Starthelfende Ausbildungsmanagement

(c) Fotolia

Die Einmündung von Jugendlichen in Ausbildung ist oft mit großen Schwierigkeiten verbunden. Nach wie vor gibt es viele unversorgte Bewerber/innen, die sich um Ausbildung bemühen, dabei erfolglos bleiben und in Warteschleifen oder Arbeitslosigkeit münden.

Die Gründe hierfür können vielfältig sein und reichen von einem Mangel an Ausbildungsstellen oder gestiegenen Ansprüchen an die Qualifikation von Jugendlichen über persönliche Vermittlungshemmnisse bis hin zu unzureichender beruflichen Orientierung, die dazu führt, dass Jugendliche an einigen wenigen Modeberufen festhalten, ohne die Chancen zu erkennen, die sich in weniger bekannten Berufsfeldern bieten.

Ziel des Projekts ist es, Jugendliche beim Einstieg in Ausbildung zu unterstützen und sie im Prozess der Berufsorientierung, im Rahmen der Bewerbungsphase und schließlich bis zur Vermittlung in Ausbildung zu begleiten.

Projektmaßnahmen:

  • Beratung: Die Starthelfer/innen beraten Jugendliche im Rahmen der Berufsorientierung, insbesondere im Hinblick auf weniger bekannte Branchen und Berufe. Sie informieren zu beruflichen Perspektiven und unterstützen im Bewerbungsprozess.
  • Akquise von Ausbildungsplätzen: Für Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, akquirieren die Starthelfer/innen geeignete Ausbildungsplätze.
  • Vermittlung: Die Starthelfer/innen vermitteln Jugendliche in betriebliche Ausbildung. Jugendliche, die sich noch in der Berufsorientierungsphase befinden oder denen es an der notwendigen Ausbildungsreife mangelt, können in Praktika oder Einstiegsqualifizierungen vermittelt werden.
  • Begleitung nach Ausbildungsstart: Als Kontaktperson für Probleme in den ersten Ausbildungsmonaten begleiten die Starthelfe/innen die Ausbildungsverhältnisse, an deren Zustandekommen sie mitgewirkt haben.

Kontakt bei der Zahnärztekammer Nordrhein: Frau Pölchen, 0211-44704-227, poelchen[at]zaek-nr.de