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Für die Praxis:  Ausbildung
Materialien, Informationen – alles, was Ausbilder und Auszubildende wissen sollten
Aktuelles Thema:

Die Ausbildung zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten

Zahnmedizinische Fachangestellte betreuen Patienten vor, während und nach der Behandlung, führen Hygienemaßnahmen durch, assistieren behandlungsbegleitend, sind im Bereich der Röntgenassistenz tätig, erklären Patienten die Möglichkeiten der Karies- und Parodontalprophylaxe und leiten zur Mundhygiene an.
Artikel

Ausbildungsprämie

Die Bundesregierung hat am nun auch einen Schutzschirm für Auszubildende gespannt, der dafür sorgt, dass Schulabsolventen ihre Ausbildung beginnen und Auszubildende ihre laufende Ausbildung ordentlich beenden können.

Dazu zählt eine Ausbildungsprämie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

„Der Lernerfolg von Auszubildenden soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro.

KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund- oder Auftragsausbildung erhalten. Die Details der Durchführung einer solchen Verbund- oder Auftragsausbildung werden im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung erörtert.

Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26.5. eine Übernahmeprämie. {Finanzbedarf: 0,5 Mrd. Euro}“ (Auszug aus dem Eckpunktepapier der Bundesregierung vom 03.06.2020)

Bundesministerium der Finanzen:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Um eine Förderung für Ihre Praxis zu erhalten, sollten Sie den Antrag (über Ihren Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) baldmöglichst stellen. Die Antragsfrist endet am 31. August 2020!


Informationen zur Beschäftigung der Auszubildenden in der Praxis während des Ruhen des regulären Unterrichtsbetriebes an den Berufskollegs in NRW

Durch die aktuelle Situation bedingter Unterrichtsausfall an Berufsschulen ist weder als Freizeit für die Auszubildenden zu verstehen, noch bedeutet dies für die Ausbildungsbetriebe den uneingeschränkten Einsatz der Auszubildenden:

  • Sofern von den Klassenlehrern oder Fachlehrern ein Online-Unterricht eingerichtet wurde, ist dieser im Sinne der dualen Ausbildung zu absolvieren. Der/die Auszubildende ist für diese Zeit entsprechend dem Unterricht am Berufskolleg freizustellen.
  • Sind nach Aussage der/des Auszubildenden umfangreiche Aufgaben von den Fach-/Klassenlehrern aufgegeben worden, die zu bestimmten Zeiten via Chat o.ä. abgegeben werden müssen, ist auch dies mit dem Unterricht am Berufskolleg vergleichbar. Zur Kontrolle und Bestätigung sollten die Azubis den Fach- oder Klassenlehrer bitten, dies dem Ausbilder via Mail zu erläutern und idealerweise auch mitzuteilen, wie zeitaufwändig diese Aufgaben sein werden.  Der/dem Auszubildenden ist für die Bewältigung dieser Aufgaben ein entsprechendes Zeitkontingent einzuräumen, sei es in den Praxisräumen, sei es zu Hause.
  • Sofern mangels ausreichender digitaler Möglichkeiten an den jeweiligen Berufskollegs dies nicht umsetzbar ist, können die Auszubildenden (wie auch in der unterrichtsfreien Zeit) in der Praxis beschäftigt werden. Gleiches gilt auch für nur „vage“ Angaben zum Erarbeiten von Unterrichtsstoff (z.B. lernt die nächsten Seiten im Buch), dies ist wie Hausaufgaben zu werten, kann und muss somit nach dem regulären Praxisdienst (Feierabend oder Wochenende) erfolgen.

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass die Ausbildung zur/zum ZFA auch in der aktuellen Situation ohne Regelbeschulung als duale Ausbildung erfolgen muss!

Sofern Auszubildende zur Zeit nur stundenweise, rollierend oder auf sonstige Weise beschult werden, ist ihnen ausreichend Zeit einzuräumen, um die von Seiten der Berufsschule erteilten Aufgaben/Projekte etc. innerhalb der Arbeitszeit zu leisten. Es ist somit entsprechend für diese Aufgaben freizustellen, vergleichbar mit dem Präsenzunterricht. Die Schulen sind bemüht, die Schülerinnen und Schüler mit umfangreichem Lernstoff auszustatten (nicht vergleichbar mit sogenannten Hausaufgaben), um alle Lernfelder möglichst vollumfänglich vermitteln zu können. Dies ist aber nur mit der Mithilfe der Ausbilder in den Praxen möglich, die hierzu entsprechende Freiräume schaffen.

Bei ergänzenden Fragen können Sie selbstverständlich auch telefonisch Kontakt mit dem Ressort Ausbildung aufnehmen: 0211-44704226.


Hinweis: Am 01.01.2020 ist das neue Berufsbildungsgesetz in Kraft getreten! Informationen zu den Änderungen finden Sie im Kapitel "Änderungen im Berufsbildungsgesetz ab 01.01.2020".

Sie sind erste Ansprechpartner für Patienten, Krankenkassen, Labore etc., organisieren Praxisabläufe, wirken bei Maßnahmen des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung mit, dokumentieren Behandlungsabläufe, erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung, kontrollieren die Zahlungseingänge und führen Schriftwechsel durch.

Arbeitsmöglichkeiten nach abgeschlossener Ausbildung

Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten in Zahnarztpraxen, kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxen sowie Kliniken, im öffentlichen Gesundheitswesen, in Dentallaboren, Krankenkassen und Abrechnungszentren.

Durch die Vielseitigkeit der Ausbildung können Zahnmedizinische Fachangestellte im Behandlungs- und im Verwaltungsbereich tätig werden. Oftmals erfolgt eine spezielle Ausrichtung, die sich unter anderem an den Erfordernissen und Gegebenheiten in den jeweiligen Praxen orientiert.

Dauer und Voraussetzungen

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre (Verkürzung ist im Einzelfall möglich) und findet als duale Ausbildung sowohl in der zahnärztlichen Praxis oder Klinik als auch an einem ortsnahen Berufskolleg statt. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss als Einstellungsvoraussetzung vorgeschrieben. Die Praxen stellen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Über das Stellenportal Dentoffert der Zahnärztekammer Nordrhein können Interessierte nach einem Ausbildungsplatz im Bereich Nordrhein suchen oder auch ein eigenes Stellengesuch aufgeben.

Aufstiegschancen

Für Zahnmedizinische Fachangestellte gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung, z. B. zum/zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten/in (ZMP) oder zum/zur Assistenten/in für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP).

Zahnmedizinische Fachangestellte mit einer Hochschulzugangsberechtigung können studieren und z.B. einen Hochschulabschluss im Bereich Zahnmedizin erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.

Die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bringt einige Neuerungen für die berufliche Ausbildung. Das Gesetz ist am 01.01.2020 in Kraft getreten.

Ab wann gelten die Änderungen?

Die neuen Bestimmung gelten seit dem 1. Januar 2020 für alle Auszubildenden. Nur bei der Mindestausbildungsvergütung kommt es weiterhin auf das Datum des Ausbildungsvertrags an.

Freistellung vor und nach der Berufsschule

Die Regelungen für die Freistellung und Anrechnung des Berufsschulunterrichtes auf die Arbeitszeit werden für Jugendliche und Erwachsene vereinheitlicht. Auszubildende dürfen vor einem vor 9 Uhr beginnenden Berufsschulunterricht nicht beschäftigt werden.

Erwachsene und Jugendliche sind dabei an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden von mindestens je 45 Minuten, einmal in der Woche, unter Anrechnung der durchschnittlichen täglichen Ausbildungszeit, freizustellen.

In Berufsschulwochen mit einem planmäßigen Blockunterricht von mindestens 25 Stunden (an mindestens fünf Tagen) muss der Auszubildende, unter Anrechnung der durchschnittlichen wöchentlichen Ausbildungszeit, freigestellt werden.

Freistellung vor der Abschlussprüfung

Ab 2020 haben alle Auszubildenden Anspruch auf einen freien Tag vor der schriftlichen Abschlussprüfung. 

Erweiterte Möglichkeiten der Teilzeitberufsausbildung

Wer den betrieblichen Teil seiner Ausbildung in Teilzeit absolvieren möchte, musste dafür bislang einen besonderen Grund nachweisen. Das ist ab dem 1. Januar 2020 nicht mehr erforderlich.

Das Einverständnis des Ausbildungsbetriebes vorausgesetzt, kann die Ausbildung teilweise oder komplett mit verringerter Stundenzahl durchgeführt werden. Ein Anspruch auf Teilzeitausbildung besteht jedoch nicht. Und: Die Kürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit darf 50 Prozent einer Vollzeitausbildung nicht übersteigen.

Die Dauer der Ausbildung verlängert sich entsprechend, höchstens jedoch bis zum Anderthalbfachen der regulären Ausbildungsdauer. Das bedeutet: Bei einer regulär dreijährigen Ausbildung darf die Teilzeitvariante maximal 4,5 Jahre in Anspruch nehmen.

Die Berufsschule ist an eine im Ausbildungsvertrag vereinbarte Teilzeit nicht gebunden. Die Einbeziehung der Berufsschulzeiten in das Modell muss deshalb zwischen Betrieb, Auszubildenden und Berufsschule abgestimmt werden.

Quelle: DIHK, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Vor Abschluss des Ausbildungsvertrages mit einer Interessentin für diesen Beruf ist folgendes zu beachten:

Es sollte der

  • Abschluss der Hauptschule oder
  • ein gleichwertiger Abschluss einer allgemeinbildenden Schule

nachgewiesen werden können.

Dem Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverträge ist das entsprechende Abschluss- oder Abgangszeugnis beizufügen.

Minderjährige, die zu Beginn des Ausbildungsverhältnisses das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen eine ärztliche Bescheinigung über die Erstuntersuchung (§ 32 Jugendarbeitsschutzgesetz) vorlegen. Das für diese Untersuchung zu verwendende Formular ist beim Einwohnermeldeamt oder der Stadtverwaltung erhältlich.

Auszubildende, die nicht EG-Staaten angehören, benötigen vor Aufnahme der Ausbildung einen gültigen Aufenthaltstitel, der zu der Aufnahme einer dreijährigen Ausbildung berechtigt und eine Arbeitserlaubnis für mindestens 3 Jahre. Dies gilt nicht für Personen, die im Besitz einer Niederlassungserlaubnis (unbefristeter Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt und zeitlich wie räumlich uneingeschränkt gilt) sind.

Die von der ZÄK NR anzufordernden Ausbildungsverträge sind dreifach auszufertigen und nach Unterzeichnung der Vertragspartner zur Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverträge einzureichen.

Die bisherigen Vergütungsempfehlungen wurden durch Vorstandsbeschluss der Zahnärztekammer Nordrhein vom 15. Januar 2020 wie folgt geändert und betragen (brutto) rückwirkend mit Wirkung vom 1. Januar 2020:

  • im 1. Ausbildungsjahr = 840 Euro – bisher 750 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr = 920 Euro – bisher 850 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr = 1.000 Euro – bisher 950 Euro

Zur ordnungsgemäßen Ausfertigung der Ausbildungsverträge machen wir darauf aufmerksam, dass zu § 6 Ziffer 1 (Tägliche Ausbildungszeit) die tägliche Ausbildungszeit von Ihnen einzusetzen ist, wobei diese auch bei volljährigen Auszubildenden 8 Stunden nicht überschreiten darf.

Die Dauer des Urlaubs pro Kalenderjahr richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben. Für volljährige Auszubildende ist in jedem Fall der gesetzliche Mindesturlaub von derzeit 24 Werktagen zu gewähren. Bei minderjährigen Auszubildenden ist gemäß § 19 Abs. 2 Jugendarbeitsschutzgesetz die Dauer wie nachstehend vorgegeben:

Der Anspruch auf Erholungsurlaub für Jugendliche, die zu Beginn des Kalenderjahres

  • noch nicht 16 Jahre alt sind, beträgt mindestens 30 Werktage
  • noch nicht 17 Jahre alt sind, beträgt mindestens 27 Werktage
  • noch nicht 18 Jahre alt sind, beträgt mindestens 25 Werktage.

Als Werktag gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind. Insoweit können Sie den Urlaub auch als tatsächliche Arbeitstage einsetzen, z. B. 24 Werktage entsprechen 20 Arbeitstagen oder 30 Werktage entsprechen 25 Arbeitstagen. Diese Berechnung geht von fünf Arbeitstagen pro Woche aus.

Bitte nehmen Sie die Anmeldung bei der zuständigen Berufsschule selbst vor.

Abschlussprüfung für Zahnmedizinische Fachangestellte Winter 2020/2021

Gemäß § 7 der Prüfungsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein für die Durchführung der Abschlussprüfungen im Ausbildungsberuf "Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r" vom 30. November 2001 in der genehmigten Fassung vom 13. März 2003 gibt die Zahnärztekammer Nordrhein den Termin der zentralen schriftlichen Prüfung wie folgt bekannt:

                                                         Mittwoch, 11.11.2020 (ganztags)

Die praktischen Prüfungen bzw. mündlichen Ergänzungsprüfungen sollten bis zum 31.01.2021 beendet sein.

Anmeldungen zu dieser Prüfung müssen an die Zahnärztekammer Nordrhein, Emanuel-Leutze-Straße 8, 40547 Düsseldorf (Postfach 10 55 15, 40046 Düsseldorf) bis 28.08.2020 eingereicht werden. Verspätet und unvollständig eingehende Anträge können wegen der verbindlichen Fristen nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Schüler/innen, die eine vorgezogene Prüfung ablegen möchten, müssen nach Erhalt des Halbjahreszeugnisses oder einer Notenübersicht des Berufskollegs diese Unterlagen unverzüglich in Kopie mit einem formlosen Antrag bei der Zahnärztekammer Nordrhein einreichen (per Fax unter der Rufnummer 0211-44704-403).

Die Zulassungsvoraussetzungen sind aus der Prüfungsordnung §§ 8, 9 ff. zu entnehmen.

Eventuell erforderlich werdende Rückfragen bitten wir, an die Landesgeschäftsstelle unter der Rufnummer 0211/44704-204 zu richten.

Zwischenprüfung der Zahnmedizinischen Fachangestellten Frühjahr 2021

Gemäß § 7 der Prüfungsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein für die Durchführung der Abschlussprüfungen im Ausbildungsberuf "Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r" vom 30. November 2001 in der genehmigten Fassung vom 13. März 2003 gibt die Zahnärztekammer Nordrhein den Termin für die Zwischenprüfung wie folgt bekannt:

                                                    Mittwoch, 03.02.2021 (nachmittags)

Anmeldungen zu dieser Prüfung müssen an die Zahnärztekammer Nordrhein, Emanuel-Leutze-Straße 8, 40547 Düsseldorf (Postfach 10 55 15, 40046 Düsseldorf) bis 17.11.2020 eingereicht werden. Verspätet und unvollständig eingehende Anträge können wegen der verbindlichen Fristen nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Zulassungsvoraussetzungen sind aus der Prüfungsordnung §§ 8, 9 ff. zu entnehmen.

Eventuell erforderlich werdende Rückfragen bitten wir, an die Landesgeschäftsstelle unter der Rufnummer 0211/44704-204 zu richten.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte aus den "Grundsätzen für die Durchführung von Zwischen­prüfungen" die in den Vorgaben für die Einstellung, Ausbildung und Prüfung für den Ausbildungs­beruf "Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r" abgedruckt sind.

FAQ's
Ausbildung in der Schule

Es sind grundsätzlich alle Personen mitzuzählen, die in der Regel ständig mit der automatisierten Datenverarbeitung beschäftigt sind. Als vereinfachte Faustformel gilt: „Inhaber plus Mitarbeiter (angestellte Zahnärzte und ZFAs) minus Reinigungskraft“.

Datenverarbeitung ist insbesondere auch die Aufnahme von Patienten- und Gesundheitsdaten in die Patientenkartei.

In der Regel“ bedeutet eine Dauerbeschäftigung von zumindest einem Jahr. Dabei ist es unerheblich, ob die Person in Teil- oder Vollzeit tätig ist.

„Ständig“ beschäftigt ist eine Person, wenn sie für die Aufgabe, die nicht ihre Hauptaufgabe sein muss, auf unbestimmte, zumindest aber längere Zeit vorgesehen ist und sie entsprechend wahrnimmt. Das Merkmal ist auch erfüllt, wenn die Aufgabe nur gelegentlich erfüllt wird (z. B. 1x/Mo), die Person die Aufgabe aber grundsätzlich wahrzunehmen hat. Mitarbeiter in Mutterschutz- und Elternzeit zählen nicht dazu.

Die ÜBAG ist im „rechtlichen Kern“ eine Gemeinschaftspraxis. Insofern gelten die Datenbestände der einzelnen Praxissitze als ein „Datenstamm“. Sofern der Zugriff auf die „regionalen“ Datenbestände jeweils auch vom anderen Praxissitz aus möglich ist, muss die „20-Personen-Regel“ Berücksichtigung finden.

Die Anforderungen des Gesetzgebers sind hoch angesetzt. Es werden sowohl gute technische als auch rechtliche Kenntnisse (Datenschutz) verlangt. Rechtliche Anforderungen und tatsächliche Umsetzung fallen gerade in diesem Bereich oftmals auseinander. Es sollte jedoch zumindest eine Schulung hierzu besucht, um eine gewisse Grundqualifikation zu erwerben. Ein entsprechendes Kurszertifikat wird als Nachweis gegenüber der Datenschutzaufsicht ausreichen.

Nein.

Der Datenschutzbeauftragte kann nicht selbst Inhaber der Praxis sein. Die Gesellschafter der Praxisgemeinschaft sind Inhaber.

Ein gesetzliches Verbot besteht nicht.

Der Datenschutzbeauftragte muss aber in seiner Aufgabe und Funktion weisungsfrei agieren können, um den Verantwortlichen (=Praxisinhaber) objektiv beraten zu können.

Sofern die auserwählte Person sich etwa aufgrund ihrer persönlichen Nähe zum Praxisinhaber als „befangen“ ansieht und dadurch eine Beeinflussung ihrer Weisungsfreiheit befürchtet, sollte sie ggf. Abstand von der avisierten Aufgabe nehmen.

Nein. Hierzu bedarf es grundsätzlich der Zustimmung des Mitarbeiters, da dies nicht vom sogenannten Direktionsrecht (§ 106 GewO – Gewerbeordnung) des Arbeitgebers umfasst ist. Es bedarf daher immer einer einvernehmlichen Einigung hierüber. Die Einigung sollte aus Beweiszwecken verschriftlich werden.

Nein. Es kann sowohl ein interner (Mitarbeiter) als auch externer Datenschutzbeauftragter eingesetzt werden. Auch mit dem externen Datenschutzbeauftragten muss eine schriftliche Vereinbarung hierüber getroffen werden.

Der Datenschutzbeauftragte ist der Datenschutzaufsicht zu melden. Diese ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit – LDI NRW – (nicht die Zahnärztekammer).

Hierbei handelt es sich um ein allgemeines Informationspapier, welches der Zahnarzt seinen Patienten und Mitarbeitern vorlegen muss, um über die Datenverarbeitung in seinem Betrieb zu informieren. Hierzu besteht eine gesetzliche Verpflichtung. Die Unterschrift der Kenntnisnahme der Information durch den Patienten bzw. den Mitarbeiter ist aus Nachweiszwecken zu empfehlen. Die LDI NRW spricht sich gegen einen Aushang aus.

Zu beachten ist, dass die Unterschrift des Patienten zur Information nach Art. 13 DSGVO nicht automatisch eine Einwilligung des Patienten in die Datenverarbeitung darstellt!

Alle Patienten müssen diese Information erhalten. „Altpatienten“ ist das Informationspapier auszuhändigen, sobald sie wieder einen Termin in der Praxis wahrnehmen.

Ja.

Die Information nach Art. 13 DSGVO muss jedoch von der Anamneseerhebung optisch hervorgehoben werden (z. B. durch einen Kasten). Wir empfehlen zudem entsprechend auch zwei Unterschriften.

Werden die Gesundheitsdaten zur Durchführung des Behandlungsvertrags verarbeitet (Eintragungen in die Patientenakte), bedarf es hierfür keiner ausdrücklichen Einwilligung des Patienten und somit auch keiner besonderen Nachweislegung.

Sofern Daten dergestalt verarbeitet werden, dass z. B. eine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, bedarf es hingegen einer ausdrücklichen Einwilligung des Patienten. Diese sollte aus Nachweiszwecken schriftlich erfolgen. Sowohl der Zweck der Datenweitergabe als auch der Datenempfänger müssen benannt werden.

Hier gilt die bisherige Rechtslage weiter. Es ist eine vorherige Einwilligung zum Recall erforderlich. Auf dem zu unterzeichnenden Papier muss der der Hinweis vermerkt werden, dass die Einwilligung jederzeit widerrufen werden kann.

Sofern die Einwilligung vorliegt und der Recall erfolgen kann, sollte die Erinnerung im Umschlag versandt werden.

Das Einstellen von Fotos der Mitarbeiter ins Internet bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des jeweiligen Mitarbeiters.

Ja.

Selbstverständlich sollte wie bisher auch auf Diskretion am Empfang geachtet werden. Insbesondere Daten wie der Geburtstag, die Telefonnummer und die Adresse sollten diskret behandelt werden. Der Name ist zwar ebenfalls ein „Datum“ im Sinne des Datenschutzrechts. Dieses ist jedoch im Vergleich zu den zuvor genannten allgemein „gesellschaftsfähig“ und quasi alltäglich im Gebrauch. Sofern ein Patient jedoch ausdrücklich ein Synonym oder eine Nummer wählt, um aufgerufen zu werden, sollte dies auch umgesetzt werden.

Da der Zahnstatus ebenso wie z. B. Muttermale oder Narben der Identifikation einer Person dienen können, sollte vor einer solchen Umsetzung auf jeden Fall im Vorfeld die Einwilligung des Patienten hierzu schriftlich vorliegen.

Laut Auskunft der LDI NRW ist lediglich dann mit Bußgeldern zu rechnen, sofern erkennbar ist, dass sich der Datenschutzverantwortliche überhaupt nicht mit dem Thema Datenschutz beschäftigt bzw. lediglich eine sehr oberflächliche Umsetzung der Vorgaben erfolgt. Sofern die seitens der Zahnärztekammer Nordrhein zur Verfügung gestellten Information praxisindividuell umgesetzt werden, sollten Bußgelder vermeidbar sein.

Hinsichtlich der Vertragsschließung mit einem externen Dentallabor zur Auftragsverarbeitung ist festzuhalten, dass derzeit noch unklar ist, ob die Datenweitergabe vom Zahnarzt an das Labor als Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO und § 62 BDSG einzustufen ist. Dies ist nach hiesiger Einschätzung derzeit noch klärungsbedürftig. Eine entsprechende Anfrage wurde seitens der Zahnärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe im Juli 2018 an die LDI NRW gerichtet.

Hinweis: Sofern eine solche Vereinbarung geschlossen wurde, bedarf es für die Weitergabe der Patientendaten an das Labor keiner ausdrücklichen Einwilligung des Patienten in die Datenweitergabe.

Ja.

Es muss ein entsprechender Vertrag geschlossen werden. Auch muss die beauftragte Person zur Verschwiegenheit angehalten werden. Die Beauftragung ist zudem in das Informationspapier für die Patienten nach Art. 13 DSGVO mit aufzunehmen.

Nach derzeitiger Antwort seitens der LDI NRW sei insbesondere entscheidend, ob dem Steuerberater im Rahmen seiner vertraglich vereinbarten Aufgaben eine eigene Entscheidungskompetenz übertragen wird oder nicht:

  1. Führt der Steuerberater ausschließlich die reine Lohn- und Gehaltsabrechnung oder eine rein technische Dienstleistung im Auftrag des Praxisinhabers aus, und hat er dabei keine eigenverantwortliche Entscheidungsbefugnis, sei allgemein von einer Auftragsverarbeitung auszugehen. Dann müsste ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag zwischen Zahnarzt und Steuerberater geschlossen werden.
  2. Erbringt der Steuerberater hingegen eine Leistung, die über eine weisungsabhängige, technische Dienstleistung hinausgeht (z.B. Erstellung des Jahresabschlusses, Steuerberatung etc.), handelt der Berater nach § 32 Abs. 2 Steuerberatungsgesetz komplett eigenverantwortlich und damit somit weisungsfrei. In dieser Situation kommt kein Auftragsverarbeitungsvertrag in Betracht. Als Konsequenz folgt daraus, dass für die Weitergabe von Patientendaten an den Steuerberater eine Einwilligung des Patienten vorliegen muss. Nur dann, wenn die Patientendaten (Name, Adresse usw.) vor der Übergabe an den Steuerberater geschwärzt werden, ist eine Einwilligung nicht erforderlich.
  3. Sollte der Steuerberater sowohl für die Lohn-/Gehaltsabrechnung als auch für die Steuerberatung beauftragt werden, liegen eine Auftragsverarbeitung und eine Datenverarbeitung in eigener Verantwortung vor.

Die vereinbarte Hygiene-Pauschale für Zahnärzte gilt nur für ambulante Behandlungen bei niedergelassenen Zahnärzten und zugelassenen MVZ. Krankenhäuser erhalten andere Formen von Hygiene-Abgeltungen.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Die vereinbarte Hygiene-Pauschale gilt für Zahnärzte, MKG-Chirurgen und Kieferorthopäden jeweils in ambulanten Praxen und zugelassenen MVZ.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Zur Abgeltung der hygiene- und pandemiebedingten Mehraufwände bei Zahnärzten erscheint eine Anwendbarkeit des Beschlusses auch auf Selbstzahler gerechtfertigt.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Auch für den Basis- und Standardtarif kann ausnahmsweise der 2,3fache Bemessungsfaktor (anstatt dem 2,0fachen Faktor) der GOZ-Nr. 3010 analog für die Hygieneabgeltung berechnet werden.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Die Regelung gilt grundsätzlich nicht für gesetzlich Versicherte. Für gesetzlich Versicherte sollen entsprechende Regelungen für die Abgeltung der Covid19-bedingten Hygieneaufwände getroffen werden.

Für GKV-Patienten, die Privatleistungen in Anspruch nehmen, gilt der Beschluss ausnahmsweise unter den folgenden Voraussetzungen:

a) Anspruch auf Kostenerstattung durch eine private Zusatzversicherung (hier können tarifliche Leistungsbegrenzungen wie Erstattungsobergrenzen oder Zahnstaffelregelungen einer Erstattung entgegenstehen) und

b) der erhöhte Hygieneaufwand wird nicht durch eine gesonderte Vergütung bzw. kostenlose Bereitstellung von Hygienematerialien der GKV abgedeckt (keine Doppelberechnung).

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Die Berechnung hat wie folgt zu erfolgen:

Geb.-Nr.

Leistung

Faktor

3010a

erhöhter Hygieneaufwand entsprechend Geb.-Nr. 3010 GOZ, Entfernung eines mehrwurzeligen Zahnes

2,3

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Je nach Verfügbarkeit der Kursreferenten bzw. entsprechender Räumlichkeiten, finden die Kurse an Wochentagen oder an Wochenenden statt. Die Kurstermine werden rechtzeitig mitgeteilt.
Grundsätzlich besteht die Ausbildung aus schulischer und betrieblicher Ausbildung, Fehlzeiten sollten daher möglichst vermieden werden. Nach den Vorgaben der Prüfungsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein kann die Zulassung zur Abschlussprüfung bei mehr als 180 Schulstunden (30 Tage) während der Ausbildung abgelehnt werden.
Aus Zweckmäßigkeitsgründen bietet sich die Schule am Praxisort an, es kann aber auch eine andere Schule mit einer entsprechenden Fachklasse besucht werden.

Ein Zahnarzt hat grundsätzlich nur in Notfällen eine Pflicht zur Behandlung. Sie können – möglichst in Abstimmung mit dem Patienten – unter Berücksichtigung der medizinischen Dringlichkeit eigenverantwortlich entscheiden, ob Sie eine Behandlung jetzt durchführen müssen, d. h. ob es sich um einen zahnmedizinischen Notfall handelt oder die Behandlung verschoben werden kann.

Ausführliche Informationen unter: https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/behandlungspflicht-von-erkrankten.html

Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ist zu empfehlen, für die Sicherheit von Patienten, Personal sowie Zahnärztinnen und Zahnärzten die Entstehung von Aerosolen in Zahnarztpraxen in der derzeitigen Pandemielage zu vermeiden.

Darf ich Kindern die Behandlung verweigern, da bei diesen potenziell ein größeres Übertragungsrisiko vermutet wird?

Hier gilt die gleiche Regelung wie oben. Auch aus der Berufsordnung geht hervor: Der Zahnarzt kann die zahnärztliche Behandlung ablehnen, wenn die Behandlung ihm nach pflichtgemäßer Interessenabwägung (vgl. Berufsordnung §1 Abs. 6 b) nicht zugemutet werden kann.

Stand: 23.03.2020

Noch liegen keine ausreichenden Daten über die Dauer der Erregerausscheidung bei nicht mehr symptomatischen Personen vor, um eine generelle abschließende Empfehlung zur Beendigung der Maßnahmen nach Abklingen der Symptomatik zu geben. In diesen Fällen sollte daher derzeit eine individuelle Entscheidung getroffen werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Infektionsschutz der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) mögliche Kriterien zur Aufhebung der Isolierung bzw. Entlassung erarbeitet. Hiernach könnte frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung (nach Rücksprache mit ärztlicher Betreuung) von einer Gesundung gesprochen werden.

Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat uns aus gegebenem Anlass darauf hingewiesen, dass es für ehemals auf Covid-19 positiv getestete Patienten vor einer zahnärztlichen Behandlung keiner "Freitestung" bedarf.

Hierzu gilt die Regelung:

Wann ist eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit nötig?

Eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit ist nur bei medizinischem Personal von Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Pflegepersonal von Alten- und Pflegeeinrichtungen nötig. Dieses hat - sofern zumindest einmal positiv auf SARS-CoV-2 getestet - vor der Wiederaufnahme der Tätigkeit zwei aufeinander folgende, negative SARS-CoV-2 Tests nachzuweisen, welche im Abstand von mindestens 24 Stunden abgestrichen wurden. Zudem wird medizinisches Personal aus Krankenhäusern und Arztpraxen in bestimmten Fällen auch im Verlauf ihrer Quarantäne abgestrichen, selbst wenn keine Symptome auftreten.

Für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auch der kritischen Infrastruktur - gibt es keine Freitestung am Ende der Quarantäne oder zur Wiederaufnahme der Tätigkeit.

Stand: 28.04.2020

Aus der Patientenbehandlung stammende mit Blut und Sekreten behaftete Abfälle wie Einwegwäsche und Einwegartikel (Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken, Wischtücher, Watterollen, …) sollen nach jeder Behandlung noch im Behandlungszimmer in reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Müllbeutel verpackt und zugeknotet werden. Wenn in der Zahnarztpraxis COVID-19 Patienten nicht schwerpunktmäßig (sondern nur in sporadischen Einzelfällen) behandelt werden, können diese in geringen Mengen anfallende Abfälle im Rahmen der Entsorgung gemischter Siedlungsabfälle dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden. Eine gesonderte Deklaration ist nicht notwendig (vgl. Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes: https://www.laga-online.de/documents/m_2_3_1517834373.pdf).

Stand: 08.04.2020

Minderjährige haben Anspruch auf Freistellung am Tag vor der schriftlichen Prüfung, volljährige Auszubildende jedoch nicht. Für die Teilnahme an der Prüfung ist der Prüfling freizustellen.
Es besteht grundsätzlich keine Verpflichtung des Arbeitgebers, Kosten wie Fahrgeld, Weihnachts- und Urlaubsgeld zu zahlen. Nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) ist die Reinigung besonders verschmutzter Arbeitskleidung zu zahlen. Sofern die/der Auszubildende einen Vertrag über vermögenswirksame Leistungen abgeschlossen hat, besteht zwar die Verpflichtung des Ausbildenden, den Sparbetrag direkt abzuführen, im Zuständigkeitsbereich der Zahnärztekammer Nordrhein existiert jedoch keine Vereinbarung über zusätzlich, vom Arbeitgeber zu zahlende Beiträge.
Nein, die Zwischenprüfung ist wie regulärer Unterricht zu sehen, es besteht weder für Volljährige noch für Minderjährige ein Recht auf Freistellung.
Für die eigene Eheschließung besteht für die Zeremonie beim Standesamt eine Anrecht auf Freistellung, ebenso wie bei Todesfällen von Eltern, Kindern und Lebenspartnern. Zusatzurlaub hingegen ist nicht vorgesehen.
Mit einer Fünf in einem schriftlichen Fach kann ein Ausgleich durch andere Fächer erfolgen, bei zwei Fünfen kann durch die mündliche Ergänzungsprüfung ein Ausgleich erzielt werden. Bei drei Fünfen ist dies rein rechnerisch nicht mehr möglich.
Bei einer Verkürzung um 12 Monate muss der Chef sein Einverständnis in Form einer zusätzliche Bescheinigung erteilen. Bei der Verkürzung um sechs Monate erteilt er durch seine Unterschrift auf dem Anmeldebogen seine Einwilligung.
Gemäß § 17 der Prüfungsordnung ist die Prüfung nicht öffentlich, Begleitpersonen müssen daher warten, je nach Räumlichkeiten der Schule im Regelfall außerhalb des Schulgeländes.
Prinzipiell ist jegliche Dokumentation aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Zum Zwecke der Veröffentlichung und der Vervielfältigung gelten die entsprechenden Rechtsvorschriften. Bei Seminaren mit Diskussionen sind Mitschnitte mit Rücksicht auf die anderen Teilnehmer ebenfalls grundsätzlich untersagt. Bitte nehmen Sie Rücksicht und stören Sie den Kursablauf nicht durch fortlaufendes Kameraklicken, geräuschvolles Bänderwechseln und den Gebrauch von Blitzlichtern. Wir weisen darauf hin, dass die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fortbildungsveranstaltungen generell nicht erlaubt ist. Sofern Sie einen Herzschrittmacher tragen, halten Sie sich bitte von Elektrochirurgie- und Ultraschallgeräten fern.
Die Assistenz bei zahnärztlichen Behandlungen ist Bestandteil der Ausbildung, nur durch Zuschauen sind die wesentlichen Arbeitsschritte nicht zu erlernen, dies geht nur durch praktisches Anwenden.
a) Es gibt keine Vorgaben für den Umfang des Berichts, maßgeblich ist die Art und Weise des Textes; b) und c) Es muss sich um ein Thema aus dem Praxisalltag einer Zahnarztpraxis handeln.
Die Fachberichte sollten auch dem Fachlehrer vorgelegt werden, nur in Einzelfällen (längere Krankheit o.ä.) kann auch ein anderer Lehrer die Richtigkeit der Berichte bestätigen.
Nein, Sie erhalten nach Absolvierung aller für die ZMP-, ZMF- bzw. DH-Qualifikation erforderlichen Bausteine automatisch die entsprechende Urkunde.
Im Rahmen eines Pilotprojektes erhalten Sie für den Besuch von Fortbildungsveranstaltungen Punkte gemäß den Richtlinien der Bundeszahnärztekammer. Die Punkte entnehmen Sie bitte der jeweiligen Kursausschreibung. Von Seiten der Zahnärztekammer erfolgt keine personenbezogene Dokumentation.
Blockunterricht ist für die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten im Bereich Nordrhein nicht vorgesehen.
Ja, es besteht die Möglichkeit, einen Bildungsscheck bzw. einen Prämiengutschein zu beantragen. Hierbei handelt es sich um eine Fördermaßnahme, bei der ein Zuschuss von z.Z. bis zu 500,00 Euro auf die Kurs- und Prüfgebühren gewährt wird. Ein entsprechender Antrag sollte möglichst zeitnah vor Beginn der Fortbildung gestellt werden Für die DH-Bausteine besteht die Möglichkeit der Förderung über das Meister-Bafög. Hier erfahren Sie alles Wichtige beim "Amt für Aufstiegsfortbildungsförderung".
Nicht immer wird es in der zahnärztlichen Praxis möglich sein, feste Zeiten einzuhalten, um eine Mittagspause machen zu können, grundsätzlich ist aber eine Pause von 30 Minuten nach mehr als sechsstündiger Tätigkeit einzuhalten.
Gemäß den Vorgaben des BBiG ist nur die Ausbildungsstätte geeignet, die die notwendigen Kenntnisse in vollem Umfang vermitteln kann. Ist dies – wie in einer KFO-Praxis üblicherweise – nicht möglich, sollten die anderen Fachbereiche in einer anderen Praxis erlernt werden. Während der Gesamtzeit der Ausbildung von drei Jahren geht man von einer Dauer von sechs Monaten aus (nicht zwingend im Ganzen).
Viele Schulen haben auf ihrer Homepage ein sog. „Schwarzes Brett“, auf dem Unterrichtsausfall vermerkt wird.
Nein! Dies darf nach dem Arbeitssicherheitsgesetz nur ein Arzt mit der Gebietsbezeichnung
„Arbeitsmedizin“ oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ machen.
Ja! Nach den einschlägigen Arbeitsschutzgesetzen kann sowohl die Bezirksregierung
als Aufsichtsbehörde des Arbeitsschutzes als auch die Berufsgenossenschaft als Träger
der gesetzlichen Unfallversicherung entsprechende Praxisbegehungen durchführen.
Sofern die Maßgaben nicht ordnungsgemäß umgesetzt wurden, können Bußgelder
festgesetzt werden.
Grundsätzlich ist das möglich. Ausnahmen sind die Bausteine 5 a) und 5 b), die nur in Verbindung mit Baustein 4 absolviert werden können sowie die Bausteine 13 bis 16, die nur mit der Qualifikation ZMP bzw. ZMF zu buchen sind und zur Qualifikation DH führen. Jeder Baustein führt nach erfolgreicher Absolvierung zu einer Teilqualifikation.
Grundsätzlich sollte die Zwischenprüfung nach ca. 18 Monaten der Ausbildung absolviert werden, um einen Überblick über den Leistungsstand zu erhalten. War dies nicht möglich (z.B durch Krankheit o.ä.), können beide Prüfungen auch innerhalb eines Jahres absolviert werden.
Auch Kliniken (z. B. Universitätsklinik) sind berechtigt auszubilden.
In Berufsschulklassen ist ein „Sitzenbleiben“ nicht möglich, es kann aber bei schlechten Noten in Absprache mit der Schule und dem Ausbildenden ein Jahr wiederholt werden.
Während der Ausbildung besteht keine Möglichkeit, Fortbildungen zu besuchen, hierzu ist die abgeschlossene Ausbildung notwendig. Auszubildende können jedoch bereits während der Ausbildung den Kenntnisnachweis im Strahlenschutz durch Teilnahme an einem entsprechenden Kurs erlangen. Die Kosten können sowohl von der Auszubildenden als auch vom Ausbildenden getragen werden; das ist nicht festgelegt.
Der Betriebsarzt legt im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung fest, welche Impfungen
jeweils anzuraten sind. Einen Impfzwang gibt es nicht. Impfschutz ist auch
Selbstschutz, der bei der Ausübung eines medizinischen Berufes eine Selbstverständlichkeit
darstellen sollte. Im Fall der Verweigerung einer betriebsärztliche angeratenen
Impfung sollte die Impfverweigerung schriftlich dokumentiert werden, da sich
arbeitsrechtliche Konsequenzen für die Mitarbeiterin ergeben können.
Im Regelfall ist Ort der Ausbildung die Praxis, die im Berufsausbildungsvertrag eingetragen wurde. Sofern der Arbeitgeber eine Anwesenheit an beiden Praxisorten möchte, muss eine Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien hinsichtlich der Fahrtkosten gefunden werden (Job-Ticket).
Ja! Für jeden Unternehmer (damit ist auch der Freiberufler gemeint) besteht nach
den Vorschriften zur gesetzlichen Unfallversicherung die Pflicht, sein Unternehmen
anzumelden.
Volljährige Auszubildende können zum Notdienst an Wochenenden und an Feiertagen herangezogen werden, die geleistete Arbeitszeit ist dann entsprechend abzugelten. Minderjährige hingegen dürfen nur an fünf Tagen in der Woche beschäftigt werden, sofern eine Tätigkeit am Wochenende erfolgt, ist an einem berufsschulfreien Tag der Folgewoche freizustellen.
Minderjährige dürfen nach mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr beschäftigt werden (einmal pro Woche), für volljährige Auszubildende gilt diese Vorschrift nicht; auch nach mehr als fünf Stunden Schulunterricht kann eine Beschäftigung in der Praxis erfolgen.
Das Berichtsheft ist nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes zu führen, dem Chef vorzulegen und von diesem gegenzuzeichnen. Für die Teilnahme an der Abschlussprüfung hingegen müssen Berichte gefertigt werden. Fachlehrer und Chef bestätigen auf einem entsprechenden Formular, dass ihnen diese Berichte vorgelegt worden sind und dieses Formular wird den Anmeldeformularen beigefügt.
Das kann unterschiedlich sein: In vielen Fällen wird von der ausbildenden Praxis eine einheitliche Kleidung gewünscht, ggf. mit entsprechendem Schriftzug, dann stellt die Praxis die Kleidung zur Verfügung. Oftmals möchte die/der Auszubildende die Berufskleidung nach eigenem Geschmack selbst kaufen, dann sollte mit dem Chef gesprochen werden, ob und wenn ja, in welcher Höhe er einen Zuschuss gibt
Grundsätzlich kann der Praxisinhaber Betriebsferien einrichten, dann müssen alle Mitarbeiter in dieser Zeit ihren Urlaub nehmen; Auszubildende sollten jedoch in der berufsschulfreien Zeit (Schulferien) ihren Urlaub antreten. Ist dies aus Praxisgründen nicht möglich, so ist für jeden Berufsschultag ein zusätzlicher Urlaubstag zu geben.
Nein, die "OBF" kann direkt nach abgeschlossener Berufsausbildung zur ZFA begonnen werden.
Zu den Arbeiten der ZFA (und damit auch der Auszubildenden) gehört die Reinigung der Behandlungseinheiten, der Arbeitsbereiche, etc. Putzarbeiten wie Fenster, Böden, Toiletten gehören nicht zu diesem Bereich. Sofern ein dringender Handlungsbedarf durch akute Verschmutzung besteht, wird auch die ZFA (oder Auszubildende) diese Reinigung in Ausnahmefällen vornehmen müssen.
Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers hat er die notwendigen Untersuchungen anzubieten und sowohl diese als auch ggf. zu erfolgende Schutzimpfungen zu bezahlen.
Grundsätzlich muss er nur Ausbildungsmittel zur Verfügung stellen, d.h. sofern er bestimmte Bücher anschafft, sind diese Eigentum der Praxis. Ansonsten müssen notwendige Schulbücher von der Ausbildungsvergütung bestritten werden.
Grundsätzlich nicht, ggf. sollte ein Job-Ticket in Betracht gezogen werden.
Gemäß § 17 Abs. 3 BBiG ist Mehrarbeit abzugelten, dies kann in Freizeit erfolgen oder aber auch in finanzieller Form.
Nein! Die Mitarbeiten sind durch die Anmeldung der Praxis bei der Berufsgenossenschaft
versichert. Der Zahnarzt ist nur dann selbst über die Berufsgenossenschaft
unfallversichert, sofern er sich dort freiwillig versichern möchte.
Minderjährige dürfen nach mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr beschäftigt werden (einmal pro Woche), für volljährige Auszubildende gilt diese Vorschrift nicht, auch nach mehr als fünf Stunden Schulunterricht kann eine Beschäftigung in der Praxis erfolgen.

Sofern eine mitarbeitende Person der Praxis positiv auf COVID-19 getestet wird, sollte sich diese unmittelbar in Quarantäne begeben.

Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall ausschließlich an das zuständige Gesundheitsamt. Wir wissen, dass es derzeit wegen Überlastung zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Stand: 26.03.2020

Wie im regulären Praxisbetrieb benötigen Sie eine vertretende Praxis. Sie können jedoch im Rahmen der Regelungen zur kassenzahnärztlichen Versorgung die Praxiszeiten reduzieren. Bitte stimmen Sie dies unbedingt mit der KZV Nordrhein ab (Tel. 0211 / 9684-0). Eine Erreichbarkeit für Notfälle muss in den regulären Praxiszeiten weiterhin gewährleistet sein.

Stand: 23.03.2020

Ärzte und Zahnärzte haben Anspruch auf eine angemessene Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (§ 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.

Anträge und Zahlungen werden im Kammerbereich Nordrhein über den Landschaftsverband Rheinland abgewickelt. Ausführliche Informationen unter: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

Stand: 23.03.2020

Der Erlass des Ministeriums ist hier nicht eindeutig. Ob Praxismitarbeiter/innen derzeit einen Betreuungsanspruch haben, gilt es, vor Ort mit den zuständigen Städten und Kreisen zu klären.

Den notwendigen Antrag samt Arbeitgeberbescheinigung finden Sie im Reiter "Artikel" unter dem Punkt "Schul- und Kindergartenschließungen".

Stand: 23.03.2020

Bitte nutzen Sie das Plakat „Betreten Sie bitte nicht sofort die Praxis“ auf unserer Webseite, um Ihre Patientinnen und Patienten zu sensibilisieren: Download Plakat

Stand: 23.03.2020

Bei ordnungsgemäßem Tragen der Schutzkleidung besteht kein Anlass zur Sorge. Sofern Sie die Praxis (urlaubsbedingt) schließen, verweisen wir auf die Regelungen des SGB V.

Stand: 23.03.2020

Das RKI empfiehlt hier eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I („Höheres“ Infektionsrisiko“, s. u.) und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II („Geringeres Infektionsrisiko“, s. u.). Konkrete Fälle sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu besprechen.

Kategorie I „Höheres Infektionsrisiko“:

Hatten Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden engen Kontakt, also weniger als 2 Meter Distanz, zu einem bestätigten COVID-19-Fall, und das ohne adäquate Schutzausrüstung, so gilt ein „höheres Infektionsrisiko“.

Beispiele hierfür, die ein „höheres Infektionsrisiko“ mit sich bringen, sind etwa Handberührungen ohne Handschuhe oder ein mindestens 15-minütiger Gesichts-„face to face“-Kontakt, z. B. im Rahmen eines Gesprächs in einem geschlossenen Raum, ohne dass beide einen Mund-Nasen-Schutzgetragen haben.

In diesen Fällen begeben Sie sich bitte unmittelbar in Quarantäne und warten auf weitere Anweisungen des Gesundheitsamtes.

Kategorie II „Geringeres Infektionsrisiko“:
Sie und/oder Ihr zahnmedizinisches Personal haben sich ohne angemessene Schutzbekleidung in demselben Raum (Behandlungszimmer) wie ein bestätigter Covid-19 Patient aufgehalten, aber eine Distanz von 2 Metern immer eingehalten.

  • Hier hängt das Vorgehen von der Einschätzung des Expositionsrisikos durch das Gesundheitsamt ab: Wird es als hoch angesehen (Aerosolexposition), ist häusliche Quarantäne angezeigt. Bei geringerem Expositionsrisiko dagegen entspricht das Vorgehen der Kategorie III.

Kategorie III:
Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden haben während der gesamten Zeit der Behandlung eines infizierten Patienten eine adäquate Schutzausrüstung getragen. Bei Einhaltung der empfohlenen Schutzmaßnahmen besteht kein Anlass für eine Absonderung oder regelmäßige Untersuchung asymptomatischer Mitarbeiter.

Achten Sie und Ihre Mitarbeiter jedoch auf sich selbst und darauf, ob Sie Symptome haben (Husten, Fieber, Atemnot).

Nähere Informationen:https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

Stand: 30.03.2020

Nein. Für medizinisches Personal schon bei begrenztem Expositionsrisiko, z.B. medizinisches Personal mit Kontakt unter 2 m zu bestätigten Covid-19-Fällen ohne Schutzausrüstung, ≥15 Min face-to-face Kontakt, gilt immer noch häusliche Absonderung in Absprache mit dem Gesundheitsamt.

Erst wenn die adäquate Versorgung der Patienten durch Personalengpässe nicht mehr möglich, kann es notwendig sein, die bestehenden Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen) für medizinisches Personal anzupassen.

Stand: 25.03.2020

Laut Aussage der KZV Nordrhein wird die Assistenzzeit verlängert, wenn die Praxis bei der KZV Nordrhein einen entsprechenden Antrag stellt.

Stand: 26.03.2020

Benutzte FFP-Masken und Mund-Nase-Schutz dürfen nicht mit Desinfektionsmittel behandelt werden, da dies die Funktionalität der Maske negativ beeinflussen kann.

Bei Covid-19 Patienten und begründeten Verdachtsfällen auf Covid-19 darf die Maske auf keinen Fall wiederverwendet werden!

Stand: 23.03.2020

Als Praxisinhaber/in haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um eine persönliche Schutzausrüstung zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist keine Behandlung mehr möglich.

Für die Behandlung von nicht Risikopatienten ist normale Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz) ausreichend. Nur für die Behandlung von Covid-19 Patienten ist die FFP2/3 Maske unbedingt erforderlich.

Stand: 23.03.2020

Das zahnärztliche Team sollte waschbaren Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung für die Behandlung von Patienten nicht verwenden.

Waschbarer Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung kann während der COVID-19- Pandemie z. B. im öffentlichen Bereich oder in Büros hilfreich gegen die Übertragung von Viren eingesetzt werden, aber nicht für die zahnmedizinische Behandlung.

Wir machen darauf aufmerksam, dass zurzeit viele unseriöse Anbieter auf dem Markt sind, die laut Aussagen der Bezirksregierung Produkte anbieten, die nicht den Anforderungen entsprechen würden. Die Zahnärztekammer ist im intensiven Austausch, um den Engpass an PSA zu beheben.

Stand: 26.03.2020

Aufgrund der aktuellen Lage muss bei jedem Patienten zunächst eine Kontakt- und Reiseanamnese durchgeführt werden. Im Verdachtsfall sollten aufschiebbare Behandlungen zunächst für mindestens 14 Tage verschoben werden.

Sofern die zuvor im Rahmen der Anamnese gestellten Fragen (Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall oder Aufenthalt in einem Risikogebiet) und auch klinische Symptome keinen Verdacht begründen, kann die Behandlung mit den üblichen Schutzmaßnahmen (konsequente Basishygiene mit Mund-Nasen-Schutz) durchgeführt werden.

Stand: 23.03.2020

Als Praxisinhaber haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um Desinfektionsmittel/
Händedesinfektionsmittel zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist die Praxis zu schließen. In diesem Fall kann man sich auch an die Arbeitsagentur wenden und Kurzarbeit beantragen.

Die Bundesregierung hat am 4. März 2020 die Herstellung von Desinfektionsmittel ohne Zulassung nach Biozid-Verordnung per Allgemeinverfügung erlaubt. Da die Grundstoffe in ausreichendem Umfang auf dem Markt verfügbar sind, soll die genehmigungsfreie Herstellung in Apotheken den gestiegenen Bedarf decken: https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2020/2020-03-04-Desinfektionsmittel.htm

Stand: 23.03.2020

Die Zahnärztekammer Nordrhein hält keine Schutzausrüstung vor.

Über das Problem der zunehmenden Verknappung von Teilen der persönlichen Schutzausrüstung stehen BZÄK und KZBV mit dem Bundesgesundheitsministerium, KZV und ZÄK Nordrhein mit dem Ministerium für Arbeit,Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) in engem Kontakt.

Stand: 26.03.2020

Aktueller Hinweis vom 24.03.2020:

Mehrarbeit (Beschäftigung, die über die vereinbarte Wochenarbeitszeit hinaus geleistet wird) muss nach § 17 Abs. 3 BBiG ausgeglichen werden. Ob dieser Ausgleich in Freizeit oder in finanzieller Form erfolgt, kann zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt werden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13.3.2020 per Erlass verfügt, dass die Bezirksregierungen gebeten werden, bis auf Weiteres eine verspätete Aktualisierung – die durch verzögerte Strahlenschutzkurse aufgrund von SARS-CoV-2 begründet ist – anzuerkennen.

Die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall obliegt letztendlich der zuständigen Bezirksregierung (Strahlenschutzaufsichtsbehörden NRW).

Stand: 17.03.2020

Um maximal zwölf Monate, dann muss jedoch ein Mindest -Notendurchschnitt von 2,0 vorliegen.
Ein Einstieg in die "OBF" ist bedingt durch das modulare System jederzeit möglich.
Die schriftlichen Prüfungen im Rahmen der "OBF" finden z.Z. zwei Mal im Jahr statt (Mai und November). Es ist zukünftig ein weiterer Prüfungstermin angedacht. Zu diesen Terminen werden alle Bausteine geprüft, die bis zu dem jeweiligen Prüfungszeitpunkt abgeschlossen sind.
Sie erhalten rechtzeitig einen schriftlichen Bescheid über die Einreichtermine der jeweiligen Arbeitsproben. Die Arbeitsproben können nur zu diesen von der Zahnärztekammer Nordrhein festgelegten Terminen eingereicht werden.

Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Zahnarztpraxis. Durch die Teilnahme an der BuS-Betreuung wird der Praxisinhaber sensibilisiert, motiviert und informiert, Sicherheit und Gesundheitsschutz in alle Abläufe der Praxis zu integrieren. Ziel ist es, den Arbeitsschutz an den Bedürfnissen der Praxis auszurichten und somit eine sinnvolle und wirksame Umsetzung der Anforderungen des Arbeitsschutzes zu finden.

Im Rahmen einer speziell auf die Bedürfnisse der zahnärztlichen Praxis abgestimmten Schulung (2 Blöcke à 3 mal 45 Minuten) erhalten Sie alle notwendigen Informationen, damit Sie die Organisation des Arbeitsschutzes in Ihrer Praxis selbst in die Hand nehmen können. Die Motivations- und Informationsmaßnahmen haben das Ziel, den Praxisinhaber die theoretische Grundlagen für die Integration des Arbeitsschutzes in die betrieblichen Abläufe seiner Praxis zu vermitteln.

·  Schutzkleidung
·  Schutzhandschuhe
·  Mund-Nasen-Schutz
·  Schutzbrille
Für Zahnmedizinische Fachangestellte gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung, z. B. zum/zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten/in (ZMP) oder zum/zur Assistenten/in für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP).

Zahnmedizinische Fachangestellte mit einer Hochschulzugangsberechtigung können studieren und z.B. einen Hochschulabschluss im Bereich Zahnmedizin erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. 
Die arbeitsmedizinische Vorsorge ist als Präventivmaßnahme zu verstehen. Die Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis können biologischen Arbeitsstoffen (Viren) – insbesondere bei der Stuhlassistenz,  Instrumentenaufbereitung – ausgesetzt sein. Sofern präventive Impfungen möglich sind (insbes. Hepatitis B) sollte ein entsprechender Schutz bestehen. Die arbeitsmedizinische Vorsorge in der Zahnarztpraxis konzentriert sich zudem auf den Aspekt des Hautschutzes.

Gemäß §3 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) hat der Arbeitgeber erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes umzusetzen und die geeigneten Maßnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiter zu veranlassen. Gemäß Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) §1 hat der Arbeitgeber Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit, welche beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen, zu bestellen. Die Aufgaben der Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit werden in den §§ 3 und 6 des ASiG konkretisiert. Die DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfall-Versicherung) bestimmt für die Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft BGW (d.h. Zahnarztpraxen mit mind. einem Mitarbeiter) die Maßnahmen, die der Arbeitgeber zur Erfüllung der sich aus dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) ergebenden Pflichten zu treffen hat.

Sicher werden in den ersten Wochen der Ausbildung bestimmte Behandlungen Unbehagen oder sogar Ekel hervorrufen, im Regelfall legt sich dies aber mit der Zeit. Sofern dieses Empfinden aber bleibt, wird nur in einem vertrauensvollen Gespräch mit dem Ausbildenden geklärt werden können, ob hier ein Wechsel in einen anderen Ausbildungsberuf zu empfehlen ist.
Im Berichtsheft wird in Stichworten der erlernte Stoff eingetragen, der Chef bzw. Ausbildende sollte diese Eintragungen kontrollieren.
Im Institut stehen für praktische Arbeitskurse Instrumente und Materialien nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Folgen Sie daher bitte genau den Hinweisen in der Programmausschreibung. In der Regel werden gesonderte Instrumenten- und Materiallisten rechtzeitig vor Kursbeginn verschickt.
Nach der Ausbildungsordnung müssen folgende Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden: Der Ausbildungsbetrieb, Durchführen von Hygienemaßnahmen, Arbeitsorganisation, Qualitätsmanagement, Kommunikation, Information und Datenschutz, Patientenbetreuung, Grundlagen der Prophylaxe, Durchführen begleitender Maßnahmen bei der Diagnostik und Therapie unter Anleitung und Aufsicht des Zahnarztes, Hilfeleistungen bei Zwischenfällen und Unfällen, Praxisorganisation und Verwaltung, Abrechnung von Leistungen (detailliertere Angaben sind der Ausbildungsverordnung zu entnehmen, s. Rubrik Ausbildung dieser Homepage).
·  Bereitstellung einer arbeitsmedizinischen Vorsorge/Betreuung für die Mitarbeiter
·  Ergreifen von Arbeitsschutzmaßnahmen
·  Erstellen eines praxisbezogenen Hygieneplans
·  Stellen von persönlicher Schutzausrüstungen für jeden Mitarbeitern
·  Sicherheitstechnische Geräteüberprüfungen durch Fachkräfte müssen erfolgen

Folgende Voraussetzungen sind für die alternative bedarfsorientierte Betreuung nach dem Unternehmermodell zu erfüllen:

  • Sie sind aktiv in das Betriebsgeschehen Ihrer Praxis eingebunden. Die persönliche Teilnahme der Praxisinhaberin/des Praxisinhabers an der durch die Zahnärztekammer Nordrhein veranstalteten Motivations-, Informations- und Fortbildungsmaßnahmen ist verpflichtend.

  • Im Bedarfsfall fordern Sie die Fachberatung durch einen Betriebsarzt bzw. eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (Inanspruchnahme einer bedarfsorientierten Betreuung) an.

  • Sie informieren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung im Betrieb organisiert ist und welcher Betriebsarzt/welche Sicherheitsfachkraft im Bedarfsfall hinzugezogen wird.

Eine Verkürzung der Ausbildung ist möglich, wenn von der Berufsschule (durch das Zeugnis) und vom Ausbilder „über dem Durchschnitt liegende Leistungen“ bescheinigt werden. Die in der Berufsschule erbrachten Leistungen müssen in den Prüfungsfächern einen Mindestdurchschnitt von 2,2 aufweisen, dabei darf kein Fach schlechter als mit der Note befriedigend benotet worden sein.
Voraussetzung für die Teilnahme an der "OBF" ist
  • die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), vormals Zahnarzthelferin,
  • der Nachweis über die Kenntnisse im Strahlenschutz nach § 18 a RöV vom 30.04.2003
  • sowie der Nachweis der Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtsstunden

Die BuS-Betreuung soll teilnehmende Praxisinhaber/-innen in die Lage versetzen, mit überschaubarem Aufwand für eine effiziente arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung der Praxis zu sorgen. Art und Umfang der bedarfsgerechten betriebsspezifischen Betreuung kann durch die Praxisinhaber/-innen eigenverantwortlich selbst festgelegt werden. Die fachkundige Stelle BuS-Dienst der Zahnärztekammer Nordrhein möchte teilnehmende Praxen helfen, durch bedarfsgerechte sowie praxisorientierte Beratung die Anforderungen des Arbeitsschutzes individuell auf die jeweilige Situation in der Praxis zuzuschneiden.

Arbeitsschutz bietet Ihnen Chancen, Ihre betrieblichen Kosten zu senken, die Ihnen durch Störungen, Unfälle und Ausfallzeiten entstehen. Zudem kann Arbeitsschutz zum Wohlempfinden und zur Motivation Ihrer Mitarbeiter beitragen.

Die Berufsgenossenschaft ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Das bedeutet,
dass im Falle eines nachgewiesenen Arbeitsunfalls (z.B. Nadelstichverletzung
oder Wegeunfall) die Berufsgenossenschaft für den Personenschaden kostentechnisch
einsteht. Der Arbeitgeber ist insoweit von einer Haftung (i.d.R.) freigestellt.
Grundsätzlich sind Arztbesuche in die Freizeit zu legen, sofern aber Untersuchungen aus dringenden Gründen wahrgenommen werden müssen, ist dies zu ermöglichen. Gegebenenfalls sollte der behandelnde Arzt eine entsprechende Bescheinigung ausstellen.
Im Regelfall werden mehrere Bücher zur Auswahl gestellt, diese versuchen den Stoff entsprechend den Vorgaben der Ausbildungsordnung zu vermitteln. Letztlich ist dies eine eigene Entscheidung, ggf. in Absprache mit dem Arbeitgeber.
Hierfür kann ein sogenannter BuS-Dienst (betriebsärztliche und sicherheitstechnische
Betreuung) beauftragt werden. Der BuS-Dienst ist ein privater Dienstleister, der
technische Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner zur Beratung des Zahnarztes
bei der Erfüllung der sich aus dem Arbeitsschutzrecht ergebenden Arbeitgeberpflichten
kostenpflichtig zur Verfügung stellt.
Seltene Gefälligkeiten (ggf. in Notsituationen) gehören zwar nicht zur Ausbildung, im gegenseitigen Miteinander sind sie aber möglich. Sollten diese Arbeiten aber regelmäßig gefordert werden, müssen diese unter Hinweis auf die sogenannten „ausbildungsfernen“ Tätigkeiten verweigert werden. Diese sind nicht Bestandteil der Ausbildung, im Übrigen besteht bei eventuellen Unfällen kein Versicherungsschutz.
Fortbildungskosten sind grundsätzlich Betriebsausgaben und von der Steuer absetzbar. Eine entsprechende Teilnahmebestätigung erhalten Sie im Tagungsbüro.
Sobald uns Ihre Interessensbekundung vorliegt, merken wir Sie für die gewünschten Bausteine vor und Sie erhalten zeitnah von uns entsprechende Terminmitteilungen. Diese Mitteilungen enthalten die Termine des entsprechenden Bausteins, ein Anmelde- sowie ein Absageformular. Letzteres für den Fall, dass Sie den Kurstermin nicht wahrnehmen können und sich für den Folgetermin vormerken lassen möchten.
Wir empfehlen Ihnen, den Nachweis über Ihre Fortbildung zu führen. Für den Nachweis wird eine Teilnahmebestätigung von der Zahnärztekammer Nordrhein ausgestellt.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Karl-Häupl-Institut vom Hauptbahnhof aus mit der U-Bahn-Linie U 77 (bis Endstation „Am Seestern“) zu erreichen, vom Flughafen direkt nur per Taxi.
Viele Arbeitgeber nutzen die Möglichkeit einer Übernahme nach bestandener Ausbildung, da sie auf Kräfte zurückgreifen können, die die Praxis, die Kolleginnen und auch die Patienten kennen. Andere sind der Ansicht, dass ein Wechsel auch neue Impulse gibt, übernehmen daher generell nicht. Leider liegen uns keine konkreten Zahlen zur Übernahme vor.
Viele Arbeitgeber nutzen die Möglichkeit einer Übernahme nach bestandener Ausbildung, da sie auf Kräfte zurückgreifen können, die die Praxis, die Kolleginnen und auch die Patienten kennen. Andere sind der Ansicht, dass ein Wechsel auch neue Impulse gibt, übernehmen daher generell nicht. Leider liegen uns keine konkreten Zahlen zur Übernahme vor.
Nach den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes ist bei einer Arbeitszeit mehr als sechs Stunden eine Pause von 30 Minuten zu geben, bei mehr als neun Stunden ist die Arbeit mit einer Pause von 45 Minuten zu unterbrechen. Diese Vorschrift gilt jedoch nur für Volljährige, minderjährige Auszubildende müssen gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden eine Pause von mindestens einer Stunde einlegen.
In unmittelbarer Nähe des Instituts stehen renommierte Hotels mit großer Bettenkapazität zur Verfügung. Kursteilnehmer werden gebeten, Reservierungen selbst vorzunehmen. Dies sollte möglichst frühzeitig geschehen, da während der zahlreichen Ausstellungen in Düsseldorf Zimmerengpässe möglich sind.
Mit einigen Hotels wurden Sonderkonditionen, die jedoch nur an messefreien Tagen gelten, vereinbart.
Weitere Informationen, wie Hotelverzeichnisse, erhalten Sie bei der Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH, Telefon (02 11) 17 20 20 bzw. im Internet unter der Anschrift: www.duesseldorf-tourismus.de.
Der erste Schritt ist das Ausfüllen der Interessensbekundung, die Sie als PDF-Formular auf unserer Homepage herunterladen können oder auf Wunsch zugeschickt bekommen. In diesem Formular kreuzen Sie an, welche Bausteine Sie absolvieren möchten.
Die Abteilung Fortbildung ist unter der Telefonnummer (0211) 44704-0 zu erreichen, außerhalb der Geschäftszeiten unter (0211) 44704-240.
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre (Verkürzung ist im Einzelfall möglich) und findet als duale Ausbildung sowohl in der zahnärztlichen Praxis oder Klinik als auch an einem ortsnahen Berufskolleg statt.

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss als Einstellungsvoraussetzung vorgeschrieben. Die Praxen stellen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
ZMP/ZMF ca. anderthalb bis zwei Jahre, darauf aufbauend die DH ebenfalls anderthalb bis 2 Jahre
Zunächst muss von einer täglichen Ausbildungszeit von acht Stunden ausgegangen werden, in einigen Fällen auch darunter. Verringert sich an einzelnen Tagen die Ausbildungszeit (z.B. Mittwoch- oder Freitagnachmittag), so kann an anderen Tagen die Ausbildungszeit (für Volljährige) auch mehr als acht Stunden betragen .
Es sind zwei Wiederholungsprüfungen möglich.
Sofern der Arbeitgeber aus Gründen, die in seiner Person liegen, die Praxis in größerem Umfang schließt, als die Mitarbeiter vereinbart haben, liegt dies in seiner unternehmerischen Risikosphäre. Ein Zugriff auf geleistete oder zu erbringende Überstunden ist ebenso wenig möglich wie ein Verrechnen mit der Vergütung.
Ein Muster kann hier leider nicht ausgestellt werden, er wird mit der Bescheinigung über die in der Zwischenprüfung nachgewiesenen Kenntnisse ausgegeben, wenn die notwendige Punktzahl erreicht wurde.
Es gibt keine Vorgaben hinsichtlich des Umfangs, maßgebend ist die inhaltliche Darstellung. Sofern kein eigener PC vorhanden ist, sollte der Arbeitgeber eine Möglichkeit einräumen, die Berichte in der Praxis (nicht während der eigentlichen Arbeitszeit) zu fertigen.
Grundsätzlich darf der Chef die/den Auszubildende nicht vom Unterricht fernhalten, dies ist ein Verstoß gegen das Schulpflichtgesetz. Sofern der Chef diese Vorschrift nicht beachtet, sollte Kontakt mit der Zahnärztekammer aufgenommen werden.
Stichtag der Berechnung ist der 1.1. des jeweiligen Kalenderjahres: Wer an diesem Tag -16 Jahre ist = 30 Werktage; -17 Jahre = 27 Werktage; -18 Jahre = 25 Werktage (Werktage = alle Tage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind).
Ab dem 1. August 2015 beträgt die Empfehlung des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein für die Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr € 615; 2. Ausbildungsjahr € 750; 3. Ausbildungsjahr € 890. Hier ist zu beachten, dass es sich um eine Empfehlung handelt, nicht um eine Verpflichtung.

Ab dem 1. Januar 2018 beträgt die Empfehlung des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein für die Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr € 750; 2. Ausbildungsjahr € 850; 3. Ausbildungsjahr € 950. Hier ist zu beachten, dass es sich um eine Empfehlung handelt, nicht um eine Verpflichtung.

Grundsätzlich ist von einer Gesamtzeit von 40 Stunden/Woche auszugehen, in einigen Fällen kann durch die Teilnahme am Berufsschulunterricht die Gesamtarbeitszeit auch darüber liegen.
Im Regelfall an zwei Tagen in der Woche.
Bei einer Prozentzahl von 70 und mehr in der schriftlichen Prüfung wird der Kenntnisnachweis erteilt, sofern zwischen 50% und 70% erreicht wurden, kann eine mündliche Ergänzungsprüfung absolviert werden
Diese Praktika können Sie in der Praxis absolvieren, in der Sie tätig sind. Sie erhalten von uns Testathefte, in denen verschiedene Tätigkeiten aufgeführt sind, die Sie in der Praxis zu erbringen haben und die von Ihrem Arbeitgeber durch entsprechende Unterschriften zu testieren bzw. zu bestätigen sind.
Kursteilnehmer können ihren PKW auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz des Lindner Congress Hotels, Emanuel-Leutze-Straße 17, (gegenüber dem Karl-Häupl-Institut) abstellen. Im weiteren Umkreis des Institutes (Fußweg ca. 10 Minuten) ist darüber hinaus ausreichend Parkraum vorhanden.
Nähere Ausführungen dazu sind u.a. zu finden in der Empfehlung des Robert Koch –
Instituts zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde und im DAHZ Hygieneleitfaden
(Deutscher Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin) –auf der jeweiligen
Homepage zu finden-.
Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten in Zahnarztpraxen, kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxen sowie Kliniken, im öffentlichen Gesundheitswesen, in Dentallaboren, Krankenkassen und Abrechnungszentren. Durch die Vielseitigkeit der Ausbildung können Zahnmedizinische Fachangestellte im Behandlungs- und im Verwaltungsbereich tätig werden. Oftmals erfolgt eine spezielle Ausrichtung, die sich unter anderem an den Erfordernissen und Gegebenheiten in den jeweiligen Praxen orientiert.
Sie soll die Mitarbeiter vor Kontamination mit Krankheitserregern schützen!

Grundsätzlich sind Auszubildende von Kurzarbeit ausgenommen, da nach Auffassung des Gesetzgebers es dem ausbildenden Betrieb zuzumuten ist, die Ausbildungszeit sinnvoll zu nutzen und Auszubildende entsprechend einzusetzen. Nur wenn alle Ausbildungsmöglichkeiten erschöpft wurden, kann Kurzarbeit in Betracht kommen (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

Sofern Kurzarbeit als Ultima Ratio auch im Bereich der Ausbildung erfolgen muss, sind zwei Formen zu unterscheiden:

  • Die Kürzung der wöchentlichen oder täglichen Ausbildungszeit ist nicht als Ausfall der Berufsausbildung einzustufen, und die Ausbildungsvergütung ist in voller Höhe weiter zu zahlen.
  • Sofern die Kurzarbeit durch eine zusammenhängende Schließung realisiert werden muss, ist die Ausbildungsvergütung dennoch 6 Wochen lang weiter in voller Höhe zu zahlen. Fällt die Ausbildung tatsächlich aus, hat die/der Auszubildende gemäß den Regelungen des Berufsausbildungsvertrages dennoch den Anspruch auf Zahlung der Vergütung. Erst nach 6 Wochen kommt dann die Zahlung von Kurzarbeitergeld in Betracht (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

Stand: 19.03.2020

Grundsätzlich rechtfertigt die Zahlung von Kurzarbeitergeld keine Kündigung, vielmehr sollen gerade mit der Beantragung von Kurzarbeit Kündigungen vermieden werden.

Dies gilt auch für Auszubildende. Nur wenn der Ausbildungsbetrieb über eine längere Zeit nicht aktiv betrieben werden kann (hier wird von einem Zeitraum von mehr als drei Monaten auszugehen sein), käme eine Kündigung des Berufsausbildungsvertrages in Betracht. Dann wäre jedoch der Ausbildende verpflichtet, sich rechtzeitig mit Hilfe der Zahnärztekammer Nordrhein und der zuständigen Agentur für Arbeit um die Möglichkeit eines Anschlussausbildungsvertrages in einer anderen Zahnarztpraxis zu bemühen.

Stand: 19.03.2020

Durch die aktuelle Situation bedingter Unterrichtsausfall an Berufsschulen ist weder als Freizeit für die Auszubildenden zu verstehen, noch bedeutet dies für die Ausbildungsbetriebe den uneingeschränkten Einsatz der Auszubildenden:

  • Sofern von den Klassenlehrern oder Fachlehrern ein Online-Unterricht eingerichtet wurde, ist dieser im Sinne der dualen Ausbildung zu absolvieren. Der/die Auszubildende ist für diese Zeit entsprechend dem Unterricht am Berufskolleg freizustellen.
  • Sind nach Aussage der/des Auszubildenden umfangreiche Aufgaben von den Fach-/Klassenlehrern aufgegeben worden, die zu bestimmten Zeiten via Chat o.ä. abgegeben werden müssen, ist auch dies mit dem Unterricht am Berufskolleg vergleichbar. Zur Kontrolle und Bestätigung sollten die Azubis den Fach- oder Klassenlehrer bitten, dies dem Ausbilder via Mail zu erläutern und idealerweise auch mitzuteilen, wie zeitaufwändig diese Aufgaben sein werden.  Der/dem Auszubildenden ist für die Bewältigung dieser Aufgaben ein entsprechendes Zeitkontingent einzuräumen, sei es in den Praxisräumen, sei es zu Hause.
  • Sofern mangels ausreichender digitaler Möglichkeiten an den jeweiligen Berufskollegs dies nicht umsetzbar ist, können die Auszubildenden (wie auch in der unterrichtsfreien Zeit) in der Praxis beschäftigt werden. Gleiches gilt auch für nur „vage“ Angaben zum Erarbeiten von Unterrichtsstoff (z.B. lernt die nächsten Seiten im Buch), dies ist wie Hausaufgaben zu werten, kann und muss somit nach dem regulären Praxisdienst (Feierabend oder Wochenende) erfolgen.

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass die Ausbildung zur/zum ZFA auch in der aktuellen Situation ohne Regelbeschulung als duale Ausbildung erfolgen muss!

Sofern Auszubildende zur Zeit nur stundenweise, rollierend oder auf sonstige Weise beschult werden, ist ihnen ausreichend Zeit einzuräumen, um die von Seiten der Berufsschule erteilten Aufgaben/Projekte etc. innerhalb der Arbeitszeit zu leisten. Es ist somit entsprechend für diese Aufgaben freizustellen, vergleichbar mit dem Präsenzunterricht. Die Schulen sind bemüht, die Schülerinnen und Schüler mit umfangreichem Lernstoff auszustatten (nicht vergleichbar mit sogenannten Hausaufgaben), um alle Lernfelder möglichst vollumfänglich vermitteln zu können.

Dies ist aber nur mit der Mithilfe der Ausbilder in den Praxen möglich, die hierzu entsprechende Freiräume schaffen.

Bei ergänzenden Fragen können Sie selbstverständlich auch telefonisch Kontakt mit dem Ressort Ausbildung aufnehmen: 0211-44704226.

Stand: 04.06.2020

Ausbildung in der Praxis

Es sind grundsätzlich alle Personen mitzuzählen, die in der Regel ständig mit der automatisierten Datenverarbeitung beschäftigt sind. Als vereinfachte Faustformel gilt: „Inhaber plus Mitarbeiter (angestellte Zahnärzte und ZFAs) minus Reinigungskraft“.

Datenverarbeitung ist insbesondere auch die Aufnahme von Patienten- und Gesundheitsdaten in die Patientenkartei.

In der Regel“ bedeutet eine Dauerbeschäftigung von zumindest einem Jahr. Dabei ist es unerheblich, ob die Person in Teil- oder Vollzeit tätig ist.

„Ständig“ beschäftigt ist eine Person, wenn sie für die Aufgabe, die nicht ihre Hauptaufgabe sein muss, auf unbestimmte, zumindest aber längere Zeit vorgesehen ist und sie entsprechend wahrnimmt. Das Merkmal ist auch erfüllt, wenn die Aufgabe nur gelegentlich erfüllt wird (z. B. 1x/Mo), die Person die Aufgabe aber grundsätzlich wahrzunehmen hat. Mitarbeiter in Mutterschutz- und Elternzeit zählen nicht dazu.

Die ÜBAG ist im „rechtlichen Kern“ eine Gemeinschaftspraxis. Insofern gelten die Datenbestände der einzelnen Praxissitze als ein „Datenstamm“. Sofern der Zugriff auf die „regionalen“ Datenbestände jeweils auch vom anderen Praxissitz aus möglich ist, muss die „20-Personen-Regel“ Berücksichtigung finden.

Die Anforderungen des Gesetzgebers sind hoch angesetzt. Es werden sowohl gute technische als auch rechtliche Kenntnisse (Datenschutz) verlangt. Rechtliche Anforderungen und tatsächliche Umsetzung fallen gerade in diesem Bereich oftmals auseinander. Es sollte jedoch zumindest eine Schulung hierzu besucht, um eine gewisse Grundqualifikation zu erwerben. Ein entsprechendes Kurszertifikat wird als Nachweis gegenüber der Datenschutzaufsicht ausreichen.

Nein.

Der Datenschutzbeauftragte kann nicht selbst Inhaber der Praxis sein. Die Gesellschafter der Praxisgemeinschaft sind Inhaber.

Ein gesetzliches Verbot besteht nicht.

Der Datenschutzbeauftragte muss aber in seiner Aufgabe und Funktion weisungsfrei agieren können, um den Verantwortlichen (=Praxisinhaber) objektiv beraten zu können.

Sofern die auserwählte Person sich etwa aufgrund ihrer persönlichen Nähe zum Praxisinhaber als „befangen“ ansieht und dadurch eine Beeinflussung ihrer Weisungsfreiheit befürchtet, sollte sie ggf. Abstand von der avisierten Aufgabe nehmen.

Nein. Hierzu bedarf es grundsätzlich der Zustimmung des Mitarbeiters, da dies nicht vom sogenannten Direktionsrecht (§ 106 GewO – Gewerbeordnung) des Arbeitgebers umfasst ist. Es bedarf daher immer einer einvernehmlichen Einigung hierüber. Die Einigung sollte aus Beweiszwecken verschriftlich werden.

Nein. Es kann sowohl ein interner (Mitarbeiter) als auch externer Datenschutzbeauftragter eingesetzt werden. Auch mit dem externen Datenschutzbeauftragten muss eine schriftliche Vereinbarung hierüber getroffen werden.

Der Datenschutzbeauftragte ist der Datenschutzaufsicht zu melden. Diese ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit – LDI NRW – (nicht die Zahnärztekammer).

Hierbei handelt es sich um ein allgemeines Informationspapier, welches der Zahnarzt seinen Patienten und Mitarbeitern vorlegen muss, um über die Datenverarbeitung in seinem Betrieb zu informieren. Hierzu besteht eine gesetzliche Verpflichtung. Die Unterschrift der Kenntnisnahme der Information durch den Patienten bzw. den Mitarbeiter ist aus Nachweiszwecken zu empfehlen. Die LDI NRW spricht sich gegen einen Aushang aus.

Zu beachten ist, dass die Unterschrift des Patienten zur Information nach Art. 13 DSGVO nicht automatisch eine Einwilligung des Patienten in die Datenverarbeitung darstellt!

Alle Patienten müssen diese Information erhalten. „Altpatienten“ ist das Informationspapier auszuhändigen, sobald sie wieder einen Termin in der Praxis wahrnehmen.

Ja.

Die Information nach Art. 13 DSGVO muss jedoch von der Anamneseerhebung optisch hervorgehoben werden (z. B. durch einen Kasten). Wir empfehlen zudem entsprechend auch zwei Unterschriften.

Werden die Gesundheitsdaten zur Durchführung des Behandlungsvertrags verarbeitet (Eintragungen in die Patientenakte), bedarf es hierfür keiner ausdrücklichen Einwilligung des Patienten und somit auch keiner besonderen Nachweislegung.

Sofern Daten dergestalt verarbeitet werden, dass z. B. eine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, bedarf es hingegen einer ausdrücklichen Einwilligung des Patienten. Diese sollte aus Nachweiszwecken schriftlich erfolgen. Sowohl der Zweck der Datenweitergabe als auch der Datenempfänger müssen benannt werden.

Hier gilt die bisherige Rechtslage weiter. Es ist eine vorherige Einwilligung zum Recall erforderlich. Auf dem zu unterzeichnenden Papier muss der der Hinweis vermerkt werden, dass die Einwilligung jederzeit widerrufen werden kann.

Sofern die Einwilligung vorliegt und der Recall erfolgen kann, sollte die Erinnerung im Umschlag versandt werden.

Das Einstellen von Fotos der Mitarbeiter ins Internet bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des jeweiligen Mitarbeiters.

Ja.

Selbstverständlich sollte wie bisher auch auf Diskretion am Empfang geachtet werden. Insbesondere Daten wie der Geburtstag, die Telefonnummer und die Adresse sollten diskret behandelt werden. Der Name ist zwar ebenfalls ein „Datum“ im Sinne des Datenschutzrechts. Dieses ist jedoch im Vergleich zu den zuvor genannten allgemein „gesellschaftsfähig“ und quasi alltäglich im Gebrauch. Sofern ein Patient jedoch ausdrücklich ein Synonym oder eine Nummer wählt, um aufgerufen zu werden, sollte dies auch umgesetzt werden.

Da der Zahnstatus ebenso wie z. B. Muttermale oder Narben der Identifikation einer Person dienen können, sollte vor einer solchen Umsetzung auf jeden Fall im Vorfeld die Einwilligung des Patienten hierzu schriftlich vorliegen.

Laut Auskunft der LDI NRW ist lediglich dann mit Bußgeldern zu rechnen, sofern erkennbar ist, dass sich der Datenschutzverantwortliche überhaupt nicht mit dem Thema Datenschutz beschäftigt bzw. lediglich eine sehr oberflächliche Umsetzung der Vorgaben erfolgt. Sofern die seitens der Zahnärztekammer Nordrhein zur Verfügung gestellten Information praxisindividuell umgesetzt werden, sollten Bußgelder vermeidbar sein.

Hinsichtlich der Vertragsschließung mit einem externen Dentallabor zur Auftragsverarbeitung ist festzuhalten, dass derzeit noch unklar ist, ob die Datenweitergabe vom Zahnarzt an das Labor als Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO und § 62 BDSG einzustufen ist. Dies ist nach hiesiger Einschätzung derzeit noch klärungsbedürftig. Eine entsprechende Anfrage wurde seitens der Zahnärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe im Juli 2018 an die LDI NRW gerichtet.

Hinweis: Sofern eine solche Vereinbarung geschlossen wurde, bedarf es für die Weitergabe der Patientendaten an das Labor keiner ausdrücklichen Einwilligung des Patienten in die Datenweitergabe.

Ja.

Es muss ein entsprechender Vertrag geschlossen werden. Auch muss die beauftragte Person zur Verschwiegenheit angehalten werden. Die Beauftragung ist zudem in das Informationspapier für die Patienten nach Art. 13 DSGVO mit aufzunehmen.

Nach derzeitiger Antwort seitens der LDI NRW sei insbesondere entscheidend, ob dem Steuerberater im Rahmen seiner vertraglich vereinbarten Aufgaben eine eigene Entscheidungskompetenz übertragen wird oder nicht:

  1. Führt der Steuerberater ausschließlich die reine Lohn- und Gehaltsabrechnung oder eine rein technische Dienstleistung im Auftrag des Praxisinhabers aus, und hat er dabei keine eigenverantwortliche Entscheidungsbefugnis, sei allgemein von einer Auftragsverarbeitung auszugehen. Dann müsste ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag zwischen Zahnarzt und Steuerberater geschlossen werden.
  2. Erbringt der Steuerberater hingegen eine Leistung, die über eine weisungsabhängige, technische Dienstleistung hinausgeht (z.B. Erstellung des Jahresabschlusses, Steuerberatung etc.), handelt der Berater nach § 32 Abs. 2 Steuerberatungsgesetz komplett eigenverantwortlich und damit somit weisungsfrei. In dieser Situation kommt kein Auftragsverarbeitungsvertrag in Betracht. Als Konsequenz folgt daraus, dass für die Weitergabe von Patientendaten an den Steuerberater eine Einwilligung des Patienten vorliegen muss. Nur dann, wenn die Patientendaten (Name, Adresse usw.) vor der Übergabe an den Steuerberater geschwärzt werden, ist eine Einwilligung nicht erforderlich.
  3. Sollte der Steuerberater sowohl für die Lohn-/Gehaltsabrechnung als auch für die Steuerberatung beauftragt werden, liegen eine Auftragsverarbeitung und eine Datenverarbeitung in eigener Verantwortung vor.

Die vereinbarte Hygiene-Pauschale für Zahnärzte gilt nur für ambulante Behandlungen bei niedergelassenen Zahnärzten und zugelassenen MVZ. Krankenhäuser erhalten andere Formen von Hygiene-Abgeltungen.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Die vereinbarte Hygiene-Pauschale gilt für Zahnärzte, MKG-Chirurgen und Kieferorthopäden jeweils in ambulanten Praxen und zugelassenen MVZ.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Zur Abgeltung der hygiene- und pandemiebedingten Mehraufwände bei Zahnärzten erscheint eine Anwendbarkeit des Beschlusses auch auf Selbstzahler gerechtfertigt.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Auch für den Basis- und Standardtarif kann ausnahmsweise der 2,3fache Bemessungsfaktor (anstatt dem 2,0fachen Faktor) der GOZ-Nr. 3010 analog für die Hygieneabgeltung berechnet werden.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Die Regelung gilt grundsätzlich nicht für gesetzlich Versicherte. Für gesetzlich Versicherte sollen entsprechende Regelungen für die Abgeltung der Covid19-bedingten Hygieneaufwände getroffen werden.

Für GKV-Patienten, die Privatleistungen in Anspruch nehmen, gilt der Beschluss ausnahmsweise unter den folgenden Voraussetzungen:

a) Anspruch auf Kostenerstattung durch eine private Zusatzversicherung (hier können tarifliche Leistungsbegrenzungen wie Erstattungsobergrenzen oder Zahnstaffelregelungen einer Erstattung entgegenstehen) und

b) der erhöhte Hygieneaufwand wird nicht durch eine gesonderte Vergütung bzw. kostenlose Bereitstellung von Hygienematerialien der GKV abgedeckt (keine Doppelberechnung).

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Die Berechnung hat wie folgt zu erfolgen:

Geb.-Nr.

Leistung

Faktor

3010a

erhöhter Hygieneaufwand entsprechend Geb.-Nr. 3010 GOZ, Entfernung eines mehrwurzeligen Zahnes

2,3

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Je nach Verfügbarkeit der Kursreferenten bzw. entsprechender Räumlichkeiten, finden die Kurse an Wochentagen oder an Wochenenden statt. Die Kurstermine werden rechtzeitig mitgeteilt.
Grundsätzlich besteht die Ausbildung aus schulischer und betrieblicher Ausbildung, Fehlzeiten sollten daher möglichst vermieden werden. Nach den Vorgaben der Prüfungsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein kann die Zulassung zur Abschlussprüfung bei mehr als 180 Schulstunden (30 Tage) während der Ausbildung abgelehnt werden.
Aus Zweckmäßigkeitsgründen bietet sich die Schule am Praxisort an, es kann aber auch eine andere Schule mit einer entsprechenden Fachklasse besucht werden.

Ein Zahnarzt hat grundsätzlich nur in Notfällen eine Pflicht zur Behandlung. Sie können – möglichst in Abstimmung mit dem Patienten – unter Berücksichtigung der medizinischen Dringlichkeit eigenverantwortlich entscheiden, ob Sie eine Behandlung jetzt durchführen müssen, d. h. ob es sich um einen zahnmedizinischen Notfall handelt oder die Behandlung verschoben werden kann.

Ausführliche Informationen unter: https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/behandlungspflicht-von-erkrankten.html

Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ist zu empfehlen, für die Sicherheit von Patienten, Personal sowie Zahnärztinnen und Zahnärzten die Entstehung von Aerosolen in Zahnarztpraxen in der derzeitigen Pandemielage zu vermeiden.

Darf ich Kindern die Behandlung verweigern, da bei diesen potenziell ein größeres Übertragungsrisiko vermutet wird?

Hier gilt die gleiche Regelung wie oben. Auch aus der Berufsordnung geht hervor: Der Zahnarzt kann die zahnärztliche Behandlung ablehnen, wenn die Behandlung ihm nach pflichtgemäßer Interessenabwägung (vgl. Berufsordnung §1 Abs. 6 b) nicht zugemutet werden kann.

Stand: 23.03.2020

Noch liegen keine ausreichenden Daten über die Dauer der Erregerausscheidung bei nicht mehr symptomatischen Personen vor, um eine generelle abschließende Empfehlung zur Beendigung der Maßnahmen nach Abklingen der Symptomatik zu geben. In diesen Fällen sollte daher derzeit eine individuelle Entscheidung getroffen werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Infektionsschutz der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) mögliche Kriterien zur Aufhebung der Isolierung bzw. Entlassung erarbeitet. Hiernach könnte frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung (nach Rücksprache mit ärztlicher Betreuung) von einer Gesundung gesprochen werden.

Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat uns aus gegebenem Anlass darauf hingewiesen, dass es für ehemals auf Covid-19 positiv getestete Patienten vor einer zahnärztlichen Behandlung keiner "Freitestung" bedarf.

Hierzu gilt die Regelung:

Wann ist eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit nötig?

Eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit ist nur bei medizinischem Personal von Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Pflegepersonal von Alten- und Pflegeeinrichtungen nötig. Dieses hat - sofern zumindest einmal positiv auf SARS-CoV-2 getestet - vor der Wiederaufnahme der Tätigkeit zwei aufeinander folgende, negative SARS-CoV-2 Tests nachzuweisen, welche im Abstand von mindestens 24 Stunden abgestrichen wurden. Zudem wird medizinisches Personal aus Krankenhäusern und Arztpraxen in bestimmten Fällen auch im Verlauf ihrer Quarantäne abgestrichen, selbst wenn keine Symptome auftreten.

Für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auch der kritischen Infrastruktur - gibt es keine Freitestung am Ende der Quarantäne oder zur Wiederaufnahme der Tätigkeit.

Stand: 28.04.2020

Aus der Patientenbehandlung stammende mit Blut und Sekreten behaftete Abfälle wie Einwegwäsche und Einwegartikel (Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken, Wischtücher, Watterollen, …) sollen nach jeder Behandlung noch im Behandlungszimmer in reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Müllbeutel verpackt und zugeknotet werden. Wenn in der Zahnarztpraxis COVID-19 Patienten nicht schwerpunktmäßig (sondern nur in sporadischen Einzelfällen) behandelt werden, können diese in geringen Mengen anfallende Abfälle im Rahmen der Entsorgung gemischter Siedlungsabfälle dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden. Eine gesonderte Deklaration ist nicht notwendig (vgl. Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes: https://www.laga-online.de/documents/m_2_3_1517834373.pdf).

Stand: 08.04.2020

Minderjährige haben Anspruch auf Freistellung am Tag vor der schriftlichen Prüfung, volljährige Auszubildende jedoch nicht. Für die Teilnahme an der Prüfung ist der Prüfling freizustellen.
Es besteht grundsätzlich keine Verpflichtung des Arbeitgebers, Kosten wie Fahrgeld, Weihnachts- und Urlaubsgeld zu zahlen. Nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) ist die Reinigung besonders verschmutzter Arbeitskleidung zu zahlen. Sofern die/der Auszubildende einen Vertrag über vermögenswirksame Leistungen abgeschlossen hat, besteht zwar die Verpflichtung des Ausbildenden, den Sparbetrag direkt abzuführen, im Zuständigkeitsbereich der Zahnärztekammer Nordrhein existiert jedoch keine Vereinbarung über zusätzlich, vom Arbeitgeber zu zahlende Beiträge.
Nein, die Zwischenprüfung ist wie regulärer Unterricht zu sehen, es besteht weder für Volljährige noch für Minderjährige ein Recht auf Freistellung.
Für die eigene Eheschließung besteht für die Zeremonie beim Standesamt eine Anrecht auf Freistellung, ebenso wie bei Todesfällen von Eltern, Kindern und Lebenspartnern. Zusatzurlaub hingegen ist nicht vorgesehen.
Mit einer Fünf in einem schriftlichen Fach kann ein Ausgleich durch andere Fächer erfolgen, bei zwei Fünfen kann durch die mündliche Ergänzungsprüfung ein Ausgleich erzielt werden. Bei drei Fünfen ist dies rein rechnerisch nicht mehr möglich.
Bei einer Verkürzung um 12 Monate muss der Chef sein Einverständnis in Form einer zusätzliche Bescheinigung erteilen. Bei der Verkürzung um sechs Monate erteilt er durch seine Unterschrift auf dem Anmeldebogen seine Einwilligung.
Gemäß § 17 der Prüfungsordnung ist die Prüfung nicht öffentlich, Begleitpersonen müssen daher warten, je nach Räumlichkeiten der Schule im Regelfall außerhalb des Schulgeländes.
Prinzipiell ist jegliche Dokumentation aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Zum Zwecke der Veröffentlichung und der Vervielfältigung gelten die entsprechenden Rechtsvorschriften. Bei Seminaren mit Diskussionen sind Mitschnitte mit Rücksicht auf die anderen Teilnehmer ebenfalls grundsätzlich untersagt. Bitte nehmen Sie Rücksicht und stören Sie den Kursablauf nicht durch fortlaufendes Kameraklicken, geräuschvolles Bänderwechseln und den Gebrauch von Blitzlichtern. Wir weisen darauf hin, dass die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fortbildungsveranstaltungen generell nicht erlaubt ist. Sofern Sie einen Herzschrittmacher tragen, halten Sie sich bitte von Elektrochirurgie- und Ultraschallgeräten fern.
Die Assistenz bei zahnärztlichen Behandlungen ist Bestandteil der Ausbildung, nur durch Zuschauen sind die wesentlichen Arbeitsschritte nicht zu erlernen, dies geht nur durch praktisches Anwenden.
a) Es gibt keine Vorgaben für den Umfang des Berichts, maßgeblich ist die Art und Weise des Textes; b) und c) Es muss sich um ein Thema aus dem Praxisalltag einer Zahnarztpraxis handeln.
Die Fachberichte sollten auch dem Fachlehrer vorgelegt werden, nur in Einzelfällen (längere Krankheit o.ä.) kann auch ein anderer Lehrer die Richtigkeit der Berichte bestätigen.
Nein, Sie erhalten nach Absolvierung aller für die ZMP-, ZMF- bzw. DH-Qualifikation erforderlichen Bausteine automatisch die entsprechende Urkunde.
Im Rahmen eines Pilotprojektes erhalten Sie für den Besuch von Fortbildungsveranstaltungen Punkte gemäß den Richtlinien der Bundeszahnärztekammer. Die Punkte entnehmen Sie bitte der jeweiligen Kursausschreibung. Von Seiten der Zahnärztekammer erfolgt keine personenbezogene Dokumentation.
Blockunterricht ist für die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten im Bereich Nordrhein nicht vorgesehen.
Ja, es besteht die Möglichkeit, einen Bildungsscheck bzw. einen Prämiengutschein zu beantragen. Hierbei handelt es sich um eine Fördermaßnahme, bei der ein Zuschuss von z.Z. bis zu 500,00 Euro auf die Kurs- und Prüfgebühren gewährt wird. Ein entsprechender Antrag sollte möglichst zeitnah vor Beginn der Fortbildung gestellt werden Für die DH-Bausteine besteht die Möglichkeit der Förderung über das Meister-Bafög. Hier erfahren Sie alles Wichtige beim "Amt für Aufstiegsfortbildungsförderung".
Nicht immer wird es in der zahnärztlichen Praxis möglich sein, feste Zeiten einzuhalten, um eine Mittagspause machen zu können, grundsätzlich ist aber eine Pause von 30 Minuten nach mehr als sechsstündiger Tätigkeit einzuhalten.
Gemäß den Vorgaben des BBiG ist nur die Ausbildungsstätte geeignet, die die notwendigen Kenntnisse in vollem Umfang vermitteln kann. Ist dies – wie in einer KFO-Praxis üblicherweise – nicht möglich, sollten die anderen Fachbereiche in einer anderen Praxis erlernt werden. Während der Gesamtzeit der Ausbildung von drei Jahren geht man von einer Dauer von sechs Monaten aus (nicht zwingend im Ganzen).
Viele Schulen haben auf ihrer Homepage ein sog. „Schwarzes Brett“, auf dem Unterrichtsausfall vermerkt wird.
Nein! Dies darf nach dem Arbeitssicherheitsgesetz nur ein Arzt mit der Gebietsbezeichnung
„Arbeitsmedizin“ oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ machen.
Ja! Nach den einschlägigen Arbeitsschutzgesetzen kann sowohl die Bezirksregierung
als Aufsichtsbehörde des Arbeitsschutzes als auch die Berufsgenossenschaft als Träger
der gesetzlichen Unfallversicherung entsprechende Praxisbegehungen durchführen.
Sofern die Maßgaben nicht ordnungsgemäß umgesetzt wurden, können Bußgelder
festgesetzt werden.
Grundsätzlich ist das möglich. Ausnahmen sind die Bausteine 5 a) und 5 b), die nur in Verbindung mit Baustein 4 absolviert werden können sowie die Bausteine 13 bis 16, die nur mit der Qualifikation ZMP bzw. ZMF zu buchen sind und zur Qualifikation DH führen. Jeder Baustein führt nach erfolgreicher Absolvierung zu einer Teilqualifikation.
Grundsätzlich sollte die Zwischenprüfung nach ca. 18 Monaten der Ausbildung absolviert werden, um einen Überblick über den Leistungsstand zu erhalten. War dies nicht möglich (z.B durch Krankheit o.ä.), können beide Prüfungen auch innerhalb eines Jahres absolviert werden.
Auch Kliniken (z. B. Universitätsklinik) sind berechtigt auszubilden.
In Berufsschulklassen ist ein „Sitzenbleiben“ nicht möglich, es kann aber bei schlechten Noten in Absprache mit der Schule und dem Ausbildenden ein Jahr wiederholt werden.
Während der Ausbildung besteht keine Möglichkeit, Fortbildungen zu besuchen, hierzu ist die abgeschlossene Ausbildung notwendig. Auszubildende können jedoch bereits während der Ausbildung den Kenntnisnachweis im Strahlenschutz durch Teilnahme an einem entsprechenden Kurs erlangen. Die Kosten können sowohl von der Auszubildenden als auch vom Ausbildenden getragen werden; das ist nicht festgelegt.
Der Betriebsarzt legt im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung fest, welche Impfungen
jeweils anzuraten sind. Einen Impfzwang gibt es nicht. Impfschutz ist auch
Selbstschutz, der bei der Ausübung eines medizinischen Berufes eine Selbstverständlichkeit
darstellen sollte. Im Fall der Verweigerung einer betriebsärztliche angeratenen
Impfung sollte die Impfverweigerung schriftlich dokumentiert werden, da sich
arbeitsrechtliche Konsequenzen für die Mitarbeiterin ergeben können.
Im Regelfall ist Ort der Ausbildung die Praxis, die im Berufsausbildungsvertrag eingetragen wurde. Sofern der Arbeitgeber eine Anwesenheit an beiden Praxisorten möchte, muss eine Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien hinsichtlich der Fahrtkosten gefunden werden (Job-Ticket).
Ja! Für jeden Unternehmer (damit ist auch der Freiberufler gemeint) besteht nach
den Vorschriften zur gesetzlichen Unfallversicherung die Pflicht, sein Unternehmen
anzumelden.
Volljährige Auszubildende können zum Notdienst an Wochenenden und an Feiertagen herangezogen werden, die geleistete Arbeitszeit ist dann entsprechend abzugelten. Minderjährige hingegen dürfen nur an fünf Tagen in der Woche beschäftigt werden, sofern eine Tätigkeit am Wochenende erfolgt, ist an einem berufsschulfreien Tag der Folgewoche freizustellen.
Minderjährige dürfen nach mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr beschäftigt werden (einmal pro Woche), für volljährige Auszubildende gilt diese Vorschrift nicht; auch nach mehr als fünf Stunden Schulunterricht kann eine Beschäftigung in der Praxis erfolgen.
Das Berichtsheft ist nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes zu führen, dem Chef vorzulegen und von diesem gegenzuzeichnen. Für die Teilnahme an der Abschlussprüfung hingegen müssen Berichte gefertigt werden. Fachlehrer und Chef bestätigen auf einem entsprechenden Formular, dass ihnen diese Berichte vorgelegt worden sind und dieses Formular wird den Anmeldeformularen beigefügt.
Das kann unterschiedlich sein: In vielen Fällen wird von der ausbildenden Praxis eine einheitliche Kleidung gewünscht, ggf. mit entsprechendem Schriftzug, dann stellt die Praxis die Kleidung zur Verfügung. Oftmals möchte die/der Auszubildende die Berufskleidung nach eigenem Geschmack selbst kaufen, dann sollte mit dem Chef gesprochen werden, ob und wenn ja, in welcher Höhe er einen Zuschuss gibt
Grundsätzlich kann der Praxisinhaber Betriebsferien einrichten, dann müssen alle Mitarbeiter in dieser Zeit ihren Urlaub nehmen; Auszubildende sollten jedoch in der berufsschulfreien Zeit (Schulferien) ihren Urlaub antreten. Ist dies aus Praxisgründen nicht möglich, so ist für jeden Berufsschultag ein zusätzlicher Urlaubstag zu geben.
Nein, die "OBF" kann direkt nach abgeschlossener Berufsausbildung zur ZFA begonnen werden.
Zu den Arbeiten der ZFA (und damit auch der Auszubildenden) gehört die Reinigung der Behandlungseinheiten, der Arbeitsbereiche, etc. Putzarbeiten wie Fenster, Böden, Toiletten gehören nicht zu diesem Bereich. Sofern ein dringender Handlungsbedarf durch akute Verschmutzung besteht, wird auch die ZFA (oder Auszubildende) diese Reinigung in Ausnahmefällen vornehmen müssen.
Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers hat er die notwendigen Untersuchungen anzubieten und sowohl diese als auch ggf. zu erfolgende Schutzimpfungen zu bezahlen.
Grundsätzlich muss er nur Ausbildungsmittel zur Verfügung stellen, d.h. sofern er bestimmte Bücher anschafft, sind diese Eigentum der Praxis. Ansonsten müssen notwendige Schulbücher von der Ausbildungsvergütung bestritten werden.
Grundsätzlich nicht, ggf. sollte ein Job-Ticket in Betracht gezogen werden.
Gemäß § 17 Abs. 3 BBiG ist Mehrarbeit abzugelten, dies kann in Freizeit erfolgen oder aber auch in finanzieller Form.
Nein! Die Mitarbeiten sind durch die Anmeldung der Praxis bei der Berufsgenossenschaft
versichert. Der Zahnarzt ist nur dann selbst über die Berufsgenossenschaft
unfallversichert, sofern er sich dort freiwillig versichern möchte.
Minderjährige dürfen nach mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr beschäftigt werden (einmal pro Woche), für volljährige Auszubildende gilt diese Vorschrift nicht, auch nach mehr als fünf Stunden Schulunterricht kann eine Beschäftigung in der Praxis erfolgen.

Sofern eine mitarbeitende Person der Praxis positiv auf COVID-19 getestet wird, sollte sich diese unmittelbar in Quarantäne begeben.

Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall ausschließlich an das zuständige Gesundheitsamt. Wir wissen, dass es derzeit wegen Überlastung zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Stand: 26.03.2020

Wie im regulären Praxisbetrieb benötigen Sie eine vertretende Praxis. Sie können jedoch im Rahmen der Regelungen zur kassenzahnärztlichen Versorgung die Praxiszeiten reduzieren. Bitte stimmen Sie dies unbedingt mit der KZV Nordrhein ab (Tel. 0211 / 9684-0). Eine Erreichbarkeit für Notfälle muss in den regulären Praxiszeiten weiterhin gewährleistet sein.

Stand: 23.03.2020

Ärzte und Zahnärzte haben Anspruch auf eine angemessene Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (§ 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.

Anträge und Zahlungen werden im Kammerbereich Nordrhein über den Landschaftsverband Rheinland abgewickelt. Ausführliche Informationen unter: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

Stand: 23.03.2020

Der Erlass des Ministeriums ist hier nicht eindeutig. Ob Praxismitarbeiter/innen derzeit einen Betreuungsanspruch haben, gilt es, vor Ort mit den zuständigen Städten und Kreisen zu klären.

Den notwendigen Antrag samt Arbeitgeberbescheinigung finden Sie im Reiter "Artikel" unter dem Punkt "Schul- und Kindergartenschließungen".

Stand: 23.03.2020

Bitte nutzen Sie das Plakat „Betreten Sie bitte nicht sofort die Praxis“ auf unserer Webseite, um Ihre Patientinnen und Patienten zu sensibilisieren: Download Plakat

Stand: 23.03.2020

Bei ordnungsgemäßem Tragen der Schutzkleidung besteht kein Anlass zur Sorge. Sofern Sie die Praxis (urlaubsbedingt) schließen, verweisen wir auf die Regelungen des SGB V.

Stand: 23.03.2020

Das RKI empfiehlt hier eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I („Höheres“ Infektionsrisiko“, s. u.) und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II („Geringeres Infektionsrisiko“, s. u.). Konkrete Fälle sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu besprechen.

Kategorie I „Höheres Infektionsrisiko“:

Hatten Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden engen Kontakt, also weniger als 2 Meter Distanz, zu einem bestätigten COVID-19-Fall, und das ohne adäquate Schutzausrüstung, so gilt ein „höheres Infektionsrisiko“.

Beispiele hierfür, die ein „höheres Infektionsrisiko“ mit sich bringen, sind etwa Handberührungen ohne Handschuhe oder ein mindestens 15-minütiger Gesichts-„face to face“-Kontakt, z. B. im Rahmen eines Gesprächs in einem geschlossenen Raum, ohne dass beide einen Mund-Nasen-Schutzgetragen haben.

In diesen Fällen begeben Sie sich bitte unmittelbar in Quarantäne und warten auf weitere Anweisungen des Gesundheitsamtes.

Kategorie II „Geringeres Infektionsrisiko“:
Sie und/oder Ihr zahnmedizinisches Personal haben sich ohne angemessene Schutzbekleidung in demselben Raum (Behandlungszimmer) wie ein bestätigter Covid-19 Patient aufgehalten, aber eine Distanz von 2 Metern immer eingehalten.

  • Hier hängt das Vorgehen von der Einschätzung des Expositionsrisikos durch das Gesundheitsamt ab: Wird es als hoch angesehen (Aerosolexposition), ist häusliche Quarantäne angezeigt. Bei geringerem Expositionsrisiko dagegen entspricht das Vorgehen der Kategorie III.

Kategorie III:
Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden haben während der gesamten Zeit der Behandlung eines infizierten Patienten eine adäquate Schutzausrüstung getragen. Bei Einhaltung der empfohlenen Schutzmaßnahmen besteht kein Anlass für eine Absonderung oder regelmäßige Untersuchung asymptomatischer Mitarbeiter.

Achten Sie und Ihre Mitarbeiter jedoch auf sich selbst und darauf, ob Sie Symptome haben (Husten, Fieber, Atemnot).

Nähere Informationen:https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

Stand: 30.03.2020

Nein. Für medizinisches Personal schon bei begrenztem Expositionsrisiko, z.B. medizinisches Personal mit Kontakt unter 2 m zu bestätigten Covid-19-Fällen ohne Schutzausrüstung, ≥15 Min face-to-face Kontakt, gilt immer noch häusliche Absonderung in Absprache mit dem Gesundheitsamt.

Erst wenn die adäquate Versorgung der Patienten durch Personalengpässe nicht mehr möglich, kann es notwendig sein, die bestehenden Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen) für medizinisches Personal anzupassen.

Stand: 25.03.2020

Laut Aussage der KZV Nordrhein wird die Assistenzzeit verlängert, wenn die Praxis bei der KZV Nordrhein einen entsprechenden Antrag stellt.

Stand: 26.03.2020

Benutzte FFP-Masken und Mund-Nase-Schutz dürfen nicht mit Desinfektionsmittel behandelt werden, da dies die Funktionalität der Maske negativ beeinflussen kann.

Bei Covid-19 Patienten und begründeten Verdachtsfällen auf Covid-19 darf die Maske auf keinen Fall wiederverwendet werden!

Stand: 23.03.2020

Als Praxisinhaber/in haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um eine persönliche Schutzausrüstung zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist keine Behandlung mehr möglich.

Für die Behandlung von nicht Risikopatienten ist normale Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz) ausreichend. Nur für die Behandlung von Covid-19 Patienten ist die FFP2/3 Maske unbedingt erforderlich.

Stand: 23.03.2020

Das zahnärztliche Team sollte waschbaren Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung für die Behandlung von Patienten nicht verwenden.

Waschbarer Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung kann während der COVID-19- Pandemie z. B. im öffentlichen Bereich oder in Büros hilfreich gegen die Übertragung von Viren eingesetzt werden, aber nicht für die zahnmedizinische Behandlung.

Wir machen darauf aufmerksam, dass zurzeit viele unseriöse Anbieter auf dem Markt sind, die laut Aussagen der Bezirksregierung Produkte anbieten, die nicht den Anforderungen entsprechen würden. Die Zahnärztekammer ist im intensiven Austausch, um den Engpass an PSA zu beheben.

Stand: 26.03.2020

Aufgrund der aktuellen Lage muss bei jedem Patienten zunächst eine Kontakt- und Reiseanamnese durchgeführt werden. Im Verdachtsfall sollten aufschiebbare Behandlungen zunächst für mindestens 14 Tage verschoben werden.

Sofern die zuvor im Rahmen der Anamnese gestellten Fragen (Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall oder Aufenthalt in einem Risikogebiet) und auch klinische Symptome keinen Verdacht begründen, kann die Behandlung mit den üblichen Schutzmaßnahmen (konsequente Basishygiene mit Mund-Nasen-Schutz) durchgeführt werden.

Stand: 23.03.2020

Als Praxisinhaber haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um Desinfektionsmittel/
Händedesinfektionsmittel zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist die Praxis zu schließen. In diesem Fall kann man sich auch an die Arbeitsagentur wenden und Kurzarbeit beantragen.

Die Bundesregierung hat am 4. März 2020 die Herstellung von Desinfektionsmittel ohne Zulassung nach Biozid-Verordnung per Allgemeinverfügung erlaubt. Da die Grundstoffe in ausreichendem Umfang auf dem Markt verfügbar sind, soll die genehmigungsfreie Herstellung in Apotheken den gestiegenen Bedarf decken: https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2020/2020-03-04-Desinfektionsmittel.htm

Stand: 23.03.2020

Die Zahnärztekammer Nordrhein hält keine Schutzausrüstung vor.

Über das Problem der zunehmenden Verknappung von Teilen der persönlichen Schutzausrüstung stehen BZÄK und KZBV mit dem Bundesgesundheitsministerium, KZV und ZÄK Nordrhein mit dem Ministerium für Arbeit,Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) in engem Kontakt.

Stand: 26.03.2020

Aktueller Hinweis vom 24.03.2020:

Mehrarbeit (Beschäftigung, die über die vereinbarte Wochenarbeitszeit hinaus geleistet wird) muss nach § 17 Abs. 3 BBiG ausgeglichen werden. Ob dieser Ausgleich in Freizeit oder in finanzieller Form erfolgt, kann zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt werden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13.3.2020 per Erlass verfügt, dass die Bezirksregierungen gebeten werden, bis auf Weiteres eine verspätete Aktualisierung – die durch verzögerte Strahlenschutzkurse aufgrund von SARS-CoV-2 begründet ist – anzuerkennen.

Die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall obliegt letztendlich der zuständigen Bezirksregierung (Strahlenschutzaufsichtsbehörden NRW).

Stand: 17.03.2020

Um maximal zwölf Monate, dann muss jedoch ein Mindest -Notendurchschnitt von 2,0 vorliegen.
Ein Einstieg in die "OBF" ist bedingt durch das modulare System jederzeit möglich.
Die schriftlichen Prüfungen im Rahmen der "OBF" finden z.Z. zwei Mal im Jahr statt (Mai und November). Es ist zukünftig ein weiterer Prüfungstermin angedacht. Zu diesen Terminen werden alle Bausteine geprüft, die bis zu dem jeweiligen Prüfungszeitpunkt abgeschlossen sind.
Sie erhalten rechtzeitig einen schriftlichen Bescheid über die Einreichtermine der jeweiligen Arbeitsproben. Die Arbeitsproben können nur zu diesen von der Zahnärztekammer Nordrhein festgelegten Terminen eingereicht werden.

Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Zahnarztpraxis. Durch die Teilnahme an der BuS-Betreuung wird der Praxisinhaber sensibilisiert, motiviert und informiert, Sicherheit und Gesundheitsschutz in alle Abläufe der Praxis zu integrieren. Ziel ist es, den Arbeitsschutz an den Bedürfnissen der Praxis auszurichten und somit eine sinnvolle und wirksame Umsetzung der Anforderungen des Arbeitsschutzes zu finden.

Im Rahmen einer speziell auf die Bedürfnisse der zahnärztlichen Praxis abgestimmten Schulung (2 Blöcke à 3 mal 45 Minuten) erhalten Sie alle notwendigen Informationen, damit Sie die Organisation des Arbeitsschutzes in Ihrer Praxis selbst in die Hand nehmen können. Die Motivations- und Informationsmaßnahmen haben das Ziel, den Praxisinhaber die theoretische Grundlagen für die Integration des Arbeitsschutzes in die betrieblichen Abläufe seiner Praxis zu vermitteln.

·  Schutzkleidung
·  Schutzhandschuhe
·  Mund-Nasen-Schutz
·  Schutzbrille
Für Zahnmedizinische Fachangestellte gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung, z. B. zum/zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten/in (ZMP) oder zum/zur Assistenten/in für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP).

Zahnmedizinische Fachangestellte mit einer Hochschulzugangsberechtigung können studieren und z.B. einen Hochschulabschluss im Bereich Zahnmedizin erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. 
Die arbeitsmedizinische Vorsorge ist als Präventivmaßnahme zu verstehen. Die Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis können biologischen Arbeitsstoffen (Viren) – insbesondere bei der Stuhlassistenz,  Instrumentenaufbereitung – ausgesetzt sein. Sofern präventive Impfungen möglich sind (insbes. Hepatitis B) sollte ein entsprechender Schutz bestehen. Die arbeitsmedizinische Vorsorge in der Zahnarztpraxis konzentriert sich zudem auf den Aspekt des Hautschutzes.

Gemäß §3 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) hat der Arbeitgeber erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes umzusetzen und die geeigneten Maßnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiter zu veranlassen. Gemäß Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) §1 hat der Arbeitgeber Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit, welche beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen, zu bestellen. Die Aufgaben der Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit werden in den §§ 3 und 6 des ASiG konkretisiert. Die DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfall-Versicherung) bestimmt für die Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft BGW (d.h. Zahnarztpraxen mit mind. einem Mitarbeiter) die Maßnahmen, die der Arbeitgeber zur Erfüllung der sich aus dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) ergebenden Pflichten zu treffen hat.

Sicher werden in den ersten Wochen der Ausbildung bestimmte Behandlungen Unbehagen oder sogar Ekel hervorrufen, im Regelfall legt sich dies aber mit der Zeit. Sofern dieses Empfinden aber bleibt, wird nur in einem vertrauensvollen Gespräch mit dem Ausbildenden geklärt werden können, ob hier ein Wechsel in einen anderen Ausbildungsberuf zu empfehlen ist.
Im Berichtsheft wird in Stichworten der erlernte Stoff eingetragen, der Chef bzw. Ausbildende sollte diese Eintragungen kontrollieren.
Im Institut stehen für praktische Arbeitskurse Instrumente und Materialien nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Folgen Sie daher bitte genau den Hinweisen in der Programmausschreibung. In der Regel werden gesonderte Instrumenten- und Materiallisten rechtzeitig vor Kursbeginn verschickt.
Nach der Ausbildungsordnung müssen folgende Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden: Der Ausbildungsbetrieb, Durchführen von Hygienemaßnahmen, Arbeitsorganisation, Qualitätsmanagement, Kommunikation, Information und Datenschutz, Patientenbetreuung, Grundlagen der Prophylaxe, Durchführen begleitender Maßnahmen bei der Diagnostik und Therapie unter Anleitung und Aufsicht des Zahnarztes, Hilfeleistungen bei Zwischenfällen und Unfällen, Praxisorganisation und Verwaltung, Abrechnung von Leistungen (detailliertere Angaben sind der Ausbildungsverordnung zu entnehmen, s. Rubrik Ausbildung dieser Homepage).
·  Bereitstellung einer arbeitsmedizinischen Vorsorge/Betreuung für die Mitarbeiter
·  Ergreifen von Arbeitsschutzmaßnahmen
·  Erstellen eines praxisbezogenen Hygieneplans
·  Stellen von persönlicher Schutzausrüstungen für jeden Mitarbeitern
·  Sicherheitstechnische Geräteüberprüfungen durch Fachkräfte müssen erfolgen

Folgende Voraussetzungen sind für die alternative bedarfsorientierte Betreuung nach dem Unternehmermodell zu erfüllen:

  • Sie sind aktiv in das Betriebsgeschehen Ihrer Praxis eingebunden. Die persönliche Teilnahme der Praxisinhaberin/des Praxisinhabers an der durch die Zahnärztekammer Nordrhein veranstalteten Motivations-, Informations- und Fortbildungsmaßnahmen ist verpflichtend.

  • Im Bedarfsfall fordern Sie die Fachberatung durch einen Betriebsarzt bzw. eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (Inanspruchnahme einer bedarfsorientierten Betreuung) an.

  • Sie informieren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung im Betrieb organisiert ist und welcher Betriebsarzt/welche Sicherheitsfachkraft im Bedarfsfall hinzugezogen wird.

Eine Verkürzung der Ausbildung ist möglich, wenn von der Berufsschule (durch das Zeugnis) und vom Ausbilder „über dem Durchschnitt liegende Leistungen“ bescheinigt werden. Die in der Berufsschule erbrachten Leistungen müssen in den Prüfungsfächern einen Mindestdurchschnitt von 2,2 aufweisen, dabei darf kein Fach schlechter als mit der Note befriedigend benotet worden sein.
Voraussetzung für die Teilnahme an der "OBF" ist
  • die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), vormals Zahnarzthelferin,
  • der Nachweis über die Kenntnisse im Strahlenschutz nach § 18 a RöV vom 30.04.2003
  • sowie der Nachweis der Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtsstunden

Die BuS-Betreuung soll teilnehmende Praxisinhaber/-innen in die Lage versetzen, mit überschaubarem Aufwand für eine effiziente arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung der Praxis zu sorgen. Art und Umfang der bedarfsgerechten betriebsspezifischen Betreuung kann durch die Praxisinhaber/-innen eigenverantwortlich selbst festgelegt werden. Die fachkundige Stelle BuS-Dienst der Zahnärztekammer Nordrhein möchte teilnehmende Praxen helfen, durch bedarfsgerechte sowie praxisorientierte Beratung die Anforderungen des Arbeitsschutzes individuell auf die jeweilige Situation in der Praxis zuzuschneiden.

Arbeitsschutz bietet Ihnen Chancen, Ihre betrieblichen Kosten zu senken, die Ihnen durch Störungen, Unfälle und Ausfallzeiten entstehen. Zudem kann Arbeitsschutz zum Wohlempfinden und zur Motivation Ihrer Mitarbeiter beitragen.

Die Berufsgenossenschaft ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Das bedeutet,
dass im Falle eines nachgewiesenen Arbeitsunfalls (z.B. Nadelstichverletzung
oder Wegeunfall) die Berufsgenossenschaft für den Personenschaden kostentechnisch
einsteht. Der Arbeitgeber ist insoweit von einer Haftung (i.d.R.) freigestellt.
Grundsätzlich sind Arztbesuche in die Freizeit zu legen, sofern aber Untersuchungen aus dringenden Gründen wahrgenommen werden müssen, ist dies zu ermöglichen. Gegebenenfalls sollte der behandelnde Arzt eine entsprechende Bescheinigung ausstellen.
Im Regelfall werden mehrere Bücher zur Auswahl gestellt, diese versuchen den Stoff entsprechend den Vorgaben der Ausbildungsordnung zu vermitteln. Letztlich ist dies eine eigene Entscheidung, ggf. in Absprache mit dem Arbeitgeber.
Hierfür kann ein sogenannter BuS-Dienst (betriebsärztliche und sicherheitstechnische
Betreuung) beauftragt werden. Der BuS-Dienst ist ein privater Dienstleister, der
technische Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner zur Beratung des Zahnarztes
bei der Erfüllung der sich aus dem Arbeitsschutzrecht ergebenden Arbeitgeberpflichten
kostenpflichtig zur Verfügung stellt.
Seltene Gefälligkeiten (ggf. in Notsituationen) gehören zwar nicht zur Ausbildung, im gegenseitigen Miteinander sind sie aber möglich. Sollten diese Arbeiten aber regelmäßig gefordert werden, müssen diese unter Hinweis auf die sogenannten „ausbildungsfernen“ Tätigkeiten verweigert werden. Diese sind nicht Bestandteil der Ausbildung, im Übrigen besteht bei eventuellen Unfällen kein Versicherungsschutz.
Fortbildungskosten sind grundsätzlich Betriebsausgaben und von der Steuer absetzbar. Eine entsprechende Teilnahmebestätigung erhalten Sie im Tagungsbüro.
Sobald uns Ihre Interessensbekundung vorliegt, merken wir Sie für die gewünschten Bausteine vor und Sie erhalten zeitnah von uns entsprechende Terminmitteilungen. Diese Mitteilungen enthalten die Termine des entsprechenden Bausteins, ein Anmelde- sowie ein Absageformular. Letzteres für den Fall, dass Sie den Kurstermin nicht wahrnehmen können und sich für den Folgetermin vormerken lassen möchten.
Wir empfehlen Ihnen, den Nachweis über Ihre Fortbildung zu führen. Für den Nachweis wird eine Teilnahmebestätigung von der Zahnärztekammer Nordrhein ausgestellt.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Karl-Häupl-Institut vom Hauptbahnhof aus mit der U-Bahn-Linie U 77 (bis Endstation „Am Seestern“) zu erreichen, vom Flughafen direkt nur per Taxi.
Viele Arbeitgeber nutzen die Möglichkeit einer Übernahme nach bestandener Ausbildung, da sie auf Kräfte zurückgreifen können, die die Praxis, die Kolleginnen und auch die Patienten kennen. Andere sind der Ansicht, dass ein Wechsel auch neue Impulse gibt, übernehmen daher generell nicht. Leider liegen uns keine konkreten Zahlen zur Übernahme vor.
Viele Arbeitgeber nutzen die Möglichkeit einer Übernahme nach bestandener Ausbildung, da sie auf Kräfte zurückgreifen können, die die Praxis, die Kolleginnen und auch die Patienten kennen. Andere sind der Ansicht, dass ein Wechsel auch neue Impulse gibt, übernehmen daher generell nicht. Leider liegen uns keine konkreten Zahlen zur Übernahme vor.
Nach den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes ist bei einer Arbeitszeit mehr als sechs Stunden eine Pause von 30 Minuten zu geben, bei mehr als neun Stunden ist die Arbeit mit einer Pause von 45 Minuten zu unterbrechen. Diese Vorschrift gilt jedoch nur für Volljährige, minderjährige Auszubildende müssen gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden eine Pause von mindestens einer Stunde einlegen.
In unmittelbarer Nähe des Instituts stehen renommierte Hotels mit großer Bettenkapazität zur Verfügung. Kursteilnehmer werden gebeten, Reservierungen selbst vorzunehmen. Dies sollte möglichst frühzeitig geschehen, da während der zahlreichen Ausstellungen in Düsseldorf Zimmerengpässe möglich sind.
Mit einigen Hotels wurden Sonderkonditionen, die jedoch nur an messefreien Tagen gelten, vereinbart.
Weitere Informationen, wie Hotelverzeichnisse, erhalten Sie bei der Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH, Telefon (02 11) 17 20 20 bzw. im Internet unter der Anschrift: www.duesseldorf-tourismus.de.
Der erste Schritt ist das Ausfüllen der Interessensbekundung, die Sie als PDF-Formular auf unserer Homepage herunterladen können oder auf Wunsch zugeschickt bekommen. In diesem Formular kreuzen Sie an, welche Bausteine Sie absolvieren möchten.
Die Abteilung Fortbildung ist unter der Telefonnummer (0211) 44704-0 zu erreichen, außerhalb der Geschäftszeiten unter (0211) 44704-240.
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre (Verkürzung ist im Einzelfall möglich) und findet als duale Ausbildung sowohl in der zahnärztlichen Praxis oder Klinik als auch an einem ortsnahen Berufskolleg statt.

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss als Einstellungsvoraussetzung vorgeschrieben. Die Praxen stellen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
ZMP/ZMF ca. anderthalb bis zwei Jahre, darauf aufbauend die DH ebenfalls anderthalb bis 2 Jahre
Zunächst muss von einer täglichen Ausbildungszeit von acht Stunden ausgegangen werden, in einigen Fällen auch darunter. Verringert sich an einzelnen Tagen die Ausbildungszeit (z.B. Mittwoch- oder Freitagnachmittag), so kann an anderen Tagen die Ausbildungszeit (für Volljährige) auch mehr als acht Stunden betragen .
Es sind zwei Wiederholungsprüfungen möglich.
Sofern der Arbeitgeber aus Gründen, die in seiner Person liegen, die Praxis in größerem Umfang schließt, als die Mitarbeiter vereinbart haben, liegt dies in seiner unternehmerischen Risikosphäre. Ein Zugriff auf geleistete oder zu erbringende Überstunden ist ebenso wenig möglich wie ein Verrechnen mit der Vergütung.
Ein Muster kann hier leider nicht ausgestellt werden, er wird mit der Bescheinigung über die in der Zwischenprüfung nachgewiesenen Kenntnisse ausgegeben, wenn die notwendige Punktzahl erreicht wurde.
Es gibt keine Vorgaben hinsichtlich des Umfangs, maßgebend ist die inhaltliche Darstellung. Sofern kein eigener PC vorhanden ist, sollte der Arbeitgeber eine Möglichkeit einräumen, die Berichte in der Praxis (nicht während der eigentlichen Arbeitszeit) zu fertigen.
Grundsätzlich darf der Chef die/den Auszubildende nicht vom Unterricht fernhalten, dies ist ein Verstoß gegen das Schulpflichtgesetz. Sofern der Chef diese Vorschrift nicht beachtet, sollte Kontakt mit der Zahnärztekammer aufgenommen werden.
Stichtag der Berechnung ist der 1.1. des jeweiligen Kalenderjahres: Wer an diesem Tag -16 Jahre ist = 30 Werktage; -17 Jahre = 27 Werktage; -18 Jahre = 25 Werktage (Werktage = alle Tage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind).
Ab dem 1. August 2015 beträgt die Empfehlung des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein für die Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr € 615; 2. Ausbildungsjahr € 750; 3. Ausbildungsjahr € 890. Hier ist zu beachten, dass es sich um eine Empfehlung handelt, nicht um eine Verpflichtung.

Ab dem 1. Januar 2018 beträgt die Empfehlung des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein für die Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr € 750; 2. Ausbildungsjahr € 850; 3. Ausbildungsjahr € 950. Hier ist zu beachten, dass es sich um eine Empfehlung handelt, nicht um eine Verpflichtung.

Grundsätzlich ist von einer Gesamtzeit von 40 Stunden/Woche auszugehen, in einigen Fällen kann durch die Teilnahme am Berufsschulunterricht die Gesamtarbeitszeit auch darüber liegen.
Im Regelfall an zwei Tagen in der Woche.
Bei einer Prozentzahl von 70 und mehr in der schriftlichen Prüfung wird der Kenntnisnachweis erteilt, sofern zwischen 50% und 70% erreicht wurden, kann eine mündliche Ergänzungsprüfung absolviert werden
Diese Praktika können Sie in der Praxis absolvieren, in der Sie tätig sind. Sie erhalten von uns Testathefte, in denen verschiedene Tätigkeiten aufgeführt sind, die Sie in der Praxis zu erbringen haben und die von Ihrem Arbeitgeber durch entsprechende Unterschriften zu testieren bzw. zu bestätigen sind.
Kursteilnehmer können ihren PKW auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz des Lindner Congress Hotels, Emanuel-Leutze-Straße 17, (gegenüber dem Karl-Häupl-Institut) abstellen. Im weiteren Umkreis des Institutes (Fußweg ca. 10 Minuten) ist darüber hinaus ausreichend Parkraum vorhanden.
Nähere Ausführungen dazu sind u.a. zu finden in der Empfehlung des Robert Koch –
Instituts zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde und im DAHZ Hygieneleitfaden
(Deutscher Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin) –auf der jeweiligen
Homepage zu finden-.
Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten in Zahnarztpraxen, kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxen sowie Kliniken, im öffentlichen Gesundheitswesen, in Dentallaboren, Krankenkassen und Abrechnungszentren. Durch die Vielseitigkeit der Ausbildung können Zahnmedizinische Fachangestellte im Behandlungs- und im Verwaltungsbereich tätig werden. Oftmals erfolgt eine spezielle Ausrichtung, die sich unter anderem an den Erfordernissen und Gegebenheiten in den jeweiligen Praxen orientiert.
Sie soll die Mitarbeiter vor Kontamination mit Krankheitserregern schützen!

Grundsätzlich sind Auszubildende von Kurzarbeit ausgenommen, da nach Auffassung des Gesetzgebers es dem ausbildenden Betrieb zuzumuten ist, die Ausbildungszeit sinnvoll zu nutzen und Auszubildende entsprechend einzusetzen. Nur wenn alle Ausbildungsmöglichkeiten erschöpft wurden, kann Kurzarbeit in Betracht kommen (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

Sofern Kurzarbeit als Ultima Ratio auch im Bereich der Ausbildung erfolgen muss, sind zwei Formen zu unterscheiden:

  • Die Kürzung der wöchentlichen oder täglichen Ausbildungszeit ist nicht als Ausfall der Berufsausbildung einzustufen, und die Ausbildungsvergütung ist in voller Höhe weiter zu zahlen.
  • Sofern die Kurzarbeit durch eine zusammenhängende Schließung realisiert werden muss, ist die Ausbildungsvergütung dennoch 6 Wochen lang weiter in voller Höhe zu zahlen. Fällt die Ausbildung tatsächlich aus, hat die/der Auszubildende gemäß den Regelungen des Berufsausbildungsvertrages dennoch den Anspruch auf Zahlung der Vergütung. Erst nach 6 Wochen kommt dann die Zahlung von Kurzarbeitergeld in Betracht (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

Stand: 19.03.2020

Grundsätzlich rechtfertigt die Zahlung von Kurzarbeitergeld keine Kündigung, vielmehr sollen gerade mit der Beantragung von Kurzarbeit Kündigungen vermieden werden.

Dies gilt auch für Auszubildende. Nur wenn der Ausbildungsbetrieb über eine längere Zeit nicht aktiv betrieben werden kann (hier wird von einem Zeitraum von mehr als drei Monaten auszugehen sein), käme eine Kündigung des Berufsausbildungsvertrages in Betracht. Dann wäre jedoch der Ausbildende verpflichtet, sich rechtzeitig mit Hilfe der Zahnärztekammer Nordrhein und der zuständigen Agentur für Arbeit um die Möglichkeit eines Anschlussausbildungsvertrages in einer anderen Zahnarztpraxis zu bemühen.

Stand: 19.03.2020

Durch die aktuelle Situation bedingter Unterrichtsausfall an Berufsschulen ist weder als Freizeit für die Auszubildenden zu verstehen, noch bedeutet dies für die Ausbildungsbetriebe den uneingeschränkten Einsatz der Auszubildenden:

  • Sofern von den Klassenlehrern oder Fachlehrern ein Online-Unterricht eingerichtet wurde, ist dieser im Sinne der dualen Ausbildung zu absolvieren. Der/die Auszubildende ist für diese Zeit entsprechend dem Unterricht am Berufskolleg freizustellen.
  • Sind nach Aussage der/des Auszubildenden umfangreiche Aufgaben von den Fach-/Klassenlehrern aufgegeben worden, die zu bestimmten Zeiten via Chat o.ä. abgegeben werden müssen, ist auch dies mit dem Unterricht am Berufskolleg vergleichbar. Zur Kontrolle und Bestätigung sollten die Azubis den Fach- oder Klassenlehrer bitten, dies dem Ausbilder via Mail zu erläutern und idealerweise auch mitzuteilen, wie zeitaufwändig diese Aufgaben sein werden.  Der/dem Auszubildenden ist für die Bewältigung dieser Aufgaben ein entsprechendes Zeitkontingent einzuräumen, sei es in den Praxisräumen, sei es zu Hause.
  • Sofern mangels ausreichender digitaler Möglichkeiten an den jeweiligen Berufskollegs dies nicht umsetzbar ist, können die Auszubildenden (wie auch in der unterrichtsfreien Zeit) in der Praxis beschäftigt werden. Gleiches gilt auch für nur „vage“ Angaben zum Erarbeiten von Unterrichtsstoff (z.B. lernt die nächsten Seiten im Buch), dies ist wie Hausaufgaben zu werten, kann und muss somit nach dem regulären Praxisdienst (Feierabend oder Wochenende) erfolgen.

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass die Ausbildung zur/zum ZFA auch in der aktuellen Situation ohne Regelbeschulung als duale Ausbildung erfolgen muss!

Sofern Auszubildende zur Zeit nur stundenweise, rollierend oder auf sonstige Weise beschult werden, ist ihnen ausreichend Zeit einzuräumen, um die von Seiten der Berufsschule erteilten Aufgaben/Projekte etc. innerhalb der Arbeitszeit zu leisten. Es ist somit entsprechend für diese Aufgaben freizustellen, vergleichbar mit dem Präsenzunterricht. Die Schulen sind bemüht, die Schülerinnen und Schüler mit umfangreichem Lernstoff auszustatten (nicht vergleichbar mit sogenannten Hausaufgaben), um alle Lernfelder möglichst vollumfänglich vermitteln zu können.

Dies ist aber nur mit der Mithilfe der Ausbilder in den Praxen möglich, die hierzu entsprechende Freiräume schaffen.

Bei ergänzenden Fragen können Sie selbstverständlich auch telefonisch Kontakt mit dem Ressort Ausbildung aufnehmen: 0211-44704226.

Stand: 04.06.2020

Klausuren/Prüfungen

Es sind grundsätzlich alle Personen mitzuzählen, die in der Regel ständig mit der automatisierten Datenverarbeitung beschäftigt sind. Als vereinfachte Faustformel gilt: „Inhaber plus Mitarbeiter (angestellte Zahnärzte und ZFAs) minus Reinigungskraft“.

Datenverarbeitung ist insbesondere auch die Aufnahme von Patienten- und Gesundheitsdaten in die Patientenkartei.

In der Regel“ bedeutet eine Dauerbeschäftigung von zumindest einem Jahr. Dabei ist es unerheblich, ob die Person in Teil- oder Vollzeit tätig ist.

„Ständig“ beschäftigt ist eine Person, wenn sie für die Aufgabe, die nicht ihre Hauptaufgabe sein muss, auf unbestimmte, zumindest aber längere Zeit vorgesehen ist und sie entsprechend wahrnimmt. Das Merkmal ist auch erfüllt, wenn die Aufgabe nur gelegentlich erfüllt wird (z. B. 1x/Mo), die Person die Aufgabe aber grundsätzlich wahrzunehmen hat. Mitarbeiter in Mutterschutz- und Elternzeit zählen nicht dazu.

Die ÜBAG ist im „rechtlichen Kern“ eine Gemeinschaftspraxis. Insofern gelten die Datenbestände der einzelnen Praxissitze als ein „Datenstamm“. Sofern der Zugriff auf die „regionalen“ Datenbestände jeweils auch vom anderen Praxissitz aus möglich ist, muss die „20-Personen-Regel“ Berücksichtigung finden.

Die Anforderungen des Gesetzgebers sind hoch angesetzt. Es werden sowohl gute technische als auch rechtliche Kenntnisse (Datenschutz) verlangt. Rechtliche Anforderungen und tatsächliche Umsetzung fallen gerade in diesem Bereich oftmals auseinander. Es sollte jedoch zumindest eine Schulung hierzu besucht, um eine gewisse Grundqualifikation zu erwerben. Ein entsprechendes Kurszertifikat wird als Nachweis gegenüber der Datenschutzaufsicht ausreichen.

Nein.

Der Datenschutzbeauftragte kann nicht selbst Inhaber der Praxis sein. Die Gesellschafter der Praxisgemeinschaft sind Inhaber.

Ein gesetzliches Verbot besteht nicht.

Der Datenschutzbeauftragte muss aber in seiner Aufgabe und Funktion weisungsfrei agieren können, um den Verantwortlichen (=Praxisinhaber) objektiv beraten zu können.

Sofern die auserwählte Person sich etwa aufgrund ihrer persönlichen Nähe zum Praxisinhaber als „befangen“ ansieht und dadurch eine Beeinflussung ihrer Weisungsfreiheit befürchtet, sollte sie ggf. Abstand von der avisierten Aufgabe nehmen.

Nein. Hierzu bedarf es grundsätzlich der Zustimmung des Mitarbeiters, da dies nicht vom sogenannten Direktionsrecht (§ 106 GewO – Gewerbeordnung) des Arbeitgebers umfasst ist. Es bedarf daher immer einer einvernehmlichen Einigung hierüber. Die Einigung sollte aus Beweiszwecken verschriftlich werden.

Nein. Es kann sowohl ein interner (Mitarbeiter) als auch externer Datenschutzbeauftragter eingesetzt werden. Auch mit dem externen Datenschutzbeauftragten muss eine schriftliche Vereinbarung hierüber getroffen werden.

Der Datenschutzbeauftragte ist der Datenschutzaufsicht zu melden. Diese ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit – LDI NRW – (nicht die Zahnärztekammer).

Hierbei handelt es sich um ein allgemeines Informationspapier, welches der Zahnarzt seinen Patienten und Mitarbeitern vorlegen muss, um über die Datenverarbeitung in seinem Betrieb zu informieren. Hierzu besteht eine gesetzliche Verpflichtung. Die Unterschrift der Kenntnisnahme der Information durch den Patienten bzw. den Mitarbeiter ist aus Nachweiszwecken zu empfehlen. Die LDI NRW spricht sich gegen einen Aushang aus.

Zu beachten ist, dass die Unterschrift des Patienten zur Information nach Art. 13 DSGVO nicht automatisch eine Einwilligung des Patienten in die Datenverarbeitung darstellt!

Alle Patienten müssen diese Information erhalten. „Altpatienten“ ist das Informationspapier auszuhändigen, sobald sie wieder einen Termin in der Praxis wahrnehmen.

Ja.

Die Information nach Art. 13 DSGVO muss jedoch von der Anamneseerhebung optisch hervorgehoben werden (z. B. durch einen Kasten). Wir empfehlen zudem entsprechend auch zwei Unterschriften.

Werden die Gesundheitsdaten zur Durchführung des Behandlungsvertrags verarbeitet (Eintragungen in die Patientenakte), bedarf es hierfür keiner ausdrücklichen Einwilligung des Patienten und somit auch keiner besonderen Nachweislegung.

Sofern Daten dergestalt verarbeitet werden, dass z. B. eine Datenweitergabe an Dritte erfolgt, bedarf es hingegen einer ausdrücklichen Einwilligung des Patienten. Diese sollte aus Nachweiszwecken schriftlich erfolgen. Sowohl der Zweck der Datenweitergabe als auch der Datenempfänger müssen benannt werden.

Hier gilt die bisherige Rechtslage weiter. Es ist eine vorherige Einwilligung zum Recall erforderlich. Auf dem zu unterzeichnenden Papier muss der der Hinweis vermerkt werden, dass die Einwilligung jederzeit widerrufen werden kann.

Sofern die Einwilligung vorliegt und der Recall erfolgen kann, sollte die Erinnerung im Umschlag versandt werden.

Das Einstellen von Fotos der Mitarbeiter ins Internet bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des jeweiligen Mitarbeiters.

Ja.

Selbstverständlich sollte wie bisher auch auf Diskretion am Empfang geachtet werden. Insbesondere Daten wie der Geburtstag, die Telefonnummer und die Adresse sollten diskret behandelt werden. Der Name ist zwar ebenfalls ein „Datum“ im Sinne des Datenschutzrechts. Dieses ist jedoch im Vergleich zu den zuvor genannten allgemein „gesellschaftsfähig“ und quasi alltäglich im Gebrauch. Sofern ein Patient jedoch ausdrücklich ein Synonym oder eine Nummer wählt, um aufgerufen zu werden, sollte dies auch umgesetzt werden.

Da der Zahnstatus ebenso wie z. B. Muttermale oder Narben der Identifikation einer Person dienen können, sollte vor einer solchen Umsetzung auf jeden Fall im Vorfeld die Einwilligung des Patienten hierzu schriftlich vorliegen.

Laut Auskunft der LDI NRW ist lediglich dann mit Bußgeldern zu rechnen, sofern erkennbar ist, dass sich der Datenschutzverantwortliche überhaupt nicht mit dem Thema Datenschutz beschäftigt bzw. lediglich eine sehr oberflächliche Umsetzung der Vorgaben erfolgt. Sofern die seitens der Zahnärztekammer Nordrhein zur Verfügung gestellten Information praxisindividuell umgesetzt werden, sollten Bußgelder vermeidbar sein.

Hinsichtlich der Vertragsschließung mit einem externen Dentallabor zur Auftragsverarbeitung ist festzuhalten, dass derzeit noch unklar ist, ob die Datenweitergabe vom Zahnarzt an das Labor als Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO und § 62 BDSG einzustufen ist. Dies ist nach hiesiger Einschätzung derzeit noch klärungsbedürftig. Eine entsprechende Anfrage wurde seitens der Zahnärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe im Juli 2018 an die LDI NRW gerichtet.

Hinweis: Sofern eine solche Vereinbarung geschlossen wurde, bedarf es für die Weitergabe der Patientendaten an das Labor keiner ausdrücklichen Einwilligung des Patienten in die Datenweitergabe.

Ja.

Es muss ein entsprechender Vertrag geschlossen werden. Auch muss die beauftragte Person zur Verschwiegenheit angehalten werden. Die Beauftragung ist zudem in das Informationspapier für die Patienten nach Art. 13 DSGVO mit aufzunehmen.

Nach derzeitiger Antwort seitens der LDI NRW sei insbesondere entscheidend, ob dem Steuerberater im Rahmen seiner vertraglich vereinbarten Aufgaben eine eigene Entscheidungskompetenz übertragen wird oder nicht:

  1. Führt der Steuerberater ausschließlich die reine Lohn- und Gehaltsabrechnung oder eine rein technische Dienstleistung im Auftrag des Praxisinhabers aus, und hat er dabei keine eigenverantwortliche Entscheidungsbefugnis, sei allgemein von einer Auftragsverarbeitung auszugehen. Dann müsste ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag zwischen Zahnarzt und Steuerberater geschlossen werden.
  2. Erbringt der Steuerberater hingegen eine Leistung, die über eine weisungsabhängige, technische Dienstleistung hinausgeht (z.B. Erstellung des Jahresabschlusses, Steuerberatung etc.), handelt der Berater nach § 32 Abs. 2 Steuerberatungsgesetz komplett eigenverantwortlich und damit somit weisungsfrei. In dieser Situation kommt kein Auftragsverarbeitungsvertrag in Betracht. Als Konsequenz folgt daraus, dass für die Weitergabe von Patientendaten an den Steuerberater eine Einwilligung des Patienten vorliegen muss. Nur dann, wenn die Patientendaten (Name, Adresse usw.) vor der Übergabe an den Steuerberater geschwärzt werden, ist eine Einwilligung nicht erforderlich.
  3. Sollte der Steuerberater sowohl für die Lohn-/Gehaltsabrechnung als auch für die Steuerberatung beauftragt werden, liegen eine Auftragsverarbeitung und eine Datenverarbeitung in eigener Verantwortung vor.

Die vereinbarte Hygiene-Pauschale für Zahnärzte gilt nur für ambulante Behandlungen bei niedergelassenen Zahnärzten und zugelassenen MVZ. Krankenhäuser erhalten andere Formen von Hygiene-Abgeltungen.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Die vereinbarte Hygiene-Pauschale gilt für Zahnärzte, MKG-Chirurgen und Kieferorthopäden jeweils in ambulanten Praxen und zugelassenen MVZ.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Zur Abgeltung der hygiene- und pandemiebedingten Mehraufwände bei Zahnärzten erscheint eine Anwendbarkeit des Beschlusses auch auf Selbstzahler gerechtfertigt.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Auch für den Basis- und Standardtarif kann ausnahmsweise der 2,3fache Bemessungsfaktor (anstatt dem 2,0fachen Faktor) der GOZ-Nr. 3010 analog für die Hygieneabgeltung berechnet werden.

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Die Regelung gilt grundsätzlich nicht für gesetzlich Versicherte. Für gesetzlich Versicherte sollen entsprechende Regelungen für die Abgeltung der Covid19-bedingten Hygieneaufwände getroffen werden.

Für GKV-Patienten, die Privatleistungen in Anspruch nehmen, gilt der Beschluss ausnahmsweise unter den folgenden Voraussetzungen:

a) Anspruch auf Kostenerstattung durch eine private Zusatzversicherung (hier können tarifliche Leistungsbegrenzungen wie Erstattungsobergrenzen oder Zahnstaffelregelungen einer Erstattung entgegenstehen) und

b) der erhöhte Hygieneaufwand wird nicht durch eine gesonderte Vergütung bzw. kostenlose Bereitstellung von Hygienematerialien der GKV abgedeckt (keine Doppelberechnung).

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Die Berechnung hat wie folgt zu erfolgen:

Geb.-Nr.

Leistung

Faktor

3010a

erhöhter Hygieneaufwand entsprechend Geb.-Nr. 3010 GOZ, Entfernung eines mehrwurzeligen Zahnes

2,3

Stand: 30.04.2020, Quelle: BZÄK

Je nach Verfügbarkeit der Kursreferenten bzw. entsprechender Räumlichkeiten, finden die Kurse an Wochentagen oder an Wochenenden statt. Die Kurstermine werden rechtzeitig mitgeteilt.
Grundsätzlich besteht die Ausbildung aus schulischer und betrieblicher Ausbildung, Fehlzeiten sollten daher möglichst vermieden werden. Nach den Vorgaben der Prüfungsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein kann die Zulassung zur Abschlussprüfung bei mehr als 180 Schulstunden (30 Tage) während der Ausbildung abgelehnt werden.
Aus Zweckmäßigkeitsgründen bietet sich die Schule am Praxisort an, es kann aber auch eine andere Schule mit einer entsprechenden Fachklasse besucht werden.

Ein Zahnarzt hat grundsätzlich nur in Notfällen eine Pflicht zur Behandlung. Sie können – möglichst in Abstimmung mit dem Patienten – unter Berücksichtigung der medizinischen Dringlichkeit eigenverantwortlich entscheiden, ob Sie eine Behandlung jetzt durchführen müssen, d. h. ob es sich um einen zahnmedizinischen Notfall handelt oder die Behandlung verschoben werden kann.

Ausführliche Informationen unter: https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/behandlungspflicht-von-erkrankten.html

Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ist zu empfehlen, für die Sicherheit von Patienten, Personal sowie Zahnärztinnen und Zahnärzten die Entstehung von Aerosolen in Zahnarztpraxen in der derzeitigen Pandemielage zu vermeiden.

Darf ich Kindern die Behandlung verweigern, da bei diesen potenziell ein größeres Übertragungsrisiko vermutet wird?

Hier gilt die gleiche Regelung wie oben. Auch aus der Berufsordnung geht hervor: Der Zahnarzt kann die zahnärztliche Behandlung ablehnen, wenn die Behandlung ihm nach pflichtgemäßer Interessenabwägung (vgl. Berufsordnung §1 Abs. 6 b) nicht zugemutet werden kann.

Stand: 23.03.2020

Noch liegen keine ausreichenden Daten über die Dauer der Erregerausscheidung bei nicht mehr symptomatischen Personen vor, um eine generelle abschließende Empfehlung zur Beendigung der Maßnahmen nach Abklingen der Symptomatik zu geben. In diesen Fällen sollte daher derzeit eine individuelle Entscheidung getroffen werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Infektionsschutz der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) mögliche Kriterien zur Aufhebung der Isolierung bzw. Entlassung erarbeitet. Hiernach könnte frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung (nach Rücksprache mit ärztlicher Betreuung) von einer Gesundung gesprochen werden.

Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat uns aus gegebenem Anlass darauf hingewiesen, dass es für ehemals auf Covid-19 positiv getestete Patienten vor einer zahnärztlichen Behandlung keiner "Freitestung" bedarf.

Hierzu gilt die Regelung:

Wann ist eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit nötig?

Eine Freitestung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit ist nur bei medizinischem Personal von Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Pflegepersonal von Alten- und Pflegeeinrichtungen nötig. Dieses hat - sofern zumindest einmal positiv auf SARS-CoV-2 getestet - vor der Wiederaufnahme der Tätigkeit zwei aufeinander folgende, negative SARS-CoV-2 Tests nachzuweisen, welche im Abstand von mindestens 24 Stunden abgestrichen wurden. Zudem wird medizinisches Personal aus Krankenhäusern und Arztpraxen in bestimmten Fällen auch im Verlauf ihrer Quarantäne abgestrichen, selbst wenn keine Symptome auftreten.

Für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auch der kritischen Infrastruktur - gibt es keine Freitestung am Ende der Quarantäne oder zur Wiederaufnahme der Tätigkeit.

Stand: 28.04.2020

Aus der Patientenbehandlung stammende mit Blut und Sekreten behaftete Abfälle wie Einwegwäsche und Einwegartikel (Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken, Wischtücher, Watterollen, …) sollen nach jeder Behandlung noch im Behandlungszimmer in reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Müllbeutel verpackt und zugeknotet werden. Wenn in der Zahnarztpraxis COVID-19 Patienten nicht schwerpunktmäßig (sondern nur in sporadischen Einzelfällen) behandelt werden, können diese in geringen Mengen anfallende Abfälle im Rahmen der Entsorgung gemischter Siedlungsabfälle dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden. Eine gesonderte Deklaration ist nicht notwendig (vgl. Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes: https://www.laga-online.de/documents/m_2_3_1517834373.pdf).

Stand: 08.04.2020

Minderjährige haben Anspruch auf Freistellung am Tag vor der schriftlichen Prüfung, volljährige Auszubildende jedoch nicht. Für die Teilnahme an der Prüfung ist der Prüfling freizustellen.
Es besteht grundsätzlich keine Verpflichtung des Arbeitgebers, Kosten wie Fahrgeld, Weihnachts- und Urlaubsgeld zu zahlen. Nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) ist die Reinigung besonders verschmutzter Arbeitskleidung zu zahlen. Sofern die/der Auszubildende einen Vertrag über vermögenswirksame Leistungen abgeschlossen hat, besteht zwar die Verpflichtung des Ausbildenden, den Sparbetrag direkt abzuführen, im Zuständigkeitsbereich der Zahnärztekammer Nordrhein existiert jedoch keine Vereinbarung über zusätzlich, vom Arbeitgeber zu zahlende Beiträge.
Nein, die Zwischenprüfung ist wie regulärer Unterricht zu sehen, es besteht weder für Volljährige noch für Minderjährige ein Recht auf Freistellung.
Für die eigene Eheschließung besteht für die Zeremonie beim Standesamt eine Anrecht auf Freistellung, ebenso wie bei Todesfällen von Eltern, Kindern und Lebenspartnern. Zusatzurlaub hingegen ist nicht vorgesehen.
Mit einer Fünf in einem schriftlichen Fach kann ein Ausgleich durch andere Fächer erfolgen, bei zwei Fünfen kann durch die mündliche Ergänzungsprüfung ein Ausgleich erzielt werden. Bei drei Fünfen ist dies rein rechnerisch nicht mehr möglich.
Bei einer Verkürzung um 12 Monate muss der Chef sein Einverständnis in Form einer zusätzliche Bescheinigung erteilen. Bei der Verkürzung um sechs Monate erteilt er durch seine Unterschrift auf dem Anmeldebogen seine Einwilligung.
Gemäß § 17 der Prüfungsordnung ist die Prüfung nicht öffentlich, Begleitpersonen müssen daher warten, je nach Räumlichkeiten der Schule im Regelfall außerhalb des Schulgeländes.
Prinzipiell ist jegliche Dokumentation aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Zum Zwecke der Veröffentlichung und der Vervielfältigung gelten die entsprechenden Rechtsvorschriften. Bei Seminaren mit Diskussionen sind Mitschnitte mit Rücksicht auf die anderen Teilnehmer ebenfalls grundsätzlich untersagt. Bitte nehmen Sie Rücksicht und stören Sie den Kursablauf nicht durch fortlaufendes Kameraklicken, geräuschvolles Bänderwechseln und den Gebrauch von Blitzlichtern. Wir weisen darauf hin, dass die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fortbildungsveranstaltungen generell nicht erlaubt ist. Sofern Sie einen Herzschrittmacher tragen, halten Sie sich bitte von Elektrochirurgie- und Ultraschallgeräten fern.
Die Assistenz bei zahnärztlichen Behandlungen ist Bestandteil der Ausbildung, nur durch Zuschauen sind die wesentlichen Arbeitsschritte nicht zu erlernen, dies geht nur durch praktisches Anwenden.
a) Es gibt keine Vorgaben für den Umfang des Berichts, maßgeblich ist die Art und Weise des Textes; b) und c) Es muss sich um ein Thema aus dem Praxisalltag einer Zahnarztpraxis handeln.
Die Fachberichte sollten auch dem Fachlehrer vorgelegt werden, nur in Einzelfällen (längere Krankheit o.ä.) kann auch ein anderer Lehrer die Richtigkeit der Berichte bestätigen.
Nein, Sie erhalten nach Absolvierung aller für die ZMP-, ZMF- bzw. DH-Qualifikation erforderlichen Bausteine automatisch die entsprechende Urkunde.
Im Rahmen eines Pilotprojektes erhalten Sie für den Besuch von Fortbildungsveranstaltungen Punkte gemäß den Richtlinien der Bundeszahnärztekammer. Die Punkte entnehmen Sie bitte der jeweiligen Kursausschreibung. Von Seiten der Zahnärztekammer erfolgt keine personenbezogene Dokumentation.
Blockunterricht ist für die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten im Bereich Nordrhein nicht vorgesehen.
Ja, es besteht die Möglichkeit, einen Bildungsscheck bzw. einen Prämiengutschein zu beantragen. Hierbei handelt es sich um eine Fördermaßnahme, bei der ein Zuschuss von z.Z. bis zu 500,00 Euro auf die Kurs- und Prüfgebühren gewährt wird. Ein entsprechender Antrag sollte möglichst zeitnah vor Beginn der Fortbildung gestellt werden Für die DH-Bausteine besteht die Möglichkeit der Förderung über das Meister-Bafög. Hier erfahren Sie alles Wichtige beim "Amt für Aufstiegsfortbildungsförderung".
Nicht immer wird es in der zahnärztlichen Praxis möglich sein, feste Zeiten einzuhalten, um eine Mittagspause machen zu können, grundsätzlich ist aber eine Pause von 30 Minuten nach mehr als sechsstündiger Tätigkeit einzuhalten.
Gemäß den Vorgaben des BBiG ist nur die Ausbildungsstätte geeignet, die die notwendigen Kenntnisse in vollem Umfang vermitteln kann. Ist dies – wie in einer KFO-Praxis üblicherweise – nicht möglich, sollten die anderen Fachbereiche in einer anderen Praxis erlernt werden. Während der Gesamtzeit der Ausbildung von drei Jahren geht man von einer Dauer von sechs Monaten aus (nicht zwingend im Ganzen).
Viele Schulen haben auf ihrer Homepage ein sog. „Schwarzes Brett“, auf dem Unterrichtsausfall vermerkt wird.
Nein! Dies darf nach dem Arbeitssicherheitsgesetz nur ein Arzt mit der Gebietsbezeichnung
„Arbeitsmedizin“ oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ machen.
Ja! Nach den einschlägigen Arbeitsschutzgesetzen kann sowohl die Bezirksregierung
als Aufsichtsbehörde des Arbeitsschutzes als auch die Berufsgenossenschaft als Träger
der gesetzlichen Unfallversicherung entsprechende Praxisbegehungen durchführen.
Sofern die Maßgaben nicht ordnungsgemäß umgesetzt wurden, können Bußgelder
festgesetzt werden.
Grundsätzlich ist das möglich. Ausnahmen sind die Bausteine 5 a) und 5 b), die nur in Verbindung mit Baustein 4 absolviert werden können sowie die Bausteine 13 bis 16, die nur mit der Qualifikation ZMP bzw. ZMF zu buchen sind und zur Qualifikation DH führen. Jeder Baustein führt nach erfolgreicher Absolvierung zu einer Teilqualifikation.
Grundsätzlich sollte die Zwischenprüfung nach ca. 18 Monaten der Ausbildung absolviert werden, um einen Überblick über den Leistungsstand zu erhalten. War dies nicht möglich (z.B durch Krankheit o.ä.), können beide Prüfungen auch innerhalb eines Jahres absolviert werden.
Auch Kliniken (z. B. Universitätsklinik) sind berechtigt auszubilden.
In Berufsschulklassen ist ein „Sitzenbleiben“ nicht möglich, es kann aber bei schlechten Noten in Absprache mit der Schule und dem Ausbildenden ein Jahr wiederholt werden.
Während der Ausbildung besteht keine Möglichkeit, Fortbildungen zu besuchen, hierzu ist die abgeschlossene Ausbildung notwendig. Auszubildende können jedoch bereits während der Ausbildung den Kenntnisnachweis im Strahlenschutz durch Teilnahme an einem entsprechenden Kurs erlangen. Die Kosten können sowohl von der Auszubildenden als auch vom Ausbildenden getragen werden; das ist nicht festgelegt.
Der Betriebsarzt legt im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung fest, welche Impfungen
jeweils anzuraten sind. Einen Impfzwang gibt es nicht. Impfschutz ist auch
Selbstschutz, der bei der Ausübung eines medizinischen Berufes eine Selbstverständlichkeit
darstellen sollte. Im Fall der Verweigerung einer betriebsärztliche angeratenen
Impfung sollte die Impfverweigerung schriftlich dokumentiert werden, da sich
arbeitsrechtliche Konsequenzen für die Mitarbeiterin ergeben können.
Im Regelfall ist Ort der Ausbildung die Praxis, die im Berufsausbildungsvertrag eingetragen wurde. Sofern der Arbeitgeber eine Anwesenheit an beiden Praxisorten möchte, muss eine Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien hinsichtlich der Fahrtkosten gefunden werden (Job-Ticket).
Ja! Für jeden Unternehmer (damit ist auch der Freiberufler gemeint) besteht nach
den Vorschriften zur gesetzlichen Unfallversicherung die Pflicht, sein Unternehmen
anzumelden.
Volljährige Auszubildende können zum Notdienst an Wochenenden und an Feiertagen herangezogen werden, die geleistete Arbeitszeit ist dann entsprechend abzugelten. Minderjährige hingegen dürfen nur an fünf Tagen in der Woche beschäftigt werden, sofern eine Tätigkeit am Wochenende erfolgt, ist an einem berufsschulfreien Tag der Folgewoche freizustellen.
Minderjährige dürfen nach mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr beschäftigt werden (einmal pro Woche), für volljährige Auszubildende gilt diese Vorschrift nicht; auch nach mehr als fünf Stunden Schulunterricht kann eine Beschäftigung in der Praxis erfolgen.
Das Berichtsheft ist nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes zu führen, dem Chef vorzulegen und von diesem gegenzuzeichnen. Für die Teilnahme an der Abschlussprüfung hingegen müssen Berichte gefertigt werden. Fachlehrer und Chef bestätigen auf einem entsprechenden Formular, dass ihnen diese Berichte vorgelegt worden sind und dieses Formular wird den Anmeldeformularen beigefügt.
Das kann unterschiedlich sein: In vielen Fällen wird von der ausbildenden Praxis eine einheitliche Kleidung gewünscht, ggf. mit entsprechendem Schriftzug, dann stellt die Praxis die Kleidung zur Verfügung. Oftmals möchte die/der Auszubildende die Berufskleidung nach eigenem Geschmack selbst kaufen, dann sollte mit dem Chef gesprochen werden, ob und wenn ja, in welcher Höhe er einen Zuschuss gibt
Grundsätzlich kann der Praxisinhaber Betriebsferien einrichten, dann müssen alle Mitarbeiter in dieser Zeit ihren Urlaub nehmen; Auszubildende sollten jedoch in der berufsschulfreien Zeit (Schulferien) ihren Urlaub antreten. Ist dies aus Praxisgründen nicht möglich, so ist für jeden Berufsschultag ein zusätzlicher Urlaubstag zu geben.
Nein, die "OBF" kann direkt nach abgeschlossener Berufsausbildung zur ZFA begonnen werden.
Zu den Arbeiten der ZFA (und damit auch der Auszubildenden) gehört die Reinigung der Behandlungseinheiten, der Arbeitsbereiche, etc. Putzarbeiten wie Fenster, Böden, Toiletten gehören nicht zu diesem Bereich. Sofern ein dringender Handlungsbedarf durch akute Verschmutzung besteht, wird auch die ZFA (oder Auszubildende) diese Reinigung in Ausnahmefällen vornehmen müssen.
Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers hat er die notwendigen Untersuchungen anzubieten und sowohl diese als auch ggf. zu erfolgende Schutzimpfungen zu bezahlen.
Grundsätzlich muss er nur Ausbildungsmittel zur Verfügung stellen, d.h. sofern er bestimmte Bücher anschafft, sind diese Eigentum der Praxis. Ansonsten müssen notwendige Schulbücher von der Ausbildungsvergütung bestritten werden.
Grundsätzlich nicht, ggf. sollte ein Job-Ticket in Betracht gezogen werden.
Gemäß § 17 Abs. 3 BBiG ist Mehrarbeit abzugelten, dies kann in Freizeit erfolgen oder aber auch in finanzieller Form.
Nein! Die Mitarbeiten sind durch die Anmeldung der Praxis bei der Berufsgenossenschaft
versichert. Der Zahnarzt ist nur dann selbst über die Berufsgenossenschaft
unfallversichert, sofern er sich dort freiwillig versichern möchte.
Minderjährige dürfen nach mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr beschäftigt werden (einmal pro Woche), für volljährige Auszubildende gilt diese Vorschrift nicht, auch nach mehr als fünf Stunden Schulunterricht kann eine Beschäftigung in der Praxis erfolgen.

Sofern eine mitarbeitende Person der Praxis positiv auf COVID-19 getestet wird, sollte sich diese unmittelbar in Quarantäne begeben.

Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall ausschließlich an das zuständige Gesundheitsamt. Wir wissen, dass es derzeit wegen Überlastung zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Stand: 26.03.2020

Wie im regulären Praxisbetrieb benötigen Sie eine vertretende Praxis. Sie können jedoch im Rahmen der Regelungen zur kassenzahnärztlichen Versorgung die Praxiszeiten reduzieren. Bitte stimmen Sie dies unbedingt mit der KZV Nordrhein ab (Tel. 0211 / 9684-0). Eine Erreichbarkeit für Notfälle muss in den regulären Praxiszeiten weiterhin gewährleistet sein.

Stand: 23.03.2020

Ärzte und Zahnärzte haben Anspruch auf eine angemessene Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (§ 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.

Anträge und Zahlungen werden im Kammerbereich Nordrhein über den Landschaftsverband Rheinland abgewickelt. Ausführliche Informationen unter: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

Stand: 23.03.2020

Der Erlass des Ministeriums ist hier nicht eindeutig. Ob Praxismitarbeiter/innen derzeit einen Betreuungsanspruch haben, gilt es, vor Ort mit den zuständigen Städten und Kreisen zu klären.

Den notwendigen Antrag samt Arbeitgeberbescheinigung finden Sie im Reiter "Artikel" unter dem Punkt "Schul- und Kindergartenschließungen".

Stand: 23.03.2020

Bitte nutzen Sie das Plakat „Betreten Sie bitte nicht sofort die Praxis“ auf unserer Webseite, um Ihre Patientinnen und Patienten zu sensibilisieren: Download Plakat

Stand: 23.03.2020

Bei ordnungsgemäßem Tragen der Schutzkleidung besteht kein Anlass zur Sorge. Sofern Sie die Praxis (urlaubsbedingt) schließen, verweisen wir auf die Regelungen des SGB V.

Stand: 23.03.2020

Das RKI empfiehlt hier eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I („Höheres“ Infektionsrisiko“, s. u.) und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II („Geringeres Infektionsrisiko“, s. u.). Konkrete Fälle sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu besprechen.

Kategorie I „Höheres Infektionsrisiko“:

Hatten Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden engen Kontakt, also weniger als 2 Meter Distanz, zu einem bestätigten COVID-19-Fall, und das ohne adäquate Schutzausrüstung, so gilt ein „höheres Infektionsrisiko“.

Beispiele hierfür, die ein „höheres Infektionsrisiko“ mit sich bringen, sind etwa Handberührungen ohne Handschuhe oder ein mindestens 15-minütiger Gesichts-„face to face“-Kontakt, z. B. im Rahmen eines Gesprächs in einem geschlossenen Raum, ohne dass beide einen Mund-Nasen-Schutzgetragen haben.

In diesen Fällen begeben Sie sich bitte unmittelbar in Quarantäne und warten auf weitere Anweisungen des Gesundheitsamtes.

Kategorie II „Geringeres Infektionsrisiko“:
Sie und/oder Ihr zahnmedizinisches Personal haben sich ohne angemessene Schutzbekleidung in demselben Raum (Behandlungszimmer) wie ein bestätigter Covid-19 Patient aufgehalten, aber eine Distanz von 2 Metern immer eingehalten.

  • Hier hängt das Vorgehen von der Einschätzung des Expositionsrisikos durch das Gesundheitsamt ab: Wird es als hoch angesehen (Aerosolexposition), ist häusliche Quarantäne angezeigt. Bei geringerem Expositionsrisiko dagegen entspricht das Vorgehen der Kategorie III.

Kategorie III:
Sie und/oder Ihre Mitarbeitenden haben während der gesamten Zeit der Behandlung eines infizierten Patienten eine adäquate Schutzausrüstung getragen. Bei Einhaltung der empfohlenen Schutzmaßnahmen besteht kein Anlass für eine Absonderung oder regelmäßige Untersuchung asymptomatischer Mitarbeiter.

Achten Sie und Ihre Mitarbeiter jedoch auf sich selbst und darauf, ob Sie Symptome haben (Husten, Fieber, Atemnot).

Nähere Informationen:https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

Stand: 30.03.2020

Nein. Für medizinisches Personal schon bei begrenztem Expositionsrisiko, z.B. medizinisches Personal mit Kontakt unter 2 m zu bestätigten Covid-19-Fällen ohne Schutzausrüstung, ≥15 Min face-to-face Kontakt, gilt immer noch häusliche Absonderung in Absprache mit dem Gesundheitsamt.

Erst wenn die adäquate Versorgung der Patienten durch Personalengpässe nicht mehr möglich, kann es notwendig sein, die bestehenden Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen) für medizinisches Personal anzupassen.

Stand: 25.03.2020

Laut Aussage der KZV Nordrhein wird die Assistenzzeit verlängert, wenn die Praxis bei der KZV Nordrhein einen entsprechenden Antrag stellt.

Stand: 26.03.2020

Benutzte FFP-Masken und Mund-Nase-Schutz dürfen nicht mit Desinfektionsmittel behandelt werden, da dies die Funktionalität der Maske negativ beeinflussen kann.

Bei Covid-19 Patienten und begründeten Verdachtsfällen auf Covid-19 darf die Maske auf keinen Fall wiederverwendet werden!

Stand: 23.03.2020

Als Praxisinhaber/in haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um eine persönliche Schutzausrüstung zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist keine Behandlung mehr möglich.

Für die Behandlung von nicht Risikopatienten ist normale Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz) ausreichend. Nur für die Behandlung von Covid-19 Patienten ist die FFP2/3 Maske unbedingt erforderlich.

Stand: 23.03.2020

Das zahnärztliche Team sollte waschbaren Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung für die Behandlung von Patienten nicht verwenden.

Waschbarer Mund-Nasen-Schutz ohne Zertifizierung kann während der COVID-19- Pandemie z. B. im öffentlichen Bereich oder in Büros hilfreich gegen die Übertragung von Viren eingesetzt werden, aber nicht für die zahnmedizinische Behandlung.

Wir machen darauf aufmerksam, dass zurzeit viele unseriöse Anbieter auf dem Markt sind, die laut Aussagen der Bezirksregierung Produkte anbieten, die nicht den Anforderungen entsprechen würden. Die Zahnärztekammer ist im intensiven Austausch, um den Engpass an PSA zu beheben.

Stand: 26.03.2020

Aufgrund der aktuellen Lage muss bei jedem Patienten zunächst eine Kontakt- und Reiseanamnese durchgeführt werden. Im Verdachtsfall sollten aufschiebbare Behandlungen zunächst für mindestens 14 Tage verschoben werden.

Sofern die zuvor im Rahmen der Anamnese gestellten Fragen (Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall oder Aufenthalt in einem Risikogebiet) und auch klinische Symptome keinen Verdacht begründen, kann die Behandlung mit den üblichen Schutzmaßnahmen (konsequente Basishygiene mit Mund-Nasen-Schutz) durchgeführt werden.

Stand: 23.03.2020

Als Praxisinhaber haben Sie alles Zumutbare zu unternehmen, um Desinfektionsmittel/
Händedesinfektionsmittel zu beschaffen. Sollten alle Anstrengungen ohne Erfolg bleiben, ist die Praxis zu schließen. In diesem Fall kann man sich auch an die Arbeitsagentur wenden und Kurzarbeit beantragen.

Die Bundesregierung hat am 4. März 2020 die Herstellung von Desinfektionsmittel ohne Zulassung nach Biozid-Verordnung per Allgemeinverfügung erlaubt. Da die Grundstoffe in ausreichendem Umfang auf dem Markt verfügbar sind, soll die genehmigungsfreie Herstellung in Apotheken den gestiegenen Bedarf decken: https://www.baua.de/DE/Angebote/Aktuelles/Meldungen/2020/2020-03-04-Desinfektionsmittel.htm

Stand: 23.03.2020

Die Zahnärztekammer Nordrhein hält keine Schutzausrüstung vor.

Über das Problem der zunehmenden Verknappung von Teilen der persönlichen Schutzausrüstung stehen BZÄK und KZBV mit dem Bundesgesundheitsministerium, KZV und ZÄK Nordrhein mit dem Ministerium für Arbeit,Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) in engem Kontakt.

Stand: 26.03.2020

Aktueller Hinweis vom 24.03.2020:

Mehrarbeit (Beschäftigung, die über die vereinbarte Wochenarbeitszeit hinaus geleistet wird) muss nach § 17 Abs. 3 BBiG ausgeglichen werden. Ob dieser Ausgleich in Freizeit oder in finanzieller Form erfolgt, kann zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt werden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 13.3.2020 per Erlass verfügt, dass die Bezirksregierungen gebeten werden, bis auf Weiteres eine verspätete Aktualisierung – die durch verzögerte Strahlenschutzkurse aufgrund von SARS-CoV-2 begründet ist – anzuerkennen.

Die Entscheidung im jeweiligen Einzelfall obliegt letztendlich der zuständigen Bezirksregierung (Strahlenschutzaufsichtsbehörden NRW).

Stand: 17.03.2020

Um maximal zwölf Monate, dann muss jedoch ein Mindest -Notendurchschnitt von 2,0 vorliegen.
Ein Einstieg in die "OBF" ist bedingt durch das modulare System jederzeit möglich.
Die schriftlichen Prüfungen im Rahmen der "OBF" finden z.Z. zwei Mal im Jahr statt (Mai und November). Es ist zukünftig ein weiterer Prüfungstermin angedacht. Zu diesen Terminen werden alle Bausteine geprüft, die bis zu dem jeweiligen Prüfungszeitpunkt abgeschlossen sind.
Sie erhalten rechtzeitig einen schriftlichen Bescheid über die Einreichtermine der jeweiligen Arbeitsproben. Die Arbeitsproben können nur zu diesen von der Zahnärztekammer Nordrhein festgelegten Terminen eingereicht werden.

Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Zahnarztpraxis. Durch die Teilnahme an der BuS-Betreuung wird der Praxisinhaber sensibilisiert, motiviert und informiert, Sicherheit und Gesundheitsschutz in alle Abläufe der Praxis zu integrieren. Ziel ist es, den Arbeitsschutz an den Bedürfnissen der Praxis auszurichten und somit eine sinnvolle und wirksame Umsetzung der Anforderungen des Arbeitsschutzes zu finden.

Im Rahmen einer speziell auf die Bedürfnisse der zahnärztlichen Praxis abgestimmten Schulung (2 Blöcke à 3 mal 45 Minuten) erhalten Sie alle notwendigen Informationen, damit Sie die Organisation des Arbeitsschutzes in Ihrer Praxis selbst in die Hand nehmen können. Die Motivations- und Informationsmaßnahmen haben das Ziel, den Praxisinhaber die theoretische Grundlagen für die Integration des Arbeitsschutzes in die betrieblichen Abläufe seiner Praxis zu vermitteln.

·  Schutzkleidung
·  Schutzhandschuhe
·  Mund-Nasen-Schutz
·  Schutzbrille
Für Zahnmedizinische Fachangestellte gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung, z. B. zum/zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten/in (ZMP) oder zum/zur Assistenten/in für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP).

Zahnmedizinische Fachangestellte mit einer Hochschulzugangsberechtigung können studieren und z.B. einen Hochschulabschluss im Bereich Zahnmedizin erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. 
Die arbeitsmedizinische Vorsorge ist als Präventivmaßnahme zu verstehen. Die Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis können biologischen Arbeitsstoffen (Viren) – insbesondere bei der Stuhlassistenz,  Instrumentenaufbereitung – ausgesetzt sein. Sofern präventive Impfungen möglich sind (insbes. Hepatitis B) sollte ein entsprechender Schutz bestehen. Die arbeitsmedizinische Vorsorge in der Zahnarztpraxis konzentriert sich zudem auf den Aspekt des Hautschutzes.

Gemäß §3 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) hat der Arbeitgeber erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes umzusetzen und die geeigneten Maßnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiter zu veranlassen. Gemäß Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) §1 hat der Arbeitgeber Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit, welche beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen, zu bestellen. Die Aufgaben der Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit werden in den §§ 3 und 6 des ASiG konkretisiert. Die DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfall-Versicherung) bestimmt für die Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft BGW (d.h. Zahnarztpraxen mit mind. einem Mitarbeiter) die Maßnahmen, die der Arbeitgeber zur Erfüllung der sich aus dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) ergebenden Pflichten zu treffen hat.

Sicher werden in den ersten Wochen der Ausbildung bestimmte Behandlungen Unbehagen oder sogar Ekel hervorrufen, im Regelfall legt sich dies aber mit der Zeit. Sofern dieses Empfinden aber bleibt, wird nur in einem vertrauensvollen Gespräch mit dem Ausbildenden geklärt werden können, ob hier ein Wechsel in einen anderen Ausbildungsberuf zu empfehlen ist.
Im Berichtsheft wird in Stichworten der erlernte Stoff eingetragen, der Chef bzw. Ausbildende sollte diese Eintragungen kontrollieren.
Im Institut stehen für praktische Arbeitskurse Instrumente und Materialien nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Folgen Sie daher bitte genau den Hinweisen in der Programmausschreibung. In der Regel werden gesonderte Instrumenten- und Materiallisten rechtzeitig vor Kursbeginn verschickt.
Nach der Ausbildungsordnung müssen folgende Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden: Der Ausbildungsbetrieb, Durchführen von Hygienemaßnahmen, Arbeitsorganisation, Qualitätsmanagement, Kommunikation, Information und Datenschutz, Patientenbetreuung, Grundlagen der Prophylaxe, Durchführen begleitender Maßnahmen bei der Diagnostik und Therapie unter Anleitung und Aufsicht des Zahnarztes, Hilfeleistungen bei Zwischenfällen und Unfällen, Praxisorganisation und Verwaltung, Abrechnung von Leistungen (detailliertere Angaben sind der Ausbildungsverordnung zu entnehmen, s. Rubrik Ausbildung dieser Homepage).
·  Bereitstellung einer arbeitsmedizinischen Vorsorge/Betreuung für die Mitarbeiter
·  Ergreifen von Arbeitsschutzmaßnahmen
·  Erstellen eines praxisbezogenen Hygieneplans
·  Stellen von persönlicher Schutzausrüstungen für jeden Mitarbeitern
·  Sicherheitstechnische Geräteüberprüfungen durch Fachkräfte müssen erfolgen

Folgende Voraussetzungen sind für die alternative bedarfsorientierte Betreuung nach dem Unternehmermodell zu erfüllen:

  • Sie sind aktiv in das Betriebsgeschehen Ihrer Praxis eingebunden. Die persönliche Teilnahme der Praxisinhaberin/des Praxisinhabers an der durch die Zahnärztekammer Nordrhein veranstalteten Motivations-, Informations- und Fortbildungsmaßnahmen ist verpflichtend.

  • Im Bedarfsfall fordern Sie die Fachberatung durch einen Betriebsarzt bzw. eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (Inanspruchnahme einer bedarfsorientierten Betreuung) an.

  • Sie informieren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung im Betrieb organisiert ist und welcher Betriebsarzt/welche Sicherheitsfachkraft im Bedarfsfall hinzugezogen wird.

Eine Verkürzung der Ausbildung ist möglich, wenn von der Berufsschule (durch das Zeugnis) und vom Ausbilder „über dem Durchschnitt liegende Leistungen“ bescheinigt werden. Die in der Berufsschule erbrachten Leistungen müssen in den Prüfungsfächern einen Mindestdurchschnitt von 2,2 aufweisen, dabei darf kein Fach schlechter als mit der Note befriedigend benotet worden sein.
Voraussetzung für die Teilnahme an der "OBF" ist
  • die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), vormals Zahnarzthelferin,
  • der Nachweis über die Kenntnisse im Strahlenschutz nach § 18 a RöV vom 30.04.2003
  • sowie der Nachweis der Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtsstunden

Die BuS-Betreuung soll teilnehmende Praxisinhaber/-innen in die Lage versetzen, mit überschaubarem Aufwand für eine effiziente arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung der Praxis zu sorgen. Art und Umfang der bedarfsgerechten betriebsspezifischen Betreuung kann durch die Praxisinhaber/-innen eigenverantwortlich selbst festgelegt werden. Die fachkundige Stelle BuS-Dienst der Zahnärztekammer Nordrhein möchte teilnehmende Praxen helfen, durch bedarfsgerechte sowie praxisorientierte Beratung die Anforderungen des Arbeitsschutzes individuell auf die jeweilige Situation in der Praxis zuzuschneiden.

Arbeitsschutz bietet Ihnen Chancen, Ihre betrieblichen Kosten zu senken, die Ihnen durch Störungen, Unfälle und Ausfallzeiten entstehen. Zudem kann Arbeitsschutz zum Wohlempfinden und zur Motivation Ihrer Mitarbeiter beitragen.

Die Berufsgenossenschaft ist ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Das bedeutet,
dass im Falle eines nachgewiesenen Arbeitsunfalls (z.B. Nadelstichverletzung
oder Wegeunfall) die Berufsgenossenschaft für den Personenschaden kostentechnisch
einsteht. Der Arbeitgeber ist insoweit von einer Haftung (i.d.R.) freigestellt.
Grundsätzlich sind Arztbesuche in die Freizeit zu legen, sofern aber Untersuchungen aus dringenden Gründen wahrgenommen werden müssen, ist dies zu ermöglichen. Gegebenenfalls sollte der behandelnde Arzt eine entsprechende Bescheinigung ausstellen.
Im Regelfall werden mehrere Bücher zur Auswahl gestellt, diese versuchen den Stoff entsprechend den Vorgaben der Ausbildungsordnung zu vermitteln. Letztlich ist dies eine eigene Entscheidung, ggf. in Absprache mit dem Arbeitgeber.
Hierfür kann ein sogenannter BuS-Dienst (betriebsärztliche und sicherheitstechnische
Betreuung) beauftragt werden. Der BuS-Dienst ist ein privater Dienstleister, der
technische Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner zur Beratung des Zahnarztes
bei der Erfüllung der sich aus dem Arbeitsschutzrecht ergebenden Arbeitgeberpflichten
kostenpflichtig zur Verfügung stellt.
Seltene Gefälligkeiten (ggf. in Notsituationen) gehören zwar nicht zur Ausbildung, im gegenseitigen Miteinander sind sie aber möglich. Sollten diese Arbeiten aber regelmäßig gefordert werden, müssen diese unter Hinweis auf die sogenannten „ausbildungsfernen“ Tätigkeiten verweigert werden. Diese sind nicht Bestandteil der Ausbildung, im Übrigen besteht bei eventuellen Unfällen kein Versicherungsschutz.
Fortbildungskosten sind grundsätzlich Betriebsausgaben und von der Steuer absetzbar. Eine entsprechende Teilnahmebestätigung erhalten Sie im Tagungsbüro.
Sobald uns Ihre Interessensbekundung vorliegt, merken wir Sie für die gewünschten Bausteine vor und Sie erhalten zeitnah von uns entsprechende Terminmitteilungen. Diese Mitteilungen enthalten die Termine des entsprechenden Bausteins, ein Anmelde- sowie ein Absageformular. Letzteres für den Fall, dass Sie den Kurstermin nicht wahrnehmen können und sich für den Folgetermin vormerken lassen möchten.
Wir empfehlen Ihnen, den Nachweis über Ihre Fortbildung zu führen. Für den Nachweis wird eine Teilnahmebestätigung von der Zahnärztekammer Nordrhein ausgestellt.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Karl-Häupl-Institut vom Hauptbahnhof aus mit der U-Bahn-Linie U 77 (bis Endstation „Am Seestern“) zu erreichen, vom Flughafen direkt nur per Taxi.
Viele Arbeitgeber nutzen die Möglichkeit einer Übernahme nach bestandener Ausbildung, da sie auf Kräfte zurückgreifen können, die die Praxis, die Kolleginnen und auch die Patienten kennen. Andere sind der Ansicht, dass ein Wechsel auch neue Impulse gibt, übernehmen daher generell nicht. Leider liegen uns keine konkreten Zahlen zur Übernahme vor.
Viele Arbeitgeber nutzen die Möglichkeit einer Übernahme nach bestandener Ausbildung, da sie auf Kräfte zurückgreifen können, die die Praxis, die Kolleginnen und auch die Patienten kennen. Andere sind der Ansicht, dass ein Wechsel auch neue Impulse gibt, übernehmen daher generell nicht. Leider liegen uns keine konkreten Zahlen zur Übernahme vor.
Nach den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes ist bei einer Arbeitszeit mehr als sechs Stunden eine Pause von 30 Minuten zu geben, bei mehr als neun Stunden ist die Arbeit mit einer Pause von 45 Minuten zu unterbrechen. Diese Vorschrift gilt jedoch nur für Volljährige, minderjährige Auszubildende müssen gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden eine Pause von mindestens einer Stunde einlegen.
In unmittelbarer Nähe des Instituts stehen renommierte Hotels mit großer Bettenkapazität zur Verfügung. Kursteilnehmer werden gebeten, Reservierungen selbst vorzunehmen. Dies sollte möglichst frühzeitig geschehen, da während der zahlreichen Ausstellungen in Düsseldorf Zimmerengpässe möglich sind.
Mit einigen Hotels wurden Sonderkonditionen, die jedoch nur an messefreien Tagen gelten, vereinbart.
Weitere Informationen, wie Hotelverzeichnisse, erhalten Sie bei der Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH, Telefon (02 11) 17 20 20 bzw. im Internet unter der Anschrift: www.duesseldorf-tourismus.de.
Der erste Schritt ist das Ausfüllen der Interessensbekundung, die Sie als PDF-Formular auf unserer Homepage herunterladen können oder auf Wunsch zugeschickt bekommen. In diesem Formular kreuzen Sie an, welche Bausteine Sie absolvieren möchten.
Die Abteilung Fortbildung ist unter der Telefonnummer (0211) 44704-0 zu erreichen, außerhalb der Geschäftszeiten unter (0211) 44704-240.
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre (Verkürzung ist im Einzelfall möglich) und findet als duale Ausbildung sowohl in der zahnärztlichen Praxis oder Klinik als auch an einem ortsnahen Berufskolleg statt.

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss als Einstellungsvoraussetzung vorgeschrieben. Die Praxen stellen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
ZMP/ZMF ca. anderthalb bis zwei Jahre, darauf aufbauend die DH ebenfalls anderthalb bis 2 Jahre
Zunächst muss von einer täglichen Ausbildungszeit von acht Stunden ausgegangen werden, in einigen Fällen auch darunter. Verringert sich an einzelnen Tagen die Ausbildungszeit (z.B. Mittwoch- oder Freitagnachmittag), so kann an anderen Tagen die Ausbildungszeit (für Volljährige) auch mehr als acht Stunden betragen .
Es sind zwei Wiederholungsprüfungen möglich.
Sofern der Arbeitgeber aus Gründen, die in seiner Person liegen, die Praxis in größerem Umfang schließt, als die Mitarbeiter vereinbart haben, liegt dies in seiner unternehmerischen Risikosphäre. Ein Zugriff auf geleistete oder zu erbringende Überstunden ist ebenso wenig möglich wie ein Verrechnen mit der Vergütung.
Ein Muster kann hier leider nicht ausgestellt werden, er wird mit der Bescheinigung über die in der Zwischenprüfung nachgewiesenen Kenntnisse ausgegeben, wenn die notwendige Punktzahl erreicht wurde.
Es gibt keine Vorgaben hinsichtlich des Umfangs, maßgebend ist die inhaltliche Darstellung. Sofern kein eigener PC vorhanden ist, sollte der Arbeitgeber eine Möglichkeit einräumen, die Berichte in der Praxis (nicht während der eigentlichen Arbeitszeit) zu fertigen.
Grundsätzlich darf der Chef die/den Auszubildende nicht vom Unterricht fernhalten, dies ist ein Verstoß gegen das Schulpflichtgesetz. Sofern der Chef diese Vorschrift nicht beachtet, sollte Kontakt mit der Zahnärztekammer aufgenommen werden.
Stichtag der Berechnung ist der 1.1. des jeweiligen Kalenderjahres: Wer an diesem Tag -16 Jahre ist = 30 Werktage; -17 Jahre = 27 Werktage; -18 Jahre = 25 Werktage (Werktage = alle Tage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind).
Ab dem 1. August 2015 beträgt die Empfehlung des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein für die Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr € 615; 2. Ausbildungsjahr € 750; 3. Ausbildungsjahr € 890. Hier ist zu beachten, dass es sich um eine Empfehlung handelt, nicht um eine Verpflichtung.

Ab dem 1. Januar 2018 beträgt die Empfehlung des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein für die Ausbildungsvergütung im 1. Ausbildungsjahr € 750; 2. Ausbildungsjahr € 850; 3. Ausbildungsjahr € 950. Hier ist zu beachten, dass es sich um eine Empfehlung handelt, nicht um eine Verpflichtung.

Grundsätzlich ist von einer Gesamtzeit von 40 Stunden/Woche auszugehen, in einigen Fällen kann durch die Teilnahme am Berufsschulunterricht die Gesamtarbeitszeit auch darüber liegen.
Im Regelfall an zwei Tagen in der Woche.
Bei einer Prozentzahl von 70 und mehr in der schriftlichen Prüfung wird der Kenntnisnachweis erteilt, sofern zwischen 50% und 70% erreicht wurden, kann eine mündliche Ergänzungsprüfung absolviert werden
Diese Praktika können Sie in der Praxis absolvieren, in der Sie tätig sind. Sie erhalten von uns Testathefte, in denen verschiedene Tätigkeiten aufgeführt sind, die Sie in der Praxis zu erbringen haben und die von Ihrem Arbeitgeber durch entsprechende Unterschriften zu testieren bzw. zu bestätigen sind.
Kursteilnehmer können ihren PKW auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz des Lindner Congress Hotels, Emanuel-Leutze-Straße 17, (gegenüber dem Karl-Häupl-Institut) abstellen. Im weiteren Umkreis des Institutes (Fußweg ca. 10 Minuten) ist darüber hinaus ausreichend Parkraum vorhanden.
Nähere Ausführungen dazu sind u.a. zu finden in der Empfehlung des Robert Koch –
Instituts zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde und im DAHZ Hygieneleitfaden
(Deutscher Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin) –auf der jeweiligen
Homepage zu finden-.
Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten in Zahnarztpraxen, kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxen sowie Kliniken, im öffentlichen Gesundheitswesen, in Dentallaboren, Krankenkassen und Abrechnungszentren. Durch die Vielseitigkeit der Ausbildung können Zahnmedizinische Fachangestellte im Behandlungs- und im Verwaltungsbereich tätig werden. Oftmals erfolgt eine spezielle Ausrichtung, die sich unter anderem an den Erfordernissen und Gegebenheiten in den jeweiligen Praxen orientiert.
Sie soll die Mitarbeiter vor Kontamination mit Krankheitserregern schützen!

Grundsätzlich sind Auszubildende von Kurzarbeit ausgenommen, da nach Auffassung des Gesetzgebers es dem ausbildenden Betrieb zuzumuten ist, die Ausbildungszeit sinnvoll zu nutzen und Auszubildende entsprechend einzusetzen. Nur wenn alle Ausbildungsmöglichkeiten erschöpft wurden, kann Kurzarbeit in Betracht kommen (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

Sofern Kurzarbeit als Ultima Ratio auch im Bereich der Ausbildung erfolgen muss, sind zwei Formen zu unterscheiden:

  • Die Kürzung der wöchentlichen oder täglichen Ausbildungszeit ist nicht als Ausfall der Berufsausbildung einzustufen, und die Ausbildungsvergütung ist in voller Höhe weiter zu zahlen.
  • Sofern die Kurzarbeit durch eine zusammenhängende Schließung realisiert werden muss, ist die Ausbildungsvergütung dennoch 6 Wochen lang weiter in voller Höhe zu zahlen. Fällt die Ausbildung tatsächlich aus, hat die/der Auszubildende gemäß den Regelungen des Berufsausbildungsvertrages dennoch den Anspruch auf Zahlung der Vergütung. Erst nach 6 Wochen kommt dann die Zahlung von Kurzarbeitergeld in Betracht (Herkert, Kommentar zum Berufsbildungsgesetz).

Stand: 19.03.2020

Grundsätzlich rechtfertigt die Zahlung von Kurzarbeitergeld keine Kündigung, vielmehr sollen gerade mit der Beantragung von Kurzarbeit Kündigungen vermieden werden.

Dies gilt auch für Auszubildende. Nur wenn der Ausbildungsbetrieb über eine längere Zeit nicht aktiv betrieben werden kann (hier wird von einem Zeitraum von mehr als drei Monaten auszugehen sein), käme eine Kündigung des Berufsausbildungsvertrages in Betracht. Dann wäre jedoch der Ausbildende verpflichtet, sich rechtzeitig mit Hilfe der Zahnärztekammer Nordrhein und der zuständigen Agentur für Arbeit um die Möglichkeit eines Anschlussausbildungsvertrages in einer anderen Zahnarztpraxis zu bemühen.

Stand: 19.03.2020

Durch die aktuelle Situation bedingter Unterrichtsausfall an Berufsschulen ist weder als Freizeit für die Auszubildenden zu verstehen, noch bedeutet dies für die Ausbildungsbetriebe den uneingeschränkten Einsatz der Auszubildenden:

  • Sofern von den Klassenlehrern oder Fachlehrern ein Online-Unterricht eingerichtet wurde, ist dieser im Sinne der dualen Ausbildung zu absolvieren. Der/die Auszubildende ist für diese Zeit entsprechend dem Unterricht am Berufskolleg freizustellen.
  • Sind nach Aussage der/des Auszubildenden umfangreiche Aufgaben von den Fach-/Klassenlehrern aufgegeben worden, die zu bestimmten Zeiten via Chat o.ä. abgegeben werden müssen, ist auch dies mit dem Unterricht am Berufskolleg vergleichbar. Zur Kontrolle und Bestätigung sollten die Azubis den Fach- oder Klassenlehrer bitten, dies dem Ausbilder via Mail zu erläutern und idealerweise auch mitzuteilen, wie zeitaufwändig diese Aufgaben sein werden.  Der/dem Auszubildenden ist für die Bewältigung dieser Aufgaben ein entsprechendes Zeitkontingent einzuräumen, sei es in den Praxisräumen, sei es zu Hause.
  • Sofern mangels ausreichender digitaler Möglichkeiten an den jeweiligen Berufskollegs dies nicht umsetzbar ist, können die Auszubildenden (wie auch in der unterrichtsfreien Zeit) in der Praxis beschäftigt werden. Gleiches gilt auch für nur „vage“ Angaben zum Erarbeiten von Unterrichtsstoff (z.B. lernt die nächsten Seiten im Buch), dies ist wie Hausaufgaben zu werten, kann und muss somit nach dem regulären Praxisdienst (Feierabend oder Wochenende) erfolgen.

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass die Ausbildung zur/zum ZFA auch in der aktuellen Situation ohne Regelbeschulung als duale Ausbildung erfolgen muss!

Sofern Auszubildende zur Zeit nur stundenweise, rollierend oder auf sonstige Weise beschult werden, ist ihnen ausreichend Zeit einzuräumen, um die von Seiten der Berufsschule erteilten Aufgaben/Projekte etc. innerhalb der Arbeitszeit zu leisten. Es ist somit entsprechend für diese Aufgaben freizustellen, vergleichbar mit dem Präsenzunterricht. Die Schulen sind bemüht, die Schülerinnen und Schüler mit umfangreichem Lernstoff auszustatten (nicht vergleichbar mit sogenannten Hausaufgaben), um alle Lernfelder möglichst vollumfänglich vermitteln zu können.

Dies ist aber nur mit der Mithilfe der Ausbilder in den Praxen möglich, die hierzu entsprechende Freiräume schaffen.

Bei ergänzenden Fragen können Sie selbstverständlich auch telefonisch Kontakt mit dem Ressort Ausbildung aufnehmen: 0211-44704226.

Stand: 04.06.2020

Dokumente
Antrag auf Eintragung von Auszubildenden (PDF)

PDF zum Ausfüllen

Ausbildungsverordnung
Verordnung über die Berufsausbildung zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten - Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001
Online lesen
Berufsausbildungsvertrag

Berufsausbildungsvertrag gemäß Vorgaben Berufsbildungsgesetz (BBiG)

Online lesen
Der elektronisch "vorbefüllte" Berufsausbildungsvertrag

"Umsetzung der geänderten Gebührenordnung ab Januar 2019" (RZB 01/2019)
 

Du bist ZFA!

Infobroschüre der Zahnärztekammer Nordrhein zum Ausbildungsberuf "Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r"

Online lesen
Hygiene-ABC
Hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten in der Zahnarztpraxis - Basiswissen für die ZFA-Ausbildung
Online lesen
Informationsblatt zum Ausbildungsvertrag

Wichtige Information der Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2020)

Novellierung Berufsbildungsgesetz (zum 01.01.2020)

"Wesentliche Veränderungen für die Berufsausbildung" (RZB 02/2020)

Prüfungsordnung Abschlussprüfung ZFA

Stand: 06.07.2018, in Kraft seit: 11.07.2019

Stoffverteilungsplan Leistungsabrechnung

Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2017)

Stoffverteilungsplan Praxismanagement
Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2014)
Stoffverteilungsplan Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen
Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2014)
Stoffverteilungsplan Zahnmedizinische Assistenz
Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2014)
Vorgaben für die Einstellung, Ausbildung und Prüfung für den Ausbildungsberuf

im Bereich der ZÄK Nordrhein (Stand: Februar 2018)

Behandlungen und Kosten
Service

Über das Stellenportal Dentoffert der Zahnärztekammer Nordrhein können Interessierte nach einem Ausbildungsplatz im Bereich Nordrhein suchen. Praxen können über Dentoffert ihre freien Ausbildungsplätze anbieten.

Das Karl-Häupl-Institut, das Fortbildungszentrum der Zahnärztekammer Nordrhein, bietet Zahnmedizinischen Fachangestellten viele Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung.

Die Community für ZFA und alle, die es werden sollen, bietet Einblicke in das Azubileben und Infos aus erster Hand!

Im Netz zu finden unter: www.du-bist-alles-fuer-uns.de

Facebook: www.facebook.com/praxishelden.zfa

Instagram: www.instagram.com/praxishelden.zfa

YouTube: www.youtube.com/channel/UC8bKQs5EwF0nSYY--EfJXQw/videos

Bei allen Fragen von der Ausbildungsvergütung bis zur Zwischenprüfung stehen die Mitarbeiterinnen des Ressorts Ausbildung unter 0211 / 44704-204 gerne zur Verfügung. Telefonische Anrufe werden momentan ausschließlich in der Zeit von 8-12 Uhr beantwortet.

Kontakt
Zahnärztekammer Nordrhein

Ressort Ausbildung ZFA

telefonisch erreichbar von 8-12 Uhr

Emanuel-Leutze-Str. 8
40547 Düsseldorf
0211 / 44704-204
0211 / 44704-403
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Tipps zur ZFA-Ausbildung

Informationen für Ausbildende und Ausbilder

Das Ausbilden von jungen Menschen zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) ist eine verantwortungsvolle und nicht einfache Aufgabe.
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Ausbildungsprämie

Die Bundesregierung hat am nun auch einen Schutzschirm für Auszubildende gespannt, der dafür sorgt, dass Schulabsolventen ihre Ausbildung beginnen und Auszubildende ihre laufende Ausbildung ordentlich beenden können.

Dazu zählt eine Ausbildungsprämie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

„Der Lernerfolg von Auszubildenden soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro.

KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund- oder Auftragsausbildung erhalten. Die Details der Durchführung einer solchen Verbund- oder Auftragsausbildung werden im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung erörtert.

Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26.5. eine Übernahmeprämie. {Finanzbedarf: 0,5 Mrd. Euro}“ (Auszug aus dem Eckpunktepapier der Bundesregierung vom 03.06.2020)

Bundesministerium der Finanzen:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Um eine Förderung für Ihre Praxis zu erhalten, sollten Sie den Antrag (über Ihren Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) baldmöglichst stellen. Die Antragsfrist endet am 31. August 2020!


Informationen zur Beschäftigung der Auszubildenden in der Praxis während des Ruhen des regulären Unterrichtsbetriebes an den Berufskollegs in NRW

Durch die aktuelle Situation bedingter Unterrichtsausfall an Berufsschulen ist weder als Freizeit für die Auszubildenden zu verstehen, noch bedeutet dies für die Ausbildungsbetriebe den uneingeschränkten Einsatz der Auszubildenden:

  • Sofern von den Klassenlehrern oder Fachlehrern ein Online-Unterricht eingerichtet wurde, ist dieser im Sinne der dualen Ausbildung zu absolvieren. Der/die Auszubildende ist für diese Zeit entsprechend dem Unterricht am Berufskolleg freizustellen.
  • Sind nach Aussage der/des Auszubildenden umfangreiche Aufgaben von den Fach-/Klassenlehrern aufgegeben worden, die zu bestimmten Zeiten via Chat o.ä. abgegeben werden müssen, ist auch dies mit dem Unterricht am Berufskolleg vergleichbar. Zur Kontrolle und Bestätigung sollten die Azubis den Fach- oder Klassenlehrer bitten, dies dem Ausbilder via Mail zu erläutern und idealerweise auch mitzuteilen, wie zeitaufwändig diese Aufgaben sein werden.  Der/dem Auszubildenden ist für die Bewältigung dieser Aufgaben ein entsprechendes Zeitkontingent einzuräumen, sei es in den Praxisräumen, sei es zu Hause.
  • Sofern mangels ausreichender digitaler Möglichkeiten an den jeweiligen Berufskollegs dies nicht umsetzbar ist, können die Auszubildenden (wie auch in der unterrichtsfreien Zeit) in der Praxis beschäftigt werden. Gleiches gilt auch für nur „vage“ Angaben zum Erarbeiten von Unterrichtsstoff (z.B. lernt die nächsten Seiten im Buch), dies ist wie Hausaufgaben zu werten, kann und muss somit nach dem regulären Praxisdienst (Feierabend oder Wochenende) erfolgen.

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass die Ausbildung zur/zum ZFA auch in der aktuellen Situation ohne Regelbeschulung als duale Ausbildung erfolgen muss!

Sofern Auszubildende zur Zeit nur stundenweise, rollierend oder auf sonstige Weise beschult werden, ist ihnen ausreichend Zeit einzuräumen, um die von Seiten der Berufsschule erteilten Aufgaben/Projekte etc. innerhalb der Arbeitszeit zu leisten. Es ist somit entsprechend für diese Aufgaben freizustellen, vergleichbar mit dem Präsenzunterricht. Die Schulen sind bemüht, die Schülerinnen und Schüler mit umfangreichem Lernstoff auszustatten (nicht vergleichbar mit sogenannten Hausaufgaben), um alle Lernfelder möglichst vollumfänglich vermitteln zu können. Dies ist aber nur mit der Mithilfe der Ausbilder in den Praxen möglich, die hierzu entsprechende Freiräume schaffen.

Bei ergänzenden Fragen können Sie selbstverständlich auch telefonisch Kontakt mit dem Ressort Ausbildung aufnehmen: 0211-44704226.


Hinweis: Am 01.01.2020 ist das neue Berufsbildungsgesetz in Kraft getreten! Informationen zu den Änderungen finden Sie im Kapitel "Änderungen im Berufsbildungsgesetz ab 01.01.2020".

Zum einen müssen die Inhalte der Ausbildung adäquat vermittelt und von den Auszubildenden auch verstanden werden. Zum anderen muss das tägliche Mitarbeiter im Praxisablauf, das zudem noch von den gesetzlichen Vorgaben wie Jugendarbeitsschutzgesetz, Berufsbildungsgesetz, aber auch Arbeitszeitgesetz und vielfach Mutterschutzgesetz durchzogen wird, für alle Seiten zufriedenstellend bewältigt werden.

Täglich erreichen die Zahnärztekammer Nordrhein Telefonate und E-Mails mit Fragen und Problemen von Auszubildenden, deren Freunden und/oder Familienangehörigen, aber auch von Ausbildern oder Praxismitarbeitern.

Das Ressort Ausbildung ZFA der Zahnärztekammer Nordrhein hat daher die Rubrik "ZFA Ausbildung Tipps" im Rheinischen Zahnärzteblatt (RZB) ins Leben gerufen. In losen Abständen wird auf die von Ausbildern und Auszubildenden am häufigsten vorgetragenen Fragen und Probleme eingegangen. Damit soll langfristig ein kleiner Leitfaden erstellt werden, der Praxisteam und Auszubildenden den Praxisalltag etwas erleichtern und zu einer erfolgreichen Ausbildung beitragen soll.

Bei konkreten Fragen steht das Fachressort auch telefonisch oder per E-Mail gern zur Verfügung.

Die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bringt einige Neuerungen für die berufliche Ausbildung. Das Gesetz ist am 01.01.2020 in Kraft getreten.

Ab wann gelten die Änderungen?

Die neuen Bestimmung gelten seit dem 1. Januar 2020 für alle Auszubildenden. Nur bei der Mindestausbildungsvergütung kommt es weiterhin auf das Datum des Ausbildungsvertrags an.

Freistellung vor und nach der Berufsschule

Die Regelungen für die Freistellung und Anrechnung des Berufsschulunterrichtes auf die Arbeitszeit werden für Jugendliche und Erwachsene vereinheitlicht. Auszubildende dürfen vor einem vor 9 Uhr beginnenden Berufsschulunterricht nicht beschäftigt werden.

Erwachsene und Jugendliche sind dabei an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden von mindestens je 45 Minuten, einmal in der Woche, unter Anrechnung der durchschnittlichen täglichen Ausbildungszeit, freizustellen.

In Berufsschulwochen mit einem planmäßigen Blockunterricht von mindestens 25 Stunden (an mindestens fünf Tagen) muss der Auszubildende, unter Anrechnung der durchschnittlichen wöchentlichen Ausbildungszeit, freigestellt werden.

Freistellung vor der Abschlussprüfung

Ab 2020 haben alle Auszubildenden Anspruch auf einen freien Tag vor der schriftlichen Abschlussprüfung. 

Erweiterte Möglichkeiten der Teilzeitberufsausbildung

Wer den betrieblichen Teil seiner Ausbildung in Teilzeit absolvieren möchte, musste dafür bislang einen besonderen Grund nachweisen. Das ist ab dem 1. Januar 2020 nicht mehr erforderlich.

Das Einverständnis des Ausbildungsbetriebes vorausgesetzt, kann die Ausbildung teilweise oder komplett mit verringerter Stundenzahl durchgeführt werden. Ein Anspruch auf Teilzeitausbildung besteht jedoch nicht. Und: Die Kürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit darf 50 Prozent einer Vollzeitausbildung nicht übersteigen.

Die Dauer der Ausbildung verlängert sich entsprechend, höchstens jedoch bis zum Anderthalbfachen der regulären Ausbildungsdauer. Das bedeutet: Bei einer regulär dreijährigen Ausbildung darf die Teilzeitvariante maximal 4,5 Jahre in Anspruch nehmen.

Die Berufsschule ist an eine im Ausbildungsvertrag vereinbarte Teilzeit nicht gebunden. Die Einbeziehung der Berufsschulzeiten in das Modell muss deshalb zwischen Betrieb, Auszubildenden und Berufsschule abgestimmt werden.

Quelle: DIHK, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Vor Abschluss des Ausbildungsvertrages mit einer Interessentin für diesen Beruf ist folgendes zu beachten:

Es sollte der

  • Abschluss der Hauptschule oder
  • ein gleichwertiger Abschluss einer allgemeinbildenden Schule

nachgewiesen werden können.

Dem Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverträge ist das entsprechende Abschluss- oder Abgangszeugnis beizufügen.

Minderjährige, die zu Beginn des Ausbildungsverhältnisses das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen eine ärztliche Bescheinigung über die Erstuntersuchung (§ 32 Jugendarbeitsschutzgesetz) vorlegen. Das für diese Untersuchung zu verwendende Formular ist beim Einwohnermeldeamt oder der Stadtverwaltung erhältlich.

Auszubildende, die nicht EG-Staaten angehören, benötigen vor Aufnahme der Ausbildung einen gültigen Aufenthaltstitel, der zu der Aufnahme einer dreijährigen Ausbildung berechtigt und eine Arbeitserlaubnis für mindestens 3 Jahre. Dies gilt nicht für Personen, die im Besitz einer Niederlassungserlaubnis (unbefristeter Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt und zeitlich wie räumlich uneingeschränkt gilt) sind.

Die von der ZÄK NR anzufordernden Ausbildungsverträge sind dreifach auszufertigen und nach Unterzeichnung der Vertragspartner zur Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverträge einzureichen.

Die bisherigen Vergütungsempfehlungen wurden durch Vorstandsbeschluss der Zahnärztekammer Nordrhein vom 15. Januar 2020 wie folgt geändert und betragen (brutto) rückwirkend mit Wirkung vom 1. Januar 2020:

  • im 1. Ausbildungsjahr = 840 Euro – bisher 750 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr = 920 Euro – bisher 850 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr = 1.000 Euro – bisher 950 Euro

Zur ordnungsgemäßen Ausfertigung der Ausbildungsverträge machen wir darauf aufmerksam, dass zu § 6 Ziffer 1 (Tägliche Ausbildungszeit) die tägliche Ausbildungszeit von Ihnen einzusetzen ist, wobei diese auch bei volljährigen Auszubildenden 8 Stunden nicht überschreiten darf.

Die Dauer des Urlaubs pro Kalenderjahr richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben. Für volljährige Auszubildende ist in jedem Fall der gesetzliche Mindesturlaub von derzeit 24 Werktagen zu gewähren. Bei minderjährigen Auszubildenden ist gemäß § 19 Abs. 2 Jugendarbeitsschutzgesetz die Dauer wie nachstehend vorgegeben:

Der Anspruch auf Erholungsurlaub für Jugendliche, die zu Beginn des Kalenderjahres

  • noch nicht 16 Jahre alt sind, beträgt mindestens 30 Werktage
  • noch nicht 17 Jahre alt sind, beträgt mindestens 27 Werktage
  • noch nicht 18 Jahre alt sind, beträgt mindestens 25 Werktage.

Als Werktag gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind. Insoweit können Sie den Urlaub auch als tatsächliche Arbeitstage einsetzen, z. B. 24 Werktage entsprechen 20 Arbeitstagen oder 30 Werktage entsprechen 25 Arbeitstagen. Diese Berechnung geht von fünf Arbeitstagen pro Woche aus.

Bitte nehmen Sie die Anmeldung bei der zuständigen Berufsschule selbst vor.

FAQ's
Dokumente
Antrag auf Eintragung von Auszubildenden (PDF)

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Ausbildungsverordnung
Verordnung über die Berufsausbildung zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten - Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001
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Berufsausbildungsvertrag

Berufsausbildungsvertrag gemäß Vorgaben Berufsbildungsgesetz (BBiG)

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Der elektronisch "vorbefüllte" Berufsausbildungsvertrag

"Umsetzung der geänderten Gebührenordnung ab Januar 2019" (RZB 01/2019)
 

Hygiene-ABC
Hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten in der Zahnarztpraxis - Basiswissen für die ZFA-Ausbildung
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Informationsblatt zum Ausbildungsvertrag

Wichtige Information der Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2020)

Novellierung Berufsbildungsgesetz (zum 01.01.2020)

"Wesentliche Veränderungen für die Berufsausbildung" (RZB 02/2020)

Prüfungsordnung Abschlussprüfung ZFA

Stand: 06.07.2018, in Kraft seit: 11.07.2019

Schülerpraktikum in der Zahnarztpraxis

"Nur gucken − nichts anfassen!" (RZB 02/2014)

Stoffverteilungsplan Leistungsabrechnung

Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2017)

Stoffverteilungsplan Praxismanagement
Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2014)
Stoffverteilungsplan Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen
Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2014)
Stoffverteilungsplan Zahnmedizinische Assistenz
Zahnärztekammer Nordrhein (Stand: 2014)
Vorgaben für die Einstellung, Ausbildung und Prüfung für den Ausbildungsberuf

im Bereich der ZÄK Nordrhein (Stand: Februar 2018)

Tipps zur ZFA-Ausbildung im RZB
Alle Anfang muss nicht schwer sein!

Tipps zur ZFA-Ausbildung für Ausbilder und Auszubildende, Teil 1 (RZB 02/2018)

Bilden Sie schon aus oder lassen Sie arbeiten?

Tipps zur ZFA-Ausbildung für Ausbilder und Auszubildende, Teil 2 (RZB 06/2018)

Haftung bei Schäden durch Auszubildende in der Praxis

Tipps zur ZFA-Ausbildung für Ausbilder und Auszubildende, Teil 3 (RZB 02/2019)

Behandlungen und Kosten
Service

Zahnarztpraxen können über das Stellenportal Dentoffert der Zahnärztekammer Nordrhein ihre freien Ausbildungsplätze anbieten.

Bei allen Fragen von der Ausbildungsvergütung bis zur Zwischenprüfung stehen die Mitarbeiterinnen des Ressorts Ausbildung unter 0211 / 44704-204 gerne zur Verfügung. Telefonische Anrufe werden momentan ausschließlich in der Zeit von 8-12 Uhr beantwortet.

Kontakt
Zahnärztekammer Nordrhein

Ressort Ausbildung ZFA

telefonisch erreichbar von 8-12 Uhr

Emanuel-Leutze-Str. 8
40547 Düsseldorf
0211 / 44704-204
0211 / 44704-403
E-Mail schreiben
"ZFA - Die Praxishelden"

Du bist alles für uns!

...so lautet der Claim unserer langfristig angelegten Kampagne zur Rekrutierung von Auszubildenden für den Beruf zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA). Im Netz gibt es dazu eine Community für alle ZFA und die, die es werden möchten!
Artikel

"ZFA - Die Praxishelden" bietet Einblicke in das Azubileben und Infos aus erster Hand!

Auszubildende und ZFA aus den Zahnarzpraxen in Nordrhein berichten von ihrem Berufsalltag und beantworten Fragen rund um die Ausbildung.

Im Netz zu finden unter: www.du-bist-alles-fuer-uns.de

Facebook: www.facebook.com/praxishelden.zfa

Instagram: www.instagram.com/praxishelden.zfa

YouTube: www.youtube.com/channel/UC8bKQs5EwF0nSYY--EfJXQw/videos

 

Hinweis für Ausbildungspraxen im Kammerbereich Nordrhein:

  • Sie können Ihre offenen Ausbildungsstellen auf Dentoffert, dem Online-Marktplatz der Zahnärztekammer Nordrhein, kostenlos inserieren: www.dentoffert.de
  • Das Starterpaket für die Praxis (1 Poster, 5 Flyer) können Sie kostenfrei bei der Zahnärztekammer Nordrhein bestellen: Bestellformular
FAQ's
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Behandlungen und Kosten
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Betriebliche Umschulung

Umschulung zum/zur ZFA

Menschen, die in ihrem ursprünglich erlernten Beruf keine Perspektive mehr sehen oder aber diesen aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mehr ausüben können, bietet die Umschulung zur/zum ZFA eine neue Möglichkeit auf dem Arbeitsmarkt.
Artikel

1. Allgemeines

Geeignete Umschulungsstätten sind eine wesentliche Voraussetzung für eine qualifizierte, den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende Umschulung.

Das Berufsbildungsgesetz verpflichtet die Zahnärztekammer Nordrhein, die Eignung der Umschulungsstätten festzustellen und zu überwachen. Der Umschulungsvertrag soll nur dann mit einem Sichtvermerk versehen werden, wenn die Umschulungsstätte geeignet ist. Die Eignungsfeststellung sollte während der Umschulung wiederholt werden.

 

2. Gesetzliche Bestimmungen

2.1 Eignung der Umschulungsstätte

Eine Umschulungsstätte muss nach Art und Einrichtung für eine den besonderen Erfordernissen der beruflichen Erwachsenenbildung entsprechende Umschulung geeignet sein (vgl. 47 Abs. 1 BBiG). Können die für erfolgreiche berufliche Umschulung erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nicht in vollem Umfang in der Umschulungsstätte vermittelt werden, gilt sie als geeignet, wenn dieser Mangel durch Maßnahmen außerhalb der Umschulungsstätte entsprechend 22 Abs. 2 BBiG behoben wird. Diese Maßnahmen müssen im Umschulungsvertrag ausdrücklich vereinbart sein (vgl. § 3 Abs. 2 des Umschulungsvertrages).

2.2 Eignungsfeststellung und Überwachung

Die Zahnärztekammer Nordrhein hat darüber zu wachen, dass die Eignung der Umschulungsstätte vorliegt (vgl. 47 Abs. 4 in Verbindung mit 23 Abs. 2 BBiG).

Werden bei der Überwachung Mängel der Eignung festgestellt, hat die Zahnärztekammer Nordrhein, falls der Mangel zu beheben und eine Gefährdung der Umschulung nicht zu erwarten ist, die Umschulungsstätte aufzufordern, innerhalb einer von ihr gesetzten Frist den Mangel zu beseitigen.

Ist der Mangel der Eignung nicht zu beheben oder eine Gefährdung zu erwarten oder wird dieser nicht innerhalb der gesetzlichen Frist beseitigt, hat die Zahnärztekammer Nordrhein dies der nach Landesrecht zuständigen Behörde mitzuteilen (vgl. § 23 Abs. 2 BBiG).

Um Nachteile für den Umzuschulenden zu vermeiden, sollten in diesen Fällen die Zahnärztekammer Nordrhein in Zusammenarbeit mit den Fachdiensten des Arbeitsamtes darum bemüht sein, dass die begonnene Umschulung in anderen geeigneten Umschulungsstätten fortgesetzt werden kann. Die Verantwortung der bisherigen Umschulungsstätte bleibt davon unberührt.

 

3. Allgemeine Kriterien für die Eignung der Umschulungsstätten

3.1 Die Umschulung findet in betrieblichen oder über- bzw. außerbetrieblichen Umschulungsstätten statt. Es muss dabei gewährleistet sein, dass alle notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden und das Ziel der Umschulung erreicht wird.

3.2 Für den Ausbildungsberuf Zahnarzthelferin müssen der Umschulungsstätte die einschlägigen gültigen Ausbildungsordnungen oder das nach 25 BBiG anzuwendende Berufsbild, Berufsausbildungsplan und Prüfungsanforderungen vorliegen.

3.3 Ein Berichtsheft über die Umschulungszeit soll eine Übersicht ermöglichen und erkennbar machen, dass die Umschulung systematisch durchgeführt wird (vgl. § 3 Abs. 1 Ziff. 9 des Umschulungsvertrages)

3.4 Wird die Umschulung in unmittelbarer Verbindung mit dem betrieblichen Arbeits-ablauf durchgeführt, so müssen Art und Umfang der Tätigkeiten gewährleisten, dass die Kenntnisse und Fertigkeiten entsprechend der Ausbildungs-ordnung vermittelt werden.

3.5 Die Umschulungsstätte muss über eine ausreichende Einrichtung und Ausstattung verfügen, damit die nach der Ausbildungsordnung erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden können.

3.6 Die Umzuschulenden sind über Inhalt, Ablauf und Ziel der Umschulungs- maßnahme eingehend zu informieren. Zur Information und zur Diskussion von Problemen während der Umschulung ist vom Umschulungsträger ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit dem Umzuschulenden einzurichten.

3.7 Zur Durchführung von Umschulungsmaßnahmen müssen die Umschulenden persönlich und fachlich für die berufliche Erwachsenenbildung geeignet sein (§ 23 Abs. 1 i.V. m. § 20 BBiG).

3.8 Zur Eignung der Umschulungsstätte gehört, dass der Umzuschulende gegen die Gefährdung von Leben und Gesundheit ausreichend geschützt ist und die Be-stimmungen der Unfallverhütungsvorschriften eingehalten werden.

BITTE BEACHTEN:

Sollten Sie den Antrag auf Genehmigung einer Umschulungsmaßnahme stellen, bitten wir Sie, die ausgefüllten Umschulungsverträge nach Genehmigung durch die Agentur für Arbeit uns 4-fach wieder einzureichen. Ergänzend dazu benötigen wir von der/dem  Umzuschulenden einen tabellarischen Lebenslauf sowie vorhandene Zeugnisse über den bisherigen beruflichen Werdegang sowie den Antrag auf Eintragung.

FAQ's
Dokumente
Antrag auf Eintragung (Umschulung)
Prüfungsordnung Umschulung ZFA

Stand: 2002

Umschulungsvertrag
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Behandlungen und Kosten
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Betriebliches Langzeitpraktikum

Einstiegs­qualifizierung (EQ)

Die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) ist ein Langzeitpraktikum und dient als Brücke in die Berufsausbildung.
Artikel

Die Einstiegsqualifizierung wird finanziell vom Bund mit dem Sonderprogramm EQ gefördert.

Eine absolvierte Qualifizierung führt allerdings nicht automatisch zu einer Anrechnung und damit ggf. zu einer Verkürzung der Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten.

Das Einstiegsqualifizierungsjahr ist ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene, die keinen Ausbildungsplatz finden. Bewerberinnen und Bewerber über 25 Jahre sowie Personen mit Fachhoch- oder Hochschulreife können nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert werden.

FAQ's
Dokumente
Betriebliches Zeugnis

Vordruck der Zahnärztekammer Nordrhein

Einstiegsqualifizierung „Die Zahnarztpraxis – Patientenbetreuung“
Übersicht über Tätigkeitsbereiche und Qualifikationen
Einstiegsqualifizierungsvertrag

nach den Richtlinien zur Durchführung des Sonderprogramms Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJR)

Ergänzende Info zur EQ

Informationen der Zahnärztekammer Nordrhein

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Kontakt

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