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Fachsprachprüfung

Die Zahnärztekammer Nordrhein übernimmt seit der zweiten Jahreshälfte 2014 für die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln die Fachsprachprüfung für ausländische Zahnärztinnen und Zahnärzte.
Artikel

Verfahrensverlauf

Die Antragsbearbeitung auf Erteilung der Approbation liegt im Kammerbereich Nordrhein zuständigkeitshalber bei der Bezirksregierung in Düsseldorf oder Köln. Die Bezirksregierungen senden der ZÄK NR die Kontaktdaten der Prüflinge.

Hinweis:Eine persönliche Anmeldung bei der ZÄK NR ist nicht möglich! Alle Anfragen zum Erhalt der Approbation richten Sie bitte ausschließlich an die Bezirksregierung!

Nachdem die ZÄK NR die Daten von der jeweiligen Bezirksregierung erhalten hat, nimmt sie in der Regel per E-Mail mit dem Antragsteller Kontakt auf und fordert diesen auf, die Verwaltungsgebühr für die Fachsprachprüfung in Höhe von derzeit 450 Euro zu überweisen. Hinweis: Dies gilt auch für Wiederholungsprüfungen!Nach Eingang der Gebühr wird dem Antragsteller der nächstmögliche Prüfungstermin per E-Mail mitgeteilt, und er erhält später zudem eine weitere Information per E-Mail für die genaue Uhrzeit der Prüfung und den Prüfungsort.

Hinweis: Die Zeitangabe ist genau zu beachten, da ein verspätetes Erscheinen als Nicht-Bestehen der Prüfung gewertet wird.

Der Prüfungsort ist die Zahnärztekammer Nordrhein, Emanuel-Leutze-Straße 8, 40547 Düsseldorf.

Prüfungsablauf

Die Fachsprachprüfung ist so praxisnah wie möglich gestaltet. Alle Elemente finden sich im zahnärztlichen Praxisalltag wieder. Die Prüfung bezieht sich nur auf die Fachsprache und nicht auf das zahnmedizinische Grundwissen. 

Die 60-minütige Prüfung unterteilt sich in 3 Stationen von jeweils 20 Minuten:

  • Zahnarzt-Patienten-Gespräch
  • Dokumentation
  • Zahnarzt-Zahnarzt-Gespräch

Zahnarzt-Patienten-Gespräch (Station 1)

Der Prüfling führt mit einem fiktiven Patienten ein Anamnesegespräch im Rahmen eines simulierten Zahnarzt-Patienten-Gespräches. Die Prüfsituation ist dem Praxisalltag angepasst.

Die Anamneseerhebung geschieht genauso, wie dies im Studium erlernt wurde und zwar in Form der Befragung des Patienten zu seinen Beschwerden. Die Angaben des Patienten sind durch handschriftliche Notizen festzuhalten.

Nachdem sich der Prüfling ein Bild von dem Patienten gemacht hat, erläutert er diesem seine Verdachtsdiagnose und unterbreitet dem Patienten Vorschläge zur weiteren Behandlung und Therapie. Dem Patienten sollen die als sinnvoll erachteten Behandlungsmaßnahmen erklärt und auf Rückfragen reagiert werden.

Dabei ist zu beachten, dass Patienten in der Regel wenig mit zahnmedizinischen Fachausdrücken vertraut sind. Es ist wichtig, dass der Patient den Prüfling sicher und gut verstehen kann.

Hinweis: Eine klinische Untersuchung erfolgt nicht.

Dokumentation (Station 2)

In der zweiten Station soll der Prüfling die selbst erhobene Anamnese in zum Beispiel einen Befundbericht/Arztbrief etc. übertragen. Das zu erstellende Dokument (Befundbericht oder Arztbrief) soll neben den wesentlichen Gesprächsinhalten der Station 1 die begründete Darstellung einer Verdachtsdiagnose sowie ggf. differenzialdiagnostische Abgrenzungen und die Darstellung des geplanten weiteren Vorgehens enthalten. Der Befundbericht/ Arztbrief soll die in Station 1 gewonnenen Aspekte und Erkenntnisse beinhalten.

Zahnarzt-Zahnarzt-Gespräch (Station 3)

Der Prüfling sitzt mit zwei ggf. drei Zahnärzten zusammen und stellt den in Station 1 gesehenen Patienten in strukturierter Weise vor. Der schriftliche Bericht/Arztbrief aus Station 2 wird den Prüfern überreicht.

Es muss in zahnmedizinischer Fachsprache kommuniziert werden. Hierbei sollte der Prüfling auch seine eigene Einschätzung und seine Ideen zur weiteren Behandlung erläutern. In diesem Zusammenhang werden seitens der Prüfer Rückfragen gestellt werden.

Auch können die zahnärztlichen Prüfer dem Prüfling weitere Unterlagen zu dem Patienten vorlegen, die dieser bewerten soll.

Hilfsmittel während der Prüfung

Bei Prüfungsbeginn bekommt jeder Prüfling einen leeren Notizblock sowie einen Stift zur Verfügung gestellt. Die Notizen fließen nicht in die Bewertung der Prüfung ein. Weitere Hilfsmittel (wie z.B. Fachliteratur, Mobiltelefone und Smartphones) sind nicht gestattet. Auch dürfen keine Handtaschen, Jacken, Mäntel oder ähnliches mit in die Prüfungsräume genommen werden.

Hinweis: Während der Prüfung wird das Telefonieren und jede Kontaktaufnahme mit unbeteiligten Personen als Täuschungsversuch gewertet und führt zum Nichtbestehen der Prüfung.

Wir danken der Ärztekammer Nordrhein für die freundliche Unterstützung beim Erstellen der Textvorlage.

 

Anmerkung zu den Voraussetzungen des Röntgens (Fachkunde im Strahlenschutz)

Die Fachkunde im Strahlenschutz (Röntgen) muss in Ergänzung zum Approbationsverfahren separat erworben werden. Zu den Voraussetzungen hierfür verweisen wir auf das hier eingestellte Informationsblatt zum Erwerb der Fach- und Sachkunde für Zahnärzte/-innen mit ausländischem Examen und das Zeugnis über den Erwerb der Sachkunde im Strahlenschutz im Reiter "Dokumente".

FAQ's
Dokumente
Fach-/Sachkunde im Strahlenschutz

Informationen der ZÄK Nordrhein zum Erwerb der Fach- und Sachkunde für Zahnärzte/-innen mit ausländischem Examen

Sachkundebescheinigung

Zeugnis über den Erwerb der Sachkunde im Strahlenschutz

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