012 - Patienteninformationen
    Berechnung der GOZ-Nummer 2197

    Patienteninformation der ZÄK Nordrhein zur GOZ (Stand: Juli 2019)

    Die neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
    Informationsflyer für Patienten
    Erstattung der Professionellen Zahnreinigung (PZR)
    Patienteninformation der ZÄK Nordrhein zur GOZ (Stand: 2012)
    Erstattung von funktionsanalytischen Maßnahmen
    Patienteninformation der ZÄK Nordrhein zur GOZ (Stand: Mai 2014)
    Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
    gültig ab ab 01.01.2012, Ausgabe 1.5, in Euro
    Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) in englischer Sprache
    gültig ab 01.01.2012, in Euro (Stand: 5. Dezember 2011)
    Information für Zahnarztpraxen und beihilfeberechtigte Patienten
    Vereinbarung mit dem Finanzministerium NRW (17.04.2013)
    Merkblatt der BZÄK zu Paragraph 5
    Information der Bundeszahnärztekammer (12. Mai 2012)
    Merkblatt zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)

    Patienteninformation der ZÄK Nordrhein (Stand: Januar 2012)

    Behandlungen und Kosten
    Service
    Kontakt
    Röntgen

    Strahlenschutz

    Der Strahlenschutz (Röntgen) spielt in der diagnostischen Zahnmedizin eine wichtige Rolle und bedarf daher im Sinne des Patientenwohls einer erhöhten Aufmerksamkeit.
    Artikel

    Aktueller Hinweis (17.03.2020): Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13.3.2020 per Erlass verfügt, dass die Bezirksregierungen gebeten werden, bis auf Weiteres eine verspätete Aktualisierung – die durch verzögerte Strahlenschutzkurse aufgrund von SARS-CoV-2 begründet ist – anzuerkennen.

    Die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall obliegt letztendlich der zuständigen Bezirksregierung (Strahlenschutzaufsichtsbehörden NRW).


     

    Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung

    Die regelmäßige Aktualisierung der Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz werden vom Gesetzgeber auch nach dem Inkrafttreten des neuen Strahlenschutzrechts (31.12.2018) weiterhin aufrechterhalten. Das Röntgen stellt einen Teilbereich des Qualitätsmanagements der Praxis dar und muss insofern auch in den Punkten der Qualitätssicherung (Röntgenstelle) und des Gerätemanagements regelmäßige Beachtung finden.

    Das neue Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) ist, zeitgleich mit konkretisierenden Regelungen der neuen Strahlenschutzverordnung (StrlSchV), am 31. Dezember 2018 in Kraft getreten. Die bisherige Strahlenschutzverordnung und die für die Zahnarztpraxis ehemals einschlägige Röntgenverordnung sind am 31. Dezember 2018 außer Kraft getreten. Der Gesetzgeber hat damit die bisherige Unterscheidung zwischen therapeutischem Strahlenschutz und diagnostischem Strahlenschutz aufgegeben und beides in eine Rechtsverordnung zusammengebracht.

    Strahlenschutz - Informationen zum DICOM-Format

    Im Nachgang zur letzten Information im Rheinischen Zahnärzteblatt 10/2019 weisen wir darauf hin, dass die Bundeszahnärztekammer zum Ende der vergangenen Jahres die Mitteilung machte, dass die Entscheidung des Länderausschusses Röntgenverordnung (LA RöV), dass Zahnarztpraxen bis spätestens zum 01.01.2020 sicherstellen müssen, dass eine Weitergabe von digitalen Röntgenbildern im DICOM-Format (Digital Imaging and Communications in Medicine) gewährleistet wird, revidiert wurde. Das nunmehr in „Fachausschuss Strahlenschutz“ umbenannte Gremium hat diesen Beschluss im Dezember 2019 wieder aufgehoben.

    Die Norm DIN 6862-2:2019:09 soll demnach nur für die digitalen Röntgeneinrichtungen, die nach dem 31. März 2020 erstmalig in Betrieb genommen werden, zur Anwendung kommen.

    Bisher liegt der Bundeszahnärztekammer noch kein offizielles Protokoll der entscheidenden Sitzung (5./ 6.12.2019) des neuen Fachausschusses vor. Sobald dies der Fall ist, wird eine abschließende Information erfolgen.

    Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) teilte am 08.04.2020 wie folgt mit: Seit 01. Januar 2020 wäre die Weitergabe von digitalen Röntgenbildern im DICOM-Format auch für die Zahnmedizin vorgeschrieben. Das Bundesministerium für Umwelt (BMU) hat diese Forderung nun zurückgezogen, denn ältere Röntgengeräte lassen sich nicht oder nur mit unvertretbarem Aufwand umrüsten. Bei diesen bleibt die Bilderweitergabe in anderen Standardformaten (TIF, BMP) zulässig. Bei neueren Geräten ist die Weitergabe als DICOM-Datei zu bevorzugen, da so eine eindeutige Zuordnung der Aufnahmen (Praxis, Patient, Datum) möglich ist.

    Es bleibt die Verpflichtung aus § 114 Abs. 1 Nr. 2 StrlSchV, dass mit einer Übergangsfrist Röntgengeräte über eine Funktion verfügen müssen, die die zur Ermittlung der Exposition des Patienten erforderlichen Daten elektronisch aufzeichnet und für die Qualitätssicherung nutzbar macht. Bei OPG/FRS- und DVT-Geräten ist diese Forderung bei Anwendung des DICOM-Formats meist gegeben. Für Tubusgeräte und ältere Geräte wird diese Forderung alsbald konkretisiert und mit einer Übergangsfrist bis März 2023 umzusetzen sein

    • Röntgendokumentation leicht gemacht Diese Broschüre ist eine Dokumentationshilfe. Heften Sie an den hierfür vorgesehenen Stellen die erforderlichen Unterlagen ein. So erfüllen Sie die gesetzlichen Vorgaben ohne Stress in einer kompletten Dokumentation.

    Übernahme der Texte mit freundlicher Genehmigung der ZÄK Westfalen-Lippe

    Hinweis: Alle nachfolgenden Richtlinien befinden sich aufgrund des neuen Strahlenschutzrechts in der Bearbeitung (daher findet sich nachfolgend teilweise noch der Bezug auf die alte Röntgenverordnung).

     

    Ärztliche und zahnärztliche Stellen - Richtlinie zur Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) und zur Röntgenverordnung

    Diese Richtlinie gibt Hinweise zur Bildung, Arbeitsweise und Bestimmung der ärztlichen und zahnärztlichen Stellen. Die Stellen haben eine Mittlerfunktion zwischen dem Strahlenschutzverantwortlichen und dem anwendenden Zahnarzt einerseits und der strahlenschutzrechtlichen Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung) andererseits.

     

    Richtlinie zur Durchführung der Qualitätssicherung bei Röntgeneinrichtungen zur Untersuchung oder Behandlung von Menschen nach den §§ 16 und 17 der Röntgenverordnung

    Ziel dieser Richtlinie ist es, eine bundeseinheitliche Durchführung und Bewertung der Abnahmeprüfungen und Konstanzprüfungen von Röntgeneinrichtungen zur Anwendung von Röntgenstrahlung zur Untersuchung von Menschen und zur Behandlung von Menschen sicherzustellen.
    Abnahme- und Konstanzprüfungen zur Qualitätssicherung tragen dazu bei, die einwandfreie technische Funktion der Röntgeneinrichtungen zu gewährleisten.

     

    Richtlinie zu Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungspflichten

    Diese Richtlinie gibt Hinweise für die nach §§ 18, 27, 28 und 36 der Röntgenverordnung geforderten Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungen.

     

    Richtlinie für die technische Prüfung von Röntgeneinrichtungen und Genehmigungsbedürftigen Störstrahlern
    - Richtlinie für Sachverständigenprüfungen nach der Röntgenverordnung –


    Ziel dieser Richtlinie ist es, eine bundeseinheitliche Durchführung der technischen Prüfungen/Sachverständigenprüfung von Röntgeneinrichtungen und von genehmigungsbedürftigen Störstrahlern sicherzustellen.

    Zur Verdeutlichung des Anwendungsbereichs der Richtlinie werden die für Sachverständigenprüfungen nach der Röntgenverordnung zentralen Rechtsvorschriften aufgeführt und teilweise erläutert.

    Die wichtigsten Übergangregelungen (Ü2, Ü4, Ü5, Ü7, Ü8) finden Sie auf der Seite 152 der Sachverständigenrichtlinie.

     

    Richtlinie Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin

    Diese Richtlinie hat den Schutz Einzelner und der Allgemeinheit vor Röntgenstrahlung zum Ziel. Gefordert wird dadurch die Rechtfertigung der Anwendung, die Vermeidung unnötiger Strahlenexposition und die Dosisreduzierung, die Berücksichtigung der diagnostischen Referenzwerte, die Einhaltung der Vorschriften über die Dosisgrenzwerte.

    Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, dass insbesondere die Personen, die Röntgenstrahlung am Menschen zur Untersuchung oder Behandlung anwenden oder die Anwendung technisch durchführen, über die erforderliche Fachkunde oder Kenntnisse im Strahlenschutz verfügen. § 18a RöV legt die Voraussetzungen für Erwerb und Erhalt der erforderlichen Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz fest.

    Übernahme der Texte mit freundlicher Genehmigung der ZÄK Westfalen-Lippe

    Die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln sind die zuständigen Strahlenschutzaufsichtsbehörden im Kammerbereich Nordrhein. Dort muss der Strahlenschutzverantwortliche (§ 69 StrlSchG) den Betrieb der Röntgengeräte gemäß § 19 Abs.1 StrlSchG spätestens 4 Wochen vor der Inbetriebnahme anzeigen/ genehmigen lassen und Strahlenschutzbeauftragte (§ 70 StrlSchG) benennen.

    Alle diesbzgl. Fragen richten Sie bitte zuständigkeitshalber an:

    Bezirksregierung Düsseldorf/ Dezernat 55

    https://www.brd.nrw.de/organisation/abteilung5/55/index.html

    https://www.brd.nrw.de/arbeitsschutz/55_strahlenschutz/Ansprechpersonen_Strahlenschutz/Roentgeneinrichtungen-Stoerstrahler.html

    Telefonzentrale 0211 475-0
    Fax: 0211 475-9025
    E-Mail: poststelle(at)brd.nrw.de
    Postanschrift: Bezirksregierung Düsseldorf - Dez. 55, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf

    Bezirksregierung Köln/ Dezernat 55

    https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/55/index.html

    https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/55/roentgenangelegenheiten/index.html

    Postanschrift
    Bezirksregierung Köln, 50606 Köln

    Sammelrufnummer Röntgenangelegenheiten
    0221-147 4975

    • Die Regelung zur Aktualisierung der Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz ist entgegen einiger Vermutungen gleichgeblieben. Die Aktualisierung hat gemäß §§ 48, 49 StrlSchV auch weiterhin mindestens alle fünf Jahre zu erfolgen. Die Aktualisierungsnachweise sind jeweils aufzubewahren, um eine chronologische Aktualisierungskette nachweisen zu können. Die Nachweise sind nur auf ausdrückliche Anforderung seitens der Bezirksregierungen oder der Zahnärztekammer vorzulegen. Hinweis: Ein „Reminder“ zur jeweils individuellen Aktualisierung erfolgt nicht durch die Zahnärztekammer!
    • Das Röntgenkontrollbuch ist gemäß § 85 Abs.1 StrlSchG weiterhin zu führen.
    • Die Frist für die Aufbewahrung von Röntgenbildern beträgt gemäß § 85 Abs. 2 Nr. 2 a) StrlSchG weiterhin 10 Jahre bzw. im Falle von minderjährigen Patienten gemäß § 85 Abs. 2 Nr. 2 b) StrlSchG ist eine Aufbewahrung bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres erforderlich.
    • Der Vorbehandler ist gemäß § 85 Abs.3 Nr.3 StrlSchG dazu verpflichtet, dem Nachbehandler die (analogen) Röntgenbilder (im Original) vorübergehend zu überlassen. Hierbei sind die Vorgaben des Datenschutzes zu beachten. Eine Entbindung des Vorbehandlers von dessen Schweigepflicht muss ebenfalls vorliegen. Die Kommunikation zur vorübergehenden Überlassung des Röntgenbildes sollte aus Beweiszwecken schriftlich (zumindest per E-Mail) erfolgen. Hinweis: Sofern eine Übermittlung des Röntgenbildes in digitaler Form erfolgen soll, muss die Schweigepflichtentbindungserklärung des Patienten ebenfalls vorliegen. Die Übersendung per E-Mail erfordert eine Verschlüsselung der Datei. Das Code-Wort sollte telefonisch an den Nachbehandler übermittelt werden.
    • Der Patient hat gemäß § 85 Abs.3 Nr.3 StrlSchG einen Anspruch auf Anfertigung einer Kopie des Röntgenbildes. Die Kosten der Anfertigung hat der Patient zu tragen. Zudem besteht nach dem Patientenrechtegesetz ebenfalls ein Anspruch auf Einsichtnahme und Anfertigung einer Kopie des Röntgenbildes.

    Die Nummerierung der Paragraphen sind komplett neugestaltet worden, sodass sich die bisher bekannten Paragraphen der Röntgenverordnung in der Strahlenschutzverordnung so nicht länger widerspiegeln.

    Einige Regelungen ergeben sich nun direkt aus dem Strahlenschutzgesetz, welches die parlamentarische Basis für die Strahlenschutzverordnung darstellt. So wurde in § 70 Strahlenschutzgesetz ein besonderer Kündigungsschutz für den Strahlenschutzbeauftragten eingeführt.

    Der Artikel der Bundeszahnärztekammer "Neue gesetzliche Regelungen im Strahlenschutz"  und der Artikel im Rheinischen Zahnärzteblatt 02/2019  "Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung" geben eine erste Orientierung.


    Hinweis: § 149 Strahlenschutzverordnung i.V.m. Anlage 16 und § 180 Strahlenschutzgesetz: „Aufsichtsprogramm (§ 149 StrlSchV). Die zuständige Behörde wird in Zukunft Vor-Ort-Prüfungen auch an zahnärztlichen Röntgeneinrichtungen vornehmen und dabei die Einhaltung der Rechtsvorschriften prüfen. Bei DVT-Geräten werden diese Vor-Ort-Prüfungen voraussichtlich in Abständen von sechs Jahren erfolgen. Für die anderen zahnärztlichen Röntgengeräte sind keine Vor-Ort-Prüfungen vorgeschrieben. Sie liegen im Ermessen der Behörde.“ (Zitat: BZÄK)

    Die Erkundigungen der Zahnärztekammer Nordrhein beim zuständigen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat folgendes ergeben, dass in Nordrhein- Westfalen derartige Überprüfungen aktuell nicht anstehen (Stand Mai 2019).

    Die Zahnärztekammern sind gemäß § 9 Heilberufsgesetz NRW zur Einrichtung einer zahnärztlichen Stelle für den Strahlenschutz verpflichtet. Diese Einrichtung dient der Qualitätssicherung (Konstanzprüfung) bei der Untersuchung und Behandlung von Menschen mittels Röntgenstrahlen. Die zahnärztliche Stelle Röntgen ist für das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen in Münster bei der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe ansässig. Dies gilt auch für Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein!

    Eine der wesentlichen Aufgaben der zahnärztlichen Stelle Röntgen ist es, dem Strahlenschutzverantwortlichen Vorschläge zur Verringerung der Strahlenexposition zu machen. Ebenso nimmt sie in dem durch die Richtlinie "Ärztliche und Zahnärztliche Stellen" vorgegebenen Zeitrahmen (maximaler Abstand drei Jahre) die Qualitätssicherungsprüfungen vor. Die Qualitätssicherung steht jedoch in keinem Zusammenhang mit der wiederkehrenden Sachverständigenprüfung und der Abnahmeprüfung! Diese sind gemäß der Strahlenschutzverordnung durch Sachverständige durchzuführen und bei der Strahlenschutzaufsichtsbehörde (= Bezirksregierung) einzureichen, damit eine Röntgeneinrichtung per Genehmigungsbescheid durch die Bezirksregierung überhaupt in Betrieb werden darf.

    Inhaber von Zahnarztpraxen sind gemäß § 85 Abs.3 Nr.2 StrlSchG zur Vorlage von Röntgenbildern auf Verlangen der Röntgenstelle verpflichtet.

    Alle Fragen zum Thema Qualitätssicherung (Röntgen) richten Sie bitte zuständigkeitshalber an die Röntgenstelle: https://www.zahnaerzte-wl.de/praxisteam/praxisfuehrung/qm-und-qs/roentgen-nrw.html

    Die Fachkunde im Strahlenschutz (Röntgen) muss in Ergänzung zum Approbationsverfahren separat erworben werden. Zu den Voraussetzungen hierfür verweisen wir auf das hier eingestellte Informationsblatt zum Erwerb der Fach- und Sachkunde für Zahnärzte/-innen mit ausländischem Examen und das Zeugnis über den Erwerb der Sachkunde im Strahlenschutz im Reiter "Dokumente".

    FAQ's
    Dokumente
    Betreibervertrag § 44 StrlSchV

    Hinweis: Dieser Vertrag kann auch bei den Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln eingereicht werden; (c) LZKH

    Fach-/Sachkunde im Strahlenschutz

    Informationen der ZÄK Nordrhein zum Erwerb der Fach- und Sachkunde für Zahnärzte/-innen mit ausländischem Examen

    Sachkundebescheinigung

    Zeugnis über den Erwerb der Sachkunde im Strahlenschutz

    Online lesen
    Strahlenschutz in der Zahnarztpraxis

    "Umsetzungen bis zum 1. Januar 2020" (RZB 10/2019)
     

    Strahlenschutzgesetz

    StrSchG

    Online lesen
    Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung

    "Neue gesetzliche Regelungen ab 31.12.2018" (RZB 02/2019)

    Strahlenschutzverordnung

    StrSchV

    Online lesen
    Behandlungen und Kosten
    Service

    Die Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz finden Sie auf www.khi-direkt.de ("Kurse" -> Kategorie "Strahlenschutz").

    Aktueller Hinweis (17.03.2020): Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13.3.2020 per Erlass verfügt, dass die Bezirksregierungen gebeten werden, bis auf Weiteres eine verspätete Aktualisierung – die durch verzögerte Strahlenschutzkurse aufgrund von SARS-CoV-2 begründet ist – anzuerkennen.

    Die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall obliegt letztendlich der zuständigen Bezirksregierung (Strahlenschutzaufsichtsbehörden NRW).

    Kontakt
    Berufsausübung

    Ressort Berufsausübung der Zahnärztekammer Nordrhein

    Emanuel-Leutze-Str. 8
    40547 Düsseldorf
    0211 / 44704-208
    0211 / 44704-406
    E-Mail schreiben
    Aufstiegsfortbildung für ZFA

    Die Offene Baustein Fortbildung (OBF)

    Das bewährte System der „Offenen Baustein Fortbildung“ (OBF) führt zu Teilqualifikation bzw. zu den Berufsbezeichnungen „Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in“ (ZMP), „Zahnmedizinische/r Fachassistent/in“ (ZMF) und "Dentalhygieniker/in (DH)".
    Artikel

    Corona: OBF-Prüfungen vom 23. bis 25. April 2020 werden verschoben!

    Die Zahnärztekammer Nordrhein folgt damit dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, wonach nur durch die Absage oder das Verschieben von nicht zwingend notwendigen Veranstaltungen bis zur Änderung der aktuellen Gefährdungslage ein Weiterverbreiten des Virus verlangsamt werden kann.

    Die Prüfungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Ein genauer Termin kann jedoch noch nicht mitgeteilt werden.

    Wir bitten um Verständnis, dass wir zur Zeit keine genaueren Angaben machen können. Sehen Sie daher bitte von direkten Anfragen (telefonisch oder per E-Mail) ab.

    Wir informieren auf unserer Webseite und über die sozialen Medien über alle wichtigen Entscheidungen und empfehlen allen Prüflingen, die Homepage der Zahnärztekammer Nordrhein regelmäßig aufzurufen.


    Sie haben Fragen?

    Beratungshotline zur Aufstiegsfortbildung

    Sie beschäftigen sich schon seit langem mit dem Gedanken, eine Aufstiegsfortbildung zu absolvieren? Auf viele Fragen finden Sie aber auf Anhieb keine zielführenden Antworten? Zudem fehlt im Praxisalltag oft die Zeit für ein längeres Telefonat?

    All dies haben wir zum Anlass genommen, ab 9. Januar 2020 eine Beratungshotline zu schalten, die Ihnen die Möglichkeit bietet, außerhalb unserer und Ihrer Dienstzeiten umfassend über die verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten beraten zu werden. Zunächst wird diese Hotline zu folgenden Zeiten geschaltet sein:

    Donnerstags: 18.00 bis 21.00 Uhr
    Samstags: 11.00 bis 14.00 Uhr

    Telefonnummer:  0211 – 44 704 650

    Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, uns über beratung-aufstiegsfortbildung(at)zaek-nr.de einen Terminwunsch mitzuteilen. Sie erhalten daraufhin eine entsprechende Rückmeldung.

    Nutzen Sie gerne diese Möglichkeit. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!


    Diese Berufs­bezeichnungen werden über die Absolvierung verschiedener Bausteine im Rahmen der „OBF“ erlangt:

    • Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in (ZMP)

    • Zahnmedizinische/r Fachassistent/in (ZMF)

    • Dentalhygieniker/in (DH)

    Zudem ist das Erreichen von Teilqualifikationen möglich.

    Um den ständig wachsenden Anforderungen in einer Zahnarztpraxis gerecht zu werden, sind Inhalte und Struktur der Bausteine im Laufe der Jahre immer wieder aktualisiert und den jeweiligen Erfordernissen angepasst worden. Um Ihnen nun auch bei der Zahnärztekammer Nordrhein die „Erstürmung des Gipfels“ zu ermöglichen, nämlich die momentan höchste Qualifikation in Ihrem Beruf - hinsichtlich der Übernahme delegierbarer zahnärztlicher Leistungen und in Bezug auf die wissenschaftliche Ausbildung – wird die Zahnärztekammer Nordrhein nun auch die Fortbildung zur Dentalhygienikerin/zum Dentalhygieniker als weitere Bausteine in die Struktur der „OBF“ integrieren.

    Ein Großteil der zu vermittelnden Inhalte wird wieder im Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer Nordrhein stattfinden. Ein weiterer Teil – vor allem hinsichtlich der zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Patientenbehandlung – wird an verschiedenen nordrheinischen Universitäten durchgeführt. Voraussetzung für die Teilnahme an der DH-Fortbildung ist die Qualifikation „ZMP“ oder „ZMF“. Interessentinnen, die eine dieser Qualifikationen bei der Zahnärztekammer Nordrhein erlangt haben, werden ohne Eingangsprüfung zur DH-Fortbildung zugelassen. Bei Absolventinnen von entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen anderer Anbieter erfolgt zunächst die Prüfung, ob die erforderlichen Voraussetzungen gleichwertig sind.

    Wie eingangs erwähnt, ist die „OBF“ immer wieder auf den Prüfstand gestellt und den Erfordernissen angepasst und aktualisiert worden. Im Zuge der Planung der DH-Fortbildung ist unter anderem eine weitere Änderung vorgenommen worden. Baustein 5 „Mitarbeit bei parodontalen Maßnahmen“ wird zukünftig zweigeteilt. Dies vor dem Hintergrund, dass sich viele Praxen eine Qualifizierung für die Mitarbeiter/innen wünschen, die die Delegierbarkeit der PZR durch die Vermittlung fundierter Kenntnisse und Fertigkeiten unterstützt und in einen rechtssicheren Rahmen bringt. Es sind nun – wie gehabt – Baustein 4 „Mitarbeit bei der Mundhygiene und Prophylaxe“ und – neu – Baustein 5 a) „Mitarbeit bei der professionellen Zahnreinigung“ für diese Qualifizierung zu absolvieren. Ein entsprechendes Zertifikat bescheinigt nach erfolgreicher Prüfung die erworbenen Kenntnisse.

    Die neu erstellte OBF-Grafik verdeutlicht Umfang, Kurs-Struktur, Prüfungsprocedere und Kosten der Offenen Baustein Fortbildung: OBF-Grafik

    Mit der sogenannten „Interessensbekundung“, die unter dem Punkt "Anmeldung/Information" zur Verfügung steht, können Sie sich für die von Ihnen gewünschten Bausteine vormerken lassen. Sie erhalten daraufhin detaillierte Informationen und entsprechende Terminmitteilungen.

    Bildungsscheck NRW

    Individueller Bildungsscheck

    Konditionen für den Bildungsscheck des Landes Nordrhein-Westfalen

    Bürgerinnen und Bürger, die in NRW arbeiten, können einen Bildungsscheck für eine berufliche Weiterbildung beantragen.

    Folgende Konditionen gelten seit dem 01.01.2016:

    Zielgruppen des Bildungsschecks im individuellen Zugang sind 

    • Zugewanderte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert)
    • Berufsrückkehrende
    • Beschäftigte ohne Berufsabschluss
    • Un- oder Angelernte oder länger als vier Jahre nicht im Ausbildungsberuf tätig
    • Ältere ab 50 Jahren
    • atypisch Beschäftigte (befristet Beschäftigte, Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer, geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte bis 20 Stunden/Woche)

    Weitere Konditionen:

    Berechtigte: Beschäftigte (auch in Elternzeit) und Berufsrückkehrende

    Einkommensgrenze: Das zu versteuernde Einkommen darf maximal 30.000,- EUR bei Einzelveranlagung, bei gemeinsam Veranlagten maximal 60.000,- EUR betragen.

    Betriebsgröße: Der Arbeitgeber darf max. 249 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) haben

    Branche: Das Unternehmen darf nicht dem öffentlichen Dienst angehören

    Anzahl: Im Zeitraum von zwei Kalenderjahren kann ein Bildungsscheck ausgegeben werden

    Förderhöhe: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- EUR pro Bildungsscheck

    Betrieblicher Bildungsscheck

    Konditionen für den Bildungsscheck des Landes Nordrhein-Westfalen

    Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die eine Arbeitsstätte in NRW haben, können für die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiterschaft einen Zuschuss über Bildungsschecks erhalten.

    Folgende Konditionen gelten seit dem 01.01.2016:

    Betriebsgröße: Das Unternehmen darf max. 249 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) haben

    Branche: Das Unternehmen darf nicht dem öffentlichen Dienst angehören

    Anzahl: Im Zeitraum von zwei Kalenderjahren kann das Unternehmen bis zu zehn Bildungsschecks erhalten, der/die einzelne Beschäftigte einen Bildungsscheck in diesem Zeitraum

    Berechtigte: Den Bildungsscheck können nur Mitarbeiter/-innen erhalten, deren Arbeitnehmerbrutto 39.000,- Euro im Jahr nicht übersteigt

    Förderhöhe: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- EUR pro Bildungsscheck

    Bildungsprämie Bund

    Die Bildungsprämie des Bundes fördert die individuelle berufliche Weiterbildung durch einen Zuschuss zu den Kursgebühren und Prüfungskosten. Voraussetzung für den Erhalt ist eine Beratung bei einer Prämiengutschein-Beratungsstelle. Gefördert werden:

    • Beschäftigte
    • Beschäftigte in Mutterschutz oder Elternzeit
    • Selbständige / Existenzgründer/-innen
    • Beschäftigte oder Selbständige, die aufstockende Leistungen nach dem SGB II erhalten

    Weitere Fördervoraussetzungen

    • Antragstellende müssen das 25. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 15 Arbeitsstunden pro Woche nachweisen
    • Die Kosten der Weiterbildung (einschließlich Prüfungsgebühren) dürfen maximal 1.000,- Euro betragen
    • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf bei Alleinstehenden 20.000,- €, bei gemeinsamer Veranlagung 40.000,- € nicht überschreiten.

    Alle zwei Kalenderjahre kann ein Gutschein pro Berechtigten ausgegeben werden. Gefördert werden können 50 % der Veranstaltungskosten für Weiterbildungen, die maximal 1.000 Euro (inkl. MwSt.) kosten. Maßgeblich ist der Betrag auf der Rechnung des Weiterbildungsanbieters. Der Zuschuss beträgt maximal 500,- Euro.

    ACHTUNG: Wer die Voraussetzungen erfüllt und einen Prämiengutschein erhalten hat, kann im gleichen Kalenderjahr für eine weitere berufliche Fortbildung den Bildungsscheck NRW erhalten, da die Förderung über Bundesmittel zwar Vorrang hat, aber für eine nachfolgende Ausgabe des Bildungsschecks nicht schädlich ist. Voraussetzung ist, dass man die Konditionen des Bildungsschecks NRW erfüllt.

    Aufstiegs-BAföG

    Für die Qualifikation „Dentalhygieniker/in" greift das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sog. "Aufstiegs-BAföG" -. Es begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das "Meister-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.

     

     

    Weitere Auskünfte erhalten Sie über folgende Kontaktmöglichkeiten:

     

    "Aufstiegs-BAföG" - AFBG

    Tel: 0221-147-4980

    E-Mail: afbg@bezreg-koeln.nrw.de

    telefonische Sprechzeiten: 8:30 - 11:30 Uhr (Mo - Di) und 8:30 - 15:30 Uhr (Do)

    Webseite Aufstiegs-BAföG

    FAQ's

    Es sind grundsätzlich alle Personen mitzuzählen, die in der Regel ständig mit der automatisierten Datenverarbeitung beschäftigt sind. Als vereinfachte Faustformel gilt: „Inhaber plus Mitarbeiter (angestellte Zahnärzte und ZFAs) minus Reinigungskraft“.

    Datenverarbeitung ist insbesondere auch die Aufnahme von Patienten- und Gesundheitsdaten in die Patientenkartei.

    In der Regel“ bedeutet eine Dauerbeschäftigung von zumindest einem Jahr. Dabei ist es unerheblich, ob die Person in Teil- oder Vollzeit tätig ist.

    „Ständig“ beschäftigt ist eine Person, wenn sie für die Aufgabe, die nicht ihre Hauptaufgabe sein muss, auf unbestimmte, zumindest aber längere Zeit vorgesehen ist und sie entsprechend wahrnimmt. Das Merkmal ist auch erfüllt, wenn die Aufgabe nur gelegentlich erfüllt wird (z. B. 1x/Mo), die Person die Aufgabe aber grundsätzlich wahrzunehmen hat. Mitarbeiter in Mutterschutz- und Elternzeit zählen nicht dazu.

    Die ÜBAG ist im „rechtlichen Kern“ eine Gemeinschaftspraxis. Insofern gelten die Datenbestände der einzelnen Praxissitze als ein „Datenstamm“. Sofern der Zugriff auf die „regionalen“ Datenbestände jeweils auch vom anderen Praxissitz aus möglich ist, muss die „20-Personen-Regel“ Berücksichtigung finden.

    Die Anforderungen des Gesetzgebers sind hoch angesetzt. Es werden sowohl gute technische als auch rechtliche Kenntnisse (Datenschutz) verlangt. Rechtliche Anforderungen und tatsächliche Umsetzung fallen gerade in diesem Bereich oftmals auseinander. Es sollte jedoch zumindest eine Schulung hierzu besucht, um eine gewisse Grundqualifikation zu erwerben. Ein entsprechendes Kurszertifikat wird als Nachweis gegenüber der Datenschutzaufsicht ausreichen.

    Nein.

    Der Datenschutzbeauftragte kann nicht selbst Inhaber der Praxis sein. Die Gesellschafter der Praxisgemeinschaft sind Inhaber.

    Ein gesetzliches Verbot besteht nicht.

    Der Datenschutzbeauftragte muss aber in seiner Aufgabe und Funktion weisungsfrei agieren können, um den Verantwortlichen (=Praxisinhaber) objektiv beraten zu können.

    Sofern die auserwählte Person sich etwa aufgrund ihrer persönlichen Nähe zum Praxisinhaber als „befangen“ ansieht und dadurch eine Beeinflussung ihrer Weisungsfreiheit befürchtet, sollte sie ggf. Abstand von der avisierten Aufgabe nehmen.

    Nein. Hierzu bedarf es grundsätzlich der Zustimmung des Mitarbeiters, da dies nicht vom sogenannten Direktionsrecht (§ 106 GewO – Gewerbeordnung) des Arbeitgebers umfasst ist. Es bedarf daher immer einer einvernehmlichen Einigung hierüber. Die Einigung sollte aus Beweiszwecken verschriftlich werden.

    Nein. Es kann sowohl ein interner (Mitarbeiter) als auch externer Datenschutzbeauftragter eingesetzt werden. Auch mit dem externen Datenschutzbeauftragten muss eine schriftliche Vereinbarung hierüber getroffen werden.

    Der Datenschutzbeauftragte ist der Datenschutzaufsicht zu melden. Diese ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit – LDI NRW – (nicht die Zahnärztekammer).

    Hierbei handelt es sich um ein allgemeines Informationspapier, welches der Zahnarzt seinen Patienten und Mitarbeitern vorlegen muss, um über die Datenverarbeitung in seinem Betrieb zu informieren. Hierzu besteht eine gesetzliche Verpflichtung. Die Unterschrift der Kenntnisnahme der Information durch den Patienten bzw. den Mitarbeiter ist aus Nachweiszwecken zu empfehlen. Die LDI NRW spricht sich gegen einen Aushang aus.

    Zu beachten ist, dass die Unterschrift des Patienten zur Information nach Art. 13 DSGVO nicht automatisch eine Einwilligung des Patienten in die Datenverarbeitung darstellt!

    Alle Patienten müssen diese Information erhalten. „Altpatienten“ ist das Informationspapier auszuhändigen, sobald sie wieder einen Termin in der Praxis wahrnehmen.

    Ja.

    Die Information nach Art. 13 DSGVO muss jedoch von der Anamneseerhebung optisch hervorgehoben werden (z. B. durch einen Kasten). Wir empfehlen zudem entsprechend auch zwei Unterschriften.

    Werden die Gesundheitsdaten zur Durchführung des Behandlungsvertrags verarbeitet (Eintragungen in die Patientenakte), bedarf es hierfür keiner ausdrücklichen Einwilligung des Patienten und somit auch keiner besonderen Nachweislegung.

    Sofern Daten dergestalt verarbeitet werden, dass z. B. eine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, bedarf es hingegen einer ausdrücklichen Einwilligung des Patienten. Diese sollte aus Nachweiszwecken schriftlich erfolgen. Sowohl der Zweck der Datenweitergabe als auch der Datenempfänger müssen benannt werden.

    Hier gilt die bisherige Rechtslage weiter. Es ist eine vorherige Einwilligung zum Recall erforderlich. Auf dem zu unterzeichnenden Papier muss der der Hinweis vermerkt werden, dass die Einwilligung jederzeit widerrufen werden kann.

    Sofern die Einwilligung vorliegt und der Recall erfolgen kann, sollte die Erinnerung im Umschlag versandt werden.

    Das Einstellen von Fotos der Mitarbeiter ins Internet bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des jeweiligen Mitarbeiters.

    Ja.

    Selbstverständlich sollte wie bisher auch auf Diskretion am Empfang geachtet werden. Insbesondere Daten wie der Geburtstag, die Telefonnummer und die Adresse sollten diskret behandelt werden. Der Name ist zwar ebenfalls ein „Datum“ im Sinne des Datenschutzrechts. Dieses ist jedoch im Vergleich zu den zuvor genannten allgemein „gesellschaftsfähig“ und quasi alltäglich im Gebrauch. Sofern ein Patient jedoch ausdrücklich ein Synonym oder eine Nummer wählt, um aufgerufen zu werden, sollte dies auch umgesetzt werden.

    Da der Zahnstatus ebenso wie z. B. Muttermale oder Narben der Identifikation einer Person dienen können, sollte vor einer solchen Umsetzung auf jeden Fall im Vorfeld die Einwilligung des Patienten hierzu schriftlich vorliegen.

    Laut Auskunft der LDI NRW ist lediglich dann mit Bußgeldern zu rechnen, sofern erkennbar ist, dass sich der Datenschutzverantwortliche überhaupt nicht mit dem Thema Datenschutz beschäftigt bzw. lediglich eine sehr oberflächliche Umsetzung der Vorgaben erfolgt. Sofern die seitens der Zahnärztekammer Nordrhein zur Verfügung gestellten Information praxisindividuell umgesetzt werden, sollten Bußgelder vermeidbar sein.

    Hinsichtlich der Vertragsschließung mit einem externen Dentallabor zur Auftragsverarbeitung ist festzuhalten, dass derzeit noch unklar ist, ob die Datenweitergabe vom Zahnarzt an das Labor als Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO und § 62 BDSG einzustufen ist. Dies ist nach hiesiger Einschätzung derzeit noch klärungsbedürftig. Eine entsprechende Anfrage wurde seitens der Zahnärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe im Juli 2018 an die LDI NRW gerichtet.

    Hinweis: Sofern eine solche Vereinbarung geschlossen wurde, bedarf es für die Weitergabe der Patientendaten an das Labor keiner ausdrücklichen Einwilligung des Patienten in die Datenweitergabe.

    Ja.

    Es muss ein entsprechender Vertrag geschlossen werden. Auch muss die beauftragte Person zur Verschwiegenheit angehalten werden. Die Beauftragung ist zudem in das Informationspapier für die Patienten nach Art. 13 DSGVO mit aufzunehmen.

    Nach derzeitiger Antwort seitens der LDI NRW sei insbesondere entscheidend, ob dem Steuerberater im Rahmen seiner vertraglich vereinbarten Aufgaben eine eigene Entscheidungskompetenz übertragen wird oder nicht:

    1. Führt der Steuerberater ausschließlich die reine Lohn- und Gehaltsabrechnung oder eine rein technische Dienstleistung im Auftrag des Praxisinhabers aus, und hat er dabei keine eigenverantwortliche Entscheidungsbefugnis, sei allgemein von einer Auftragsverarbeitung auszugehen. Dann müsste ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag zwischen Zahnarzt und Steuerberater geschlossen werden.
    2. Erbringt der Steuerberater hingegen eine Leistung, die über eine weisungsabhängige, technische Dienstleistung hinausgeht (z.B. Erstellung des Jahresabschlusses, Steuerberatung etc.), handelt der Berater nach § 32 Abs. 2 Steuerberatungsgesetz komplett eigenverantwortlich und damit somit weisungsfrei. In dieser Situation kommt kein Auftragsverarbeitungsvertrag in Betracht. Als Konsequenz folgt daraus, dass für die Weitergabe von Patientendaten an den Steuerberater eine Einwilligung des Patienten vorliegen muss. Nur dann, wenn die Patientendaten (Name, Adresse usw.) vor der Übergabe an den Steuerberater geschwärzt werden, ist eine Einwilligung nicht erforderlich.
    3. Sollte der Steuerberater sowohl für die Lohn-/Gehaltsabrechnung als auch für die Steuerberatung beauftragt werden, liegen eine Auftragsverarbeitung und eine Datenverarbeitung in eigener Verantwortung vor.

    Die vereinbarte Hygiene-Pauschale für Zahnärzte gilt nur für ambulante Behandlungen bei niedergelassenen Zahnärzten und zugelassenen MVZ. Krankenhäuser erhalten andere Formen von Hygiene-Abgeltungen.

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Die vereinbarte Hygiene-Pauschale gilt für Zahnärzte, MKG-Chirurgen und Kieferorthopäden jeweils in ambulanten Praxen und zugelassenen MVZ.

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Zur Abgeltung der hygiene- und pandemiebedingten Mehraufwände bei Zahnärzten erscheint eine Anwendbarkeit des Beschlusses auch auf Selbstzahler gerechtfertigt.

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Auch für den Basis- und Standardtarif kann ausnahmsweise der 2,3fache Bemessungsfaktor (anstatt dem 2,0fachen Faktor) der GOZ-Nr. 3010 analog für die Hygieneabgeltung berechnet werden.

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Die Regelung gilt grundsätzlich nicht für gesetzlich Versicherte. Für gesetzlich Versicherte sollen entsprechende Regelungen für die Abgeltung der Covid19-bedingten Hygieneaufwände getroffen werden.

    Für GKV-Patienten, die Privatleistungen in Anspruch nehmen, gilt der Beschluss ausnahmsweise unter den folgenden Voraussetzungen:

    a) Anspruch auf Kostenerstattung durch eine private Zusatzversicherung (hier können tarifliche Leistungsbegrenzungen wie Erstattungsobergrenzen oder Zahnstaffelregelungen einer Erstattung entgegenstehen) und

    b) der erhöhte Hygieneaufwand wird nicht durch eine gesonderte Vergütung bzw. kostenlose Bereitstellung von Hygienematerialien der GKV abgedeckt (keine Doppelberechnung).

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Die Berechnung hat wie folgt zu erfolgen:

    Geb.-Nr.

    Leistung

    Faktor

    3010a

    erhöhter Hygieneaufwand entsprechend Geb.-Nr. 3010 GOZ, Entfernung eines mehrwurzeligen Zahnes

    2,3

    Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

    Je nach Verfügbarkeit der Kursreferenten bzw. entsprechender Räumlichkeiten, finden die Kurse an Wochentagen oder an Wochenenden statt. Die Kurstermine werden rechtzeitig mitgeteilt.
    Grundsätzlich besteht die Ausbildung aus schulischer und betrieblicher Ausbildung, Fehlzeiten sollten daher möglichst vermieden werden. Nach den Vorgaben der Prüfungsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein kann die Zulassung zur Abschlussprüfung bei mehr als 180 Schulstunden (30 Tage) während der Ausbildung abgelehnt werden.
    Aus Zweckmäßigkeitsgründen bietet sich die Schule am Praxisort an, es kann aber auch eine andere Schule mit einer entsprechenden Fachklasse besucht werden.

    Ein Zahnarzt hat grundsätzlich nur in Notfällen eine Pflicht zur Behandlung. Sie können – möglichst in Abstimmung mit dem Patienten – unter Berücksichtigung der medizinischen Dringlichkeit eigenverantwortlich entscheiden, ob Sie eine Behandlung jetzt durchführen müssen, d. h. ob es sich um einen zahnmedizinischen Notfall handelt oder die Behandlung verschoben werden kann.

    Ausführliche Informationen unter: https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/behandlungspflicht-von-erkrankten.html

    Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ist zu empfehlen, für die Sicherheit von Patienten, Personal sowie Zahnärztinnen und Zahnärzten die Entstehung von Aerosolen in Zahnarztpraxen in der derzeitigen Pandemielage zu vermeiden.

    Darf ich Kindern die Behandlung verweigern, da bei diesen potenziell ein größeres Übertragungsrisiko vermutet wird?

    Hier gilt die gleiche Regelung wie oben. Auch aus der Berufsordnung geht hervor: Der Zahnarzt kann die zahnärztliche Behandlung ablehnen, wenn die Behandlung ihm nach pflichtgemäßer Interessenabwägung (vgl. Berufsordnung §1 Abs. 6 b) nicht zugemutet werden kann.

    Stand: 23.03.2020

    Noch liegen keine ausreichenden Daten über die Dauer der Erregerausscheidung bei nicht mehr symptomatischen Personen vor, um eine generelle abschließende Empfehlung zur Beendigung der Maßnahmen nach Abklingen der Symptomatik zu geben. In diesen Fällen sollte daher derzeit eine individuelle Entscheidung getroffen werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Infektionsschutz der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) mögliche Kriterien zur Aufhebung der Isolierung bzw. Entlassung erarbeitet. Hiernach könnte frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung (nach Rücksprache mit ärztlicher Betreuung) von einer Gesundung gesprochen werden.

    Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat uns aus gegebenem Anlass darauf hingewiesen, dass es für ehemals auf Covid-19 positiv getestete Patienten vor einer zahnärztlichen Behandlung keiner "Freitestung" bedarf.

    Hierzu gilt die Regelung:

    Wann ist eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit nötig?

    Eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit ist nur bei medizinischem Personal von Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Pflegepersonal von Alten- und Pflegeeinrichtungen nötig. Dieses hat - sofern zumindest einmal positiv auf SARS-CoV-2 getestet - vor der Wiederaufnahme der Tätigkeit zwei aufeinander folgende, negative SARS-CoV-2 Tests nachzuweisen, welche im Abstand von mindestens 24 Stunden abgestrichen wurden. Zudem wird medizinisches Personal aus Krankenhäusern und Arztpraxen in bestimmten Fällen auch im Verlauf ihrer Quarantäne abgestrichen, selbst wenn keine Symptome auftreten.

    Für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auch der kritischen Infrastruktur - gibt es keine Freitestung am Ende der Quarantäne oder zur Wiederaufnahme der Tätigkeit.

    Stand: 28.04.2020

    Aus der Patientenbehandlung stammende mit Blut und Sekreten behaftete Abfälle wie Einwegwäsche und Einwegartikel (Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken, Wischtücher, Watterollen, …) sollen nach jeder Behandlung noch im Behandlungszimmer in reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Müllbeutel verpackt und zugeknotet werden. Wenn in der Zahnarztpraxis COVID-19 Patienten nicht schwerpunktmäßig (sondern nur in sporadischen Einzelfällen) behandelt werden, können diese in geringen Mengen anfallende Abfälle im Rahmen der Entsorgung gemischter Siedlungsabfälle dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden. Eine gesonderte Deklaration ist nicht notwendig (vgl. Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes: https://www.laga-online.de/documents/m_2_3_1517834373.pdf).

    Stand: 08.04.2020

    Minderjährige haben Anspruch auf Freistellung am Tag vor der schriftlichen Prüfung, volljährige Auszubildende jedoch nicht. Für die Teilnahme an der Prüfung ist der Prüfling freizustellen.
    Es besteht grundsätzlich keine Verpflichtung des Arbeitgebers, Kosten wie Fahrgeld, Weihnachts- und Urlaubsgeld zu zahlen. Nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) ist die Reinigung besonders verschmutzter Arbeitskleidung zu zahlen. Sofern die/der Auszubildende einen Vertrag über vermögenswirksame Leistungen abgeschlossen hat, besteht zwar die Verpflichtung des Ausbildenden, den Sparbetrag direkt abzuführen, im Zuständigkeitsbereich der Zahnärztekammer Nordrhein existiert jedoch keine Vereinbarung über zusätzlich, vom Arbeitgeber zu zahlende Beiträge.
    Nein, die Zwischenprüfung ist wie regulärer Unterricht zu sehen, es besteht weder für Volljährige noch für Minderjährige ein Recht auf Freistellung.
    Für die eigene Eheschließung besteht für die Zeremonie beim Standesamt eine Anrecht auf Freistellung, ebenso wie bei Todesfällen von Eltern, Kindern und Lebenspartnern. Zusatzurlaub hingegen ist nicht vorgesehen.
    Mit einer Fünf in einem schriftlichen Fach kann ein Ausgleich durch andere Fächer erfolgen, bei zwei Fünfen kann durch die mündliche Ergänzungsprüfung ein Ausgleich erzielt werden. Bei drei Fünfen ist dies rein rechnerisch nicht mehr möglich.
    Bei einer Verkürzung um 12 Monate muss der Chef sein Einverständnis in Form einer zusätzliche Bescheinigung erteilen. Bei der Verkürzung um sechs Monate erteilt er durch seine Unterschrift auf dem Anmeldebogen seine Einwilligung.
    Gemäß § 17 der Prüfungsordnung ist die Prüfung nicht öffentlich, Begleitpersonen müssen daher warten, je nach Räumlichkeiten der Schule im Regelfall außerhalb des Schulgeländes.
    Prinzipiell ist jegliche Dokumentation aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Zum Zwecke der Veröffentlichung und der Vervielfältigung gelten die entsprechenden Rechtsvorschriften. Bei Seminaren mit Diskussionen sind Mitschnitte mit Rücksicht auf die anderen Teilnehmer ebenfalls grundsätzlich untersagt. Bitte nehmen Sie Rücksicht und stören Sie den Kursablauf nicht durch fortlaufendes Kameraklicken, geräuschvolles Bänderwechseln und den Gebrauch von Blitzlichtern. Wir weisen darauf hin, dass die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fortbildungsveranstaltungen generell nicht erlaubt ist. Sofern Sie einen Herzschrittmacher tragen, halten Sie sich bitte von Elektrochirurgie- und Ultraschallgeräten fern.
    Die Assistenz bei zahnärztlichen Behandlungen ist Bestandteil der Ausbildung, nur durch Zuschauen sind die wesentlichen Arbeitsschritte nicht zu erlernen, dies geht nur durch praktisches Anwenden.
    a) Es gibt keine Vorgaben für den Umfang des Berichts, maßgeblich ist die Art und Weise des Textes; b) und c) Es muss sich um ein Thema aus dem Praxisalltag einer Zahnarztpraxis handeln.
    Die Fachberichte sollten auch dem Fachlehrer vorgelegt werden, nur in Einzelfällen (längere Krankheit o.ä.) kann auch ein anderer Lehrer die Richtigkeit der Berichte bestätigen.
    Nein, Sie erhalten nach Absolvierung aller für die ZMP-, ZMF- bzw. DH-Qualifikation erforderlichen Bausteine automatisch die entsprechende Urkunde.

    Nein. Aufgrund des aktuellen Erlasses des MAGS NRW vom 15.03.2020 wird der Kursbetrieb des Karl-Häupl-Instituts vorübergehend eingestellt. Wegen der derzeitigen Gefährdung durch die COVID-19-Pandemie und der Einschränkungen in NRW ist aktuell eine verlässliche Aussage, wann unsere geplanten Kurse am Karl-Häupl-Institut wieder in gewohnter Form stattfinden können, nicht möglich.

    Wir werden nunmehr alle Kurse, die bis zum Beginn der Sommerferien geplant waren, auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

    Sollte sich vorher eine erkennbare Entspannung der Lage abzeichnen und der Gesetzgeber wieder die Möglichkeit zur Durchführung der ursprünglich geplanten Fortbildung geben, werden wir zeitnah darüber informieren.

    Momentan kümmern wir uns verstärkt über die bereits in Planung befindliche Alternative von Online-Schulungen. Kursbuchungen und -tickets behalten, unabhängig vom Termin der von Ihnen gebuchten Fortbildung, bis auf Weiteres ihre Gültigkeit.

    Über die weitere Entwicklung informieren wir an dieser Stelle. Bitte informieren Sie sich auch auf www.khi-direkt.de und über den Facebook-Auftritt der Zahnärztekammer Nordrhein: https://www.facebook.com/zaeknr/.

    Stand: 17.04.2020

    Im Rahmen eines Pilotprojektes erhalten Sie für den Besuch von Fortbildungsveranstaltungen Punkte gemäß den Richtlinien der Bundeszahnärztekammer. Die Punkte entnehmen Sie bitte der jeweiligen Kursausschreibung. Von Seiten der Zahnärztekammer erfolgt keine personenbezogene Dokumentation.
    Blockunterricht ist für die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten im Bereich Nordrhein nicht vorgesehen.
    Ja, es besteht die Möglichkeit, einen Bildungsscheck bzw. einen Prämiengutschein zu beantragen. Hierbei handelt es sich um eine Fördermaßnahme, bei der ein Zuschuss von z.Z. bis zu 500,00 Euro auf die Kurs- und Prüfgebühren gewährt wird. Ein entsprechender Antrag sollte möglichst zeitnah vor Beginn der Fortbildung gestellt werden Für die DH-Bausteine besteht die Möglichkeit der Förderung über das Meister-Bafög. Hier erfahren Sie alles Wichtige beim "Amt für Aufstiegsfortbildungsförderung".
    Nicht immer wird es in der zahnärztlichen Praxis möglich sein, feste Zeiten einzuhalten, um eine Mittagspause machen zu können, grundsätzlich ist aber eine Pause von 30 Minuten nach mehr als sechsstündiger Tätigkeit einzuhalten.
    Gemäß den Vorgaben des BBiG ist nur die Ausbildungsstätte geeignet, die die notwendigen Kenntnisse in vollem Umfang vermitteln kann. Ist dies – wie in einer KFO-Praxis üblicherweise – nicht möglich, sollten die anderen Fachbereiche in einer anderen Praxis erlernt werden. Während der Gesamtzeit der Ausbildung von drei Jahren geht man von einer Dauer von sechs Monaten aus (nicht zwingend im Ganzen).
    Viele Schulen haben auf ihrer Homepage ein sog. „Schwarzes Brett“, auf dem Unterrichtsausfall vermerkt wird.
    Nein! Dies darf nach dem Arbeitssicherheitsgesetz nur ein Arzt mit der Gebietsbezeichnung
    „Arbeitsmedizin“ oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ machen.
    Ja! Nach den einschlägigen Arbeitsschutzgesetzen kann sowohl die Bezirksregierung
    als Aufsichtsbehörde des Arbeitsschutzes als auch die Berufsgenossenschaft als Träger
    der gesetzlichen Unfallversicherung entsprechende Praxisbegehungen durchführen.
    Sofern die Maßgaben nicht ordnungsgemäß umgesetzt wurden, können Bußgelder
    festgesetzt werden.
    Grundsätzlich ist das möglich. Ausnahmen sind die Bausteine 5 a) und 5 b), die nur in Verbindung mit Baustein 4 absolviert werden können sowie die Bausteine 13 bis 16, die nur mit der Qualifikation ZMP bzw. ZMF zu buchen sind und zur Qualifikation DH führen. Jeder Baustein führt nach erfolgreicher Absolvierung zu einer Teilqualifikation.
    Grundsätzlich sollte die Zwischenprüfung nach ca. 18 Monaten der Ausbildung absolviert werden, um einen Überblick über den Leistungsstand zu erhalten. War dies nicht möglich (z.B durch Krankheit o.ä.), können beide Prüfungen auch innerhalb eines Jahres absolviert werden.
    Auch Kliniken (z. B. Universitätsklinik) sind berechtigt auszubilden.
    In Berufsschulklassen ist ein „Sitzenbleiben“ nicht möglich, es kann aber bei schlechten Noten in Absprache mit der Schule und dem Ausbildenden ein Jahr wiederholt werden.
    Während der Ausbildung besteht keine Möglichkeit, Fortbildungen zu besuchen, hierzu ist die abgeschlossene Ausbildung notwendig. Auszubildende können jedoch bereits während der Ausbildung den Kenntnisnachweis im Strahlenschutz durch Teilnahme an einem entsprechenden Kurs erlangen. Die Kosten können sowohl von der Auszubildenden als auch vom Ausbildenden getragen werden; das ist nicht festgelegt.
    Der Betriebsarzt legt im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung fest, welche Impfungen
    jeweils anzuraten sind. Einen Impfzwang gibt es nicht. Impfschutz ist auch
    Selbstschutz, der bei der Ausübung eines medizinischen Berufes eine Selbstverständlichkeit
    darstellen sollte. Im Fall der Verweigerung einer betriebsärztliche angeratenen
    Impfung sollte die Impfverweigerung schriftlich dokumentiert werden, da sich
    arbeitsrechtliche Konsequenzen für die Mitarbeiterin ergeben können.
    Im Regelfall ist Ort der Ausbildung die Praxis, die im Berufsausbildungsvertrag eingetragen wurde. Sofern der Arbeitgeber eine Anwesenheit an beiden Praxisorten möchte, muss eine Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien hinsichtlich der Fahrtkosten gefunden werden (Job-Ticket).
    Ja! Für jeden Unternehmer (damit ist auch der Freiberufler gemeint) besteht nach
    den Vorschriften zur gesetzlichen Unfallversicherung die Pflicht, sein Unternehmen
    anzumelden.
    Volljährige Auszubildende können zum Notdienst an Wochenenden und an Feiertagen herangezogen werden, die geleistete Arbeitszeit ist dann entsprechend abzugelten. Minderjährige hingegen dürfen nur an fünf Tagen in der Woche beschäftigt werden, sofern eine Tätigkeit am Wochenende erfolgt, ist an einem berufsschulfreien Tag der Folgewoche freizustellen.
    Minderjährige dürfen nach mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr beschäftigt werden (einmal pro Woche), für volljährige Auszubildende gilt diese Vorschrift nicht; auch nach mehr als fünf Stunden Schulunterricht kann eine Beschäftigung in der Praxis erfolgen.
    Das Berichtsheft ist nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes zu führen, dem Chef vorzulegen und von diesem gegenzuzeichnen. Für die Teilnahme an der Abschlussprüfung hingegen müssen Berichte gefertigt werden. Fachlehrer und Chef bestätigen auf einem entsprechenden Formular, dass ihnen diese Berichte vorgelegt worden sind und dieses Formular wird den Anmeldeformularen beigefügt.
    Das kann unterschiedlich sein: In vielen Fällen wird von der ausbildenden Praxis eine einheitliche Kleidung gewünscht, ggf. mit entsprechendem Schriftzug, dann stellt die Praxis die Kleidung zur Verfügung. Oftmals möchte die/der Auszubildende die Berufskleidung nach eigenem Geschmack selbst kaufen, dann sollte mit dem Chef gesprochen werden, ob und wenn ja, in welcher Höhe er einen Zuschuss gibt
    Grundsätzlich kann der Praxisinhaber Betriebsferien einrichten, dann müssen alle Mitarbeiter in dieser Zeit ihren Urlaub nehmen; Auszubildende sollten jedoch in der berufsschulfreien Zeit (Schulferien) ihren Urlaub antreten. Ist dies aus Praxisgründen nicht möglich, so ist für jeden Berufsschultag ein zusätzlicher Urlaubstag zu geben.
    Nein, die "OBF" kann direkt nach abgeschlossener Berufsausbildung zur ZFA begonnen werden.
    Zu den Arbeiten der ZFA (und damit auch der Auszubildenden) gehört die Reinigung der Behandlungseinheiten, der Arbeitsbereiche, etc. Putzarbeiten wie Fenster, Böden, Toiletten gehören nicht zu diesem Bereich. Sofern ein dringender Handlungsbedarf durch akute Verschmutzung besteht, wird auch die ZFA (oder Auszubildende) diese Reinigung in Ausnahmefällen vornehmen müssen.
    Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers hat er die notwendigen Untersuchungen anzubieten und sowohl diese als auch ggf. zu erfolgende Schutzimpfungen zu bezahlen.
    Grundsätzlich muss er nur Ausbildungsmittel zur Verfügung stellen, d.h. sofern er bestimmte Bücher anschafft, sind diese Eigentum der Praxis. Ansonsten müssen notwendige Schulbücher von der Ausbildungsvergütung bestritten werden.
    Grundsätzlich nicht, ggf. sollte ein Job-Ticket in Betracht gezogen werden.
    Gemäß § 17 Abs. 3 BBiG ist Mehrarbeit abzugelten, dies kann in Freizeit erfolgen oder aber auch in finanzieller Form.
    Nein! Die Mitarbeiten sind durch die Anmeldung der Praxis bei der Berufsgenossenschaft
    versichert. Der Zahnarzt ist nur dann selbst über die Berufsgenossenschaft
    unfallversichert, sofern er sich dort freiwillig versichern möchte.
    Minderjährige dürfen nach mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr beschäftigt werden (einmal pro Woche), für volljährige Auszubildende gilt diese Vorschrift nicht, auch nach mehr als fünf Stunden Schulunterricht kann eine Beschäftigung in der Praxis erfolgen.

    Sofern eine mitarbeitende Person der Praxis positiv auf COVID-19 getestet wird, sollte sich diese unmittelbar in Quarantäne begeben.

    Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall ausschließlich an das zuständige Gesundheitsamt. Wir wissen, dass es derzeit wegen Überlastung zu längeren Wartezeiten kommen kann.

    Stand: 26.03.2020

    Wie im regulären Praxisbetrieb benötigen Sie eine vertretende Praxis. Sie können jedoch im Rahmen der Regelungen zur kassenzahnärztlichen Versorgung die Praxiszeiten reduzieren. Bitte stimmen Sie dies unbedingt mit der KZV Nordrhein ab (Tel. 0211 / 9684-0). Eine Erreichbarkeit für Notfälle muss in den regulären Praxiszeiten weiterhin gewährleistet sein.

    Stand: 23.03.2020

    Ärzte und Zahnärzte haben Anspruch auf eine angemessene Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (§ 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.

    Anträge und Zahlungen werden im Kammerbereich Nordrhein über den Landschaftsverband Rheinland abgewickelt. Ausführliche Informationen unter: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

    Stand: 23.03.2020

    Der Erlass des Ministeriums ist hier nicht eindeutig. Ob Praxismitarbeiter/innen derzeit einen Betreuungsanspruch haben, gilt es, vor Ort mit den zuständigen Städten und Kreisen zu klären.

    Den notwendigen Antrag samt Arbeitgeberbescheinigung finden Sie im Reiter "Artikel" unter dem Punkt "Schul- und Kindergartenschließungen".

    Stand: 23.03.2020

    Bitte nutzen Sie das Plakat „Betreten Sie bitte nicht sofort die Praxis“ auf unserer Webseite, um Ihre Patientinnen und Patienten zu sensibilisieren: Download Plakat

    Stand: 23.03.2020

    Bei ordnungsgemäßem Tragen der Schutzkleidung besteht kein Anlass zur Sorge. Sofern Sie die Praxis (urlaubsbedingt) schließen, verweisen wir auf die Regelungen des SGB V.

    Stand: 23.03.2020

    Das RKI empfiehlt hier eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I („Höheres“ Infektionsrisiko“, s. u.) und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II („Geringeres Infektionsrisiko“, s. u.). Konkrete Fälle sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu besprechen.

    Kategorie I „Höheres Infektionsrisiko“:

    Hatten Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden engen Kontakt, also weniger als 2 Meter Distanz, zu einem bestätigten COVID-19-Fall, und das ohne adäquate Schutzausrüstung, so gilt ein „höheres Infektionsrisiko“.

    Beispiele hierfür, die ein „höheres Infektionsrisiko“ mit sich bringen, sind etwa Handberührungen ohne Handschuhe oder ein mindestens 15-minütiger Gesichts-„face to face“-Kontakt, z. B. im Rahmen eines Gesprächs in einem geschlossenen Raum, ohne dass beide einen Mund-Nasen-Schutzgetragen haben.

    In diesen Fällen begeben Sie sich bitte unmittelbar in Quarantäne und warten auf weitere Anweisungen des Gesundheitsamtes.

    Kategorie II „Geringeres Infektionsrisiko“:
    Sie und/oder Ihr zahnmedizinisches Personal haben sich ohne angemessene Schutzbekleidung in demselben Raum (Behandlungszimmer) wie ein bestätigter Covid-19 Patient aufgehalten, aber eine Distanz von 2 Metern immer eingehalten.

    • Hier hängt das Vorgehen von der Einschätzung des Expositionsrisikos durch das Gesundheitsamt ab: Wird es als hoch angesehen (Aerosolexposition), ist häusliche Quarantäne angezeigt. Bei geringerem Expositionsrisiko dagegen entspricht das Vorgehen der Kategorie III.

    Kategorie III:
    Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden haben während der gesamten Zeit der Behandlung eines infizierten Patienten eine adäquate Schutzausrüstung getragen. Bei Einhaltung der empfohlenen Schutzmaßnahmen besteht kein Anlass für eine Absonderung oder regelmäßige Untersuchung asymptomatischer Mitarbeiter.

    Achten Sie und Ihre Mitarbeiter jedoch auf sich selbst und darauf, ob Sie Symptome haben (Husten, Fieber, Atemnot).

    Nähere Informationen:https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

    Stand: 30.03.2020

    Nein. Für medizinisches Personal schon bei begrenztem Expositionsrisiko, z.B. medizinisches Personal mit Kontakt unter 2 m zu bestätigten Covid-19-Fällen ohne Schutzausrüstung, ≥15 Min face-to-face Kontakt, gilt immer noch häusliche Absonderung in Absprache mit dem Gesundheitsamt.

    Erst wenn die adäquate Versorgung der Patienten durch Personalengpässe nicht mehr möglich, kann es notwendig sein, die bestehenden Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen) für medizinisches Personal anzupassen.

    Stand: 25.03.2020

    Laut Aussage der KZV Nordrhein wird die Assistenzzeit verlängert, wenn die Praxis bei der KZV Nordrhein einen entsprechenden Antrag stellt.

    Stand: 26.03.2020

    Benutzte FFP-Masken und Mund-Nase-Schutz dürfen nicht mit Desinfektionsmittel behandelt werden, da dies die Funktionalität der Maske negativ beeinflussen kann.

    Bei Covid-19 Patienten und begründeten Verdachtsfällen auf Covid-19 darf die Maske auf keinen Fall wiederverwendet werden!

    Stand: 23.03.2020

    Als Praxisinhaber/in haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um eine persönliche Schutzausrüstung zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist keine Behandlung mehr möglich.

    Für die Behandlung von nicht Risikopatienten ist normale Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz) ausreichend. Nur für die Behandlung von Covid-19 Patienten ist die FFP2/3 Maske unbedingt erforderlich.

    Stand: 23.03.2020

    Das zahnärztliche Team sollte waschbaren Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung für die Behandlung von Patienten nicht verwenden.

    Waschbarer Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung kann während der COVID-19- Pandemie z. B. im öffentlichen Bereich oder in Büros hilfreich gegen die Übertragung von Viren eingesetzt werden, aber nicht für die zahnmedizinische Behandlung.

    Wir machen darauf aufmerksam, dass zurzeit viele unseriöse Anbieter auf dem Markt sind, die laut Aussagen der Bezirksregierung Produkte anbieten, die nicht den Anforderungen entsprechen würden. Die Zahnärztekammer ist im intensiven Austausch, um den Engpass an PSA zu beheben.

    Stand: 26.03.2020

    Aufgrund der aktuellen Lage muss bei jedem Patienten zunächst eine Kontakt- und Reiseanamnese durchgeführt werden. Im Verdachtsfall sollten aufschiebbare Behandlungen zunächst für mindestens 14 Tage verschoben werden.

    Sofern die zuvor im Rahmen der Anamnese gestellten Fragen (Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall oder Aufenthalt in einem Risikogebiet) und auch klinische Symptome keinen Verdacht begründen, kann die Behandlung mit den üblichen Schutzmaßnahmen (konsequente Basishygiene mit Mund-Nasen-Schutz) durchgeführt werden.

    Stand: 23.03.2020

    Als Praxisinhaber haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um Desinfektionsmittel/
    Händedesinfektionsmittel zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist die Praxis zu schließen. In diesem Fall kann man sich auch an die Arbeitsagentur wenden und Kurzarbeit beantragen.

    Die Bundesregierung hat am 4. März 2020 die Herstellung von Desinfektionsmittel ohne Zulassung nach Biozid-Verordnung per Allgemeinverfügung erlaubt. Da die Grundstoffe in ausreichendem Umfang auf dem Markt verfügbar sind, soll die genehmigungsfreie Herstellung in Apotheken den gestiegenen Bedarf decken: https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2020/2020-03-04-Desinfektionsmittel.htm

    Stand: 23.03.2020

    Die Zahnärztekammer Nordrhein hält keine Schutzausrüstung vor.

    Über das Problem der zunehmenden Verknappung von Teilen der persönlichen Schutzausrüstung stehen BZÄK und KZBV mit dem Bundesgesundheitsministerium, KZV und ZÄK Nordrhein mit dem Ministerium für Arbeit,Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) in engem Kontakt.

    Stand: 26.03.2020

    Aktueller Hinweis vom 24.03.2020:

    Mehrarbeit (Beschäftigung, die über die vereinbarte Wochenarbeitszeit hinaus geleistet wird) muss nach § 17 Abs. 3 BBiG ausgeglichen werden. Ob dieser Ausgleich in Freizeit oder in finanzieller Form erfolgt, kann zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt werden.

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13.3.2020 per Erlass verfügt, dass die Bezirksregierungen gebeten werden, bis auf Weiteres eine verspätete Aktualisierung – die durch verzögerte Strahlenschutzkurse aufgrund von SARS-CoV-2 begründet ist – anzuerkennen.

    Die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall obliegt letztendlich der zuständigen Bezirksregierung (Strahlenschutzaufsichtsbehörden NRW).

    Stand: 17.03.2020

    Um maximal zwölf Monate, dann muss jedoch ein Mindest -Notendurchschnitt von 2,0 vorliegen.
    Ein Einstieg in die "OBF" ist bedingt durch das modulare System jederzeit möglich.
    Die schriftlichen Prüfungen im Rahmen der "OBF" finden z.Z. zwei Mal im Jahr statt (Mai und November). Es ist zukünftig ein weiterer Prüfungstermin angedacht. Zu diesen Terminen werden alle Bausteine geprüft, die bis zu dem jeweiligen Prüfungszeitpunkt abgeschlossen sind.
    Sie erhalten rechtzeitig einen schriftlichen Bescheid über die Einreichtermine der jeweiligen Arbeitsproben. Die Arbeitsproben können nur zu diesen von der Zahnärztekammer Nordrhein festgelegten Terminen eingereicht werden.

    Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Zahnarztpraxis. Durch die Teilnahme an der BuS-Betreuung wird der Praxisinhaber sensibilisiert, motiviert und informiert, Sicherheit und Gesundheitsschutz in alle Abläufe der Praxis zu integrieren. Ziel ist es, den Arbeitsschutz an den Bedürfnissen der Praxis auszurichten und somit eine sinnvolle und wirksame Umsetzung der Anforderungen des Arbeitsschutzes zu finden.

    Im Rahmen einer speziell auf die Bedürfnisse der zahnärztlichen Praxis abgestimmten Schulung (2 Blöcke à 3 mal 45 Minuten) erhalten Sie alle notwendigen Informationen, damit Sie die Organisation des Arbeitsschutzes in Ihrer Praxis selbst in die Hand nehmen können. Die Motivations- und Informationsmaßnahmen haben das Ziel, den Praxisinhaber die theoretische Grundlagen für die Integration des Arbeitsschutzes in die betrieblichen Abläufe seiner Praxis zu vermitteln.

    ·  Schutzkleidung
    ·  Schutzhandschuhe
    ·  Mund-Nasen-Schutz
    ·  Schutzbrille
    Für Zahnmedizinische Fachangestellte gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung, z. B. zum/zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten/in (ZMP) oder zum/zur Assistenten/in für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP).

    Zahnmedizinische Fachangestellte mit einer Hochschulzugangsberechtigung können studieren und z.B. einen Hochschulabschluss im Bereich Zahnmedizin erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. 
    Die arbeitsmedizinische Vorsorge ist als Präventivmaßnahme zu verstehen. Die Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis können biologischen Arbeitsstoffen (Viren) – insbesondere bei der Stuhlassistenz,  Instrumentenaufbereitung – ausgesetzt sein. Sofern präventive Impfungen möglich sind (insbes. Hepatitis B) sollte ein entsprechender Schutz bestehen. Die arbeitsmedizinische Vorsorge in der Zahnarztpraxis konzentriert sich zudem auf den Aspekt des Hautschutzes.

    Gemäß §3 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) hat der Arbeitgeber erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes umzusetzen und die geeigneten Maßnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiter zu veranlassen. Gemäß Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) §1 hat der Arbeitgeber Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit, welche beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen, zu bestellen. Die Aufgaben der Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit werden in den §§ 3 und 6 des ASiG konkretisiert. Die DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfall-Versicherung) bestimmt für die Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft BGW (d.h. Zahnarztpraxen mit mind. einem Mitarbeiter) die Maßnahmen, die der Arbeitgeber zur Erfüllung der sich aus dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) ergebenden Pflichten zu treffen hat.

    Sicher werden in den ersten Wochen der Ausbildung bestimmte Behandlungen Unbehagen oder sogar Ekel hervorrufen, im Regelfall legt sich dies aber mit der Zeit. Sofern dieses Empfinden aber bleibt, wird nur in einem vertrauensvollen Gespräch mit dem Ausbildenden geklärt werden können, ob hier ein Wechsel in einen anderen Ausbildungsberuf zu empfehlen ist.
    Im Berichtsheft wird in Stichworten der erlernte Stoff eingetragen, der Chef bzw. Ausbildende sollte diese Eintragungen kontrollieren.
    Im Institut stehen für praktische Arbeitskurse Instrumente und Materialien nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Folgen Sie daher bitte genau den Hinweisen in der Programmausschreibung. In der Regel werden gesonderte Instrumenten- und Materiallisten rechtzeitig vor Kursbeginn verschickt.
    Nach der Ausbildungsordnung müssen folgende Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden: Der Ausbildungsbetrieb, Durchführen von Hygienemaßnahmen, Arbeitsorganisation, Qualitätsmanagement, Kommunikation, Information und Datenschutz, Patientenbetreuung, Grundlagen der Prophylaxe, Durchführen begleitender Maßnahmen bei der Diagnostik und Therapie unter Anleitung und Aufsicht des Zahnarztes, Hilfeleistungen bei Zwischenfällen und Unfällen, Praxisorganisation und Verwaltung, Abrechnung von Leistungen (detailliertere Angaben sind der Ausbildungsverordnung zu entnehmen, s. Rubrik Ausbildung dieser Homepage).
    ·  Bereitstellung einer arbeitsmedizinischen Vorsorge/Betreuung für die Mitarbeiter
    ·  Ergreifen von Arbeitsschutzmaßnahmen
    ·  Erstellen eines praxisbezogenen Hygieneplans
    ·  Stellen von persönlicher Schutzausrüstungen für jeden Mitarbeitern
    ·  Sicherheitstechnische Geräteüberprüfungen durch Fachkräfte müssen erfolgen

    Folgende Voraussetzungen sind für die alternative bedarfsorientierte Betreuung nach dem Unternehmermodell zu erfüllen:

    • Sie sind aktiv in das Betriebsgeschehen Ihrer Praxis eingebunden. Die persönliche Teilnahme der Praxisinhaberin/des Praxisinhabers an der durch die Zahnärztekammer Nordrhein veranstalteten Motivations-, Informations- und Fortbildungsmaßnahmen ist verpflichtend.

    • Im Bedarfsfall fordern Sie die Fachberatung durch einen Betriebsarzt bzw. eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (Inanspruchnahme einer bedarfsorientierten Betreuung) an.

    • Sie informieren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung im Betrieb organisiert ist und welcher Betriebsarzt/welche Sicherheitsfachkraft im Bedarfsfall hinzugezogen wird.

    Eine Verkürzung der Ausbildung ist möglich, wenn von der Berufsschule (durch das Zeugnis) und vom Ausbilder „über dem Durchschnitt liegende Leistungen“ bescheinigt werden. Die in der Berufsschule erbrachten Leistungen müssen in den Prüfungsfächern einen Mindestdurchschnitt von 2,2 aufweisen, dabei darf kein Fach schlechter als mit der Note befriedigend benotet worden sein.
    Voraussetzung für die Teilnahme an der "OBF" ist
    • die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), vormals Zahnarzthelferin,
    • der Nachweis über die Kenntnisse im Strahlenschutz nach § 18 a RöV vom 30.04.2003
    • sowie der Nachweis der Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtsstunden

    Die BuS-Betreuung soll teilnehmende Praxisinhaber/-innen in die Lage versetzen, mit überschaubarem Aufwand für eine effiziente arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung der Praxis zu sorgen. Art und Umfang der bedarfsgerechten betriebsspezifischen Betreuung kann durch die Praxisinhaber/-innen eigenverantwortlich selbst festgelegt werden. Die fachkundige Stelle BuS-Dienst der Zahnärztekammer Nordrhein möchte teilnehmende Praxen helfen, durch bedarfsgerechte sowie praxisorientierte Beratung die Anforderungen des Arbeitsschutzes individuell auf die jeweilige Situation in der Praxis zuzuschneiden.

    Arbeitsschutz bietet Ihnen Chancen, Ihre betrieblichen Kosten zu senken, die Ihnen durch Störungen, Unfälle und Ausfallzeiten entstehen. Zudem kann Arbeitsschutz zum Wohlempfinden und zur Motivation Ihrer Mitarbeiter beitragen.

    Die Berufsgenossenschaft ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Das bedeutet,
    dass im Falle eines nachgewiesenen Arbeitsunfalls (z.B. Nadelstichverletzung
    oder Wegeunfall) die Berufsgenossenschaft für den Personenschaden kostentechnisch
    einsteht. Der Arbeitgeber ist insoweit von einer Haftung (i.d.R.) freigestellt.
    Grundsätzlich sind Arztbesuche in die Freizeit zu legen, sofern aber Untersuchungen aus dringenden Gründen wahrgenommen werden müssen, ist dies zu ermöglichen. Gegebenenfalls sollte der behandelnde Arzt eine entsprechende Bescheinigung ausstellen.
    Im Regelfall werden mehrere Bücher zur Auswahl gestellt, diese versuchen den Stoff entsprechend den Vorgaben der Ausbildungsordnung zu vermitteln. Letztlich ist dies eine eigene Entscheidung, ggf. in Absprache mit dem Arbeitgeber.
    Hierfür kann ein sogenannter BuS-Dienst (betriebsärztliche und sicherheitstechnische
    Betreuung) beauftragt werden. Der BuS-Dienst ist ein privater Dienstleister, der
    technische Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner zur Beratung des Zahnarztes
    bei der Erfüllung der sich aus dem Arbeitsschutzrecht ergebenden Arbeitgeberpflichten
    kostenpflichtig zur Verfügung stellt.
    Seltene Gefälligkeiten (ggf. in Notsituationen) gehören zwar nicht zur Ausbildung, im gegenseitigen Miteinander sind sie aber möglich. Sollten diese Arbeiten aber regelmäßig gefordert werden, müssen diese unter Hinweis auf die sogenannten „ausbildungsfernen“ Tätigkeiten verweigert werden. Diese sind nicht Bestandteil der Ausbildung, im Übrigen besteht bei eventuellen Unfällen kein Versicherungsschutz.
    Fortbildungskosten sind grundsätzlich Betriebsausgaben und von der Steuer absetzbar. Eine entsprechende Teilnahmebestätigung erhalten Sie im Tagungsbüro.
    Sobald uns Ihre Interessensbekundung vorliegt, merken wir Sie für die gewünschten Bausteine vor und Sie erhalten zeitnah von uns entsprechende Terminmitteilungen. Diese Mitteilungen enthalten die Termine des entsprechenden Bausteins, ein Anmelde- sowie ein Absageformular. Letzteres für den Fall, dass Sie den Kurstermin nicht wahrnehmen können und sich für den Folgetermin vormerken lassen möchten.
    Wir empfehlen Ihnen, den Nachweis über Ihre Fortbildung zu führen. Für den Nachweis wird eine Teilnahmebestätigung von der Zahnärztekammer Nordrhein ausgestellt.
    Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Karl-Häupl-Institut vom Hauptbahnhof aus mit der U-Bahn-Linie U 77 (bis Endstation „Am Seestern“) zu erreichen, vom Flughafen direkt nur per Taxi.
    Viele Arbeitgeber nutzen die Möglichkeit einer Übernahme nach bestandener Ausbildung, da sie auf Kräfte zurückgreifen können, die die Praxis, die Kolleginnen und auch die Patienten kennen. Andere sind der Ansicht, dass ein Wechsel auch neue Impulse gibt, übernehmen daher generell nicht. Leider liegen uns keine konkreten Zahlen zur Übernahme vor.
    Viele Arbeitgeber nutzen die Möglichkeit einer Übernahme nach bestandener Ausbildung, da sie auf Kräfte zurückgreifen können, die die Praxis, die Kolleginnen und auch die Patienten kennen. Andere sind der Ansicht, dass ein Wechsel auch neue Impulse gibt, übernehmen daher generell nicht. Leider liegen uns keine konkreten Zahlen zur Übernahme vor.
    Nach den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes ist bei einer Arbeitszeit mehr als sechs Stunden eine Pause von 30 Minuten zu geben, bei mehr als neun Stunden ist die Arbeit mit einer Pause von 45 Minuten zu unterbrechen. Diese Vorschrift gilt jedoch nur für Volljährige, minderjährige Auszubildende müssen gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden eine Pause von mindestens einer Stunde einlegen.
    In unmittelbarer Nähe des Instituts stehen renommierte Hotels mit großer Bettenkapazität zur Verfügung. Kursteilnehmer werden gebeten, Reservierungen selbst vorzunehmen. Dies sollte möglichst frühzeitig geschehen, da während der zahlreichen Ausstellungen in Düsseldorf Zimmerengpässe möglich sind.
    Mit einigen Hotels wurden Sonderkonditionen, die jedoch nur an messefreien Tagen gelten, vereinbart.
    Weitere Informationen, wie Hotelverzeichnisse, erhalten Sie bei der Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH, Telefon (02 11) 17 20 20 bzw. im Internet unter der Anschrift: www.duesseldorf-tourismus.de.
    Der erste Schritt ist das Ausfüllen der Interessensbekundung, die Sie als PDF-Formular auf unserer Homepage herunterladen können oder auf Wunsch zugeschickt bekommen. In diesem Formular kreuzen Sie an, welche Bausteine Sie absolvieren möchten.
    Die Abteilung Fortbildung ist unter der Telefonnummer (0211) 44704-0 zu erreichen, außerhalb der Geschäftszeiten unter (0211) 44704-240.
    Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre (Verkürzung ist im Einzelfall möglich) und findet als duale Ausbildung sowohl in der zahnärztlichen Praxis oder Klinik als auch an einem ortsnahen Berufskolleg statt.

    Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss als Einstellungsvoraussetzung vorgeschrieben. Die Praxen stellen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
    ZMP/ZMF ca. anderthalb bis zwei Jahre, darauf aufbauend die DH ebenfalls anderthalb bis 2 Jahre
    Zunächst muss von einer täglichen Ausbildungszeit von acht Stunden ausgegangen werden, in einigen Fällen auch darunter. Verringert sich an einzelnen Tagen die Ausbildungszeit (z.B. Mittwoch- oder Freitagnachmittag), so kann an anderen Tagen die Ausbildungszeit (für Volljährige) auch mehr als acht Stunden betragen .
    Es sind zwei Wiederholungsprüfungen möglich.
    Sofern der Arbeitgeber aus Gründen, die in seiner Person liegen, die Praxis in größerem Umfang schließt, als die Mitarbeiter vereinbart haben, liegt dies in seiner unternehmerischen Risikosphäre. Ein Zugriff auf geleistete oder zu erbringende Überstunden ist ebenso wenig möglich wie ein Verrechnen mit der Vergütung.
    Ein Muster kann hier leider nicht ausgestellt werden, er wird mit der Bescheinigung über die in der Zwischenprüfung nachgewiesenen Kenntnisse ausgegeben, wenn die notwendige Punktzahl erreicht wurde.
    Es gibt keine Vorgaben hinsichtlich des Umfangs, maßgebend ist die inhaltliche Darstellung. Sofern kein eigener PC vorhanden ist, sollte der Arbeitgeber eine Möglichkeit einräumen, die Berichte in der Praxis (nicht während der eigentlichen Arbeitszeit) zu fertigen.
    Grundsätzlich darf der Chef die/den Auszubildende nicht vom Unterricht fernhalten, dies ist ein Verstoß gegen das Schulpflichtgesetz. Sofern der Chef diese Vorschrift nicht beachtet, sollte Kontakt mit der Zahnärztekammer aufgenommen werden.
    Stichtag der Berechnung ist der 1.1. des jeweiligen Kalenderjahres: Wer an diesem Tag -16 Jahre ist = 30 Werktage; -17 Jahre = 27 Werktage; -18 Jahre = 25 Werktage (Werktage = alle Tage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind).
    Ab dem 1. August 2015 beträgt die Empfehlung des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein für die Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr € 615; 2. Ausbildungsjahr € 750; 3. Ausbildungsjahr € 890. Hier ist zu beachten, dass es sich um eine Empfehlung handelt, nicht um eine Verpflichtung.

    Ab dem 1. Januar 2018 beträgt die Empfehlung des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein für die Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr € 750; 2. Ausbildungsjahr € 850; 3. Ausbildungsjahr € 950. Hier ist zu beachten, dass es sich um eine Empfehlung handelt, nicht um eine Verpflichtung.

    Grundsätzlich ist von einer Gesamtzeit von 40 Stunden/Woche auszugehen, in einigen Fällen kann durch die Teilnahme am Berufsschulunterricht die Gesamtarbeitszeit auch darüber liegen.
    Im Regelfall an zwei Tagen in der Woche.
    Bei einer Prozentzahl von 70 und mehr in der schriftlichen Prüfung wird der Kenntnisnachweis erteilt, sofern zwischen 50% und 70% erreicht wurden, kann eine mündliche Ergänzungsprüfung absolviert werden
    Diese Praktika können Sie in der Praxis absolvieren, in der Sie tätig sind. Sie erhalten von uns Testathefte, in denen verschiedene Tätigkeiten aufgeführt sind, die Sie in der Praxis zu erbringen haben und die von Ihrem Arbeitgeber durch entsprechende Unterschriften zu testieren bzw. zu bestätigen sind.
    Kursteilnehmer können ihren PKW auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz des Lindner Congress Hotels, Emanuel-Leutze-Straße 17, (gegenüber dem Karl-Häupl-Institut) abstellen. Im weiteren Umkreis des Institutes (Fußweg ca. 10 Minuten) ist darüber hinaus ausreichend Parkraum vorhanden.
    Nähere Ausführungen dazu sind u.a. zu finden in der Empfehlung des Robert Koch –
    Instituts zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde und im DAHZ Hygieneleitfaden
    (Deutscher Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin) –auf der jeweiligen
    Homepage zu finden-.
    Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten in Zahnarztpraxen, kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxen sowie Kliniken, im öffentlichen Gesundheitswesen, in Dentallaboren, Krankenkassen und Abrechnungszentren. Durch die Vielseitigkeit der Ausbildung können Zahnmedizinische Fachangestellte im Behandlungs- und im Verwaltungsbereich tätig werden. Oftmals erfolgt eine spezielle Ausrichtung, die sich unter anderem an den Erfordernissen und Gegebenheiten in den jeweiligen Praxen orientiert.
    Sie soll die Mitarbeiter vor Kontamination mit Krankheitserregern schützen!

    Grundsätzlich sind Auszubildende von Kurzarbeit ausgenommen, da nach Auffassung des Gesetzgebers es dem ausbildenden Betrieb zuzumuten ist, die Ausbildungszeit sinnvoll zu nutzen und Auszubildende entsprechend einzusetzen. Nur wenn alle Ausbildungsmöglichkeiten erschöpft wurden, kann Kurzarbeit in Betracht kommen (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

    Sofern Kurzarbeit als Ultima Ratio auch im Bereich der Ausbildung erfolgen muss, sind zwei Formen zu unterscheiden:

    • Die Kürzung der wöchentlichen oder täglichen Ausbildungszeit ist nicht als Ausfall der Berufsausbildung einzustufen, und die Ausbildungsvergütung ist in voller Höhe weiter zu zahlen.
    • Sofern die Kurzarbeit durch eine zusammenhängende Schließung realisiert werden muss, ist die Ausbildungsvergütung dennoch 6 Wochen lang weiter in voller Höhe zu zahlen. Fällt die Ausbildung tatsächlich aus, hat die/der Auszubildende gemäß den Regelungen des Berufsausbildungsvertrages dennoch den Anspruch auf Zahlung der Vergütung. Erst nach 6 Wochen kommt dann die Zahlung von Kurzarbeitergeld in Betracht (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

    Stand: 19.03.2020

    Grundsätzlich rechtfertigt die Zahlung von Kurzarbeitergeld keine Kündigung, vielmehr sollen gerade mit der Beantragung von Kurzarbeit Kündigungen vermieden werden.

    Dies gilt auch für Auszubildende. Nur wenn der Ausbildungsbetrieb über eine längere Zeit nicht aktiv betrieben werden kann (hier wird von einem Zeitraum von mehr als drei Monaten auszugehen sein), käme eine Kündigung des Berufsausbildungsvertrages in Betracht. Dann wäre jedoch der Ausbildende verpflichtet, sich rechtzeitig mit Hilfe der Zahnärztekammer Nordrhein und der zuständigen Agentur für Arbeit um die Möglichkeit eines Anschlussausbildungsvertrages in einer anderen Zahnarztpraxis zu bemühen.

    Stand: 19.03.2020

    Gemäß Erlass des MAGS ist „der Unterrichtsbetrieb an allen Schulen bis zum 19.04.2020 einzustellen, der Einsatz der Auszubildenden in den Praxiseinrichtungen aber möglich. Der Einsatz darf nur dem jeweiligen Kenntnisstand entsprechend und unterstützend erfolgen.“

    Die Weisung der Schulschließung gilt für alle Schulformen, so dass auch die Schülerinnen und Schüler der Fachklassen zur/zum ZFA keinen Unterricht an den Berufskollegs bis zum Ende der Osterferien erhalten.

    Der Unterrichtsausfall ist jedoch weder als Freizeit für die Auszubildenden zu verstehen, noch bedeutet dies für die Ausbildungsbetriebe den uneingeschränkten Einsatz der Auszubildenden:

    • Sofern von den Klassenlehrern oder Fachlehrern ein Online-Unterricht eingerichtet wurde, ist dieser im Sinne der dualen Ausbildung zu absolvieren. Der/die Auszubildende ist für diese Zeit entsprechend dem Unterricht am Berufskolleg freizustellen.
    • Sind nach Aussage der/des Auszubildenden umfangreiche Aufgaben von den Fach-/Klassenlehrern aufgegeben worden, die zu bestimmten Zeiten via Chat o.ä. abgegeben werden müssen, ist auch dies mit dem Unterricht am Berufskolleg vergleichbar. Zur Kontrolle und Bestätigung sollten die Azubis den Fach- oder Klassenlehrer bitten, dies dem Ausbilder via Mail zu erläutern und idealerweise auch mitzuteilen, wie zeitaufwändig diese Aufgaben sein werden.  Der/dem Auszubildenden ist für die Bewältigung dieser Aufgaben ein entsprechendes Zeitkontingent einzuräumen, sei es in den Praxisräumen, sei es zu Hause.
    • Sofern mangels ausreichender digitaler Möglichkeiten an den jeweiligen Berufskollegs dies nicht umsetzbar ist, können die Auszubildenden (wie auch in der unterrichtsfreien Zeit) in der Praxis beschäftigt werden. Gleiches gilt auch für nur „vage“ Angaben zum Erarbeiten von Unterrichtsstoff (z.B. lernt die nächsten Seiten im Buch), dies ist wie Hausaufgaben zu werten, kann und muss somit nach dem regulären Praxisdienst (Feierabend oder Wochenende) erfolgen.

    Bei ergänzenden Fragen können Sie selbstverständlich auch telefonisch Kontakt mit dem Ressort Ausbildung aufnehmen: 0211-44704226.

    Stand: 18.03.2020

    Dokumente
    Bausteinkurse der OBF

    Übersicht über die Kurse, Kursstunden und -gebühren

    Online lesen
    Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfungen im Rahmen der Offenen Baustein Fortbildung (OBF)
    Stand: November 2015
    Fortbildungsordnung der Offenen Baustein Fortbildung (OBF)
    Stand: November 2015
    Grafik OBF
    Übersicht über die Qualifikationen im Rahmen der OBF
    Online lesen
    Download Grafik OBF
    Interessensbekundung OBF
    Online lesen
    Prüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen
    Stand: März 2009
    Behandlungen und Kosten
    Service
    Kontakt
    Aufstiegsfortbildung für ZFA

    Assistentin für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP)

    Der AZP-Lehrgang dauert circa ein Jahr. In 480 Unterrichtsstunden werden berufsbegleitend qualifizierte Kenntnisse in verschiedenen Gebieten vermittelt. Der Unterricht wird erstmalig Freitagnachmittag und Samstag stattfinden.
    Artikel

    Sie haben Fragen?

    Beratungshotline zur Aufstiegsfortbildung

    Sie beschäftigen sich schon seit langem mit dem Gedanken, eine Aufstiegsfortbildung zu absolvieren? Auf viele Fragen finden Sie aber auf Anhieb keine zielführenden Antworten? Zudem fehlt im Praxisalltag oft die Zeit für ein längeres Telefonat?

    All dies haben wir zum Anlass genommen, ab 9. Januar 2020 eine Beratungshotline zu schalten, die Ihnen die Möglichkeit bietet, außerhalb unserer und Ihrer Dienstzeiten umfassend über die verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten beraten zu werden. Zunächst wird diese Hotline zu folgenden Zeiten geschaltet sein:

    Donnerstags: 18.00 bis 21.00 Uhr
    Samstags: 11.00 bis 14.00 Uhr

    Telefonnummer:  0211 – 44 704 650

    Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, uns über beratung-aufstiegsfortbildung(at)zaek-nr.de einen Terminwunsch mitzuteilen. Sie erhalten daraufhin eine entsprechende Rückmeldung.

    Nutzen Sie gerne diese Möglichkeit. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

    AZP-Lehrgang

    Melden Sie sich jetzt für den 12. AZP-Lehrgang an! Die Aufnahmeprüfung findet am 10.10.2020 statt. Infos und Anmeldung finden Sie im Reiter "Dokumente".

    Eine Informationsveranstaltung zum AZP-Lehrgang findet am 26. August 2020  ab 16.00 Uhr im Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer Nordrhein statt. Eine Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich!

    Die Informationsveranstaltung am 22. April 2020 muss leider entfallen. Bitte nutzen Sie bei Fragen unsere Hotline.

    Zum Lehrgang gehören die folgenden Bereiche:

    • Zahnärztliches Abrechnungswesen
    • Praxis- und Qualitätsmanagement
    • Rechts- und Wirtschaftskunde
    • Informations- und Kommunikationstechnologie
    • Personal- und Kommunikationsmanagement
    • Berufs- und Arbeitspädagogik

    Die Zugangsvoraussetzungen zum AZP-Lehrgang sind:

    • a) die erfolgreich abgeschlossene Prüfung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (früher Zahnarzthelferin)
    • b) die erfolgreiche Teilnahme an der Aufnahmeprüfung (zum Lehrgang werden max. 36 Kursteilnehmerinnen zugelassen)
    • c) eine mindestens einjährige Tätigkeit als Zahnmedizinische Fachangestellte (früher Zahnarzthelferin) zum Zeitpunkt des Lehrgangsbeginns.

    Die Gebühr der Aufnahmeprüfung beträgt € 50,00. Die Lehrgangskosten betragen € 3.500,00 zuzüglich einer Gebühr für die Abschlussprüfung in Höhe von € 400,00.

    Es besteht die Möglichkeit einer Finanzierungshilfe nach dem Aufstiegsfortbil­dungsförderungsgesetz (AFBG).

    Aufstiegs-BAföG

    Für die Qualifikation „AZP - Assistentin für Zahnärztliches Praxismanagement" greift das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sog. "Aufstiegs-BAföG" -. Es begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das "Aufstiegs-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.

     

     

    Weitere Auskünfte erhalten Sie über folgende Kontaktmöglichkeiten:

     

    "Meister-BAföG" - AFBG

    Tel: 0221-147-4980

    E-Mail: afbg@bezreg-koeln.nrw.de

    telefonische Sprechzeiten: 8:30 - 11:30 Uhr (Mo - Di) und 8:30 - 15:30 Uhr (Do)

    Webseite Aufstiegs-BAföG

    FAQ's
    Dokumente
    Anmeldung zur Aufnahmeprüfung des 12. AZP-Lehrgangs 2020

    Aufnahmeprüfung: 10. Oktober 2020

    Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung AZP
    Stand: März 2009
    Fortbildungsordnung AZP
    Stand: März 2009
    Online lesen
    Lerninhalte und Stundenverteilung des AZP-Lehrgangs

    Stand: Dezember 2019

    Prüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen
    Stand: März 2009
    Behandlungen und Kosten
    Service
    Kontakt

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