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Urlaub: Vorher zum Check beim Zahnarzt

Von A wie Angst wie Angst vorm Zahnarzt bis Z wie Zahnzusatzversicherung - hier gibt es Tipps und Informationen zu wichtigen Themen für Patientinnen und Patienten.
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Um die schönste Zeit des Jahres in vollen Zügen genießen zu können und um böse Überraschungen zu vermeiden, greifen viele Urlaubsreisende vor den Ferien auf Checklisten zurück. Damit wird nicht nur die Gefahr reduziert, wichtige Dinge wie Auslandsreisekranken- versicherung, Urlaubsapotheke oder für die Reiseregion wichtige Impfungen zu vergessen, sondern man vermeidet auch viel Stress in den letzten Tagen vor der Abreise.

In vielen dieser Listen fehlt allerdings die Erinnerung an einen Zahnarztbesuch. Gerade für Menschen mit Zahnersatz und umfangreichen Füllungen sollte der Zahn-Check unbedingt mit zur Vorbereitung auf den Urlaub gehören. Zahnschmerzen können einem die verdiente Erholung vermiesen und in der Urlaubsregion nach einem passenden Arzt zu suchen, kostet meist Nerven und Zeit. Im Ausland ist nicht immer eine zahnärztlicher Notdienst vorhanden; zudem ist fraglich, ob die Krankenkasse alle Kosten übernimmt. Auch ist nicht sicher, ob man den gleichen zahnmedizinischen Standard wie zu Hause vorfindet.

Defekte Zähne oder undichte Zahnfüllungen können beim Fliegen, Tauchen, Schwimmen oder Wandern im Gebirge starke Schmerzen verursachen. Der sich hierbei ändernde Umgebungsdruck bewirkt in Hohlräumen, die sich zum Beispiel unter defekten Füllungen befinden können, ein Ausdehnen oder Zusammenziehen der Luft. Beim Tauchen führt der erhöhte Druck unter Wasser dazu, dass sich die in den Hohlräumen eingeschlossene Luft beim Auftauchen so stark ausdehnt, dass Füllungen oder Zahnwände regelrecht weggesprengt werden können.

Folgendes sollte in der Zahnarztpraxis kontrolliert werden:

  • Füllungen überprüfen: Haben sich Hohlräume gebildet? Sind ansonsten alle Zähne frei von Karies?
  • Ist das Zahnfleisch reizlos? Blutet es beim Zähneputzen? Sind Zähne locker oder schmerzen beim Aufbeißen? Unbehandelte Zahnfleischentzündungen können ausstrahlende Schmerzen verursachen und zu einer Bakterienbelastung des ganzen Körpers führen.
  • Zahnersatz, falls vorhanden, sollte auf richtigen Sitz und Intaktheit überprüft werden. Mikrosprünge könnten im Urlaub zu einem Bruch der Prothese führen.

Eine professionelle Zahnreinigung minimiert zusätzlich Bakterienbeläge (Plaque) und senkt damit das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen. Bei der Terminabsprache sollte man bedenken, dass eventuell notwendige Behandlungen auch noch vor der Abreise erledigt werden können. Also: Rechtzeitig den Termin in der Zahnarztpraxis vereinbaren!

Dr. med. dent. Thomas Heil

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Die neue App "Alles sauber?" soll das Zähneputzen bei Kindern fördern. Die Kinder füttern je nach Vorliebe ein Pferd, einen Hund oder einen Hasen. Doch wie werden deren Zähne wieder sauber? Da hilft die rote Zahnbürste weiter. Die Kinder wischen mit der Bürste über den Bildschirm und nach und nach strahlen die Zähne wieder. Dann werden die Kinder aufgefordert, ihre eigenen Zähne zu putzen. Zu guter Letzt darf ein Foto der sauberen Zähne geschossen werden. Wer noch etwas Hilfe bei der Technik benötigt, bekommt wichtige Tipps der Initiative proDente, die die App auch sponsort. Die App steht kostenlos im iTunes App Store zur Verfügung: https://itunes.apple.com/de/app/alles-sauber-zahne-putzen/id642318964?mt=8

Gesetzlich Versicherte erhalten einen Heil- und Kostenplan von ihrem Zahnarzt, wenn sie Zahnersatz benötigen. Das Formular und die Eintragungen sind für Laien jedoch schwer zu verstehen. Die Initiative proDente stellt daher jetzt eine interaktive Online-Erklärung zur Verfügung, die den Heil- und Kostenplan (HKP) für Patienten aufschlüsselt. Ein ergänzenden Informationsblatt zum HKP kann von Patienten kostenfrei unter 01805/55 22 55 bestellt werden.

Seit dem 1. Juli 2018 gilt die EU-Quecksilberverordnung. Danach darf Dentalamalgam nicht mehr für zahnärztliche Behandlungen von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von schwangeren oder stillenden Patientinnen verwendet werden. Für die Behandlung der genannten Patientinnen und Patienten muss regelmäßig ein alternatives plastisches Füllungsmaterial gewählt werden, das dauerhaft haltbar und erprobt ist und dem Stand der Wissenschaft entspricht.

Die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hat zu dem Thema einen Katalog mit wichtigen Fragen und Antworten erarbeitet, um Patientinnen und Patienten über die neuen Vorgaben, Ausnahmen von diesen Vorgaben und Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfüllungen zu informieren. Die Auflistung gibt unter anderem Auskunft darüber, welche Alternativen zu Dentalamalgam in der Füllungstherapie verfügbar sind und welche Leistungen gesetzliche Krankenkassen übernehmen.

Der Frage- und Antwortkatalog kann auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de/eu-quecksilberverordnung abgerufen werden. Auch die aktualisierte KZBV-Patienteninformation „Zahnfüllungen – Was Sie als Patient wissen sollten“ ist dort zum kostenlosen Download verfügbar oder kann als gedruckte Broschüre bestellt werden.

Das Thema Hygiene geht jeden etwas an! Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine neue Informationsseite ins Leben gerufen: www.infektionsschutz.de. Diese Homepage bietet umfassende Inhalte zum Thema und ist ansprechend und interessant gestaltet. Eine hilfreiche Infoseite gerade auch für den Patienten.

Patientinnen und Patienten in NRW stehen im Patientenwegweiser des Patientenbeauftragten für Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Informations-, Beratungs- und Selbsthilfeangebote zur Verfügung.

Das umfangreiche Adressverzeichnis soll dazu beitragen, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen.

Für Patienten wurde eigens eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie montags von 12.00 bis 15.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 0211 / 44 704 280. Dort beantworten wir Ihre Fragen rund um die zahnärztliche Behandlung.

Das Bilderbuch „Zahnbande“ begeistert schon seit Herbst 2016 Kinder und Erwachsene. Jetzt kommen Abenteuer, Spiele und spannende Infos über gesunde Zähne mit allen Mitgliedern der Zahnbande auch ins Internet. Auf „zahnbande.de“ präsentiert die Initiative proDente für 5- bis 12-Jährige kleine Geschichten, Filme, Spiele, Animationen und Ausmalbilder.

Natürlich geht es um Zähne und was die Beißerchen so alles leisten. Also Essen, Trinken und beim Sprechen helfen. Auch Zähneputzen und der Besuch beim Zahnarzt dürfen nicht fehlen. Doch wichtiger als Belehrungen sind Geschichten und Figuren, die Kinder und deren Phantasie ansprechen. Auch ein Menüpunkt mit Spielen, Geschichten und Ausmalbildern darf nicht fehlen. Und wie herrlich schrill ein Bohrer klingt hören die Kids auch.

www.zahnbande.de

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