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Burger & Co: Fast Food und die Mundgesundheit

Gesunde Ernährung ist entscheidend für den Zustand unserer Zähne. Nicht jeder weiß, was gut, was schlecht für unsere Zähne ist und weshalb.
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Fast Food-Ernährung beeinflusst nicht nur das Körpergewicht, sondern auch die Mundgesundheit stark. Durch häufige und regelmäßige zuckerhaltige Nahrung wird das Kariesrisiko vervielfacht. Eine ballaststoff- und vitaminarme Ernährung mit hohem Zucker- und Fettanteil beeinträchtigt das Immunsystem.

Die Lebensbedingungen der Menschen- so auch die Nahrungswahl - haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnte durch die Industrie- und Informationsgesellschaft stark verändert. Zu den Folgen des modernen Lebensstils zählt eine drastische Zunahme der Kalorienaufnahme bei gleichzeitig tendenziell geringerer körperlicher Belastung. Als Folge droht Übergewicht.

BMI beeinflusst das Kariesrisiko

Der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) bewertet das Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Dabei bestehen Abhängigkeiten zwischen dem BMI und der Mundgesundheit eines Menschen. Ein niedriger BMI ist statistisch mit Kariesfreiheit und ein hoher BMI mit einem hohen Kariesbefall verbunden. Geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen hierbei nicht.

Ein höheres Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) besteht bei Kindern aus Familien mit geringem Einkommen, bei Kindern mit Migrationshintergrund und bei Kindern, deren Mütter ebenfalls übergewichtig sind. Hier verdoppelt sich die Erkrankungswahrscheinlichkeit.

Fünf Tipps für Kinder und Jugendliche gegen Karies und Übergewicht:

  • Viel trinken, am besten Wasser und Mineralwasser
  • Auf Zwischenmahlzeiten verzichten
  • Mahlzeiten zu Hause und in Ruhe einnehmen
  • Bei Abendmahlzeiten die Kohlehydrate reduzieren
  • Viel Bewegung: Für jede Minute, die sitzend vor dem Computer verbracht wird, eine Minute bewegen!

Ernährungslenkung in der Zahnarztpraxis

Mund- und Körpergesundheit sind eng miteinander verbunden. Daher ist das Team der Zahnarztpraxis sogar in die Ernährungslenkung eingebunden: In den Vorsorgeprogrammen der Gesetzlichen Krankenkassen (FU, IP 2) ist die Ernährungsberatung fest verankert.

Flexible Ernährungskontrolle

Fast Food - einschließlich des Konsums meist zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke - nimmt seit 30 Jahren Einfluss auf unser Ernährungsverhalten. 1947 wurden noch durchschnittlich 100 Flaschen (333 ml) Softdrinks pro Jahr getrunken. Heute werden dagegen mehr als 600 Flaschen pro Jahr verzehrt. Das bedeutet, jeder Mensch trinkt pro Tag mindestens 2 Flaschen oder 700 ml.

Speisen und Getränke aus Schnellrestaurants werden von etwa einem Drittel der männlichen und einem Sechstel der weiblichen Jugendlichen mindestens einmal pro Woche verzehrt. Mit den Risiken der energiedichten Mahlzeiten muss man umgehen lernen: Verbote lassen sich bei Kindern und Jugendlichen kaum durchsetzen, eine flexible Ernährungskontrolle ist gefragt. Zwei, drei Fast-Food-Gerichte im Monat lassen sich mit einer ausgewogenen Ernährung durchaus vereinbaren.

Burger, Döner, Pizza und Pommes frites - clever eingesetzt, kann auch sogenanntes Fast Food seinen Platz in einer gesunden Ernährung haben. So kann sich eine Mahlzeit zum Beispiel aus einem Hamburger mit Obst oder aus einem Stück Pizza mit einem Salat zusammensetzen. Statt Softdrinks, die unnötig viele Kalorien liefern und zusätzlich eine hohe Säurebelastung für die Zähne darstellen, sollten lieber kalorienfreie Getränke wie Mineralwasser gewählt werden.

Bewegung ist wichtig

Was den Energiegehalt anbelangt, stellt eine Fast-Food-Mahlzeit in der Regel immer eine Hauptmahlzeit und keinen Snack dar. Man sollte diese Speisen also in Ruhe als vollwertige Mahlzeit genießen. Die trotz umsichtiger Auswahl sehr hohe Aufnahme an Kalorien kann man durch Bewegung wieder wettmachen. Am besten mit Freunden oder der Familie, denn gemeinsam macht es mehr Spaß.

Dr. med. Peter Minderjahn

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Seit dem 1. Juli 2018 gilt die EU-Quecksilberverordnung. Danach darf Dentalamalgam nicht mehr für zahnärztliche Behandlungen von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von schwangeren oder stillenden Patientinnen verwendet werden. Für die Behandlung der genannten Patientinnen und Patienten muss regelmäßig ein alternatives plastisches Füllungsmaterial gewählt werden, das dauerhaft haltbar und erprobt ist und dem Stand der Wissenschaft entspricht.

Die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hat zu dem Thema einen Katalog mit wichtigen Fragen und Antworten erarbeitet, um Patientinnen und Patienten über die neuen Vorgaben, Ausnahmen von diesen Vorgaben und Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfüllungen zu informieren. Die Auflistung gibt unter anderem Auskunft darüber, welche Alternativen zu Dentalamalgam in der Füllungstherapie verfügbar sind und welche Leistungen gesetzliche Krankenkassen übernehmen.

Der Frage- und Antwortkatalog kann auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de/eu-quecksilberverordnung abgerufen werden. Auch die aktualisierte KZBV-Patienteninformation „Zahnfüllungen – Was Sie als Patient wissen sollten“ ist dort zum kostenlosen Download verfügbar oder kann als gedruckte Broschüre bestellt werden.

Patientinnen und Patienten in NRW stehen im Patientenwegweiser des Patientenbeauftragten für Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Informations-, Beratungs- und Selbsthilfeangebote zur Verfügung.

Das umfangreiche Adressverzeichnis soll dazu beitragen, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen.

Für Patienten wurde eigens eine Telefon-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie mittwochs in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 52 60 500. Dort beantworten Zahnärzte Ihre Fragen rund um die zahnärztliche Behandlung.

Das Bilderbuch „Zahnbande“ begeistert schon seit Herbst 2016 Kinder und Erwachsene. Jetzt kommen Abenteuer, Spiele und spannende Infos über gesunde Zähne mit allen Mitgliedern der Zahnbande auch ins Internet. Auf „zahnbande.de“ präsentiert die Initiative proDente für 5- bis 12-Jährige kleine Geschichten, Filme, Spiele, Animationen und Ausmalbilder.

Natürlich geht es um Zähne und was die Beißerchen so alles leisten. Also Essen, Trinken und beim Sprechen helfen. Auch Zähneputzen und der Besuch beim Zahnarzt dürfen nicht fehlen. Doch wichtiger als Belehrungen sind Geschichten und Figuren, die Kinder und deren Phantasie ansprechen. Auch ein Menüpunkt mit Spielen, Geschichten und Ausmalbildern darf nicht fehlen. Und wie herrlich schrill ein Bohrer klingt hören die Kids auch.

www.zahnbande.de

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