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Aktuelles Thema:

Hilfe für Betroffene nach Flutkatastrophe

Die Zahnärztekammer Nordrhein und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein rufen gemeinsam dazu auf, die von der Flutkatastrophe betroffenen Zahnärztinnen und Zahnärzte zu unterstützen.
Artikel

Informationen für Betroffene der Flutkatastrophe

Von der Flutkatastrophe betroffene Zahnarztpraxen werden gebeten, den gemeinsamen Meldebogen von Zahnärztekammer Nordrhein und KZV Nordrhein zur Erfassung der Schäden auszufüllen und per E-Mail an flutkatastrophe(at)zaek-nr.de oder per Fax an 0211/44 704 400 zu schicken.

Bei Rückfragen stehen die Mitarbeiter der Zahnärztekammer Nordrhein telefonisch unter 0211/44 704 223 zur Verfügung.

Neben der finanziellen Unterstützung werden die Zahnärztekammer Nordrhein und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein versuchen, den betroffenen Kolleginnen und Kollegen zeitnah weitere Hilfe zukommen zu lassen.

Gemeinsamer Spendenaufruf zur Unterstützung der betroffenen Kollegenschaft

Die Zahnärztekammer Nordrhein und Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein rufen zusammen mit den ebenfalls betroffenen Landeszahnärztekammern und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete (HDZ) auf, den betroffenen Kolleginnen und Kollegen in dieser Notsituation durch eine Spende an das HDZ zu helfen.

„Wo Politik und  Versicherungen für die entstandenen Schäden nicht aufkommen, hilft den betroffenen Zahnarztpraxen die Kollegenschaft soweit wie möglich“, so Dr. Ralf Hausweiler, Präsident der Zahnärztekammer Nordrhein, und Ralf Wagner, Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein.

Die eingegangenen Spenden werden durch Koordination des HDZ zwischen den betroffenen Zahnärztekammern nach Ausmaß der Schäden aufgeteilt. Die Verteilung innerhalb eines Kammerbezirks erfolgt durch die Gremien der Körperschaften.

Damit der Wiederaufbau in den Praxen schnell starten kann, möchten wir Ihnen den von uns unterstützten Spendenaufruf von BZÄK, KZBV und dem Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) dringend empfehlen.
 
Spenden für die Kollegenschaft richten Sie bitte an das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ)

Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE28 300 60601 000 4444 000
BIC: DAAEDEDD
Stichwort: Flutkatastrophe

Unterstützung mit Sachspenden und anderen Hilfsleistungen

Vom Hochwasser betroffene Zahnärzte und Zahnärztinnen suchen Ersatz für beschädigte Praxisgeräte und Materialien, Praxisräume oder eine Vertretung.  Andere Zahnärzte und Zahnärztinnen möchten gerne helfen und gebrauchte Praxisgeräte oder Materialien spenden beziehungsweise günstig abgeben, damit ihre Kollegen und Kolleginnen den Praxisbetrieb schnell wiederaufnehmen können. Andere würden die Patientenschaft vertretungsweise versorgen.

Um die verschiedenen Unterstützungsleistungen auf direktem Wege zu vermitteln, haben Zahnärztekammer Nordrhein und KZV Nordrhein auf Dentoffert, der kostenlosen Austauschplattform der Zahnärztekammer, die Möglichkeit zur Suche und Verteilung von Spenden eingerichtet.

Die eingestellten Spenden-Inserate können auch ohne Account bei Dentoffert angeschaut werden. Dazu muss im Suchfeld der Seite das Stichwort „Flut“ eingegeben werden.

 

Erstellung von Spenden-Inseraten für Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein

Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein können für die Schaltung eines Inserats ihren eigenen Dentoffert-Account nutzen oder legen sich mit ihrer Mitgliedsnummer unter „Aktivierung“ einen neuen an. Wichtig: Zum besseren Filtern der Spenden muss im Inseratstitel das Stichwort „Flut“ angegeben werden.

Bei Fragen zur Nutzung von Dentoffert wenden Sie sich gerne an die Mitarbeiter der Zahnärztekammer Nordrhein unter homepage@zaek-nr.de oder 0211-44704-229.

 

Erstellung von Spenden-Inseraten für Nicht-Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein

Zahnärztinnen und Zahnärzte außerhalb des Kammergebiets Nordrhein können über ein Kontaktformular unter ihr Inserat aufgeben, das dann stellvertretend mit einem Account der Zahnärztekammer Nordrhein bei Dentoffert eingestellt wird.

Informationen für Betroffene der Flutkatastrophe

Von der Flutkatastrophe betroffene Zahnarztpraxen werden gebeten, den gemeinsamen Meldebogen von Zahnärztekammer Nordrhein und KZV Nordrhein zur Erfassung der Schäden auszufüllen und per E-Mail an flutkatastrophe(at)zaek-nr.de oder per Fax an 0211/44 704 400 zu schicken.

Bei Rückfragen stehen die Mitarbeiter der Zahnärztekammer Nordrhein telefonisch unter 0211/44 704 223 zur Verfügung.

Neben der finanziellen Unterstützung werden die Zahnärztekammer Nordrhein und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein versuchen, den betroffenen Kolleginnen und Kollegen zeitnah weitere Hilfe zukommen zu lassen.

Gemeinsamer Spendenaufruf zur Unterstützung der betroffenen Kollegenschaft

Die Zahnärztekammer Nordrhein und Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein rufen zusammen mit den ebenfalls betroffenen Landeszahnärztekammern und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete (HDZ) auf, den betroffenen Kolleginnen und Kollegen in dieser Notsituation durch eine Spende an das HDZ zu helfen.

„Wo Politik und  Versicherungen für die entstandenen Schäden nicht aufkommen, hilft den betroffenen Zahnarztpraxen die Kollegenschaft soweit wie möglich“, so Dr. Ralf Hausweiler, Präsident der Zahnärztekammer Nordrhein, und Ralf Wagner, Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein.

Die eingegangenen Spenden werden durch Koordination des HDZ zwischen den betroffenen Zahnärztekammern nach Ausmaß der Schäden aufgeteilt. Die Verteilung innerhalb eines Kammerbezirks erfolgt durch die Gremien der Körperschaften.

Damit der Wiederaufbau in den Praxen schnell starten kann, möchten wir Ihnen den von uns unterstützten Spendenaufruf von BZÄK, KZBV und dem Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) dringend empfehlen.
 
Spenden für die Kollegenschaft richten Sie bitte an das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ)

Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE28 300 60601 000 4444 000
BIC: DAAEDEDD
Stichwort: Flutkatastrophe

Unterstützung mit Sachspenden und anderen Hilfsleistungen

Vom Hochwasser betroffene Zahnärzte und Zahnärztinnen suchen Ersatz für beschädigte Praxisgeräte und Materialien, Praxisräume oder eine Vertretung.  Andere Zahnärzte und Zahnärztinnen möchten gerne helfen und gebrauchte Praxisgeräte oder Materialien spenden beziehungsweise günstig abgeben, damit ihre Kollegen und Kolleginnen den Praxisbetrieb schnell wiederaufnehmen können. Andere würden die Patientenschaft vertretungsweise versorgen.

Um die verschiedenen Unterstützungsleistungen auf direktem Wege zu vermitteln, haben Zahnärztekammer Nordrhein und KZV Nordrhein auf Dentoffert, der kostenlosen Austauschplattform der Zahnärztekammer, die Möglichkeit zur Suche und Verteilung von Spenden eingerichtet.

Die eingestellten Spenden-Inserate können auch ohne Account bei Dentoffert angeschaut werden. Dazu muss im Suchfeld der Seite das Stichwort „Flut“ eingegeben werden.

 

Erstellung von Spenden-Inseraten für Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein

Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein können für die Schaltung eines Inserats ihren eigenen Dentoffert-Account nutzen oder legen sich mit ihrer Mitgliedsnummer unter „Aktivierung“ einen neuen an. Wichtig: Zum besseren Filtern der Spenden muss im Inseratstitel das Stichwort „Flut“ angegeben werden.

Bei Fragen zur Nutzung von Dentoffert wenden Sie sich gerne an die Mitarbeiter der Zahnärztekammer Nordrhein unter homepage@zaek-nr.de oder 0211-44704-229.

 

Erstellung von Spenden-Inseraten für Nicht-Mitglieder der Zahnärztekammer Nordrhein

Zahnärztinnen und Zahnärzte außerhalb des Kammergebiets Nordrhein können über ein Kontaktformular unter ihr Inserat aufgeben, das dann stellvertretend mit einem Account der Zahnärztekammer Nordrhein bei Dentoffert eingestellt wird.

Hinweise: Umgang mit der Patientendokumentation in Papierform bei Hochwasserschäden (ergänzt am 23.07.2021)

Die Bewältigung der verheerenden Hochwasserfolgen stellen auch in Nordrhein die betroffenen Zahnarztpraxen vor erhebliche Herausforderungen. In diesem Zusammenhang erreichen die Zahnärztekammer Nordrhein vermehrt Anfragen zum richtigen Umgang mit der durch das Hochwasser beschädigten Patientendokumentation in Papierform. Auch wenn die Betroffenheit und somit auch die Handlungsmöglichkeiten der Praxen unterschiedlich ausfallen können, werden im Nachfolgenden die rechtlichen Rahmenbedingungen als allgemeine Richtschnur erläutert.

Aufbewahrungspflicht

Grundsätzlich ist der Zahnarzt verpflichtet, die Patientendokumentation aufzubewahren. Nach § 630f Abs. 3 BGB hat der Behandelnde die Patientenakte für die Dauer von zehn Jahren nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren, soweit nicht nach anderen Vorschriften andere Aufbewahrungsfristen bestehen. Die Pflicht zur Aufbewahrung ergibt sich ebenfalls aus § 3 Abs. 3 der Berufsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein. Längere Aufbewahrungsfristen bestehen für Röntgenaufnahmen und Aufzeichnungen über Röntgenuntersuchungen gemäß § 85 Abs. 2 StrlSchG: Die Dokumentation ist im Falle von Untersuchungen einer volljährigen Person für eine Dauer von zehn Jahren, bei einer minderjährigen Person bis zur Vollendung ihres 28. Lebensjahres aufzubewahren.

Vorgehen bei einer beschädigten Patientendokumentation

Ist die Patientendokumentation in Papierform durch Wasser oder Schlamm beschädigt, so ist deren weitere Verwendbarkeit zu prüfen. Sind die Papiere zerstört und alle Daten unleserlich, können sie den Dokumentationszweck nicht mehr erfüllen und können entsorgt werden. Sind noch Daten lesbar, aber die Dokumentation dennoch nicht mehr verwertbar, müssen bei der Entsorgung die datenschutzrechtlichen Vorgaben eingehalten werden. Die Daten sind in geeigneter Weise unkenntlich zu machen oder es ist auszuschließen, dass ein Dritter bei der Entsorgung hiervon Kenntnis erhält. Im Bedarfsfall kann hier auf ein Fachunternehmen zurückgegriffen werden.

Sofern die Akten nicht in einem solchen Ausmaß beschädigt wurden, ist eine Widerherstellung zu prüfen und – im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren im Einzelfall – auch durchzuführen bzw. bei einem Fachunternehmen in Auftrag zu geben.

Der Zustand der Zerstörung sollte unbedingt dokumentiert werden. Hierzu bietet es sich an, Fotos und/oder Niederschriften (unter Aufnahme etwaiger Zeugen) anzufertigen. Wir empfehlen, die Berufs- und ggfs. Betriebshaftpflichtversicherung, die Zahnärztekammer Nordrhein und auch die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein über die Umstände zu informieren.

Sofern die Dokumentation parallel in elektronischer Form geführt wurde, kann diese den Dokumentationszweck weiterhin erfüllen und ein Rückgriff auf die Dokumentation in Papierform ist nicht erforderlich, um den Aufbewahrungspflichten zu genügen.

Folgen einer unzulässigen Vernichtung der Patientendokumentation  

Der Verlust der Patientendokumentation führt einerseits zu (Rechts-)Nachteilen für den Patienten, dessen Behandlung schlichtweg nicht mehr nachvollziehbar ist. Andererseits kann eine unzulässige Vernichtung der Patientendokumentation vor Ablauf der Aufbewahrungsfrist auch zu Rechtsnachteilen für den Zahnarzt führen. Im Rahmen von gebührenrechtlichen Streitigkeiten aber auch im Rahmen von Arzthaftungsprozessen kommt der Patientendokumentation als Urkunde ein besonderer Beweiswert zu. Hat der Behandelnde die Patientenakte unzulässig vernichtet und damit entgegen seiner Aufbewahrungspflicht nicht aufbewahrt, wird insoweit vermutet, dass er dokumentationspflichtige Maßnahmen auch nicht durchgeführt hat (§ 630h Absatz 2 BGB).

Für den Zahnarzt ist es daher auch in dieser Hinsicht von Bedeutung, den Verlust der Patientenakten aufgrund höherer Gewalt (Hochwasser) hinreichend zu dokumentieren.

Meldung an die LDI NRW

Nach Auskunft der LDI NRW (Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen) wird eine Meldung über den Verlust von Daten an die LDI NRW erst dann für erforderlich gehalten, wenn eine zuverlässige Beurteilung der Situation wieder möglich geworden ist. Die Meldefrist von 72 Stunden beginne erst ab dieser Kenntnis; eine unnötig lange Verzögerung solle jedoch vermieden werden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die Rechtsabteilung der Zahnärztekammer Nordrhein unter der Telefonnummer 0211 44704 206 oder per E-Mail an info(at)zaek-nr.de wenden.

Düsseldorf, den 23.07.2021

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