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Zahngesunde Schultüte

Gesunde Ernährung ist entscheidend für den Zustand unserer Zähne. Nicht jeder weiß, was gut, was schlecht für unsere Zähne ist und weshalb.
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Im August ist es wieder soweit: Dann stehen auf den Schulhöfen in NRW aufgeregte Schulanfänger mit Schultüten in der Hand. Aber woher kommt eigentlich dieser Brauch?

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird in Deutschland den Kindern der Schulbeginn mit einer Schultüte „versüßt“. Die spitzen Tüten wurden damals mit Naschwerk, Obst und Nüssen gefüllt und den Kindern dann in der Schule übergeben.

Heutzutage werden die Schultüten oft bis zum Rand mit Süßigkeiten gefüllt. Die süßen Geschenke von Eltern und Verwandten sind zwar gut gemeint, leider aber Gift für die Zähne der ABC-Schützen. Die Schulkinder haben bereits bleibende Zähne im Mund, die keinem unnötig großen Kariesrisiko ausgesetzt werden sollten.

Hörspiel statt Schokolade

Je nach Interesse der Kinder bietet sich viele Möglichkeiten, die Schultüte zu füllen: Bücher, Kinderzeitschriften, Rätsel, Hörspiele oder CDS, Bastel- oder Sportartikel, ein Kuscheltier, Schulutensilien, Straßenmalkreide oder Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen stoßen bei den Kindern meist sogar auf größeren Anklang als Schokolade und Bonbons.

Wer auf Süßigkeiten in einer Schultüte nicht ganz verzichten möchte, sollte darauf achten, dass es sich hierbei um eine maßvolle Menge von möglichst zahnfreundlichen Leckereien handelt. Diese sind zum Beispiel durch das Zahnmännchen-Logo gekennzeichnet.

Dr. med. dent. Inga Hassink

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Seit dem 1. Juli 2018 gilt die EU-Quecksilberverordnung. Danach darf Dentalamalgam nicht mehr für zahnärztliche Behandlungen von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von schwangeren oder stillenden Patientinnen verwendet werden. Für die Behandlung der genannten Patientinnen und Patienten muss regelmäßig ein alternatives plastisches Füllungsmaterial gewählt werden, das dauerhaft haltbar und erprobt ist und dem Stand der Wissenschaft entspricht.

Die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hat zu dem Thema einen Katalog mit wichtigen Fragen und Antworten erarbeitet, um Patientinnen und Patienten über die neuen Vorgaben, Ausnahmen von diesen Vorgaben und Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfüllungen zu informieren. Die Auflistung gibt unter anderem Auskunft darüber, welche Alternativen zu Dentalamalgam in der Füllungstherapie verfügbar sind und welche Leistungen gesetzliche Krankenkassen übernehmen.

Der Frage- und Antwortkatalog kann auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de/eu-quecksilberverordnung abgerufen werden. Auch die aktualisierte KZBV-Patienteninformation „Zahnfüllungen – Was Sie als Patient wissen sollten“ ist dort zum kostenlosen Download verfügbar oder kann als gedruckte Broschüre bestellt werden.

Patientinnen und Patienten in NRW stehen im Patientenwegweiser des Patientenbeauftragten für Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Informations-, Beratungs- und Selbsthilfeangebote zur Verfügung.

Das umfangreiche Adressverzeichnis soll dazu beitragen, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen.

Für Patienten wurde eigens eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie mittwochs in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 52 60 500. Dort beantworten Zahnärzte Ihre Fragen rund um die zahnärztliche Behandlung.

Das Bilderbuch „Zahnbande“ begeistert schon seit Herbst 2016 Kinder und Erwachsene. Jetzt kommen Abenteuer, Spiele und spannende Infos über gesunde Zähne mit allen Mitgliedern der Zahnbande auch ins Internet. Auf „zahnbande.de“ präsentiert die Initiative proDente für 5- bis 12-Jährige kleine Geschichten, Filme, Spiele, Animationen und Ausmalbilder.

Natürlich geht es um Zähne und was die Beißerchen so alles leisten. Also Essen, Trinken und beim Sprechen helfen. Auch Zähneputzen und der Besuch beim Zahnarzt dürfen nicht fehlen. Doch wichtiger als Belehrungen sind Geschichten und Figuren, die Kinder und deren Phantasie ansprechen. Auch ein Menüpunkt mit Spielen, Geschichten und Ausmalbildern darf nicht fehlen. Und wie herrlich schrill ein Bohrer klingt hören die Kids auch.

www.zahnbande.de

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